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MSI H55M-E33 vs Intel DH55TC: Zwei Platinen für Intels Clarkdale

Autor: doelf - veröffentlicht am 08.01.2010
s.23/23
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Fazit: MSI H55M-E33
Das MSI H55M-E33 präsentiert sich in diesem Test zwar nicht fehlerlos, kann Intels DH55TC aber in jeder Disziplin in die Schranken weisen. Da wäre zum einen das durchdachte Layout und die Bestückung mit langlebigen Feststoffkondensatoren, zum anderen die hervorragende HD-Audio-Umsetzung und die Integration eines ATA133-Controllers. Als Bonus legt MSI das Mini-Linux "Winki" bei, welches sich auf einem USB-Stick installieren lässt und das neben Firefox und Skype auch OpenOffice an Bord hat. Auch in Bezug auf die Performance hat MSI die Nase vorn und im Gegensatz zum Intel DH55TC können wir mit dem H55M-E33 vernünftig übertakten. Und dann wäre da noch der Preis, welcher bei 78 Euro liegt und Intels DH55TC somit um ca. 6 Euro bzw. knapp 8 Prozent unterbietet.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Es gibt noch einige Baustellen, von denen die mäßige Speicherkompatibilität und die im BIOS nicht nutzbare USB-Tastatur die wichtigsten Problemzonen sind. Das MSI H55M-E33 ist vielversprechend, aber noch ganz frisch auf dem Markt und daher noch nicht ganz ausgereift. Nach ein, zwei BIOS-Updates sollte dieses Mainboard aber eine gute Grundlage für einen leisen Arbeitsrechner oder einen HTPC bilden. Dazu trägt auch die Lüftersteuerung bei, welche zwar nicht ganz perfekt, aber doch recht ordentlich umgesetzt wurde.




Fazit: Intel DH55TC
Wer das Intel DH55TC mit einem Komplett-PC erwirbt, dessen Hardware auf das Zusammenspiel mit diesem Mainboard abgestimmt wurde, wird höchstwahrscheinlich eine solide Arbeitsplattform bekommen. Spätestens beim Aufrüsten eines solchen Systems wird man jedoch über Probleme stolpern, mit unserer Radeon HD 4870 X2 wollte das Mainboard beispielsweise gar nicht erst starten und von unserem DVD-Brenner ließ sich Vista nicht installieren. Den Takt und die Latenzen des Arbeitsspeichers kann man nicht verändern und an das Thema Übertakten braucht man bei dieser Hauptplatine erst gar nicht zu denken.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Hinzu kommt das nicht sonderlich gut gelungene Layout der Platine, das kaum Platz zwischen CPU-Sockel, Arbeitsspeicher und Grafikkarte lässt und bei dem Grafikkarten mit 2-Slot-Kühler die oberen SATA-Anschlüsse verdecken. Der ATA133-Anschluss fehlt ganz und auch die Verwendung von ELKOs statt der haltbareren Feststoffkondensatoren lässt sich angesichts eines Preises von 84 Euro kaum rechtfertigen. Zu guter Letzt kann auch die Audio-Lösung des Intel DH55TC ganz und gar nicht überzeugen, weshalb wir ohne zu zögern zu einer anderen Hauptplatine raten.




Unser Dank gilt:

  • MSI für die Bereitstellung des H55M-E33
  • Intel für die Bereitstellung der CPU und des DH55TC




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