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Neu von MSI

Im Test: Jetart Technology Xcool NP6900 - 4/5
09.12.2005 by doelf
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Kühlung
Nachdem wir uns mit dem Gerät an sich durchaus anfreunden können, möchten wir im nächsten Schritt die Kühlleistung prüfen.

IDLE / min. CPU-Leistung: CPU, Chipsatz, HDD (niedriger ist besser)
Jetart
NP6900
2500 U/min
42°C
45°C
35°C


Jetart
NP6900
1800 U/min
43°C
46°C
35°C


ohne Kühler44°C
47°C
35°C


Die beiden von unten gegen unser Notebook blasenden Lüfter senken die Temperatur im Stromsparbetrieb und ohne CPU-Last um 1 bis 2°C. Dieser Lastzustand kommt beispielsweise dann vor, wenn man unterwegs mit batterieoptimierten Einstellungen eine Officeanwendung verwendet.

IDLE / max. CPU-Leistung: CPU, Chipsatz, HDD (niedriger ist besser)
Jetart
NP6900
2500 U/min
46°C
46°C
34°C


Jetart
NP6900
1800 U/min
47°C
47°C
35°C


ohne Kühler47°C
47°C
36°C


Wir wechseln nun auf den Steckdosenbetrieb und stellen das Notebook auf maximale Leistung, dennoch befindet sich die CPU auch weiterhin im IDLE-Modus. Jetzt sehen wir eine geringe Verbesserung bei der Festplattentemperatur um 1 bis 2 °C, bei maximaler Drehzahl sinkt zudem die Temperatur von CPU- und Chipsatz um ein Grad.

Volllast / max. CPU-Leistung: CPU, Chipsatz, HDD (niedriger ist besser)
Jetart
NP6900
2500 U/min
60°C
49°C
35°C


Jetart
NP6900
1800 U/min
61°C
49°C
36°C


ohne Kühler60°C
50°C
38°C


Wie sieht es nun bei Volllast aus? Wir verwenden den Stresstest von Prime95 mit der Option "In-place large FFTs", um maximale CPU-Last und Abwärme zu generieren. Durch den Einsatz des Notebookkühlers sinkt die CPU-Temperatur nicht, der CPU-Lüfter des Notebooks übernimmt weiterhin den Großteil der Kühlarbeit und dreht laut auf maximaler Geschwindigkeit seine Runden. Die Chipsatztemperatur fällt beim Einsatz des Jetart NP6900 um ein mageres Grad. Eine wirkliche Verbesserung sehen wir allerdings bei der Festplatte, welche 2 bis 3°C kühler arbeitet.

Ich denke, viele unserer Leser hätten eine bessere Kühlleistung erwartet. Daß diese nicht erzielt wird, liegt am Design der meisten aktuellen Notebooks. Während früher mehr oder weniger große Lufteinzüge auf der Unterseite üblich waren, ist die Bodenplatte etlicher moderner Modelle komplett geschlossen - die Lüfter blasen somit lediglich gegen das Gehäuse des Notebooks. Bei Modellen mit Metallgehäuse hat dies zumindest einen indirekten Kühleffekt, preiswertere Exemplare mit Kunststoffgehäuse werden allerdings kaum auf den frischen Wind reagieren. Der CPU-Lüfter unseres Asus M2400N befindet sich zwar noch auf der Unterseite des Gerätes, jedoch ganz am Rand wo die Lüfter des NP6900 kaum noch eine Wirkung erzielen können. Die Kühlwirkung findet somit beinahe ausschließlich über das Magnesiumgehäuse des Notebooks statt, was auch die Temperaturen der Festplatte erklärt.

Ob der Jetart NP6900 für die Kühlung eines Notebooks geeignet ist, hängt somit vor allem vom Design des jeweiligen Notebooks ab. Bei Modellen mit Luftanzug auf der Unterseite wird man bessere Resultate erzielen, als wir dies in unserem Test vermochten, wer jedoch eine geschlossene Kunststoffabdeckung als Notebookboden hat, kann sich Experimente mit jeglichen Notebookkühlern sparen.

Weiter: 5. Lautstärke und Fazit

1. Unsere Erwartungen
2. Funktionen und Lieferumfang
3. Praxiseinsatz
4. Temperaturmessungen
5. Lautstärke und Fazit

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