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Lynnfield: Intels Core i7 870 im Test

Autor: doelf - veröffentlicht am 08.09.2009 - UPDATE: 03.07.2010
s.18/18
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Fazit
Im Vergleich zur Core-2-Generation bieten die Quad-Core-CPUs der Lynnfield-Familie deutlich mehr Leistung und verbrauchen zugleich viel weniger Strom. Die Leistungsgewinne verdankt der Lynnfield in erster Linie dem Turbo-Modus, mit dem Intel diese Prozessoren lastabhängig übertaktet, ohne dabei die Grenzen ihrer Spezifikationen zu verletzen. Insbesondere ältere Programme, die nur einen Kern belasten, profitieren vom Turbo-Betrieb, da hier die höchsten Taktraten zum Einsatz kommen. Auch die Wiedereinführung des HyperThreading sorgt für einen deutlichen Leistungsschub, allerdings nur bei Software, die mehr als vier Kerne unterstützt. Intel hat sich folglich bemüht, die Performance auf breiter Front zu verbessern.


Quelle: Intel - Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Zugleich konnte der Hersteller die TDP auf 95 Watt beschränken, ein nicht zu unterschätzender Erfolg, da die CPU neben den Kernen nun auch die komplette Northbridge des Chipsatzes inklusive Speicher- und PCIe-Controller umfasst. Die aktuellen Chipsätze für den Sockel LGA1156 sind nicht viel mehr als eine Southbridge und das spart nicht nur einen Chip sondern auch Platz und Strom. Leider sind Intels P55, H57 und H55 zugleich auch die Achillesferse der Plattfrom, denn sie bieten weder SATA 6 Gb/s noch USB 3.0. Schlimmer noch: Ihre PCIe-Lanes transportieren maximal 250 MByte/s pro Richtung und das ist für SATA 6 Gb/s und USB 3.0 zu langsam. Weitere Details zu diesem Problem finden sich im Test des MSI P55-GD55.

CPU top, Chipsatz flopp? Das ist vielleicht ein wenig zu hart formuliert, aber die aktuellen Chipsätze sind ohne Zweifel die größte Schwachstelle dieser Plattform. Bei unserer Test-CPU, dem Core i7 870, kommt ein weiterer Schwachpunkt hinzu: Der Preis. In Intels aktueller Preisliste wird der Prozessor mit 562 US-Dollar (Straßenpreise ab 500 Euro) geführt und kostet damit exakt soviel wie der Core i7 960 (Straßenpreise ab 550 Euro) für den Sockel LGA1366, dessen Eckdaten weitgehend mit dem von uns verwendeten Core i7 965X übereinstimmen. Werden alle Kerne belastet, taktet der Core i7 960 um 133,33 MHz höher, bietet einen Speicherkanal mehr und kann mit dem X58 den für anspruchsvolle Käufer attraktiveren Chipsatz vorweisen. Doch Mainboards auf Basis von Intels X58 sind leider kein billiges Vergnügen. Die beste Wahl für den Sockel LGA1156 ist unserer Ansicht nach der Core i7 875K, den Intel für 342 US-Dollar (Straßenpreise ab 330 Euro) führt und der zudem über einen frei einstellbaren Mutiplikator verfügt.




Unser Dank gilt:

  • Intel für die Bereitstellung der Prozessoren
  • AMD für die Bereitstellung des Phenom II X4 965




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