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Neu von MSI

9 aktuelle Computermäuse für Spieler im Vergleich

Autor: doelf und frank - veröffentlicht am 05.05.2009 - Letztes Update: 11.05.2009
s.22/32

Fazit: Saitek Cyborg
Die Cyborg konnte uns im Test nicht sonderlich begeistern. Mit einem Preis von 39,90 Euro inklusive Mehrwertsteuer und zuzüglich Versandkosten gehört sie zu den preiswerteren Modellen in diesem Vergleich und das merkt man insbesondere den nur mäßig präzisen Tasten und dem lauten Scrollrad an. Saitek hat einen elektrischen Motor verbaut, um durch eine individuelle Anpasung der Mauslänge stets die bestmögliche Ergonomie zu bieten. Leider hat man dabei die Gesamtergonomie des Gerätes aus den Augen verloren, wie die rechtwinklige Wipptaste und der nach rechts abfallende Korpus zeigen. Mit Daumen-, Wipp- und 4-Wege-Taste wird der Daumen so manches Benutzers überfordert sein, andere werden insbesondere die 4-Wege-Taste zu schätzen wissen. Auch die Einstellung des Rollwiderstands für das Scrollrad mag im Ansatz eine gute Idee sein, doch warum muss das Rad so einen Lärm machen? Im Oberflächentest patzte die Maus bei der Marmorplatte und verweigerte auf Glas jede Funktion.


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Ein besonderer Problemfall war die Software: Unter Windows XP wurde nur der Treiber installiert und ein Icon auf dem Desktop abgelegt, in der Startleiste tauchte die Maus jedoch nicht auf und auch der Makroeditor war nirgendwo zu finden. An eine Routine zum Entfernen des Treibers hat Saitek ebenfalls nicht gedacht. Von der Webseite des Herstellers besorgten wir uns neue Treiber und Software, insgesamt ein 30 MByte großer Download (wohlgemerkt für eine Maus!). Wie die Treiber auf der CD waren auch die von der Webseite allesamt nicht zertifiziert. Der Profileditor ist zwar mächtig, aber nicht gerade intuitiv bedienbar und schlecht übersetzt. Zudem funktioniert die Zuweisung der Profile nur über das Icon in der TNA, nicht aber aus dem Editor selbst. Wenn man sich in die Software eingearbeitet hat, kann man mit ihr leben. Doch bei einer Gamer-Maus hätten wir das spielerische Erlernen bevorzugt. Die Cyborg ist zwar keine schlechte Maus, konnte uns angesichts der starken Mitbewerber jedoch nicht überzeugen.




Fazit: Silverstone Raven
Ein klarer Fall von zuviel gewollt: Silverstones Raven sollte die perfekte Maus für Windows Vista und für Spiele sein, doch trotz guter Ansätze ist die Raven am Ende vor allen Dingen eines: überfrachtet. Das blau leuchtende Auge ist im Ansatz ein nettes, optisches Gimmick, doch da es nicht nur Optik sondern auch Funktion bieten sollte, steht es 15 mm hervor und macht den Zugriff auf die Daumentasten schon fast unmöglich. Zudem findet der Daumen keine entspannte Ruheposition und wenn man ihn vor die Pupille des Auges hält, schaltet man ab und zu unfreiwillig die Auflösung um. Obwohl Silverstone eine eindeutige Rechtshändermaus gebaut hat, wurden entlang der rechten Maustaste zwei Zusatztasten angeordnet, die eigentlich immer im Weg sind und sich im Vista-Modus nicht einmal deaktivieren lassen. Womit wir zum Modus-Schalter kommen, dessen Existenzgrund uns nicht so ganz einleuchten will, denn im Grunde ist der Vista-Modus nichts anderes als ein fest voreingestelltes Profil. Das kleine OLED-Display wertet die Maus hingegen optisch auf und hebt sie aus der Masse ihrer Mitbewerber hervor.


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Dies vermag die Software nicht. Sie unterstützt Windows XP 32-Bit sowie alle Varianten von Windows Vista, ist intuitiv bedienbar und übersichtlich, doch ihre Konfigurationsmöglichkeiten sind lange nicht so umfangreich wie beispielsweise bei der Kone. Immerhin kann man Tastatur-Makros und Tastenfolgen schnell und problemlos hinterlegen und wie bei der Sniper unterschiedliche DPI-Stufen für X- und Y-Achse einstellen. Im Spiel taten wir uns mit der Raven besonders schwer, da es uns aufgrund der unnatürlichen Handhaltung an Präzision mangelte. Wenn man nun noch den aktuellen Straßenpreis von ca. 60,- Euro mit in die Rechnung aufnimmt, ist dies das K.O.-Kriterium für die Raven. Schade, denn der optische Sensor (Philips PLN2030) dieser Maus ist es echtes Glanzlicht und funktioniert auf allen Oberflächen hervorragend.




Fazit: Zalman FPS-Gun (ZM-FG1000)
Diese außergewöhnliche Maus hatte zunächt für verständnisloses Kopfschütteln gesorgt, da insbesondere die große Entfernung zwischen Hand und Sensor die ersten Minuten mit der FPS-Gun zu einem abenteuerlichen Erlebnis macht. Hat man sich erst einmal an ihre Bedienung gewöhnt, kommt man in Spielen sehr gut zurecht. Für die tägliche Arbeit ist diese Maus jedoch weniger gut geeignet, bereitete uns jedoch weniger Probleme als beispielsweise die Raven. Keine Frage, auf die FPS-Gun muss man sich einlassen und wer dazu nicht bereit ist, sollte dieses Gerät lieber meiden. Dies gilt auch für Spieler mit großen Händen, denn die Länge des Griffs ist begrenzt und diese Limitierung macht sich bei der Bedienung wesentlich unangenehmer bemerkbar als mangelnde Länge bei herkömmlichen Mäusen.


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Der optische Sensor der FPS-Gun schafft zwar nur 2.000 DPI, kommt dafür aber mit allen Oberflächen gut zurecht. Aufgrund ihrer gewaltigen Abmessungen benötigt diese Maus jedoch ein großes Mauspad. Gut gefallen hat uns auch die Anzeige der gewählten DPI-Stufe mit Hilfe des beleuchteten Scrollrads. Weniger überzeugend ist die übersichtlich gestaltete Software, die wichtige Optionen vermissen lässt. Lediglich sechs Funktionen lassen sich auf fünf Tasten verteilen, eigene Tastendrücke, Tastenfolgen oder gar Makros werden nicht unterstützt. Bleibt noch der Preis: Anfang des Jahres kostete die FPS-Gun noch über 50 Euro, ein ziemlich happiger Preis. Aktuell bietet unser Partner Caseking dieses Gerät für 37,90 Euro inklusive Mehrwertsteuer und zuzüglich Versandkosten an und zu diesen Konditionen kann man das Experiment FPS-Gun ruhig einmal wagen.

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