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Original Lian-Li Windowkit und gerundete IDE-/Floppy-Kabel von Akasa (silber)
02.07.2002 by holger


damit man die Akasa Kabel auch sieht: das Lian-Li Windowkit

Original Lian-Li Windowkit und gerundete IDE-/Floppy-Kabel von Akasa (silber)
An dieser Stelle greifen wir unser Gehäuse-Review des Lian-Li PC60 auf. Durch die zahlreichen Mails konnten wir erkennen, dass euch das Gehäuse und auch der Test recht gut gefallen hatten. Einige User wiesen mich darauf hin, dass es von Lian-Li auch ein Window-Kit für das Gehäuse gäbe, das aber noch auf keiner Hardware-Site getestet wurde. Wir können absolut nachvollziehen, dass der User ungern Geld für ein Seitenteil ausgibt, das dann möglicherweise nichts taugt. Daher wollen wir untersuchen, wie sich der Einsatz des Window-Kits im PC-Alltag auswirkt, insbesondere, ob der Rechner lauter und klappriger geworden ist. Einen weiteren interessanten Gesichtspunkt stellt die Verwendung von so genannten Air-Flow Kabeln dar: Sie sollen zum einen das Strömungsverhalten im Gehäuse verbessern, andererseits die Optik aufwerten - gerade wenn ein Window-Kit zum Einsatz kommt.


links: das Lian-Li Windowkit; rechts: im Detail - oben außen, unten innen

Schauen wir uns zunächst das Seitenteil an:
Es fällt zunächst auf, dass die Scheibe recht großzügig ausgefallen ist, sie reicht nahezu über die gesamte Fläche des Gehäuses. Sieht man sich zum Vergleich die Gucklöcher der Bastel-Kits an, so kann man fast von einem Panorama-Fenster sprechen. Außerdem springen sofort die Nieten ins Auge – ansonsten werden die Plexiglas-Scheiben mit einem Gummiband fixiert. Betrachtet man die Rückseite des edlen Stückes, gelangt man zu des Pudels Kern: Lian-Li übertreibt es wieder maßlos, denn die Scheibe wird gleich mit einer dicken umlaufenden Aluschiene eingefasst und vernietet. Das sieht nicht nur überaus professionell aus, sondern erhöht die Stabilität des Seitenteils enorm. Das Window-Kit ist ebenso stabil wie die normale Alutür und absolut verwindungssteif – einfach eine schöne Lösung. Doch Lian-Li wäre nicht Lian-Li, wenn sie nicht mit noch mehr Detaillösungen aufwarten könnte. Lian-Li kann: Den Abschluss einer jeden Kante bildet ein sauberer Falz, wodurch die Stabilität nochmals erhöht wird. Um die Tür zu schließen, wird diese zunächst auf die Führungsschienen des Gehäuses aufgesetzt, dabei greifen die am oberen Rand des Seitenteils abgeschrägten Führungshaken in die vorgesehenen Aussparungen am Gehäuse. Beim Schließen der Tür wird das Seitenteil also zum Gehäuse hin gezogen, sodass keine Vibrationen oder gar Klappergeräusche auftreten können. An dieser Stelle noch ein Wort zum verwendeten Plexiglas. Auch dieses fällt überaus dick aus und soll den Krach im Gehäuse lassen, doch dazu später mehr.


innen: vorbildliche Verarbeitung

Als nächstes werfen wir einen Blick auf die Akasa-IDE-/Floppykabel in edlem Silber.
Herr Schrepel war so freundlich und stellte uns zwei Ausführungen bereit: Die Gesamtlänge des einen IDE-Kabels beträgt 45 cm, die des anderen satte 60 cm, selbst das Floppy-Kabel verfügt über eine Länge von 45 cm. Gerade das lange Kabel eignet sich besonders gut für die Verwendung in Big-Towern, die kurzen Kabel reichen vollauf in Midi-Towern. Die Anschlüsse der IDE-Kabel sind farbig kodiert: der Mainboard-Anschluss blau, IDE-Master schwarz und IDE-Slave grau. Gerade lange IDE-Kabel stehen in dem Verdacht, mit den Daten nicht gerade pfleglich umzugehen, und so braucht sich der User nicht zu wundern, wenn das DVD-Laufwerk bei der Verwendung überlanger IDE-Kabel konventioneller Machart aus dem Tritt gerät. Um solchen Problemen aus dem Wege zu gehen, wurde der gesamte Kabelstrang einfach durch ein feines Geflecht gegen elektromagnetische Strahlung abgeschirmt.

Beim Kopieren von großen Datenpaketen vom DVD-Laufwerk auf die Festplatte konnten wir mit dem kurzen und dem langen Kabel keinerlei Probleme feststellen. Hinzu kommt, dass die Kunststoffeinfassung außerordentlich robust ausfällt und das Kabel nicht gleich beschädigt wird, sollte man an einer Gehäusekante entlang schrappen.


links: die komplette Innenseite des Lian-Li Windowkit; rechts: elegant, übersichtlich und praktisch: die gerundeten Akasa-Kabel in Silber

Kommen wir nun zum eigentlichen Test: dem thermischen Verhalten der verwendeten Komponenten.
Es kann Entwarnung gegeben werden! Das Seitenteil verschlechtert in keinem Fall die hervorragenden Eigenschaften des Lian-Li PC60. Im Gegenteil: Das Surren der Gehäuselüfter scheint ein wenig dumpfer auszufallen, wenn auch nicht leiser, vielmehr scheint sich die Tonlage ein wenig gemäßigt zu haben. Auch ein Temperaturanstieg konnte nicht ausgemacht werden. In Verbindung mit den schönen Air-Flow-Kabeln stellten wir tatsächlich einen Temperaturrückgang um ca. 1-2 C° fest. Es sei jedoch ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sich die Messergebnisse nicht auf ein anderes Gehäuse übertragen lassen.

Insbesondere die Montage von Laufwerken im Festplattenkäfig, der im unteren Teil des Gehäuses direkt vor den beiden Lüftern sitzt, stellt bei der Verwendung von normalen Kabeln ein Problem dar: War zuvor kaum eine Zirkulation der Luft möglich, da die konventionellen Flachbandkabel zu einem regelrechten Luftstau führten, strömt die Frischluft nun ungehindert an den gerundeten IDE-Kabeln vorbei. Selbst wir hätten dieses ungewöhnlich gute Abschneiden der Kabel nicht erwartet. Bedenkt jedoch, dass sich die Messergebnisse ausschließlich auf dieses Gehäuse beziehen – eine Übertragung auf andere ist ohne weiteres nicht möglich!

Fazit
Wer keine Lust und Zeit hat, eine Stichsäge in die Hand zu nehmen, um sein Lian-Li-Gehäuse zu malträtieren, der kann beruhigt zum Fertigteil von Lian-Li greifen. Eine bessere Umsetzung des Themas Window-Kit ist uns noch nicht untergekommen. Zugegeben, wir stehen dem Thema Modding etwas skeptisch gegenüber. Betrachtet man sich die stolzen Preise der nötigen Komponenten, nicht zu unrecht. Allerdings muss ich zugeben, dass das Window-Kit zum Preis von 45,50 Euro wirklich gelungen daher kommt und selbst mir voll und ganz gefällt. Die technischen Raffinessen lassen den Tester ins Schwärmen geraten. Eine ideale Kombination zum Schaufenster stellen sicherlich die Air-Flow Kabel von Akasa dar. Die Qualität ist über jeden Zweifel erhaben, zumal die 60 cm Variante zu 13,90 Euro, die 45 cm Kabel zu 12,90 Euro und das Floppy-Kabel zu 6,50 Euro noch mit moderaten Preisen zu Buche schlagen. Die thermischen Ergebnisse und das aufgeräumte, schicke Innere des Rechners lassen den finanziellen Beitrag sicher schnell vergessen.


Die www.Au-Ja.de Wertung für das Lian-Li mit Window-Kit lautet: Editor’s Choice


Die www.Au-Ja.de Wertung für die Akasa Air-Flow Kabel lautet: Gold

Beide Produkte können bei unserem Partner PC-COOLING bezogen werden.

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