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Neu von MSI

Crashtest: Probleme mit VIAs KT133/KT133A Chipsatz 2/9
Version 2.13 vom 03.10.2001

Problembeseitigung

  1. BIOS aktualisieren und VIA 4in1 4.29 Treiberpaket verwenden
    nur wenn der Rechner jetzt noch Probleme macht:
  2. VIA 4in1 4.33 Treiberpaket installieren
    ohne Soundblaster Live! kann es immer noch Probleme geben:
  3. Den Patch per Hand vornehmen

Den Patch per Hand vornehmen
Ohne Creative Labs Soundblaster Live! Karte wird VIAs Patch wahrscheinlich nicht funktionieren. Da jedoch auch andere Karten das Problem hervorrufen können, beschreiben wir euch, wie man die Änderungen des Patches auch per Hand vornehmen kann. Dank an Madman für seine Nachforschungen.

ACHTUNG: der folgende Fix mit WPCREDIT und WPCRSET ist nur auf Mainboards mit dem VIA KX133, VIA KT133 und VIA KT133A getestet wurden. Andere Chipsätze von VIA, AMD, ALI, SIS und Intel verwenden auch andere Parameter, die hier verwendeten Einstellungen können auf andere Chipsätze nicht übertragen werden!

Schritt-für-Schritt Anleitung
Für den Fix benötigten wir die folgenden Programme von H-Oda:

Mit dem Programm WPCREDIT kann man die PCI Configuration Register von Chipsätzen editieren, mit WPCRSET werden diese Änderungen beim Systemstart in Form eines Treibers geladen, damit man sie nicht nach jedem Start von Hand vornehmen muß. Zur Installation der Programme schlagen wir vor, zwei Verzeichnisse zu erstellen: WPCREDIT und WPCRSET. In das erste Verzeichnis werden wpcre12a.exe und kt133.zip entpackt, in das zweite wpcrs120.exe. Wir haben die beiden Programme unter Windows 98SE, ME und 2000 positiv getestet. Startet man nun WPCREDIT, dann sieht man folgendes Bild:


In unserem Beispiel steht das BIT 5 auf 1 und das BIT 4 auf 0, die Einstellung für 'Master Priority Rotation' lautet also 'after every 2 PCI'. VIA erzwingt sie aber nach jedem Zugriff, somit setzen wir das BIT 5 auf 0 und das BIT 4 auf 1 ('every PCI master grand'). Der Wert für den Offset 76 ändert sich in unserem Beispiel von 62 auf 52 (hexadezimal). Den Offset und die BITs haben wir in dem Screenshot bereits makiert, mit der Taste 'Edit' lassen sich die einzelnen BITs des gewählten Offsets bearbeiten. Bitte beachtet, daß der Wert des Offsets 76 bei eurem Mainboard nicht unbedingt 62 sein muß. Ihr müßt lediglich die BITs 5 und 4 editieren und den Wert, der nun für das Offset 76 angezeigt wird, notieren. Diesen werdet ihr später mit WPCRSET setzen.


ACHTUNG: nach dem Booten werden die Einstellungen wieder zurückgesetzt! Um die Einstellungen dauerhaft im System zu verankern, muß WPCRSET benutzt werden! Ihr solltet zuerst mit WPCREDIT testen, ob die Veränderungen euer System positiv beeinflussen, bevor ihr diese Änderungen mit WPCRSET dauerhaft installiert!

WPCRSET selber ist sehr einfach zu benutzen, wenn man das Prinzip verstanden hat. Nach dem Entpacken muß INSTDD.EXE gestartet werden, um WPCRSET als Treiber zu installieren. Danach wird Rebootet. Jetzt kann WPCRSET ausgeführt werden. Mit "Add" öffenen wir ein Eingabefenster und tragen nur die Werte ein, die wir mit WPCREDIT herausgefunden haben. In unserem Beispiel also für Offset 76 den Wert 52:


Sobald wir 'Okay' drücken, findet sich ein neuer Eintrag in der 'Register Settings List'. Nun müssen wir oben links noch auf "Start" umstellen und anschließend neu Booten:


Nun ist unsere Änderung permanent im System verankert. Mit UNINSTDD.EXE kann der Treiber jederzeit entfernt werden, sollte Windows Probleme beim Booten haben (der Patch ist kein Allheilmittel!), so empfehlen wir den Abgesicherten Modus. Von dort aus kann UNINSTDD.EXE gefahrlos entfernt werden.

Alternativ: der erste Fix (nur für Experten)
Viele Wege führen nach Rom. Unser erster Fix ging anders vor, er sollte mittlerweile überflüssig sein und wir nur noch für Experten zum Debuggen des Systems empfohlen. Hierbei nahmen wir uns der folgenden Parameter an:

  • PCI Delay Transaction (Werte: 0=aus, 1=an)
  • PCI Master Read Caching (Werte: 0=aus, 1=an)
  • PCI Latency (Werte: 0-255)
Und setzten sie wie folgt:
  • PCI Delay Transaction = 0 (aus)
  • PCI Master Read Caching = 0 (aus)
  • PCI Latency = 32
Mit WPRSET können 'PCI Delay Transaction' und 'PCI Master Read Caching' im Offset 70 gesetzt werden. Die beiden BITs 1 und 2 sollten hierbei auf 0 gesetzt werden. BIT 2 ('PCI Master Read Caching') kann auf dem Abit KT7A Probleme verursachen, wenn es auf 0 gesetzt wird. Zusätzlich kann auch noch das 'PCI Bus Master Time-Out' manipuliert werden, welches sich in den BITs 0-3 des Offset 75 befindet. Setzt man alle vier BITs auf 0, so kann das zu Erhöhter Sicherheit bei der Datenübertragung führen, aber die Nebenwirkungen sind vielfältig, weshalb wie hiervon abraten.
Dieses Informationen sind nur für Experten gedacht, die Anleitung für den alten Patch ist deshalb nicht mehr online!

Bei AMD 761/VIA 686B Kombinationen
Die Parameter aus unserem Fix funktionieren auf der AMD 761 Northbridge nicht, hier hat das Register 70h eine ganz andere Bedeutung! Statt dessen sollten hier folgende BIOS-Einstellungen verwendet werden: "PCI Delay Transaction" auf AUS, "PCI Latency" auf 32 oder geringer einstellen. Etwas wie "PCI Master Read Caching" scheint es bei AMD's 761er nicht zu geben. Bei planet3dnow.de gibt es übrigens die Komplettlösung für den AMD 761...

Externe IDE-Controller
Wer bereit ist etwa 70,- DM zu investieren und einen freien PCI-Steckplatz hat, der kann sich einen externen IDE-Controller kaufen. Damit sollte der Fehler ebenfalls behoben sein, auch wenn diese Vorgehensweise eigentlich nicht der Sinn der Sache ist. Vor dem Kauf sollte man prüfen, ob der Controller neben Festplatten auch CD- und DVD-Geräte unterstützt.

(OnBoard) IDE-/Raid-Controller
Auch diese Controller können helfen, jedoch scheinen besonders die Promise Controller, die unter anderem von Asus und MSI verwendet werden, auf einigen Systemen einen ähnlichen Fehler wie die VIA 686B Southbridge aufzuweisen. Auch hier gehen Daten verloren. Derzeit wird das Problem erforscht, Ergebnisse liegen noch nicht vor.

Weiter: 3. der Selbsttest

Fakten und Tipps zum VIA 686B Bug:
1. BIOS- und Treiberupdates
2. Lösungen
3. der Selbsttest
4. andere Fehlerquellen
5. Linux: Fix, Nachweis und Hintergründe

Anhang:
Unser Test-Tagebuch

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