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Neu von MSI

Im Test: Newton Peripherals MoGo Mouse - 3/4
07.12.2006 by Rolf
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Der Praxistest
Als Testplattform haben wir ein Notebook der Firma Acer vom Typ Aspire 5024 WLMi verwendet. Dieses Gerät kommt von Hause aus ohne Bluetooth, weshalb wir ein Bluetooth-Dongle für den USB-Anschluss von MSI (BToe Typ 4670) einsetzen. Grundsätzlich sollte jedes externe oder integrierte Bluetooth-Funkmodul funktionieren, vorrausgesetzt seine Software unterstützt Geräte vom Typ "Human Interface Device" (kurz HID genannt). Bei unserem Bluetooth-Dongle war ein Software-Update von Nöten.


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Vor der ersten Inbetriebnahme soll die MoGo Mouse mindestens 60 Minuten (lt. Handbuch) im PC-Card Steckplatz des Notebooks aufgeladen werden. Der PC-Card Steckplatz ersetzt bei Notebooks einen 32-Bit PCI-Slot, neuere Notebooks werden zuweilen mit einem Express-Card Steckplatz versehen, welcher das Pendant zum PCI-Express-Slot darstellt. Mit letzterem kann die Maus nicht genutzt werden, eigentlich schade, denn Erweiterungskarten für diesen Steckplatz gibt es auch noch keine. Während des Ladevorganges leuchtet eine rote LED, sobald der Akku voll ist, schaltet diese auf grün um. Wer eines der wenigen Subnotebooks ohne einen PC-Card Steckplatz besitzt, kann mit der Maus leider nicht viel anfangen. Bei unserem Notebook rutschte die MoGo Mouse etwas schwer in den PC-Card Schacht, ein Phänomen, das auch mit einer TV-Karte auftritt und somit am Schacht des Notebooks liegen kann.


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Nachdem die Maus erfolgreich aufgeladen wurde, vollzogen wir die Bluetooth-Paarung. Grundsätzlich verläuft diese Paarung wie bei allen anderen Bluetooth-Geräten ab, da Sicherheitsaspekte bei einer Maus keine Rolle spielen, wird bei der PIN-Abfrage lediglich "0000" eingegeben. Zum Einschalten der MoGo Mouse klappt man den Bügel nach unten weg. Um dies zu erleichtern findet sich auf der rechten Seite der Maus eine Ausbuchtung. Durch den Bügel bekommt die Maus mehr Volumen und erzeugt somit die Illusion einer normalen Desktop-Maus.


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Danach betätigt man den "connect"-Knopf unterhalb der Maus mit Hilfe eines Kugelschreibers und die LED der Maus beginnt im Sekundentakt zu blinken. Nun hat man drei Minuten Zeit, um eine Verbindung zwischen Maus und PC herzustellen. Ist die Verbindung hergestellt, blinkt die LED nur noch alle drei Sekunden und die Abtastdiode leuchtet kurz rot auf, um danach in ein rhythmisches Blinken zu verfallen - ähnlich wie bei normalen, optischen Nagern. Die MoGo Mouse ist nun einsatzbereit und kann genutzt werden.


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Mit etwas Skepsis starteten wir den Praxistest. Verwöhnt von Computermäusen wie der Logitech MX700 und MX1000, die üblicherweise mit der gesamten Hand geführt werden, waren wir anfangs etwas skeptisch, wie gut sich eine so flache und leichte Maus führen und bedienen läßt. Nach ersten, recht hözernen Bewegungen zeigte sich, dass man die MoGo Mouse mit dem Zeige- (linke Maustaste) und Mittelfinger (rechte Maustaste) führen sollte, statt - wie sonst üblich - mit der Handinnenfläche. Die MoGo Mouse gleitet leicht, sogar sehr leicht über unsere Tischfläche und läßt sich dabei exakt und präzise steuern.

Die Maustasten lassen sich ebenfalls sehr gut bedienen, positiv fällt der große Hub auf und der spürbare Druckpunkt wird von der Software absolut zeitsynchron zum Klick der Hardware umgesetzt. Als Testsoftware kamen MS Office, diverse Internetanwendungen sowie das Spiel "Die Siedler IV" zum Einsatz. In den Office-Anwendungen hatte man nie das Gefühl, dass die MoGo Mouse nicht Herr der Lage war, man konnte jederzeit präzise seine Ziele ansteuern und sauber Bereiche markieren. Selbst bei den Siedlern zeigte die MoGo Mouse nur kleine Schwächen und reagierte manchmal etwas träge. Für Ego-Shooter dürfte die Maus weniger geeignet sein, doch das ist auch nicht ihre Zielgruppe.


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Dennoch eignet sich die Ergonomie der MoGo Mouse nur bedingt für den Dauereinsatz. Auch die Akkulaufzeit ist nicht für eine Langzeitnutzung ausgelegt, nach zwei bis drei Stunden Dauerbetrieb muss die Maus für ca. 60 Minuten neue Energie tanken. Wenn man die Maus nicht ständig bewegt, verlängert sich die Akkulaufzeit deutlich, da das Gerät in den Stanby- und Ruhemodus schalten kann. Tests des optischen Sensors auf unterschiedlichen Oberflächen lieferten recht brauchbare Ergebnisse. Sowohl feiner Stoff (Sofa), eine Tageszeitung, Papier, als auch leicht strukturierte Oblerflächen brachten die MoGo Mouse nicht aus dem Tritt. Nur absolute Hochglanzflächen mag sie, wie die meisten optischen Mäuse, nicht.

Wird das Notebook abgeschaltet und die MoGo Mouse im PC-Card Schacht versenkt, spielt das Gerät seinen größten Trumpf aus: Man umgeht die übliche Einpack-Orgie, muss kein Kabel aufrollen und keine klobige Maus verstauen. Wird das Notebook kalt gestartet und die MoGo Mouse aus dem PC-Card Slot geholt, muss nach dem Windows-Start eine der Maustasten gedrückt und für ca. zwei bis drei Sekunden gehalten werden, damit die Bluetooth-Verbindung aufgebaut wird. Eine erneute Paarung der Geräte ist nicht nötig.

Die MoGo Mouse bindet sich parallel zu anderen Bluetooth-Geräten ein. Das funktioniert soweit ganz gut, doch wenn ein Bluetooth-Headset intensiv genutzt wird, kommt es zu spürbaren Latenzen, welche die Reaktionen der Maus etwas träge erscheinen lassen. Hier scheint die Bandbreite der Bluetooth Verbindung an ihre Grenzen zu stoßen.

Weiter: 4. Fazit

1. Lieferumgang, technische Daten
2. Die Maus
3. Der Praxistest
4. Fazit

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