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Neu von MSI

Im Test: MSI Eclipse SLI, Luxus-Platine für Intels Core i7

Autor: doelf - veröffentlicht am 20.11.2008
s.5/22

Testkonfiguration
Für diesen Test verwenden wir Intels Core i7 Extreme 965 Prozessor, welcher mit einer Taktrate von 3,2 GHz das derzeitige Spitzenmodell ist. Als Betriebssystem kommt Windows Vista Ultimate 64-Bit SP1 zum Einsatz, die Grafikkarte basiert auf AMDs Radeon HD 4870 X2 Dual-GPU Architektur und stammt wie das Mainboard aus dem Hause MSI. Hier alle Komponenten des Testsystems in der Übersicht:

  • Mainboard: MSI Eclipse SLI mit dem BIOS 1.1B2; Intel Extreme DX58SO mit BIOS 2260
  • CPU: Intel Core i7 Extreme 965
  • Arbeitsspeicher: 3x 1 GByte Qimonda DDR3-1066 CL7 1T (auch eingesetzt als DDR3-1333 CL8 1T)
  • Grafikkarte: MSI R4870X2-T2D2G-OC mit Catalyst 8.10
    MSI RX2400Pro-TD256EH (für die Stromverbrauchsmessung)
  • CPU-Kühler: Thermalright Ultra-120 eXtreme
  • Festplatte: Seagate 500 GB, 32 MB Cache, 7200 U/min, SATA 3 Gb/s
  • DVD-Brenner: Samsung SH-S183, SATA
  • Netzteil: be quiet! Dark Power Pro 1000 Watt
  • Betriebssystem: Windows Vista Ultimate 64-Bit SP1
  • DirectX: August 2008

Soundcheck

HINWEIS: Ein Nachtest mit einer ausgetauschten Soundkarte ist jetzt verfügbar!

Mit der Dreingabe einer Creative X-Fi basierenden PCI-Express-Soundkarte dürfte MSI dieses Kapitel bereits gewonnen haben, oder? Treiber und Software lassen sich ohne Probleme installieren, doch bereits beim Versuch, die Lautstärke zu ändern, passiert folgendes:


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Sollte irrtümlich das falsche Audiogerät - etwa die HDMI-Ausgabe der Grafikkarte - ausgewählt sein? Nein, der Soundblaster X-Fi ist aktuell gewählt:


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Und so kommt es, wie es kommen muss: Der Mixer von Creative verweigert uns und der X-Fi die Zusammenarbeit:


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Greifen wir nun auf den Mixer von Windows zu, sehen wir diese Warnung:


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Danach ist es uns nicht möglich, die beiden Stereokanäle auch nur annährend soweit auszupegeln, um mit dem Rightmark Audio Analyser 6.2.1 eine Messung vornehmen zu können. Dies gelingt erst mit der älteren Version 5.5 dieser Software und die Resultate sind erschreckend:

RMAA 5.5
24-Bit/96kHz
ASUS
P5Q-E
MSI
Eclipse SLI
MSI
P35 Neo2-FR
Frequency response, dB
Bezugsfrequenz: 40Hz,15KHz
(geringer=besser)
+0,05;-0,02 +1,96;-2,24 +0,02;-0,05
Noise level, dBA
Eigen-Rauschpegel
(niedriger=besser)
-92,1 -76,8 -88,9
Dynamic range, dBA
Dynamik-Bereich
(größer=besser)
91,8 78,3 88,2
Total Harmonic Distortion
(Klirrfaktor) %
(niedriger=besser)
0,012 33,606 0,0056
Intermodulation
distortion, %
(niedriger=besser)
0,017 35,476 0,029
Stereo crosstalk, dB
Übersprechen
(niedriger=besser)
-89,8 -77,9 -85,3

Zum Vergleich führen wir das ASUS P5Q-E mit dem HD-Audio-Codec SoundMAX AD2000B sowie das MSI P35 Neo2-FR mit dem Realtek ALC888 auf. Normalerweise würden wir von einem Messfehler ausgehen, doch der Klang der Soundkarte ist tatsächlich deutlich verzerrt und ab 85 Prozent Lautstärke hört man nur noch einen übersteuerten Klangbrei. Angesichts des Treiberdatums - das Paket auf MSIs Webseite datiert auf den 26. April 2007 - begaben uns zu Creative und probierten die X-Fi Treiber in der aktuellen Version 2.18.0004 aus. Wie zu erwarten fanden diese kein unterstütztes Produkt, da es sich bei der mitgelieferten Karte ja nur um eine OEM-Lösung handelt.

Während wir am Audiotest arbeiteten, zeigte sich zudem, dass einer der Kanäle gelegentlich verstummte oder Windows Vista keinen Neustart durchführen konnte, da der Mixer hängengeblieben war. MSI sollte sich dieser Treiberproblematik schnellstmöglich annehmen, da derzeit nur der Name X-Fi gut klingt (zumindest unter Windows Vista 64-Bit).

Taktraten
Unter Last taktet das MSI Eclipse SLI den Core i7 Extreme 965 mit 3208,4 MHz und erschleicht sich folglich einen Mehrtakt von 8,4 MHz:


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Das Intel Extreme DX58SO legt hingegen nur 3200,1 MHz an, wodruch das MSI Eclipse SLI einen Taktvorteil von knapp 0,3 Prozent hat. Diese wirkt sich natürlich auch auf die Benchmarks aus.

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