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MSI AM1I - Sockel AM1 (Kabini) im Mini-ITX-Format - Druckansicht - Seite 1 von 12
Auf das ASUS AM1M-A folgt heute das MSI AM1I, ein weiteres Mainboard für den Sockel AM1 und die preiswerten Kabini-APUs von AMD. MSIs Hauptplatine nutzt das kompakte Mini-ITX-Format, bietet drei Bildschirmausgänge, einen PCIe-x16-Slot und Platz für eine Mini-PCIe-Karte mit halber Baulänge. Übrigens: Für das kommende Wochenende steht mit dem Gigabyte GA-AM1M-S2P ein drittes AM1-Mainboard in den Startlöchern.

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Die Kabinis und der Sockel AM1

Auch wenn man es aufgrund des Namens nie erraten hätte, ist der AM1 AMDs neuester Sockel. Eigentlich sollte er die Bezeichnung "FS1b" tragen sollen, doch AMD hatte den sperrigen Namen kurz vor der Markteinführung in AM1 geändert. Die Mainboard-Hersteller haben ihre Produktbezeichnungen und Handbücher entsprechend angepasst, doch in AMDs Montageanleitung für den im Lieferumfang der APUs enthaltenen CPU-Kühler wird weiterhin von der Installation auf dem Sockel FS1b gesprochen. Im Handel tauchen zuweilen beide Bezeichnungen auf, was für den Käufer äußerst verwirrend sein kann. Für den Sockel AM1 bietet AMD derzeit vier APUs an, die sich preislich zwischen 25 und 50 Euro bewegen. Das Einstiegsmodell, der Sempron 2650, verfügt nur über zwei Kerne, während die übrigen Varianten mit vier Rechenkernen ausgestattet sind. Allen gemein ist die geringe TDP von lediglich 25 Watt.

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Die APUs stammen aus der Baureihe "Kabini", welche AMD im Mai 2013 vorgestellt hatte. Dabei handelte es sich allerdings um die Mobil-Versionen für preiswerte und energieeffiziente Notebooks. Die gesockelten Modelle für Desktop-PCs kamen hingegen erst am 9. April 2014 in den Handel. Und streng genommen handelt es sich bei den Kabinis weder um Prozessoren noch um APUs, sondern um SoCs ("System on a Chip"), also Ein-Chip-Systeme. Diese umfassen neben den CPU-Kernen und einer integrierten Grafikeinheit auch den kompletten Chipsatz, also Northbridge sowie Southbridge. Die Konzentration aller Funktionen in einen einzelnen Chip spart nicht nur Platz, sondern ermöglicht auch sehr preiswerte Mainboards. Keine der drei Hauptplatinen, welche wir im Laufe dieser Woche vorstellen werden, ist teurer als 30 Euro. Die Kühlung gestaltet sich ebenfalls sehr unkompliziert, da es bei dieser Plattform nur noch eine zentrale Hitzequelle gibt.

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Alle Kabinis werden mit Strukturgrößen von 28 nm gefertigt und basieren auf AMDs Jaguar-Architektur. Für unsere Mainboard-Tests verwenden wir das leistungsstärkste Modell Athlon 5350, dessen vier Rechenkerne mit immerhin 2,05 GHz takten. In Hinblick auf die Chipsatz-Komponente unterscheiden sich die Kabinis nicht, so dass die Hauptplatinen unabhängig vom gewählten SoC die gleiche Funktionalität bieten können. Dennoch sind die Mainboards für alle Chipsatzfunktionen nur noch ein Handlanger und so richtet sich unser erster Blick auf den Athlon 5350.



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AMD Athlon 5350 (Kabini)

Der Athlon 5350 ist das Spitzenmodell der aktuellen Kabini-Baureihe und kostet knapp 50 Euro. Das SoC umfasst vier Jaguar-Kerne, den kompletten Chipsatz und eine moderne Grafikeinheit aus 128 Stream-Prozessoren. Um Strom zu sparen, drosselt der Athlon 5350 die Taktrate seiner Rechenkerne im Leerlauf auf 800 MHz. Unter Last arbeiten sie dann mit 2,05 GHz, zusätzliche Turbostufen gibt es beim Athlon 5350 nicht. Beim Multiplikator stellt das MSI AM1I die Werte 8 bis 21 zur Auswahl und ermöglicht damit eine Übertaktung um 50 MHz.

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Alle CPU-Kerne teilen sich 2 MByte L2-Cache (16-fach assoziativ) und einen Speicherkanal mit der integrierten GPU. Um den Stromverbrauch und die Komplexität möglichst gering zu halten, verzichtet AMD auf eine dritte Cache-Ebene und den zweiten Speicherkanal. Zumindest wird DDR3-1600 unterstützt. Mit AVX (Advanced Vector Extensions), BMI1 (Bit Manipulation Instructions Sets), CLMUL (Carry-less Multiplication), F16C, MOVBE (Move Big-Endian Instruction), AES-Beschleunigung und SSE 4a, 4.1 und 4.2 sind die CPU-Kerne auf einem aktuellen Stand.

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Der Datenpfad der FPU wurde mit Einführung der Jaguar-Architektur auf 128 Bit verbreitert. Dass die Rechenkerne Out-of-Order arbeiten und 64 Bit sowie Virtualisierung bieten, ist bei AMD selbstverständlich. Die integrierte Grafiklösung des Athlon 5350 basiert auf der aktuellen GCN-Architektur und läuft standardmäßig mit 600 MHz. Der iGPU-Takt lässt sich im BIOS des MSI AM1I leider nicht weiter anheben. Ausstattungsmäßig werden DirectX 11.2, OpenGL 4.3, OpenCL 1.2 und AMDs "Video Codec Engine" (VCE) geboten.

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Der integrierte Chipsatz umfasst zwei SATA-Anschlüsse mit 6 Gbps, zwei USB-3.0-Ports, acht USB 2.0-Ports und HD-Audio. Weitere Funktionen lassen sich über PCI-Express nachrüsten, welches die Kabinis in der zweiten Generation bieten. Leider gibt es nur acht Lanes, von denen vier zur Anbindung einer Grafikkarte vorgesehen sind. In Anbetracht einer TDP von lediglich 25 Watt benötigt der Athlon 5350 keinen aufwändigen Kühler. Der winzige Aluminiumblock mit seinem 50-mm-Lüfter sieht auf den ersten Blick lächerlich aus, doch er reicht vollkommen aus und verrichtet seine Arbeit unauffällig.



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MSI AM1I: Lieferumfang

Mit einem Preis von unter 30 Euro kostet das MSI AM1I in etwa so viel wie die AM1-Mainboards der Mitbewerber. Der Lieferumfang umfasst zwei abgewinkelte SATA-Kabel, eine I/O-Blende, eine Software-DVD sowie eine mehrsprachige Kurzanleitung. Diese Kurzanleitung ist sehr allgemein gehalten und geht nicht speziell auf das MSI AM1I und dessen Layout ein.

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Ein richtiges Handbuch gibt es nur als Download und dieser wird ausschließlich in englischer Sprache angeboten. Hier hat MSI an der falschen Stelle gespart, denn sowohl ASUS als auch Gigabyte legen ihren Hauptplatinen eine ordentliche Dokumentation bei.

MSI AM1I: Anschlüsse und Controller

Im Anschlusspanel des Mainboards finden wir zwei PS/2-Buchsen für Maus oder Tastatur sowie drei Bildschirmausgänge (HDMI, DVI-D und VGA). Über DVI-D und VGA sind 1.920 x 1.200 Pixel bei 60 Hertz möglich, der HDMI-Anschluss bietet darüber hinaus auch 4.096 x 2.160 Pixel bei 24 Hertz. Es folgen zwei blaue USB-3.0- und zwei schwarze USB-2.0-Ports, deren Funktion das SoC bereitstellt. Dazu gibt es Gigabit-LAN (Realtek 8111G) und drei analoge Audiobuchsen (Realtek ALC887).

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Die internen Anschlüsse liegen weit verstreut, weshalb wir uns das gesamte Motherboard vor Augen führen müssen. Zwischen den externen Anschlüssen und dem CPU-Sockel liegen zwei Header für die USB-2.0-Ports drei bis sechs, welche ebenfalls vom SoC gestellt werden. Darunter folgt der über eine PCIe-Lane angebundene GBit-LAN-Controller Realtek 8111G. Links unten befindet sich der HD-Audio-Codec Realtek ALC887 zusammen mit dem Anschluss für die Audiobuchsen des Gehäuses.

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Unterhalb des CPU-Sockels reihen sich - von links nach rechts sowie von oben nach unten - eine als "JSPI1" bezeichnete Kontaktleiste, der Abgriff für das Trusted Platform Module (TPM), zwei SATA-Ports mit 6 Gbps (vom SoC), die Anschlüsse für die Schalter und LEDs des Gehäuses sowie eine serielle Schnittstelle. Auf die parallele Schnittstelle, welche ASUS und Gigabyte implementiert haben, verzichtet MSI aus Platzgründen. Zudem fehlt ein digitaler Audioausgang. Die Kontaktleiste "JSPI1" hat MSI nicht dokumentiert, sie dient zur Wiederherstellung eines defekten BIOS.



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MSI AM1I: Layout und Steckplätze

MSIs AM1I nutzt das Mini-ITX-Format und misst lediglich 170 x 170 mm. Das reicht für zwei DIMM-Slots, einen PCIe-x16-Steckplatz sowie einen Einschub für Mini-PCIe-Karten mit halber Baulänge. Oben links hat der Hersteller die +12V-ATX-Buchse angeordnet und gleich daneben sehen wir den Spannungswandler mit 2 plus 1 Phasen. Links neben den DIMM-Slots befindet sich der Anschluss für den CPU-Lüfter.

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MSI hat diesen mit nur drei Kontakten ausgeführt, doch das passt zu AMDs Boxed-Kühler, dessen Lüfter auch nur einen dreipoligen Stecker besitzt. Im BIOS kann man die Zieltemperatur der CPU (40 bis 70°C in Schritten von 5°C) sowie die Mindestdrehzahl des Lüfters (0 bis 87,5 Prozent in Schritten von 12,5 Prozent) hinterlegen. Die DIMM-Slots können bis zu 32 GByte DDR3-1600/1333 aufnehmen, wobei es im Handel noch keine 16-GByte-Module gibt.

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Der physikalische x16-Steckplatz ist nur über vier PCIe-Lanes der zweiten Generation angebunden, eine Limitierung der Kabini-SoCs. Legt man im BIOS die iGPU des SoC als primäre Grafiklösung fest, lässt sich dieser Steckplatz auch für andere Zwecke nutzen. Für den Gehäuselüfter stellt MSI einen vierpoligen Anschluss bereit. Neben einer automatischen Regelung kann man feste Geschwindigkeiten zwischen 50 und 100 Prozent in Schritten von zehn Prozent vorgeben.

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Oberhalb des PCIe-x16-Slots hat MSI noch einen Steckplatz für Mini-PCIe-Karten mit halber Baulänge untergebracht. Dieser eignet sich zum Nachrüsten kombinierter WLAN-/Bluetooth-Controller, mSATA-Laufwerke werden leider nicht unterstützt. Links von den beiden SATA-Ports sehen wir den Super-I/O Fintek F71808AU.



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Die Testkonfigurationen

Wir haben unsere Messungen mit Windows 7 Home Premium 64 Bit SP1 durchgeführt, der Patchlevel war März 2014. Da AMDs Chipsatztreiber der Version 14.4 mit AHCI-Problemen zu kämpfen hat, haben wir den aktuellsten Chipsatztreiber von der MSI-Webseite verwendet. Als Grafiktreiber kam der aktuelle Catalyst 14.4 WHQL zum Einsatz. Hier alle Eckdaten als Übersicht:
Soundcheck
Betrachten wir nun, was der HD-Audio-Codec Realtek ALC887 auf dem MSI AM1I zu leisten im Stande ist. Der ALC887 ist ein 8-Kanal-Codec, doch da das Mainboard selbst nur drei Buchsen für maximal sechs Kanäle bereitstellt, muss man für die Kanäle sieben und acht die Frontanschlüsse des Gehäuses einspannen. Vergleichswerte liefern uns die Mainboards ASUS AM1M-A und Gigabyte GA-AM1M-S2P, welche ebenfalls auf einen ALC887 setzen:
Soundcheck: RMAA 6.2.3 @ 24-Bit/192kHz
 ASUS
AM1M-A
Gigabyte
GA-AM1M-S2P
MSI
AM1I
Frequenzgang
40 Hz bis 15 KHz
(geringer=besser)
+0,03 dB
-0,06 dB
+0,03 dB
-0,05 dB
+0,09 dB
-0,00 dB
Eigenrauschpegel
(niedriger=besser)
-92,9 dBA-92,5 dBA-91,7 dBA
Dynamikbereich
(grö▀er=besser)
92,9 dBA92,5 dBA91,6 dBA
Klirrfaktor
(niedriger=besser)
0,0049 %0,0045 %0,0045 %
Intermodulation
(niedriger=besser)
0,012 %0,012 %0,011 %
Übersprechen
(niedriger=besser)
-87,7 dB-87,4 dB-85,5 dB
Die Messwerte der drei Hauptplatinen liegen eng beisammen. Das ASUS AM1M-A kann dabei die Disziplinen Eigenrauschpegel, Dynamikbereich und Übersprechen für sich entscheiden. Genau in diesen Punkten schwächelt MSIs AM1I ein wenig, während sich das Gigabyte GA-AM1M-S2P zwischen seine beiden Kontrahenten schieben kann. Die Ergebnisse des MSI AM1I sind in unseren Augen gut bis sehr gut.

Datendurchsatz: SATA/Festplatte und USB

Betrachten wir nun den Datendurchsatz an den SATA-Schnittstellen und den USB-Anschlüssen. Wir beginnen mit den SATA-Ports und verwenden hierbei ein Solid-State-Laufwerk vom Typ Crucial M4 64GB (Firmware 0009).
SATA: HDTune Pro 5.50 Leserate (Blocksize = 8 MB) Ø, max, min in MB/s
MSI AM1I
SATA 6 Gbps (AMD SoC)
513.3
515.8
512.1
Gigabyte GA-AM1M-S2P
SATA 6 Gbps (AMD SoC)
513.2
513.6
511.5
ASUS AM1M-A
SATA 6 Gbps (AMD SoC)
513.1
516.8
509.1
Da sich die SATA-Schnittstellen im SoC befinden, erwarten wir keine großen Abweichungen und werden in dieser Einschätzung bestätigt. Für die Praxis haben diese geringen Abweichungen keine Relevanz.
An den USB-Anschlüssen kommt dasselbe SSD in einem Festplatten-Dock mit USB-3.0-Unterstützung zum Einsatz. Es handelt sich um das Modell RaidSonic ICY BOX IB-110StU3-B.
USB: HDTune Pro 5.50 Leserate (Blocksize = 8 MB) Ø, max, min in MB/s
ASUS AM1M-A
USB 3.0 (ASMedia ASM1042)
196.6
198.0
190.9
Gigabyte GA-AM1M-S2P
USB 3.0 (AMD SoC)
191.3
191.6
190.7
ASUS AM1M-A
USB 3.0 (AMD SoC)
190.9
191.4
189.3
MSI AM1I
USB 3.0 (AMD SoC)
190.8
191.2
189.0
MSI AM1I
USB 2.0 (AMD SoC)
35.0
35.3
34.7
Gigabyte GA-AM1M-S2P
USB 2.0 (AMD SoC)
34.9
35.1
34.6
ASUS AM1M-A
USB 2.0 (AMD SoC)
33.5
34.5
33.3
Für die USB-3.0-Messung hat das ASUS AM1M-A ein Ass namens ASMedia ASM1042 im Ärmel, welches die Ports des SoC um 5,3 bis 5,8 MB/s schlägt. Bei diesen liegt dann das Gigabyte GA-AM1M-S2P knapp vor seinen Mitbewerbern und an den USB-2.0-Anschlüssen liefert das MSI AM1I die besten Ergebnisse.



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Benchmarks: Synthetisch / SiSoft Sandra

SiSoft Sandra 2013.05.19.44 - Prozessorleistung Arithmetik
SiSoft Sandra ist eine umfangreiche Benchmark-Suite, die regelmäßig aktualisiert wird und daher auch die neuesten Techniken unterstützt. Die einzelnen Tests machen massiven Gebrauch von allen zur Verfügung stehenden Kernen und Threads. Wir verwenden die Version 2013.05.19.44 und beginnen mit der Prozessorleistung bei der Verarbeitung ganzer Zahlen. Hierbei kommt bereits AVX2 zum Einsatz. Obwohl der Athlon 5350 zumindest AVX beherrscht, greift SiSoft Sandra in diesem Test auf SSE 4.2 zurück.
Prozessorleistung Arithmetik Dhrystone Integer in GIPS
MSI AM1I
8GB DDR3-1600
34.33
Gigabyte GA-AM1M-S2P
8GB DDR3-1600
34.31
ASUS AM1M-A
8GB DDR3-1600
33.84
Die Gleitkommawertung von SiSoft Sandra 2013.05.19.44 basiert auf SSE3, das alle aktuellen Prozessoren beherrschen:
Prozessorleistung Arithmetik Whetstone Fließkomma in GFLOPS
Gigabyte GA-AM1M-S2P
8GB DDR3-1600
22.80
ASUS AM1M-A
8GB DDR3-1600
22.78
MSI AM1I
8GB DDR3-1600
22.74
SiSoft Sandra 2013.05.19.44 - Prozessorleistung Multi-Media
Bei SiSoft Sandra 2013.05.19.44 sind die Multimediamessungen von besonderem Interesse. Wir beginnen mit der Berechnung ganzzahliger Werte, für die die Software auf AVX2 zurückgreift. Beim Athlon 5350 kommt diesmal AVX zur Anwendung.
Prozessorleistung Multi-Media Integer in MPixel/s
MSI AM1I
8GB DDR3-1600
85.21
ASUS AM1M-A
8GB DDR3-1600
85.10
Gigabyte GA-AM1M-S2P
8GB DDR3-1600
84.83
Für die Gleitkommamessung FP32 nutzt SiSoft Sandra 2013.05.19.44 dann FMA3, das der Athlon 5350 nicht beherrscht. Der Kabini fällt daher auf AVX zurück.
Prozessorleistung Multi-Media Fließkomma FP32 in MPixel/s
MSI AM1I
8GB DDR3-1600
53.80
Gigabyte GA-AM1M-S2P
8GB DDR3-1600
53.70
ASUS AM1M-A
8GB DDR3-1600
53.67
Auch für Berechnungen mit doppelter Genauigkeit - Double FP64 - verwendet SiSoft Sandra 2013.05.19.44 bereits FMA3. Der Athlon 5350 weicht abermals auf AVX aus.
Prozessorleistung Multi-Media Double FP64 in MPixel/s
Gigabyte GA-AM1M-S2P
8GB DDR3-1600
28.50
MSI AM1I
8GB DDR3-1600
28.40
ASUS AM1M-A
8GB DDR3-1600
28.36
SiSoft Sandra 2013.05.19.44 bescheinigt allen drei Mainboards eine ähnliche CPU-Leistung. Keine der Hauptplatinen kann sich von ihren Mitbewerbern absetzen und es fällt lediglich auf, dass wir das ASUS AM1M-A nie an der Spitze des Feldes sehen.
SiSoft Sandra 2013.05.19.44 - Speicherbandbreite
Für die Messung der Speicherbandbreite verwenden wir ebenfalls SiSoft Sandra 2013.05.19.44. Das Programm setzt hierbei auf AVX2 und FMA2 - sofern der Prozessor diese Befehlssatzerweiterungen beherrscht.
Speicherbandbreite Integer/Flie▀komma in GB/s
ASUS AM1M-A
8GB DDR3-1600
7.17
7.17
MSI AM1I
8GB DDR3-1600
7.16
7.16
Gigabyte GA-AM1M-S2P
8GB DDR3-1600
7.15
7.17
Da die Kabinis nur einen Speicherkanal besitzen, fällt der Speicherdurchsatz entsprechend mager aus. Erstmals kann sich das ASUS AM1M-A knapp vor seine Mitbewerber schieben, doch in der Praxis wird man keinen Unterschied spüren.



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Benchmarks: Verschlüsselung, Rendering, Raytracing, OpenCL

TrueCrypt 7.1a
Zum Test der Kryptographieleistung verwenden wir das frei erhältliche Programm TrueCrypt in der Version 7.1a. TrueCrypt kann sowohl komplette Datenträger als auch einzelne Dateien verschlüsseln, zudem beinhaltet die Software eine Benchmarkmessung. Mit dieser messen wir den Datendurchsatz (Puffergröße: 100 MB) und beginnen mit AES. Prozessoren mit AES-Beschleunigung, schnellem Cache und flottem Speicher sind hier klar im Vorteil.
TrueCrypt 7.1a - AES in MB/s
ASUS AM1M-A
8GB DDR3-1600
1200
Gigabyte GA-AM1M-S2P
8GB DDR3-1600
1200
MSI AM1I
8GB DDR3-1600
1200
Im zweiten Durchlauf von TrueCrypt 7.1a wiederholen wir unsere Messung mit Serpent (Puffergröße: 100 MB):
TrueCrypt 7.1a - Serpent in MB/s
ASUS AM1M-A
8GB DDR3-1600
143.0
Gigabyte GA-AM1M-S2P
8GB DDR3-1600
142.0
MSI AM1I
8GB DDR3-1600
142.0
Für die abschließende Messung verwendet TrueCrypt 7.1a die Twofish-Verschlüsselung (Puffergröße: 100 MB):
TrueCrypt 7.1a - Twofish in MB/s
ASUS AM1M-A
8GB DDR3-1600
230
MSI AM1I
8GB DDR3-1600
229
Gigabyte GA-AM1M-S2P
8GB DDR3-1600
228
Bei TrueCrypt herrscht zweimal Gleichstand (AES und Serpent), nur beim Twofish-Verfahren kann sich das ASUS AM1M-A einen kleinen Vorteil sichern.
Cinebench 11.529 64-Bit
Mit dem Benchmark Cinebench 11.529 kann man die Leistung des PC im Zusammenspiel mit der professionellen 3D-Software Cinema4D testen. Wir verwenden die 64-Bit Variante dieser Software und messen die Rendering-Performance. Dabei profitiert Cinebench 11.529 insbesondere von möglichst vielen Kernen und Threads.
Cinebench 11.529 64-Bit (X Threads in CB)
ASUS AM1M-A
8GB DDR3-1600
2.06
MSI AM1I
8GB DDR3-1600
2.06
Gigabyte GA-AM1M-S2P
8GB DDR3-1600
2.05
Solange Cinebench 11.529 64-Bit alle vier Kerne des Athlon 5350 nutzen kann, ist die gebotene Leistung ordentlich. Diesmal liegt das Gigabyte GA-AM1M-S2P minimal zurück.
Povwin 3.7 RC7 64-Bit
Bei POV-Ray handelt es sich um einen kostenlosen Raytracer, welcher ein offizielles Benchmark-Script beinhaltet. Wir verwenden auch hier die 64-Bit Variante der Software, die sehr stark von zusätzlichen Kernen und Threads profitiert.
Povwin 3.7 RC7 64-Bit (X Threads; 1 Thread in PPS)
ASUS AM1M-A
8GB DDR3-1600
362.46
MSI AM1I
8GB DDR3-1600
362.46
Gigabyte GA-AM1M-S2P
8GB DDR3-1600
361.67
Povwin 3.7 RC7 64-Bit bescheinigt den Hauptplatinen von ASUS und MSI eine identische Leistung. Gigabytes GA-AM1M-S2P liegt knapp dahinter.
LuxMark 2.0 (OpenCL)
Das quelloffene Benchmark-Programm LuxMark ist eine bequeme Möglichkeit, den LuxRenderer zu testen. Wir nehmen die Version 2.0, welche die Rendering-Engine SLG2 verwendet. LuxMark ist zu 100 Prozent OpenCL und kann seine Berechnungen wahlweise auf dem Grafikchip, den CPU-Kernen oder beiden zusammen ausführen. Wir wählen die komplexe Szene "Room" und machen uns an die Messung.
LuxMark 2.0 "Room" - kombiniert/CPU/GPU in 1000 Dreicke pro Sekunde
ASUS AM1M-A
8GB DDR3-1600
115
81
37
MSI AM1I
8GB DDR3-1600
113
81
35
Gigabyte GA-AM1M-S2P
8GB DDR3-1600
113
81
35
Bei der CPU-Wertung von LuxMark 2.0 sehen wir alle drei Motherboards gleich auf. Doch wenn es um die Grafikleistung geht, hat das ASUS AM1M-A wieder ein Ass im Ärmel. Wir sind gespannt, ob dieses auch bei den Spielen stechen kann.



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Benchmarks: Spiele

Street Fighter IV (DX9)
Obwohl Capcom die Windows-Version von "Street Fighter IV" erst im Juli 2009 auf den Markt gebracht hat, ist bei diesem klassischen Prügelspiel nichts von DirectX 10 zu sehen. Die comicartige Grafik ist zwar durchaus gelungen, aber anspruchslos. Beim offiziellen Benchmark von "Street Fighter IV" laufen insgesamt vier Tests. Drei davon sind typische Kämpfe und der vierte ist eine Ansicht verschiedener Kämpfer, die im Kreis stehen, während die Kamera diese umfährt.
Zunächst haben wir alle Qualitätseinstellungen auf "hoch" und Soft Shadow auf "Maximum" gesetzt, Kantenglättung und die anisotrophe Filterung der Texturen wurden jedoch nicht verwendet. Folgende Bildschirmauflösungen kommen zum Einsatz: 1.280 x 720, 1.600 x 900 und 1.920 x 1.080 Bildpunkte.
Street Fighter IV in fps (1280x720, kein AA, kein AF, hoch/max)
ASUS AM1M-A
8GB DDR3-1600
49.32
Gigabyte GA-AM1M-S2P
8GB DDR3-1600
48.83
MSI AM1I
8GB DDR3-1600
48.68
Street Fighter IV in fps (1600x900, kein AA, kein AF, hoch/max)
ASUS AM1M-A
8GB DDR3-1600
37.63
Gigabyte GA-AM1M-S2P
8GB DDR3-1600
37.23
MSI AM1I
8GB DDR3-1600
37.22
Street Fighter IV in fps (1920x1080, kein AA, kein AF, hoch/max)
ASUS AM1M-A
8GB DDR3-1600
28.92
MSI AM1I
8GB DDR3-1600
28.69
Gigabyte GA-AM1M-S2P
8GB DDR3-1600
28.67
Der integrierte Grafikkern des Athlon 5350 ist nicht sonderlich schnell und reicht nur für sehr anspruchslose Spiele, doch das ASUS AM1M-A kitzelt zumindest die höchste Leistung aus der iGPU heraus.
Spiele: Alien vs Predator (DX11)
Mit dem SciFi-Shooter "Alien vs Predator" haben wir einen waschechten DX11-Test vor uns, welcher keine ältere Hardware unterstützt. Für unsere Messung wählen wir eine geringe Qualität und verzichten auf die Kantenglättung sowie die anisotrope Filterung der Texturen.
SSAO (Screen Space Ambient Occlusion) und die Tesselation werden ebenfalls nicht genutzt. Folgende Bildschirmauflösungen kommen zum Einsatz: 1.280 x 720, 1.600 x 900 und 1.920 x 1.080 Bildpunkte.
Alien vs Predator in fps (1280x720, ohne: AA, AF, SSAO, Tesselation, low)
ASUS AM1M-A
8GB DDR3-1600
24.3
Gigabyte GA-AM1M-S2P
8GB DDR3-1600
24.2
MSI AM1I
8GB DDR3-1600
24.2
Alien vs Predator in fps (1600x900, ohne: AA, AF, SSAO, Tesselation, low)
ASUS AM1M-A
8GB DDR3-1600
16.2
Gigabyte GA-AM1M-S2P
8GB DDR3-1600
16.1
MSI AM1I
8GB DDR3-1600
16.1
Alien vs Predator in fps (1920x1080, ohne: AA, AF, SSAO, Tesselation, low)
ASUS AM1M-A
8GB DDR3-1600
11.2
Gigabyte GA-AM1M-S2P
8GB DDR3-1600
11.2
MSI AM1I
8GB DDR3-1600
11.2
Für ein Spiel wie "Alien vs Predator" ist die iGPU des Athlon 5350 zu schwach auf der Brust. Allerdings belegt auch diese Messung, dass ASUS sein AM1M-A mit der höchsten Grafikleistung versehen hat.



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Stromverbrauch (Gesamtsystem)

Um den Stromverbrauch zu ermitteln, messen wir die Leistungsaufnahme des gesamten Systems über den Zeitraum einer Stunde. Wir geben also keine einmaligen Verbrauchsspitzen an, sondern den für die Praxis viel relevanteren Durchschnittswert. Der Bildschirm wurde in diesem Zeitraum weder abgedunkelt noch ausgeschaltet.

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Als Netzteil dient uns das extrem effiziente Antec EarthWatts EA-550 Platinum (80 Plus Platinum). Im Leerlauf drosselt das MSI AM1I die Taktrate des Athlon 5350 auf 798,38 MHz und reduziert die anliegende Spannung auf 0,992 Volt.
Stromverbrauch: Gesamtsystem Idle in W (geringere Werte sind besser)
Gigabyte GA-AM1M-S2P
8GB DDR3-1600
18
MSI AM1I
8GB DDR3-1600
18
ASUS AM1M-A
8GB DDR3-1600
23
Im Leerlauf sind MSIs AM1I und Gigabytes GA-AM1M-S2P um fünf Watt sparsamer als das ASUS AM1M-A. Angesichts des niedrigen Stromverbrauchs des Athlon 5350 bedeutet dies einen Mehrverbrauch von happigen 28 Prozent.
Für die Lastmessung verwenden wir mit Prime95 27.9 einen rein synthetischen Test. Prime95 nutzt die "Advanced Vector Extensions" (AVX) und generiert insbesondere im Lastszenario "In-place large FFTs" einen deutlich höheren Stromverbrauch als normale Programme.

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Das MSI AM1I steigert die Spannung auf 1,216 Volt und bleibt damit deutlich unter seinen Mitbewerbern, die Taktrate des Athlon 5350 beläuft sich bei allen Mainboards auf 2045,85 MHz. Wir geben abermals der Durchschnittsverbrauch an, welcher im Rahmen einer einstündigen Messung ermittelt wurde.
Stromverbrauch: Volllast mit Prime95 in W (Durchschnitt/Maximum)
MSI AM1I
8GB DDR3-1600
40
Gigabyte GA-AM1M-S2P
8GB DDR3-1600
41
ASUS AM1M-A
8GB DDR3-1600
47
Unter Volllast entpuppt sich das MSI AM1I mit 40 Watt als echtes Sparschwein. Gigabytes GA-AM1M-S2P genehmigt sich ein Watt mehr, beim ASUS AM1M-A sind es sogar sieben Watt. Dies bedeutet einen Mehrverbrauch von immerhin 17,5 Prozent. Wer einen besonders sparsamen HTPC plant, sollte zu MSIs Hauptplatine und einem Gehäuse mit externem Netzteil greifen.



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Übertakten: Methode

Für die Mainboard-Hersteller ist der Sockel AM1 Neuland und aufgrund der Ausrichtung dieser preiswerten Plattform wird dem Thema Übertakten keine allzu große Aufmerksamkeit geschenkt. Bei den Kabini-SoCs gibt es weder Turbostufen noch K-Modelle mit frei wählbarem Multiplikator. Dennoch ermöglicht das MSI AM1I in Verbindung mit dem Athlon 5350 einen Multiplikator von 21 und damit eine Übertaktung um 50 MHz. Beim Sempron 3850 fehlt dieser Bonus.

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50 MHz bedeuten einen bescheidenen Taktgewinn von gerade einmal 2,44 Prozent. Leider erlaubt MSI kein Übertakten per Basistakt, wie es ASUS beim AM1M-A praktiziert. Daher gibt es auch keine Möglichkeit, die Leistung der integrierten Grafikeinheit oder den Datendurchsatz des Arbeitsspeichers zu erhöhen - bei DDR3-1600 ist Schuss:

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In diesem Zusammenhang erscheint es schon ziemlich absurd, dass wir im BIOS des MSI AM1I sechs OC-Profile ablegen und diese sogar auf USB-Sticks exportieren können. Möglicherweise will MSI die Übertaktungsfunktionen ja mit einem BIOS-Update nachreichen, doch bis jetzt ist noch keine neue Version in Sicht.

Übertakten: Stromverbrauch

Der Leistungsgewinn durch Übertakten fordert immer einen Tribut, doch aufgrund der geringen Taktsteigerung dürfte der Mehrverbrauch sehr gering ausfallen. Wir messen nach und belasten den Athlon 5350 nochmals auf allen Kernen mit Prime95:
Stromverbrauch: Volllast mit Prime95 in W (Durchschnitt/Maximum)
MSI AM1I
Athlon 5350 @ 2,10 GHz
8GB DDR3-1600
41
MSI AM1I
Athlon 5350 @ 2,05 GHz
8GB DDR3-1600
40
Wie erwartet, verbraucht das übertaktete System lediglich ein Watt mehr - und das liegt durchaus noch im Bereich unserer Messtoleranzen. Die 50 MHz Bonustakt kann - oder besser gesagt: sollte - man mitnehmen!



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Übertakten: Benchmarks

Was uns das Übertakten an echter Mehrleistung bringt, überprüfen wir mit Hilfe von SiSoft Sandra 2013.05.19.44 (CPU und Arbeitsspeicher), Cinebench 11.529 64-Bit und Povwin 3.7 RC7 64-Bit (CPU) sowie Street Fighter IV und Alien vs Predator (Grafik). Wir beginnen mit SiSoft Sandra 2013.05.19.44:
Prozessorleistung Arithmetik Dhrystone Integer in GIPS
MSI AM1I
Athlon 5350 @ 2,10 GHz
8GB DDR3-1600
35.09
MSI AM1I
Athlon 5350 @ 2,05 GHz
8GB DDR3-1600
34.33
Prozessorleistung Arithmetik Whetstone Fließkomma in GFLOPS
MSI AM1I
Athlon 5350 @ 2,10 GHz
8GB DDR3-1600
23.00
MSI AM1I
Athlon 5350 @ 2,05 GHz
8GB DDR3-1600
22.74
Speicherbandbreite Integer/Flie▀komma in GB/s
MSI AM1I
Athlon 5350 @ 2,10 GHz
8GB DDR3-1600
7.16
7.16
MSI AM1I
Athlon 5350 @ 2,05 GHz
8GB DDR3-1600
7.16
7.16
Bei SiSoft Sandra 2013.05.19.44 steigt die CPU-Leistung im Durchschnitt um 1,675 Prozent und beim Speicherdurchsatz tut sich rein gar nichts.
Cinebench 11.529 64-Bit (X Threads in CB)
MSI AM1I
Athlon 5350 @ 2,10 GHz
8GB DDR3-1600
2.10
MSI AM1I
Athlon 5350 @ 2,05 GHz
8GB DDR3-1600
2.06
Povwin 3.7 RC7 64-Bit (X Threads; 1 Thread in PPS)
MSI AM1I
Athlon 5350 @ 2,10 GHz
8GB DDR3-1600
369.99
MSI AM1I
Athlon 5350 @ 2,05 GHz
8GB DDR3-1600
362.46
Cinebench 11.529 64-Bit und Povwin 3.7 RC7 64-Bit (CPU) bescheinigen dem übertakteten System eine Leistungssteigerung um rund zwei Prozent.
Street Fighter IV in fps (1280x720, kein AA, kein AF, hoch/max)
MSI AM1I
Athlon 5350 @ 2,10 GHz
8GB DDR3-1600
48.69
MSI AM1I
Athlon 5350 @ 2,05 GHz
8GB DDR3-1600
48.68
Alien vs Predator in fps (1280x720, ohne: AA, AF, SSAO, Tesselation, low)
MSI AM1I
Athlon 5350 @ 2,10 GHz
8GB DDR3-1600
24.2
MSI AM1I
Athlon 5350 @ 2,05 GHz
8GB DDR3-1600
24.2
Da Grafik- und Speichertakt beim MSI AM1I nicht angetastet werden, treten die Spiele auf der Stelle. "Street Fighter IV" profitiert nur minimal vom höheren CPU-Takt und "Alien vs Predator" reagiert überhaupt nicht.



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Fazit

GutDas MSI AM1I ist ein eher unauffälliges Mainboard, das zuverlässig und stabil arbeitet. Seine Performance liegt auf dem Niveau der Mitbewerber und die gebotene Ausstattung beschränkt sich auf jene Funktionen, welche die SoCs der Kabini-Familie an Bord haben - ergänzt um den obligatorischen GBit-LAN-Controller. Interessanterweise punktet das MSI AM1I genau dort, wo das ASUS AM1M-A patzt: Beim Stromverbrauch. MSI setzt auf einen Spannungswandler mit 2 plus 1 Phasen und fährt damit deutlich besser als ASUS mit 1 plus 1 Phasen. Im Gegenzug konnten wir unseren Athlon 5350 auf dem ASUS AM1M-A um 25 Prozent (516,6 MHz) übertakten, während beim MSI AM1I nur 2,44 Prozent (50 MHz) möglich sind. Und da ASUS den Basistakt zum Übertakten nutzt, profitieren auch die integrierte Grafikeinheit und der Arbeitsspeicher von dieser Maßnahme. MSI erlaubt hingegen nur eine halbe Turbostufe, mit der wird den Multiplikator des Athlon 5350 von 20,5 auf 21,0 anheben können - und das bringt in der Praxis reichlich wenig.

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Auch in der B-Note gibt es ein paar Abzüge für das MSI AM1I: So fehlt der digitale SPDIF-Audioausgang komplett und statt eines Handbuchs gibt es nur eine sehr oberflächlich gehaltene Kurzanleitung. Das UEFI-BIOS beschert uns ebenfalls einen ungewohnten Anblick: MSI hat vollständig auf grafischen Schmuck verzichtet und präsentiert ganz nüchtern weißen Text auf schwarzem Grund. Eigentlich finden wir das sogar ganz gut, schließlich sind alle wichtigen Einstellungen vorhanden, doch der Kunde ist heutzutage eine hübschere Aufbereitung gewohnt. Davon abgesehen offenbart das MSI AM1I keine größeren Schwächen und ist eine gute Wahl für all jene, die primär auf einen geringen Stromverbrauch, kompakte Abmessungen und digitale Bildschirmanschlüsse Wert legen.
Bei unserem Partner HiQ24.de kostet das MSI AM1I aktuell 29,90 Euro inklusive Mehrwertsteuer und zuzüglich Versandkosten (Vergleichspreis bei Amazon.de abfragen).
In einem Satz: Das MSI AM1I ist günstig, kompakt und arbeitet sehr stromsparend.



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