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Zwergenaufstand in 22 nm - Intels Pentium G2120 und Celeron G1620 im Test

Autor: doelf - veröffentlicht am 07.05.2013
s.17/17
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Fazit
Intels Pentium G2120 und Celeron G1620 stammen aus der aktuellen "Ivy Bridge"-Generation und versprechen einen niedrigen Stromverbrauch sowie eine solide Leistung zu ausgesprochen verlockenden Preisen. Der billigste Core i3 kostet laut Intels aktueller Preisliste stolze 56 Prozent mehr als der Pentium G2120 und sogar 125 Prozent mehr als ein Celeron G1620. Doch Intel hat nichts zu verschenken und verlangt uns einige Kompromisse ab. Laufen mehrere Programme zeitgleich, macht sich das fehlende HyperThreading bemerkbar. Schmerzhafter ist jedoch der Umstand, dass der iGPU zahlreiche Funktionen genommen wurden. Auf Wireless Display werden die meisten verzichten können, doch darüber hinaus fehlen auch Quick Sync Video, InTru 3D und Clear Video HD. Für einen HTPC ohne diskrete Grafikkarte ist ein Core i3 daher die bessere Wahl. Für den heimischen Fileserver sind beide CPUs sehr gut geeignet, denn sie sind ausreichend schnell und sehr sparsam. Demgegenüber macht die Kombination mit schnellen Grafikkarten - wie erwartet - wenig Sinn.
Wertung: Pentium G2120
Gut Mit zwei Kernen und 3,1 GHz erweist sich der Pentium G2120 in unserem Test als alltagstauglich. Werden nur ein oder zwei Threads gefordert, kann dieser Prozessor gut mithalten und empfiehlt sich für typische Büroaufgaben, das Surfen im Internet, einfache HTPCs sowie für den Einsatz im Fileserver. Bei der Wiedergabe von Full-HD-Filmen bewegt sich die CPU-Auslastung um die 5,3 Prozent. Wer gelegentlich spielt, kann diese CPU auch mit einer diskreten Grafikkarte kombinieren, wobei diese nicht viel teurer als 100 Euro sein sollte, denn schnellere Grafikkarten werden spürbar ausgebremst. Mit einem Systemverbrauch von 50 Watt bei Volllast unterbietet der Pentium G2120 sogar die Stromspar-CPU Core i5-3470T. In CPU- und speicherlastigen Tests übertifft der Pentium G2120 den Celeron G1620 um durchschnittlich 16,1 Prozent, bei Spielen sind es 13,0. Allerdings sehen wir auch deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Spielen.
Kommen wir nun zum Preis: Bei unserem Partner HiQ24.de kostet der Pentium G2120 aktuell 73,50 Euro inklusive Mehrwertsteuer und zuzüglich Versandkosten und bei Amazon.de findet man den Pentium G2120 ab 81,69 Euro. Alles in allem ein guter Prozessor zu einem fairen Preis.
Wertung: Celeron G1620
Preistipp Auch der Celeron G1620 bietet zwei CPU-Kerne, doch Intel gesteht diesem Prozessor lediglich 2,7 GHz zu und hat zudem den L3-Cache auf 2 MByte beschnitten. Die Beschränkung auf DDR3-1333 besteht nur in Verbindung mit den Chipsätzen B75 und H77, nicht aber mit dem Z77. Die Verwendung von DDR3-1600 ist beim Z77 unproblematisch, wird von Intel jedoch als Übertaktung angesehen und daher nicht garantiert. Für die Internetnutzung und einfache Büroaufgaben ist der Celeron G1620 ausreichend schnell. Bei der Wiedergabe von Full-HD-Filmen beläuft sich die CPU-Last auf 5,5 Prozent, zum Spielen ist dieser Prozessor jedoch zu langsam. Ideal erscheint uns der Einsatz im Fileserver, da der Celeron G1620 mit einem Systemverbrauch von 44 Watt unter Volllast einen neuen Bestwert setzen konnte. Intels 35-Watt-CPU Core i5-3470T genehmigte sich im selben Testsystem zehn Watt mehr!
Neben seiner Sparsamkeit zeichnet sich der Celeron G1620 durch sehr niedrige Anschaffungskosten aus. Unser Partner HiQ24.de berechnet lediglich 47,90 Euro inklusive Mehrwertsteuer und zuzüglich Versandkosten und bei Amazon.de finden wir den Celeron G1620 ab 56,92 Euro. Im Durchschnitt aller Benchmarkmessungen bietet der Pentium G2120 für 53,4 Prozent Aufpreis nur 15,3 Prozent mehr Leistung. Damit ist der Celeron G1620 unsere Preis/Leistungs-Sieger!



Unser Dank gilt:
  • HiQ24.de für die Bereitstellung der Prozessoren
  • Intel für die Bereitstellung der Prozessoren
  • AMD für die Bereitstellung der Prozessoren



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