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Intel DH67BL und ECS H67H2-M - Intels Sandy Bridge mit Grafik

Autor: doelf - veröffentlicht am 24.01.2011 - Letztes Update: 01.02.2011
s.27/28

Kompatibilität: Arbeitsspeicher
Kommen wir nun zur Speicherkompatibilität. Wir haben die beiden Mainboards mit unterschiedlichen Speicherkonfigurationen bestückt und die Stabilität des Testsystems unter Windows Vista Ultimate 64-Bit mit Core2MaxPerf und Tom Clancy's HAWX getestet. Während Core2MaxPerf mit zwei Threads lief, beschäftigte HAWX die beiden übrigen Kerne sowie die Radeon HD 4870 X2. Die Laufzeit pro Konfiguration lag bei 12 Stunden.

Hier nun die Resultate des ECS H67H2-M:

ECS H67H2-M - Stabilitätstest: Core2MaxPerf + HAWX
Speicher MHz Timings Ergebnis
Corsair TR3X6G1600C8D
2x 2 GByte
533@1,50V 7-7-7-20 1T Absturz
GeIL GV34GB1333C9DC
2x 2 GByte
667@1,50V 9-9-9-24 1T stabil
Qimonda IMSH1GU03A1F1C-10F
2x 1 GByte
533@1,50V 7-7-7-20 1T stabil
GeIL GV34GB1333C9DC
4x 2 GByte
667@1,50V 9-9-9-24 1T stabil

Im BIOS des ECS H67H2-M findet sich derzeit leider keine Option, um die Taktrate des Arbeitsspeichers zu ändern und so müssen wir mit den Einstellungen leben, welche das Mainboard erkennt. Im Falle von Corsairs TR3X6G1600C8D war leider kein stabiler Betrieb möglich und das XMP-Profil dieser Module wird von Intels H67 nicht unterstützt. Die Module von Qimonda und GeIL liefen hingegen stabil, auch die Vollbestückung mit vier Speicherriegeln war möglich.

Und wie schlägt sich Intels DH67BL?

Intel DH67BL - Stabilitätstest: Core2MaxPerf + HAWX
Speicher MHz Timings Ergebnis
Corsair TR3X6G1600C8D
2x 2 GByte
533@1,50V 7-7-7-20 1T Absturz
Corsair TR3X6G1600C8D
2x 2 GByte
667@1,50V 9-9-9-24 1T kein Boot
GeIL GV34GB1333C9DC
2x 2 GByte
667@1,50V 9-9-9-24 1T teils stabil
Qimonda IMSH1GU03A1F1C-10F
2x 1 GByte
533@1,50V 7-7-7-20 1T teils stabil
Qimonda IMSH1GU03A1F1C-10F
2x 1 GByte
667@1,50V 9-9-9-24 1T kein Boot
GeIL GV34GB1333C9DC
4x 2 GByte
667@1,50V 9-9-9-24 1T teils stabil

Auch Intels DH67BL hat mit Corsairs TR3X6G1600C8D erhebliche Probleme, doch hier können wir den Speichertakt zumindest manuell anheben. Wir versuchen dies mit den Modulen von Corsair und Qimonda, doch sobald wir das BIOS verlassen, hängt das Mainboard in einer Bootschleife, welche unsere Laufwerke auf höchst bedenkliche Weise klappern lässt. Akzeptieren wir die von der Hauptplatine vorgegebenen Einstellungen, arbeiten die Speicherriegel von Qimonda und GeIL halbwegs stabil - auch bei Vollbestückung.

Testnotizen zum ECS H67H2-M

  • Im Test stürzte das Mainboard einmal während des Spiels "HAWX" ab.
  • Im ersten BIOS waren die falschen Turbo-Stufen hinterlegt, ECS hat dies berichtigt.
  • Im zweiten BIOS war der falsche Grafik-Multiplikator hinterlegt, weshalb das System abstürzte, sobald eine 3D-Anwendung auf Intels Grafikkern gestartet wurde. ECS hat dies ebenfalls berichtigt.
  • Beim dritten BIOS hat die Übertaktung des Grafikkerns keine Auswirkung auf die 3D-Leistung.
  • Seit dem BIOS 01/13/2011 funktioniert auch das Übertakten des Grafikkerns einwandfrei.
  • In keinem BIOS findet sich eine Option, um den Speichertakt und die Latenzen zu verändern.
  • Im Energieprofil "Ausbalanciert" erreicht das Mainboard nicht die volle Leistung, wenn nur ein Kern belastet wird. Dieses Problem wurde ebenfalls mit dem BIOS 01/13/2011 behoben.

Zunächst müssen wir festhalten, dass das ECS H67H2-M im Test einen guten Eindruck hinterließ. Obgleich das Mainboard noch sehr neu ist, gab es im ganzen Testzeitraum nur einen Absturz - das ist akzeptabel. Zu Anfang hatten wir Probleme mit den für Intels Core i7 2600K hinterlegten Multiplikatoren, doch ECS konnte diesen Fehler beseitigen. Kurz nach der Veröffentlichung dieses Tests stellte ECS zudem ein neues BIOS zum allgemeinen Download bereit, welches das Übertakten des Grafikkerns ermöglicht. Somit bleibt nur ein Kritikpunkt: Im BIOS findet sich auch weiterhin keine Einstellung, um den Speichertakt oder die Latenzen zu verändern.

Testnotizen zum Intel DH67BL

  • Im Test stürzte das Mainboard leider regelmäßig ab:
    • FarCry 2 (Radeon HD 4870 X2, 2x 1 GByte Qimonda DDR3-1066), mehrfach
    • HAWX (Radeon HD 4870 X2, 2x 1 GByte Qimonda DDR3-1066), mehrfach
    • HAWX (Radeon HD 4870 X2, 2x 2 GByte GeIL DDR3-1333), einmal
    • DiRT 2 (Intel HD 3000, 2x 1 GByte Qimonda DDR3-1066), mehrfach
    • SiSoft Sandra (Intel HD 3000, 2x 1 GByte Qimonda DDR3-1066), einmal
  • Zu Anfang verweigerte das Mainboard die Grafikausgabe über DVI, nach mehrmaligen Zurücksetzen des BIOS und dem wiederholten Aus- und Einbau des Prozessors funktionierte der Anschluss dann doch noch.
  • Nach einem CPU-Wechsel fanden sich im BIOS falsche Werte für den Multiplikator und Turbo.
  • Wurde der Speichertakt im BIOS manuell geändert, verfing sich das Mainboard in einer Bootschleife.
  • Im BIOS kann der Multiplikator der CPU-Kerne geändert werden, diese Einstellung wird vom Chipsatz aber nicht unterstützt und bleibt daher ohne Wirkung.
  • Im Energieprofil "Ausbalanciert" erreicht das Mainboard nicht die volle Leistung, wenn nur ein Kern belastet wird.

Leider müssen wir Intels DH67BL eine lausige Stabilität bescheinigen. Wir haben insgesamt sieben Speicherpaare, fünf Grafikkarten und sechs Netzteile ausprobiert, doch keine Konfiguration wollte wirklich stabil arbeiten. Gleich zu Anfang fiel die Hauptplatine negativ auf, da wir kein Bild über den DVI-Anschluss ausgeben konnten. Dieser Fehler verschwand dann nach einigem "Rumprobieren". Unser Testmuster war mit etlichen Klebestreifen versehen, welche Aufschriften auf der Platine verdeckten. Dies deutet auf ein Vorseriengerät hin. Auch das BIOS war alles andere als ausgereift und legte nach dem CPU-Tausch die falschen Multiplikatoren an. Zudem konnte man den Wert des Multiplikators verändern, was vom H67-Chipsatz aber gar nicht unterstützt wird.

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