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Generation 4 - 4 mal Haswell mit 4 Kernen: Core i7-4770K, i7-4770, i5-4670K & i5-4670

Autor: doelf - veröffentlicht am 01.06.2013 - Letztes Update: 23.12.2013
s.4/31

iGPU und Energiemanagement

Schnellere iGPUs und neue Videofunktionen
Obwohl sich bei den CPU-Kernen sehr viel getan hat, ist die neue iGPU das Highlight von Haswell. Dieses Highlight strahlt in Notebooks zwar deutlich heller als in Desktop-PCs, doch auch unsere vier Test-CPUs versprechen einen deutlichen Anstieg der Grafikleistung. Es handelt sich bei allen CPUs um die mittlere Variante HD4600, welche Intel auch als GT2 bezeichnet. In diese Klasse fallen auch die Versionen HD4400 und HD 4200. Die Einstiegsversion "Intel HD" (GT1) findet sich in preiswerten Prozessoren und die schnelleren HD5000 und Iris Graphics 5100 (GT3) bleiben Notebooks vorbehalten. Speziell für den Server-Einsatz ist die Variante Iris Pro Graphics 5200 (GT3e) gedacht.
GT1, GT2, GT3 und GT3e bieten allesamt DirectX 11.1, OpenCL 1.2 und OpenGL 4.0, doch die Leistungsfähigkeit der einzelnen iGPUs unterscheidet sich deutlich. Bei Haswell übernimmt Intel die grundlegende iGPU-Architektur des Vorgängers "Ivy Bridge", baut diese aber auf bis zu 40 Shader-Einheiten (GT3) aus. Die HD4600 (GT2) unserer Prozessoren ist mit 20 Shadern ausgestattet, was verglichen mit "Ivy Bridge" einen Zuwachs um 25 Prozent bedeutet. GT1 muss sich übrigens mit 10 Shadern begnügen. Bleibt noch die Frage, was es mit der Topversion GT3e auf sich hat. Das angehängte "e" steht in diesem Fall für EDRAM, denn beim GT3e erhält die iGPU eigenen Speicher. Dieser steckt in einem zweiten Die und funktioniert wie eine weitere Cache-Ebene. Über die Größe dieses Speichers hat sich Intel bisher ausgeschwiegen, doch man geht von 128 MByte aus. Das EDRAM ist an den Ringbus gekoppelt, so dass es nicht nur von der iGPU, sondern auch von den CPU-Kernen genutzt werden kann. Und daher macht diese Lösung insbesondere bei Servern Sinn.
Es gibt auch einige Verbesserungen für den Multimedia-Betrieb: So soll der Transcoder "Quick Sync Video" schneller laufen, die Grafikeinheit übernimmt die Dekodierung von Motion-JPEG (MJPEG) und bei MPEG2-Streams wird nun auch "Scalable Video Coding" (SVC) unterstützt. Die neue "Video Quality Engine" (VQE) sorgt für die Bildstabilisierung, das Konvertieren der Bildraten und diverse Bildoptimierungen wie etwa die Korrektur von Hauttönen. Die Anzeige kann auf drei Bildschirme verteilt werden, die Unterstützung von extrem hochauflösenden 2K- und 4K-Displays wurde verbessert und der DisplayPort 1.2 sorgt für eine Verdopplung der Bandbreite sowie die Reihung von Bildschirmen ("Daisy-Chain").
Energiemanagement
Bleibt noch das Energiemanagement, bei dem es ebenfalls einige Neuerungen zu vermelden gibt. Beispielsweise den Schlafmodus C7, bei dem im Gegensatz zum C6 auch der gesamte L3-Cache abgeschaltet wird. Dies setzt natürlich voraus, dass alle Kerne schlafen gehen. Laut Intel werden aber nicht alle Haswell-Varianten C7 unterstützen. Größere Auswirkungen dürfte das verbesserte "Power Gating" bringen, denn statt kompletter Kerne oder Cache-Einheiten lassen sich bei Haswell auch Teile davon abschalten - beispielsweise bestimmte Ausführungseinheiten der CPU-Kerne, Shader-Banken der iGPU sowie Teile des Cache-Speichers. Zugleich hat Intel die Taktrate der CPU-Kerne von der des Ringbusses und der dritten Cache-Ebene entkoppelt. Auch die Integration des Spannungswandlers soll laut Intel Verbrauchsvorteile bringen, diese zeigen sich unserer Meinung nach aber nur im Mobilbereich.
Zuletzt wäre da noch der neue Schlafzustand "S0ix", auch "Active Idle" genannt, welchen wir bereits vom "Clovertrail" her kennen. Der Stromverbrauch im S0ix liegt im Bereich des S3-Zustandes, doch der Prozessor wacht viel schneller auf und bleibt auch im Ruhemodus mit dem Internet verbunden. Und wie ein Smartphone oder Tabelt empfängt der ruhende Computer E-Mails und Nachrichten. Leider funktioniert S0ix nur mit der BGA-Variante des Haswell, welche CPU und Chipsatz auf einer Trägerplatine vereint. Und man darf davon ausgehen, dass für S0ix Windows 8 benötigt wird.
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