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Neu von MSI

Generation 4 - 4 mal Haswell mit 4 Kernen: Core i7-4770K, i7-4770, i5-4670K & i5-4670

Autor: doelf - veröffentlicht am 01.06.2013 - Letztes Update: 23.12.2013
s.5/31

Neuerungen beim Übertakten

Beim Übertakten bringt Haswell noch mehr Spielraum für die K-Prozessoren. Dies bedeutet nicht unbedingt noch höhere Taktraten, in unseren Tests lag das Potential etwa im Bereich der "Ivy Bridge"-Modelle, sondern mehr Möglichkeiten. Zum Übertakten per Multiplikator gesellt sich nämlich wieder die Manipulation des Basistaktes. Dieser war seit der Einführung des "Sandy Bridge" auf 100 MHz festgenagelt und ließ sich nur mit Mühe um drei bis vier Prozent anheben.
Steckt ein K-Prozessor im Sockel und basiert das Mainboard auf dem Chipsatz Z87, kann man beim Basistakt zwischen 100, 125, 167 und 250 MHz wählen. Doch Vorsicht: Am Basistakt hängt ein ganzer Rattenschwanz weiterer Taktraten für den Arbeitsspeicher, die iGPU und die PCI-Express-Lanes. Hier muss man zunächst die Teiler ändern, ansonsten startet das System nicht mehr. Und man sollte die Turbostufen zurückfahren, denn die Taktsprünge werden viel größer und können schnell zu Instabilitäten führen. Auf dem im Test verwendeten Mainboard erwies sich der Basistakt als ausgesprochen problematisch - abgesehen von 100 MHz führten alle anderen Werte zu einem Fehlstart.
Wer schnell zum Ziel kommen will und darüber hinaus auf eine hohe Stabilität wert legt, greift auch weiterhin zum Multiplikator. Statt 63 können wir beim Haswell bis 80 auswählen, was bei einem Basistakt von 100 MHz stolze 8,0 GHz bedeutet. Der maximale Teiler für den integrierten Grafikkern beläuft sich wie bei der "Ivy Bridge"-Generation auf 60, wobei die iGPU nur mit dem halben Basistakt arbeitet. Wer mehr als 3,0 GHz im Sinn hat, muss dann doch wieder am Basistakt herumschrauben.
Doch was passiert, wenn eine CPU ohne "K" zum Einsatz kommt? Hier hatten wir große Hoffnungen auf den Basistakt gesetzt, doch diese haben sich leider zerschlagen. Erkennt das Mainboard eine nicht-K-CPU, ist der Basistakt wie gehabt auf 100 MHz festgenagelt. Und es kommt sogar noch schlimmer: Hatte Intel den Core-i5- und Core-i7-Modellen der letzten Generationen vier zusätzliche Turbostufen zugestanden, so ist jetzt bei der höchsten spezifizierten Turbostufe Schluss.
Ein Beispiel: Unser Core i7-4770 hat die lastabhängigen Turbostufen 37/38/39/39. Wäre er ein "Ivy Bridge"-Prozessor, könnten wir diese Multiplikatoren auf 41/42/43/43 anheben und so in jedem Lastzustand 400 MHz gewinnen. Trotz Z87-Chipsatz sind wir bei unserer Haswell-CPU auf 39/39/39/39 limitiert und gewinnen maximal 100 bis 200 MHz im Mehrkernbetrieb. Wer übertakten will, muss künftig zu den teureren K-Modellen greifen.
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