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Neu von MSI

Intel Pentium 4 2.53 GHz mit 533 MHz FSB und Intel i850E-Chipsatz - 3/6
12.08.2002 by holger

Ressourcen und Layout
Ein Blick auf den WCPUID-Screenshot zeigt, dass Intel den Systemtakt recht konservativ eingestellt hat und diesem gerade einmal 132,59 MHz gönnt, daraus resultiert ein CPU-Takt von 2519,14 MHz. Offenbar macht sich Intel keine Sorgen ob der Performance des Systems, denkt man an andere Testkandidaten, die gerne an der MHz-Schraube drehen, eine lobenswerte Haltung.


Intel untertaktet das D850EMV2 mit 132,59 MHz ein wenig

Auch die Performance unseres Promise Ultra100 TX2 auf dem PCI-Bus des D850EMV2 gab keinen Grund zur Klage, im Gegenteil, einen solch hohen Burst von 87,9 MB/s und stabilen Datentransfer erblickt man selten.


Gute IDE Performance!

Betrachtet man das grasgrüne Intel-Board, so fällt sofort auf, dass ein PCI-Steckplatz nicht bestückt wurde. Dieser Umstand ist wirklich schade, da gerade alle neueren Intel-Chipsätze über massig Int-Leitungen verfügen (8 an der Zahl), um ein problemloses Betreiben kritischer PCI-Karten (bzw. schlampig programmierter Treiber, die sich nicht an die PCI-Spezifikationen halten wollen) zu gewährleisten. Sei es drum, evtl. hält sich Intel die Option offen, später einen großen Bruder ins Rennen zu schicken.


links: Southbridge und gesockelter Taktgeber; Mitte: NEC USB2.0-Chip; rechts: Analog Devices Chip AD1885

Um die fehlende USB2.0-Unterstützung zu kompensieren, setzt Intel auf dem Testkandidaten den bekannten NEC USB2.0-Chip ein. Dieser muss jedoch über den PCI-Bus angebunden werden, sodass dieser unter Verwendung bandbreitenhungriger USB2.0-Geräte arg strapaziert wird. Im Umkehrschluss muss Intel jedoch ein konsequentes Vorgehen attestiert werden: Da nur die Kombination des ICH2 mit dem MCH validiert und nicht auf eine evtl. problematische Kombination aus ICH4 und MCH gesetzt wurde, scheint der Einsatz des zusätzlichen PCI-USB2.0-Controllers sinnvoll und richtig. Wem nützen vorschnell implementierte Features, wenn es beim User letztendlich zu Problemen und Komplikationen kommt?!

Eine im akustischen Bereich qualitativ durchaus akzeptable AC’97-Lösung ist Intel mit der Implementierung des Analog Devices Chip AD1885 gelungen. Die digitalen Ausgabekanäle konnten wir jedoch aufgrund der nicht mitgelieferten CNR-Karte nicht testen.

Beim Design der Platine muss Intel Lob auf der ganzen Linie ausgesprochen werden: Die IDE/Floppy-Anschlüsse sowie der ATX-Anschluss sind am rechten Platinenrand platziert, dort stören sie weder AGP- oder PCI-Karten noch die Luftzirkulation im Gehäuse. Der ATX12V-Anschluss wurde konsequent in unmittelbarer Nähe der Stromversorgung angebracht.

Der Super I/O-Baustein stammt wie üblich bei Intel-Mainboards von smsc, da über den ICH2 beispielsweise PS/2- und Floppyanschlüsse nicht mehr realisiert werden.


RIMMs, IDE und Stromanschlüsse wurden ideal plaziert

Aufgrund ihrer enormen Länge bereiten die aktuellen nVidia GeForce4 Ti4400/4600-Modelle allzu oft Probleme auf Mainboards, mal kommt es zu Konflikten mit den Speicherbänken, mal mit den IDE/Floppy-Anschlüssen. Auch an dieser Stelle hat Intel sehr gute Arbeit geleistet, selbst die Arretierungen der RAM-Bänke lassen sich unter Verwendung einer überlangen GeForce4 unproblematisch öffnen und schließen.

Um ein Herausrutschen der teuren Zocker-Karte zu verhindern, setzt Intel auf eine AGP-Arretierung, erfreulicherweise lässt diese sich auch beim Ausbau der Graka leicht und unkompliziert lösen – was bei der Konkurrenz nicht immer leicht von der Hand geht.

Außerordentlich erfreut waren wir über die passive Kühlung des MCH, kein lauter Lüfter, der wahrscheinlich nach kurzer Zeit seinen Dienst quittiert, stört den Alltagsbetrieb. Überraschend aufwändig fällt indessen die Befestigung des wuchtigen Aluminiumkühlkörpers aus, da wurde nicht einfach zur Klebstofftube gegriffen, sondern (erfolgreich) versucht, den Kühlkörper exakt zentriert und ausbalanciert auf dem MCH zu platzieren – unsere Hochachtung!


links: Leider gibt es keinen 6. PCI Slot; Mitte: die Northbridge wird passiv gekühlt; rechts: die Spannungsversorgung

Überhaupt scheint der Einsatz eines Windowkits bei diesem Mainboard Pflicht zu sein, schade, dass es Intel nicht beigelegt hat: Die Verarbeitungsqualität sucht schlichtweg seinesgleichen. Selten fällt einem Tester eine so mustergültig verarbeitete Platine in die Hände, da werden selbst kleine Taktgeber zusätzlich gesockelt, damit diese nicht ungebührlich in Schwingungen versetzt werden – einfach schön anzuschauen!

Über die CPU-Kühlerbefestigung brauchen wir keine Worte mehr zu verlieren, so einfach und unkompliziert soll und muss eine Kühlermontage möglich sein. Intel überlässt es nicht den Herstellern, ob sie das Keepout-Area einhalten oder nicht, es wird schlichtweg ein Halterahmen spezifiziert, den die Hersteller umsetzen müssen.

Genug der Lobeshymnen, das Layout und die Verarbeitung sind state-of-the-art!

Weiter: 4. Stabilität und Kompatibilität

1. Der Intel i850E Chipsatz
2. Das Intel D850EMV2 Mainboard
3. Intel D850EMV2 Layout und Resourcen
4. Stabilität und Kompatibilität
5. Benchmarks
6. Fazit

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