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Neu von MSI

Generation 1: Asus K7M vs MSI K7Pro, Teil 2

Konfiguration:
Servertower mit 300 Watt Netzteil, SD-RAM 128MB 100MHz, Athlon 500 (0.25), Soundblaster Live 1024, Grafikkarte Matrox G400DH 32MB, RME Digi 32 (Digital I/O), Netzwerkkarte, 3Com 3C905B, Festplatten IBM DNJA371800 und IBM DTTA351010, Toshiba DVD-ROM SD1212, CDR Acer 4x4x32x
zum Gegentesten wurden verwendet: Matrox G200 8MB, Soundblaster PCI128, SD-RAM 64MB 100MHz

Probleme und Haken:
Beide Boards sind kompakt gebaut und machten beim Einbau keine Schwierigkeiten. Zuerst wanderte das MSI K7Pro in den Server-Tower und startete durch. Oder auch nicht. Die Windows 2000 Installation - erste Hürde des Tests - klappte nicht, was wohl auf ACPI-Probleme zurückzuführen war. Außerdem piepte das Board alle 20 Sekunden. Die Werte im Hardwaremonitor zeigten Abweichungen auf der 5 Volt Stromversorgung, die bis zu 18% betrugen. Ein Netzteiltausch brachte mich auch nicht weiter. Mit einem zweiten Rechner zog ich ein neues Bios von der MSI-Homepage, spielte es auf und hatte meine Ruhe: das Board piepte nicht mehr, die 5 Volt-Anzeige war geheilt und Windows 2000 ließ sich installieren. Jedoch konnte ich im Bios den SuperByPass nicht aktivieren. Das Programm Chipid brachte dann Gewißheit: mein K7Pro hatte die alte Chipsatz-Revision C4! Und das obwohl MSI das Board auf der Homepage mit dem Hinweis auf die Revision C5, ab der der SuperByPass funktioniert, bewirbt. Ein Anruf bei MSI brachte auch dort nur Ratlosigkeit hervor. Das Board sollte nur mit den Revisionen C5 und C6 zu haben sein, war es aber nicht. Auch ein weiteres Board kam mit dem alten Chipsatz daher, deswegen wurde das K7Pro mit diesem Handicap getestet.

Das Asus K7M machte da weniger Probleme. Sein Bios ist zwar immer noch nicht perfekt - das nicht-Beta-Release 1.08 hat Probleme, die Geräte am zweiten IDE-Ast im Bios zu erkennen, beim Booten findet es sie jedoch problemlos - aber deutlich ausgereifter als das des K7Pro. Nicht verschweigen will ich jedoch, daß ein K7M bei mir ausgefallen ist. Es konnte von einem Tag auf den anderen nur noch in der VGA-Auflösung booten und stürzte bei höheren Auflösungen sofort ab. Das hier getestete K7M machte jedoch keine Probleme dieser Art, es kam mit der Chipsatz-Revision C6.

Nachtrag: auf ein Problem der besonderen Art kam ich durch einen Freund. Der hatte sich einen Rechner mit dem Asus K7M, der Matrox G400 und dem Soundblaster Live 1024 auf Windows 2000-Basis bei Datec Computer bestellt, die bekamen den Rechner jedoch nicht stabil zum Laufen. Sobald das Bus-Mastering der G400 aktiviert wurde, gab es einen Absturz. Als ich das System auf Konflikte überprüfte, stellte ich fest, daß Soundblaster und G400 einen IRQ teilten und das funktioniert einfach nicht. Im K7M teilt sich der AGP-Steckplatz den IRQ mit dem ersten und fünften PCI-Steckplatz. In diesen sollte sich also kein Soundblaster Live befinden!

Übertakten per Frontside-Bus:
Erhöht man die Frequenz des Frontside-Bus, so läuft die CPU schneller. Normalerweise läuft der FSB mit 100 MHz. Stellt man ihn auf 110MHz, so läuft ein 500MHz Prozessor auf 550MHz. Doch auch der Takt für AGP, PCI, ISA und RAM wird damit hochgeschraubt. So kann das System instabil werden.
Ganz wichtig: Niemals das Bios flashen, wenn der Frontside-Bus übertaktet wurde!
Das Asus K7M lief stabil bis 110MHz, bei 115MHz stürzte Quake III Arena nach kurzer Zeit ab, bei noch höheren Taktraten fuhr Windows nicht mehr hoch.
Das MSI K7Pro hielt zwar bei 115MHz etwas länger durch, doch auch hier lief Quake III Arena instabil. 110MHz war die letzte stabile Konfiguration. Ich denke die Boards hätten noch etwas mehr gekonnt, das RAM jedoch nicht.

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