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Nachtest: MSI Eclipse SLI, Luxus-Platine für Intels Core i7

Autor: doelf - veröffentlicht am 14.02.2009
s.4/4
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Leistung vs. Stromverbrauch
Gib dem Core i7 Volt und er wird zur Kochplatte! Das ist kein Scherz, sondern eine Warnung. Unseren Übertaktungserfolg von 3,83 GHz per DIP-Schalter betrachten wir aufgrund der mit 1,568 Volt extrem hohen CPU-Spannung sehr kritisch. Schauen wir uns nun an, ob unsere Versuche über das BIOS ein besseres Verhältnis von Leistung zu Stromverbrauch bieten:

Cinebench 10 64-Bit multithreaded Rendering in 100CB
vs Stromverbrauch 8 Threads in Watt
ASUS P6T Deluxe
3,90GHz turbo29
DDR3-1333CL8/3Ch
224.18
342
ASUS P6T Deluxe
3,70GHz bus185
DDR3-1113CL8/3Ch
210.09
261
ASUS P6T Deluxe
3,20GHz fix
DDR3-1066CL8/3Ch
184.88
193
MSI Eclipse SLI
3,83GHz dip166
DDR3-1333CL8/3Ch
210.91
355
MSI Eclipse SLI
3,73GHz bus155
DDR3-1245CL8/3Ch
210.44
252
MSI Eclipse SLI
3,66GHz bus166
DDR3-1333CL8/3Ch
207.01
244
MSI Eclipse SLI
3,60GHz turbo27
DDR3-1333CL8/3Ch
204.58
235
MSI Eclipse SLI
3,20GHz fix
DDR3-1066CL7/3Ch
183.24
188

Mit 1,33 Volt fahren wir deutlich besser: Das System verbraucht gut 100 Watt weniger als beim Übertakten per DIP-Schalter, dennoch erzielen wir eine ähnlich hohe Leistung. Die Kühlung ist nun auch mit Luft machbar, allerdings benötigt man einen leistungsstarken CPU-Kühler sowie einen durchsatzkräftigen Lüfter.

Fazit
Sehr Gut Besser, aber noch nicht perfekt. Mit dem BIOS 1.21 lässt sich das MSI Eclipse SLI besser übertakten und die Software GreenPower Center läuft nun fehlerfrei. Dass sich das OverClocking Center nun starten lässt, ist zwar ein Fortschritt, doch das Programm wird seinem Namen nicht gerecht und eignet sich nur als Hardwaremonitor. Sobald wir versuchen, irgendeinen Wert zu ändern, stürzt das OverClocking Center auf der Stelle ab. Teilentwarnung gibt es bei der Soundkarte: Mit der Austauschkarte können wir Creatives Treiber und Software im vollen Umfang nutzen, doch die veralteten Treiber haben einen massiven Fehler beim Full-Duplex-Betrieb. Signale, welche wir zum Audio-Eingang hineinschicken, lassen sich nicht auf Monitorboxen durchschleifen. Nun ja, irgendetwas wird schon durchgeschleift, doch die Ähnlichkeit zum ursprünglichen Signal hält sich in Grenzen. Beschränkt man sich auf die Wiedergabe, ist diese Soundlösung gut, die Ergebnisse der Aufnahme sind befriedigend und den Full-Duplex-Betrieb kann man, wie beschrieben, in die Tonne kloppen.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Die Verbesserungen reichen nicht aus, um das MSI Eclipse SLI weiter aufzuwerten - zumal in die ursprügliche Wertung bereits eingeflossen war, dass wir es mit einem sehr frühen Mainboard und BIOS sowie mit einem Lieferumfang auf Vorserienniveau zu tun haben. Das MSI Eclipse SLI bleibt somit ein schnelles und stabiles Mainboard mit ordentlichem Übertaktungspotential und einer umfassenden Ausstattung. Wer sich einen Gefallen tun will, packt die mitgelieferte Soundkarte erst gar nicht aus sondern kauft sich eine vollwertige Creative X-Fi, mit der man auch aktuellen Treiber verwenden kann. Treiber-Updates lassen sich bei Creative nämlich nicht mit Gold aufwiegen!

Dies war, wie gesagt, nur ein Nachtest. Weitere Informationen, Benchmarks und Ergebnisse finden sich im vollständigen Testbericht zum MSI Eclipse SLI.




Unser Dank gilt:

  • MSI für das Eclipse SLI
  • Intel für die Bereitstellung der Prozessoren




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