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MSI 790FX GD70 - Phenom II mit DDR3 und AMD 790FX

Autor: doelf - veröffentlicht am 28.03.2009
s.33/33
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Fazit
Sehr Gut Wer derzeit ein High-End-System für Computerspiele aufbauen will und dabei nicht auf die Kosten achten muss, greift wahrscheinlich am ehesten zu Intels Core i7, denn auf dieser Plattform lassen sich sowohl Crossfire- als auch SLI-Konfigurationen verwirklichen. Spielt der Preis eine Rolle, stellt AMDs Phenom II eine interessante Alternative dar. Das gilt insbesondere in Kombination mit DDR3-Speicher, welcher eigentlich nur bei Spielen für eine Leistungssteigerung sorgt. Für diese Plattform stellt das MSI 790FX GD70 eine stabile Grundlage mit guter bis sehr guter Ausstattung dar. Vier PEG-Steckplätze bieten sich für CrossFire-Konfigurationen mit bis zu vier Grafikkarten an und drei Storage-Controller ermöglichen bis zu zehn interne sowie ein externes Laufwerk. Gigabit-LAN gibt es im Doppelpack und auch auf Firewire muss man nicht verzichten, HD-Audio und zwölf USB-2.0-Anschlüsse, davon zehn ohne weiteres Zubehör nutzbar, gehören natürlich ebenfalls zur Ausstattung. Besonders clever: MSI hat einen Kombi-Ansschluss konstruiert, der zugleich USB- und eSATA-Buchse ist, um die begrenzte Fläche des Anschlusspanels optimal auszunutzen.


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Hinsichtlich der Speicherkompatibilität erlaubt sich das MSI 790FX GD70 einen kleinen Ausrutscher und kommt mit unseren Micron bestückten Modulen von Super Talent nicht zurecht. Dafür funktionieren alle anderen Speicherkombinationen tadellos, auch Mischbestückungen mit vier DDR3-1333CL8 Modulen sowie der Betrieb mit zwei Riegeln als DDR3-1600CL8. Die Performance liegt zumeist knapp unter der des ASUS M4A78T-E, doch die Abstände sind marginal. Beim Übertakten erreichen wir 3,38 GHz und bleiben damit recht deutlich unter den 3,55 GHz, welche auf dem ASUS M4A78T-E möglich waren. Hier ist noch etwas Finetuning seitens MSI nötig, damit die Hauptplatine das Maximum aus der CPU herauskitzeln kann. Mit dem Drehregler OC-Dial stellt MSI eine neue Art des Übertaktens vor, welche uns Testern viel Spaß bereitet, die im Alltag jedoch nur selten zum Einsatz kommen wird. Immerhin: Der Drehregler erlaubt die Taktregelung auch auf anderen Betriebssystemen als Windows, da er nicht auf eine Softwarekomponente angewiesen ist.

Auch beim Kühlkonzept des 790FX GD70 zeigt sich MSI innovativ und fasst Northbridge- und MOSFET-Kühler zusammen. Diese Konstruktion reduziert die Zahl der verbauten Kühlprofile auf zwei und schafft somit Platz um den CPU-Sockel herum, so dass sich CPU-Kühler schnell und einfach montieren lassen. Zugleich rückt der Chipsatzkühler in den direkten Einzugsbereich des hinteren Gehäuselüfters und kann auch von Turmkühlern profitieren, deren Luftstrom in diese Richtung weist. Das MSI 790FX GD70 ist ein solides und überzeugendes Stück Hardware und eine gute Basis für ein CrossFire-System. Der Preis bleibt mit 160 Euro im Rahmen und das einzige, was diesem Mainboard derzeit noch fehlt, ist der Phenom II 945. Denn seien wir mal ehrlich: 2,6 GHz Taktrate sind für eine Hauptplatine dieser Klasse etwas unterdimensioniert. Also, AMD: Gebt Gas, denn das MSI 790FX GD70 braucht Futter!




Unser Dank gilt:

  • MSI für die Bereitstellung des 790FX GD70
  • AMD für die Bereitstellung des Phenom II X4 810




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