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MSI Big Bang-XPower II: Der Kampfkoloss im XL-Format

Autor: doelf - veröffentlicht am 14.08.2012
s.21/21
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Fazit
Sehr Gut Das MSI Big Bang-XPower II ist ein ganz besonderes Motherboard. Sein militaristisches Design mit Kühlprofilen, die wie Maschinengewehre oder Patronen aussehen, gefällt definitiv nicht jedem. Auch wir können der Präsentation als Waffe wenig abgewinnen, dennoch erfüllen die Kühler ihren Zweck und rein technisch haben wir an dieser Hauptplatine nichts auszusetzen. MSI liefert hier ein Mainboard in Vollausstattung ab. Oder, um bei es angemessen martialisch zu formulieren: MSI veranstaltet eine Materialschlacht. Acht DIMM-Slots, sieben PCIe-x16-Steckplätze, 16 USB-Anschlüsse (6 x USB 3.0 und 10 x USB 2.0), 10 SATA-Ports (6 x 6 Gbit/s und 4 x 3 Gbit/s) sowie zwei mal Gigabit-LAN und Firewire. Sieben zusätzliche Controller mit PCIe-Anbindung, eine PCIe-Brücke, ein Netzwerk-PHY und ein HD-Audio-Codec. Es bleiben keine Wünsche offen und alle gebotenen Funktionen arbeiten auch einwandfrei.


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Die umfangreiche Ausstattung fordert allerdings auch ihren Preis. Das MSI Big Bang-XPower II ist vier Zentimeter höher als die üblichen Hauptplatinen im ATX-Format und erfordert daher ein XL-ATX-Gehäuse. Zudem sind die sieben PCIe-x16-Steckplätze zwar beeindruckend, doch bei dreien müssen wir dem Hersteller Augenwischerei vorwerfen, da diese lediglich PCI-Express 2.0 unterstützen und auch nur mit jeweils einer Lane am Chipsatz hängen. Auf der anderen Seite sind vier PCIe-x16-Slots mit 16 bzw. 8 Lanes der dritten Generation auch für Hardcore-Gamer mehr als ausreichend. Die Stabilität des Big Bang-XPower II bietet keinen Grund zur Klage und beim Stromverbrauch beeindruckte uns das übergroße Mainboard mit seiner Sparsamkeit. Unsere manuellen Übertaktungsversuche verliefen erfolgreich, die automatische Variante "OC Genie II" enttäuschte hingegen mit mageren 4,0 GHz und einem zu hohen Stromverbrauch.


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Was uns zum BIOS bringt. Die aktuelle Version 1.2 legt unter Last grundsätzlich die höchste Turbostufe an und taktet unseren Intel Core i7-3960X auf 3,9 GHz. Erst wenn wir die Option "Enhanced Turbo" deaktivieren, werden die von Intel vorgegebenen Taktstufen eingehalten. Ein weiteres Problem bereiten die sechs OC-Profile, welche man im BIOS hinterlegen kann. Nur die ungeraden Nummern bleiben nach einem Neustart erhalten, die Profile mit geraden Nummern vergisst das Mainboard hingegen. Diese Fehler sind nicht schwerwiegend und MSI könnte sie leicht beheben, hat dies in den vergangenen sechs Monaten aber nicht getan, was bei der Endnote zu einer Abwertung führt. Bleibt noch der Preis: Im Handel findet man das MSI Big Bang-XPower II ab 350 Euro. Das ist zwar alles andere als billig, doch in Anbetracht der umfassenden Ausstattung und der qualitativ sehr hochwertigen Umsetzung finden wir dies gerechtfertigt. Unsere Endnote lautet "Sehr Gut".




Unser Dank gilt:

  • MSI für die Bereitstellung des Big Bang-XPower II
  • Intel für die Bereitstellung der Prozessoren




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