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Generation 4 - 4 mal Haswell mit 4 Kernen: Core i7-4770K, i7-4770, i5-4670K & i5-4670

Autor: doelf - veröffentlicht am 01.06.2013 - Letztes Update: 23.12.2013
s.30/31

Fazit

Unsere erste Begegnung mit Haswell verlief exakt wie erwartet: Wir sehen quer über alle Messungen Leistungsgewinne, die zwar ordentlich, aber keinesfalls spektakulär sind. Im Durchschnitt aller CPU-Messungen ist der Core i7-4770K um 6,9 Prozent schneller als der Core i7-3770K und der Core i5-4670K schlägt den Core i5-3570K um 6,6 Prozent. Zweistellige Zuwachsraten sehen wir lediglich bei Truecrypt (AES), Povwin, WinZip und Handbrake (Full-HD). Nur wenn die Haswell-CPUs die Chance bekommen, AVX2 oder FMA3 zu nutzen (SiSoft Sandra 2013.05.19.44), belaufen sich die Unterschiede zu den "Ivy Bridge"-Modellen auf 27,4 bis 77,1 Prozent. Doch es wird Monate oder sogar Jahre dauern, bis Programmierer von diesen Techniken Gebrauch machen. Wer noch einen Prozessor der "Sandy Bridge"-Generation verwendet, kommt schon eher in Versuchung. Der Core i7-4770K distanziert den Core i7-2700K um 17,6 Prozent und der Core i5-4670K den Core i5-2500K um 19,1 Prozent.
Bei Spielen sehen wir große Unterschiede zwischen den einzelnen Titeln. Verwenden wir eine Auflösung von 1366 x 768 Bildpunkten mit mittleren Details, bringen die Haswell-CPUs deutliche Zugewinne - insbesondere bei "Serious Sam 3 - BFE". Doch wer kauft solche Prozessoren und spielt dann mit 1366 x 768 Bildpunkten und mittleren Details? Drehen wir Auflösung und Details hoch, limitiert die Grafikkarte und wir sehen kaum noch Unterschiede zwischen den Prozessoren. Klare Leistungsgewinne bringt Intels neue Grafikeinheit HD4600. Der Core i7-4770K schlägt den Core i7-3770K um satte 40,5 Prozent und der Core i5-4670K den Core i5-3570K um 37,0 Prozent. Wer bereits eine "Ivy Bridge"-CPU verwendet und sich an der geringen Grafikleistung der iGPU stört, sollte aber lieber eine Grafikkarte kaufen, statt CPU und Mainboard zu tauschen. Und beim Stromverbrauch bringen die Desktop-Haswells keinerlei Vorteile.
Wer bereits einen "Ivy Bridge"-Prozessor nutzt, kann sich mit dem Upgrade ruhig Zeit lassen. Für "Sandy Bridge"-Benutzer ist der Umstieg zwar keinesfalls zwingend, aber wesentlich attraktiver. Wenn es hingegen um eine Neuanschaffung geht, sollte man zu einer Haswell-CPU greifen. Denn abgesehen vom etwas höheren Stromverbrauch bietet Intels 4. Core-Generation Vorteile in allen wichtigen Punkten. Man sollte dabei allerdings im Auge behalten, dass sich nur die K-Prozessoren übertakten lassen.

Einzelwertungen der CPUs: Core i7

Intel Core i7-4770K
Sehr Gut Das neue Top-Modell Core i7-4770K steht in Intels Preisliste mit 339 US-Dollar und ist somit 7 US-Dollar teurer als der Core i7-3770K. Dafür bekommt man 6,9 Prozent mehr Rechenleistung sowie eine iGPU, die im Schnitt um 40,5 Prozent höhere Frameraten erzielt. Hinzu kommen neue Befehlssatzerweiterungen, die für zukünftige Software deutliche Leistungsvorteile versprechen. Leider hat es Intel nicht geschafft, die TDP der "Ivy Bridge"-Generation beizubehalten, doch der Mehrverbrauch fällt moderat aus. Da Intel auch den Sockel wechselt, werden die Vorgängergenerationen zügig auf das Abstellgleis rollen. Dennoch empfiehlt es sich, noch ein paar Wochen ins Land ziehen zu lassen. Während der Core i7-3770K im hiesigen Handel schon ab 275 Euro zu finden ist, muss man für den Core i7-4770K mehr als 300 Euro investieren. Bei unserem Partner HiQ-Computer kostet der Core i7-4770K derzeit 319,90 Euro und bei Amazon.de muss man ca. 325 Euro zahlen - beide Preise verstehen sich inklusive Mehrwertsteuer und zuzüglich Versandkosten. Mit dem Core i7-4770K liefert Intel einen sehr guten Prozessor ab, ohne dabei sonderlich zu glänzen. Und so wirkt die neue Spitzen-CPU wie eine Pflichtarbeit, die ohne großen Druck entstanden ist.
Intel Core i7-4770
Für den Core i7-4770 ohne "K" berechnet Intel 303 US-Dollar, verglichen mit dem Core i7-3770 ein Aufpreis von 9 US-Dollar. Was die Rechen- und Grafikleistung betrifft, bietet der normale Core i7-4770 vergleichbare Vorteile wie die "K"-Variante. Dennoch fällt uns die Empfehlung bei diesem Prozessor schwer, da Intel die zusätzlichen 400 MHz Übertaktungsspielraum gestrichen hat. Im Versandhandel findet man den Core i7-4770 zu Preisen ab 270 Euro - bei unserem Partner HiQ-Computer kostet die CPU derzeit 289 Euro und bei Amazon.de ca. 296 Euro, in beiden Fällen inklusive Mehrwertsteuer und zuzüglich Versandkosten. Der Core i7-3770 ist zwar nicht billiger, doch wer die Option auf zusätzliche 400 MHz attraktiv findet, sollte zur "Ivy Bridge"-CPU greifen. Ist Übertakten kein Thema oder wird eine hohe iGPU-Leistung gefordert, sollte man den Haswell nehmen.
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