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Neu von MSI

Im Test: Jetart Technology Xcool NP6900 - 5/5
09.12.2005 by doelf
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Lautstärke
Bei voller Drehzahl sind die beiden 70 mm Lüfter deutlich zu hören, bleiben jedoch auf einem durchaus angenehmen Geräuschpegel. Sobald das Notebook auf den Kühler gestellt wird, dämpft dieses das Lüftergeräusch merklich ab, so daß auch für empfindlichere Naturen die Arbeit bei voller Drehzahl erträglich sein sollte.

Schalldruck in dB(A), Abstand 1 Meter (niedriger ist besser)
Jetart
NP6900
2500 U/min
29,78
Jetart
NP6900
1800 U/min
22,38

Bei minimaler Drehzahl hört man kein Lüfterrauschen mehr, dafür tritt jedoch ein nerviges Klackern in den Vordergrund, welches erst ab schätzungsweise 2200 U/min verschwindet. Wir würden daher raten, die minimalen Drehzahlen zu meiden, da bei 2200 U/min auch der Luftdurchsatz deutlich zunimmt.

Stromverbrauch
Wurde das Gerät mit dem Steckernetzteil betrieben, konnten wir eine Stromaufnahme von 3 Watt messen. Auch dies ist ein akzeptables Ergebnis.

Fazit
Das gelungene Konzept des Jetart Xcool NP6900 überzeugt mit einigen cleveren Details und einer wirklich die guten Verarbeitung. Die Ergänzung des Kühlers durch einen USB 2.0 Hub und einen Kartenleser werten das Gerät deutlich auf - selbst wenn sich Anschlüsse und Einschübe leider auf der Rückseite befinden, wo sie nur schlecht erreicht werden können. Die Lüfter arbeiten erfreulich leise, machen sich bei minimaler Drehzahl jedoch durch ein unangenehmes Klackern bemerkbar. Nervig ist das Steckernetzteil mit seinem Euro-Adapter, welcher gerne in der Steckdose hängen bleibt.

Die primäre Aufgabe, die Kühlung, fällt weniger überzeugend aus. Das liegt allerdings nicht am Design des Jetart Xcool NP6900, sondern eher an unserem Notebook. Es gibt durchaus Notebooks, die sich besser für die Zusammenarbeit mit einem solchen Kühler eignen, die Mehrzahl der aktuellen Modelle mit weitgehend geschlosserner Bodenplatte kann jedenfalls nur bedingt von einem solchen Notebookkühler profitieren. In unserem Fall gab es eine geringe Kühlwirkung zwischen 1 und 2°C, die sich möglicherweise positiv auf die Lebensdauer der Komponenten auswirkt, die Drehzahl des CPU-Lüfters allerdings nicht mindern konnte.

Damit empfiehlt sich ein solcher Kühler vor allem für ältere Notebooks, die noch mit einer hitzigen Desktop-CPU arbeiten, sowie für besonders heiße Sommertage, die das Kühldesign einiger Notebooks bis über ihre Grenzen strapazieren. Ob der Einsatz dieses Gerätes sinnvoll ist, läßt sich nur für jeden Einzelfall klären, nachdem man einen Blick auf die Unterseite des Notebooks geworfen hat.

Leider haben wir keinen €-Preis für dieses Gerät vorliegen, in den USA und Canada gibt es Anbieter, die umgerechnet zwischen 50 und 60 € für das Gerät verlangen. Angesichts der Verarbeitung und der Funktionen ist dies durchaus akzeptabel. Es gibt allerdings auch günstigere Modelle, diese bieten jedoch keinen Kartenleser.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Obwohl uns der Jetart Xcool NP6900 gut gefallen hat, möchten wir an dieser Stelle keine allgemeine Empfehlung aussprechen. Wer Notebook hat, welches mit dem Kühlprinzip der Notebookkühler kompatibel ist, wird hier ein gutes Produkt zu einem fairen Preis bekommen. Bleibt die Kühlung jedoch ganz oder weitgehend wirkungslos, wird man mit einem externen Kartenleser und USB Hub preiswerter bedient.




1. Unsere Erwartungen
2. Funktionen und Lieferumfang
3. Praxiseinsatz
4. Temperaturmessungen
5. Lautstärke und Fazit

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