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Neu von MSI

Lucids Virtu - Switchable Graphics mit Intels Z68

Autor: doelf - veröffentlicht am 13.05.2011
s.1/4
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Intel führt unter den Funktionen seines neuen Z68-Chipsatzes auch "Switchable Graphics" auf. Dieses Konzept ist von Notebooks her bekannt, beispielsweise in Form von NVIDIAs Optimus Technologie. Es verbindet die Vorzüge einer integrierten Grafikeinheit mit denen eines diskreten Grafikprozessors. Für die CPUs der Sandy-Bridge-Generation greift Intel allerdings nicht auf eine eigene Lösung zurück, sondern setzt auf Lucids Virtu. Wir haben diese Software-Lösung ausführlich getestet.


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Das Grundkonzept
Dass "Switchable Graphics" zunächst bei mobilen Computern zum Einsatz kamen, liegt darin begründet, dass der diskrete Grafikprozessor dort vollständig deaktiviert werden kann. Die Verwendung des in den Chipsatz oder Prozessor integrierten Grafikkerns spart somit Strom und verlängert die Laufzeit im Akkubetrieb. Erst wenn eine Anwendung 3D-Leistung benötigt, übernimmt der diskrete Grafikprozessor und sorgt für spielbare Frameraten. Intel hat alle Sandy-Bridge-CPUs mit einem Grafikkern ausgestattet, so dass "Switchable Graphics" immer dann genutzt werden kann, wenn das Mainboard über Bildschirmanschlüsse verfügt. Dies ist bei den Chipsätzen H61, H67 und Z68 der Fall, während der P67 auf Grafikkarten angewiesen ist.


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Neben der reinen Grafikausgabe beschleunigt Intels Grafikkern auch die Wiedergabe sowie die Umwandlung von Videodaten, Letzteres bezeichnet Intel als "Quick Sync Video". Leider hatte Intel die Sache nicht zu Ende gedacht, denn wer eine Grafikkarte einbaute, konnte weder die Grafikausgabe des Prozessors noch "Quick Sync Video" nutzen. Erst Lucid präsentierte mit Virtu ein entsprechendes Konzept und dieses scheint Intel so gut zu gefallen, dass die beiden Firmen nun kooperieren (Virtu als Download bei Intel).

Kompatible Software und Hardware
Virtu ist hierbei eine reine Software-Lösung, die theoretisch mit jedem System funktioniert, welches auf den Chipsätzen H61, H67 oder Z68 aufbaut. Der Hersteller muss lediglich eine Lizenz erwerben und das BIOS derart anpassen, dass es Intels Grafikkern nicht automatisch deaktiviert wird, wenn eine diskrete Grafiklösung gefunden wird. Und da man zwei unterschiedliche Grafiktreiber installieren muss, wird Windows 7 benötigt. Die erste gravierende Einschränkung betrifft die Auswahl der offiziell von Lucid getesteten und freigegebenen Grafikprozessoren:

  • NVIDIA GTX580
  • NVIDIA GTX480, GTX470, GTX465, GTX460, GTX450
  • AMD HD 6950, HD 6870
  • AMD HD 5870, HD 5770, HD 5750

Wie man sieht, klaffen in dieser Liste gewaltige Lücken. Wir haben derzeit Grafikkarten mit AMDs Radeon HD 6850 und HD 5830 sowie mit NVIDIAs GeForce GTX 570, GTX 560 Ti und GTX 460 zur Hand. Von diesen fünf aktuellen Modellen wird nur eines, nämlich die GeForce GTX 460, unterstützt. Auch bezüglich der Grafiktreiber ist die Auswahl nicht allzu groß:

  • AMD Catalyst 11.01, 11.02, 11.03
  • NVIDIA 266.58

Das Testsystem
Für unseren Test haben wir Windows 7 Home Premium 64-Bit installiert und 2x 2 GByte DDR3-1600CL8 von Corsair verwendet, abgesehen von diesen Änderungen haben wir das System aus unserem Artikel über MSIs Z68A-GD80 (B3) beibehalten. Als Grafikkarten kommen die Modelle MSI N460GTX Cyclone 768D5/OC (NVIDIA GeForce GTX 460) und MSI R6850-PM2D1GD5 (AMD Radeon HD 6850) zum Einsatz, wobei der Grafikprozessor der letztgenannten Karte von Lucid bisher noch keine offizielle Freigabe erhalten hat.

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