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Neu von MSI

MSI 790FX GD70 - Phenom II mit DDR3 und AMD 790FX

Autor: doelf - veröffentlicht am 28.03.2009
s.32/33

Übertakten
Wir haben den Phenom II X4 810 mit dem Luftkühler Xigmatek HDT-S1284 Achilles übertaktet, zudem blies ein 92-mm-Lüfter gegen den Speicher.

Mit dem BIOS 1.0 verweigerte das MSI 790FX GD70 den Start, sobald wir unser 2x 1 GByte Speicher-Kit Super Talent W1866UX2G8 einsetzten. Selbst die Konfiguration als DDR3-1066CL7 wollte nicht booten. Das ist schade, denn die Übertaktungsmöglichkeiten mit unserem zweiten Referenzspeicher-Kit (Qimonda DDR3-1066CL7) sind deutlich begrenzter. Immerhin erreichen wir 3,38 GHz sowie einen Speichertakt von DDR3-1386CL8:

  • 3250 MHz (13x 250 MHz @ 1,40V; DDR3-1333): stabil
  • 3380 MHz (13x 260 MHz @ 1,40V; DDR3-1386): stabil
  • 3458 MHz (13x 266 MHz @ 1,40V; DDR3-1418): Bootversuch
  • 3575 MHz (13x 275 MHz @ 1,40V; DDR3-1100): Bootversuch


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

CPU-Z erkennt es - wie beim ASUS M4A78T-E - übrigens nicht, dass wir die Spannung manuell erhöht haben und zeigt maximal 1,30 Volt an. Mit dem BIOS 1.1 und zwei Modulen aus dem 3x 2 GByte Kit Corsair TR3X6G1600C8D (DDR3-1600CL8) versuchten wir, die 3,38 GHz Grenze zu sprengen. Leider vergeblich, auch der Corsair-Speicher brachte uns nicht weiter.

3,38 GHz bedeuten in unserem Fall eine Taktsteigerung um 780 MHz, das ist durchaus respektabel. Dennoch erreichte das identisch konfigurierte ASUS M4A78T-E mit dieser CPU erstaunliche 3,55 GHz und somit zusätzliche 170 MHz. Ehrlich gesagt hatten wir von einer 790FX basierenden Hauptplatine etwas mehr erwartet.


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Dafür funktioniert Cool'n'Quiet auch im übertakteten Zustand tadellos und senkt sowohl den Takt als auch die Spannung unseres Prozessors ab:


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Positiv überrascht hat uns hingegen unser DDR3-1066CL7 Speicher-Kit von Qimonda: Die Übertaktung auf DDR3-1386CL8 nahm es ohne Murren oder Instabilitäten hin. Sehr schade, dass dieser Hersteller zur Zeit vor dem Aus steht.

OC-Dial
Zum Abschluss dieses Kapitels betrachten wir noch die Neuheit "OC-Dial", welche sich auf dem MSI 790FX GD70 findet. Dieser Drehregler ermöglicht die Anhebung oder Absenkung des FSB-Taktes (und somit auch des CPU- und Speichertaktes), ohne dass eine zusätzliche Software benötigt wird. Die Taktänderung erfolgt im laufenden System und funktioniert unabhängig vom Betriebssystem. Zunächst drückt man auf den Taster mit dem Tachometer als Symbol. Sobald dieser leuchtet, stellt man die gewünschte Taktrate mit Hilfe des Drehreglers ein.

Wurde der Zieltakt erreicht, bestätigt man die Einstellung mit einem zweiten Druck auf den Taster. MSI weist darauf hin, dass die Performance während der Taktänderung nicht optimal ist. Man sollte daher jede Taktänderung zunächst mit der Bestätigung abschließen. Wer eine Anhebung der Taktraten plant, sollte zuvor gegebenenfalls die Spannungen für CPU, Speicher und Chipsatz im BIOS anheben. Zugegeben, OC-Dial ist ein nettes Spielzeug und macht durchaus Laune. Doch im Alltag wird wohl kaum jemand auf diese Art des Übertaktens zurückgreifen.

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