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MSI N220GT-MD1GZ - GeForce GT 220 passiv gekühlt - Druckansicht - Seite 1 von 17

Mit der MSI N220GT-MD1GZ können wir endlich wieder eine passiv gekühlte Grafikkarte präsentieren, welche einen lautlosen Betrieb mit einem satten Gigabyte Grafikspeicher und DirectX 10.1 inklusive des Shader Modells 4.1 kombiniert. Auf dieser Karte kommt NVIDIAs GeForce GT 220 zum Einsatz, ein Grafikprozessor der aktuellen 40nm-Generation. Reicht eine solche Karte für Spiele und wie schlägt sie sich bei der Wiedergabe hochauflösender Videos?


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Die Eckdaten
Das Angebot an passiv gekühlten Grafikkarten ist in den letzten Monaten deutlich dünner geworden. Versuchten sich vor zwei Jahren noch zahlreiche Hersteller an lautlosen Modellen der Mittelklasse, so finden sich passiv gekühlte Karten heutzutage fast nur noch im Einstiegsbereich. Der Preiskampf zwischen AMD und NVIDIA hat seine Spuren hinterlassen und Lüfter sind nun einmal billiger als große Metalloberflächen und Heatpipes. Sie sind allerdings auch lauter und - je kleiner ihr Durchmesser und je höher ihre Drehzahl - anfälliger.


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Gerade im Bereich der HTPCs, wo es auf Laufruhe ankommt, greifen immer mehr Kunden zu Mainboards mit integrierter Grafikeinheit. Sowohl AMD als auch NVIDIA haben die Fähigkeiten ihrer IGPs deutlich ausgebaut und bieten nun digitale Bild- und Tonausgänge sowie die beschleunigte Wiedergabe hochauflösender Filme. Doch während die IGPs für multimediale Herausforderungen gut gewappnet sind, lässt ihre 3D-Leistung nach wie vor zu wünschen übrig. Bietet NVIDIAs Grafikprozessor GeForce GT 220 hier einen Mehrwert?

ModellECS
NGT240-512QI-F
MSI
N240GT-MD1G
MSI
N220GT-MD1GZ
GrafikchipGT240GT240GT220
Fertigung (nm)404040
CUDA-Kerne969648
Chiptakt (MHz)550550625
Shader-Takt (MHz)134013401360
Stromverbrauch (W)696958

Mit 48 CUDA-Kernen ordnet sich NVIDIAs GeForce GT 220 zwischen GeForce 9500 GT (32 Kerne) und GeForce 9600 GT (64 Kerne) ein. Gleiches gilt für den Chiptakt, der mit 625 MHz der GeForce 9600 GT (650 MHz) bereits recht nahe kommt. Beim Shader-Takt muss sich der GeForce GT 220 allerdings mit mageren 1360 MHz zufrieden geben, während wir beim GeForce 9500 GT auf 1400 MHz und beim GeForce 9600 GT sogar auf 1625 MHz kommen.

ModellECS
NGT240-512QI-F
MSI
N240GT-MD1G
MSI
N220GT-MD1GZ
SpeichertypGDDR5DDR3DDR2
Speichertakt (MHz)850790405
Datenrate (Gbps)3,401,580,81
Speichergröße (MByte)51210241024
Speicherbus (Bit)128128128
Bandbreite (GB/s)54,4025,2812,96

Die Speicheranbindung des GeForce GT 220 ist wie beim GeForce 9500 GT und GeForce GT 240 nur 128 Bit breit, während NVIDIA seinem GeForce 9600 GT noch 256 Bit vergönnt hatte. Aufgrund dieser schmalen Anbindung ist der vom Hersteller gewählte Speichertyp entscheidend für die Speicherbandbreite und somit auch für die Leistungsfähigkeit der Grafikkarte.


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MSI setzt auf langsamen DDR2-Speicher und mit 405 MHz kommen wir auf eine Datenrate von 810 Mbps sowie eine Bandbreite von 12,96 GB/s. Bei Verwendung von DDR3-Chips wären zumindest 790 MHz, 1580 Mbps sowie 25,30 GB/s möglich gewesen. Schade, denn was hilft ein Gigabyte Grafikspeicher, wenn es an der notwendigen Bandbreite mangelt?




MSI N220GT-MD1GZ - GeForce GT 220 passiv gekühlt - Druckansicht - Seite 2 von 17

Die Karte
Der Lieferumfang besteht aus der Grafikkarte, einer Beschreibung des Produktes und einer Treiber-CD. MSI hat die N220GT-MD1GZ mit einem schwarzen PBC versehen und den Kühler auf die Unterseite der Grafikkarte verlagert. Auf der GPU sitzt nur ein kleines Profil, welches die beiden Heatpipes in Position hält.


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Die Aluminiumbleche, welche die von den Heatpipes abgeführte Wärme aufnehmen, bedecken den Großteil der Rückseite. Ihre Konstruktionshöhe beträgt bis zu 27 mm und während der Steckplatz unterhalb der Grafikkarte genutzt werden kann, wird der über ihr liegende blockiert. MSI hat diese Anordnung der Finnen gewählt, um den Luftstrom des CPU-Kühlers zur Kühlung der N220GT-MD1GZ nutzen zu können.


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Die Kühlbleche auf der Rückseite der Grafikkarte können zu Problemen mit hohen Speicherriegeln und ausladenden CPU-Kühlern führen. Zudem hat MSI die Finnen L-förmig ausgeführt, so dass sie 15 mm über das PCB der Karte hinausragen. Für flache HTPC-Gehäuse kann dies zum Problem werden. Weiterhin verlängern die beiden Heatpipes die N220GT-MD1GZ um 20 mm.


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Bevor man sich für eine Grafikkarte wie die MSI N220GT-MD1GZ entscheidet, sollte man genau nachmessen, ob das auserkorene System ausreichend Platz bietet. Insbesondere jene Mainboards, bei denen die Speicher-Slots sehr dicht am PCIe-x16-Steckplatz liegen, entpuppten sich im Test als problematisch.


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Bei den Anschlüssen besteht die Auswahl zwischen einem analogen VGA-Ausgang (D-Sub) und je einer digitalen HDMI- und DVI-Buchse. Der HDMI-Ausgang gibt dabei auch den digitalen Ton mit 7.1 Kanälen wieder.




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Das Testsystem
Für unser Testsystem greifen wir auf AMDs AM3-Plattform zurück und als CPU dient uns ein auf 3,50 GHz übertakteter AMD Phenom II X4 955 Black Edition. Hier die weiteren Komponenten:

Hinweis: Bei den Karten mit Grafikprozessoren von NVIDIA wurde die Physikbeschleunigung PhysX deaktiviert, um negative Auswirkungen auf die 3D-Leistung zu vermeiden.

Die Vergleichskarten
Während AMD seinen ATi Radeon HD 5670 Grafikprozessor gegen NVIDIAs GeForce GT 240 mit GDDR5-Speicher positioniert hat, soll der schwächere Radeon HD 5570 gegen den GeForce GT 220 ins Feld ziehen.


AMD ATi Radeon HD 5570 (1 GByte DDR3)

Doch während wir beim GeForce GT 220 nur halb so viele Rechenkerne finden wie beim GeForce GT 240, hat AMD seinen Radeon HD 5570 nur beim Speichertyp beschnitten. Somit spielt eine ATi Radeon HD 5570 basierende Grafikkarte auch eher in der Liga einer GeForce GT 240 mit DDR3-Speicher.


ECS NGT240-512QI-F (512 MB GDDR5, links) und MSI N240GT-MD1G (1 GB DDR3, rechts)

Wir haben gleich zwei Grafikkarten auf Basis von NVIDIAs GeForce GT 240 zum Vergleich herangezogen. Deutlich schneller ist das Modell von ECS, welches dank GDDR5-Speicher an die Leistung von AMDs ATi Radeon HD 5670 herankommt.


AMD ATi Radeon HD 5670 (512 MByte GDDR5)

In Bezug auf die 3D-Leistung hat MSIs N220GT-MD1GZ in diesem Testfeld kaum Chancen, dennoch spielen alle Karten in der gleichen Preisklasse. Während man die N220GT-MD1GZ im Handel ab 65 Euro findet, liegen die preiswertesten Grafikkarten auf Basis von AMDs ATi Radeon HD 5570 unter 60 Euro. NVIDIAs GeForce GT 240 ist ab 60 Euro zu haben und AMDs ATi Radeon HD 5670 ab 70 Euro.




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Für unsere Benchmarks verwenden wir drei Bildschirmauflösungen:

Höhere Auflösungen würden aufgrund der Leistungsklasse der getesteten Grafikkarten diesmal keinen Sinn machen.

S.T.A.L.K.E.R. Call of the Pripyat/Day (DX10.1/11)
Der dritte Teil von S.T.A.L.K.E.R. unterstützt bereits DirectX 11 und gehört auch weiterhin zu den anspruchsvollsten Herausforderungen, die man einer Grafikkarte stellen kann. S.T.A.L.K.E.R. Call of the Pripyat misst die Framerate in vier unterschiedlichen Szenarien, wobei der Durchlauf "Day" am ehesten das Spielgeschehen widerspiegelt und "Sunshafts" die höchsten Ansprüche stellt. Wir haben uns daher auf diese beiden Wertungen beschränkt.

Mit der Voreinstellung "ultra" kommen wir nicht weit, die Leistung unserer Testkandidaten reicht dabei nur für einen Dia-Vortrag. Wir haben uns deshalb für "medium" entschieden, um spielbare Frameraten zu erzielen. Wir messen zunächst ohne Kantenglättung aber mit vollständig dynamischer Beleuchtung.

S.T.A.L.K.E.R. Call of the Pripyat in fps (Day, kein AA, Medium)
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1360x768
83
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1280x1024
75
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1360x768
65
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1280x1024
61
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1680x1050
60
MSI GeForce GT240
1 GByte DDR3; 1360x768
56
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1360x768
55
MSI GeForce GT240
1 GByte DDR3; 1280x1024
52
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1280x1024
51
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1680x1050
48
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1360x768
42
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1680x1050
41
MSI GeForce GT240
1 GByte DDR3; 1680x1050
41
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1280x1024
38
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1680x1050
31
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1360x768
30
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1280x1024
27
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1680x1050
21

AMDs ATi Radeon HD 5570 ist bei S.T.A.L.K.E.R. Call of the Pripyat (Day) zwischen 40 und 47,6 Prozent schneller als MSIs N220GT-MD1GZ. Wirklich spielbare Frameraten erreichen wir mit der GeForce GT 220 nie, auch wenn bei 1360 x 768 Bildpunkten 30 fps möglich sind.

Kantenglättung lässt sich im Spiel aktivieren, maximal ist hier eine vierfache Kantenglättung (Multisample Anti-Aliasing) möglich. Und die kostet Leistung!

S.T.A.L.K.E.R. Call of the Pripyat in fps (Day, 4x MSAA, Medium)
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1360x768
38
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1280x1024
33
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1360x768
31
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1360x768
28
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1280x1024
27
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1680x1050
25
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1280x1024
24
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1680x1050
21
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1360x768
21
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1280x1024
19
MSI GeForce GT240
1 GByte DDR3; 1360x768
18
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1680x1050
17
MSI GeForce GT240
1 GByte DDR3; 1280x1024
15
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1680x1050
14
MSI GeForce GT240
1 GByte DDR3; 1680x1050
11
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1360x768
9
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1280x1024
8
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1680x1050
5

Für die Kantenglättung fehlen NVIDIAs GeForce GT 220 jegliche Reserven und somit fallen die Frameraten von AMDs ATi Radeon HD 5570 diesmal satte 150,3 Prozent höher aus.




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S.T.A.L.K.E.R. Call of the Pripyat/Sunshafts (DX10.1/11)
Was wir bereits zum Szenario "Day" gesagt haben, gilt aufgrund der komplexeren Beleuchtungseffekte umso mehr für den Durchlauf "Sunshafts". Hier werden die Grafikkarten selbst bei mittlerer Einstellung bis an ihre Grenzen gefordert - selbst ohne Kantenglättung:

S.T.A.L.K.E.R. Call of the Pripyat in fps (Sunshafts, kein AA, Medium)
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1360x768
56
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1280x1024
48
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1680x1050
40
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1360x768
37
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1360x768
35
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1280x1024
33
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1280x1024
31
MSI GeForce GT240
1 GByte DDR3; 1360x768
28
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1680x1050
27
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1680x1050
25
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1360x768
25
MSI GeForce GT240
1 GByte DDR3; 1280x1024
24
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1280x1024
22
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1680x1050
19
MSI GeForce GT240
1 GByte DDR3; 1680x1050
19
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1360x768
15
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1280x1024
13
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1680x1050
10

Im Durchlauf "Sunshafts" steigt der Vorsprung der Radeon HD 5570 basierenden Grafikkarte auf unsere MSI N220GT-MD1GZ auf durchschnittlich 75,3 Prozent an. An brauchbare Frameraten ist auch ohne Kantenglättung nicht mehr zu denken.

Und nun schauen wir uns das Unheil an, welches die Kantenglättung über die Frameraten bringt:

S.T.A.L.K.E.R. Call of the Pripyat in fps (Sunshafts, 4x MSAA, Medium)
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1360x768
29
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1280x1024
25
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1360x768
23
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1280x1024
20
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1680x1050
19
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1360x768
19
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1360x768
15
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1680x1050
15
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1280x1024
15
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1280x1024
13
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1680x1050
11
MSI GeForce GT240
1 GByte DDR3; 1360x768
11
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1680x1050
10
MSI GeForce GT240
1 GByte DDR3; 1280x1024
9
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1360x768
6
MSI GeForce GT240
1 GByte DDR3; 1680x1050
6
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1280x1024
4
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1680x1050
3

Die Kombination aus "Sunshafts" und Kantenglättung ist für die preiswerten Grafikkarten zu anspruchsvoll. AMDs ATi Radeon HD 5570 ist diesmal mehr als doppelt so schnell wie die MSI N220GT-MD1GZ, welche nur noch einen Diavortrag präsentiert.




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Colin McRae DiRT 2 (DX9/11)
Colin McRae DiRT 2 ist ein top-aktuelles Rennspiel mit einem kleinen Haken: Es unterstützt zwar DirectX 9 und 11 aber kein DirectX 10 oder 10.1. Wer DiRT 2 mit einer DirectX-10-Karte testet, muss daher mit DirectX 9 vorlieb nehmen. Wir haben AMDs ATi Radeon HD 5670 und Radeon HD 5570 sowohl mit DirectX 11 als auch mit DirectX 9 getestet, um einen fairen Vergleich zu ermöglichen. Wird DirectX 9 erzwungen, kann für die Nachbearbeitung maximal die Stufe "mittel" gewählt werden und das leistungszehrende Ambient Conclusion ist nicht aktiv.

Wir haben die offizielle Benchmark-Funktion des Spiels verwendet und die Strecke Baja mit einem Auto befahren. Kommen mehrere Autos zum Einsatz, fällt die Framerate etwas niedriger aus, schwankt aber auch deutlich. Für unseren Test haben wir alle Einstellungen auf die höchste Stufe gesetzt. Wir beginnen ohne Kantenglättung:

Colin McRae DiRT 2 in fps (kein AA, Qualität=Hoch)
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1360x768
76.1
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1280x1024
66.0
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1680x1050
59.3
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1360x768; DX9
58.3
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1280x1024; DX9
54.5
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1360x768
50.7
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1680x1050; DX9
47.6
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1280x1024
46.9
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1360x768; DX9
45.1
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1360x768
42.6
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1280x1024; DX9
41.8
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1360x768; DX11
40.4
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1680x1050
40.3
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1280x1024
39.2
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1280x1024; DX11
37.1
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1680x1050; DX9
36.4
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1680x1050
32.0
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1680x1050; DX11
31.6
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1360x768; DX11
28.9
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1280x1024; DX11
26.8
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1360x768
23.6
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1680x1050; DX11
22.5
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1280x1024
21.5
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1680x1050
18.5

Vergleichen wir die DX9-Werte, sind die Frameraten der ATi Radeon HD 5570 in allen Auflösungen knapp doppelt so hoch wie die der GeForce GT 220. Maximal kommt die MSI N220GT-MD1GZ auf bescheidene 23,6 fps und das reicht für ein Rennvergnügen mit hohen Details nicht aus. Wer auf diese passiv gekühlte Karte setzt, muss auch ohne Kantenglättung mit ausgebremsten Grafikeinstellungen an den Start gehen.

Im zweiten Durchlauf schalten wir die vierfache Kantenglättung ein:

Colin McRae DiRT 2 in fps (4x FSAA, Qualität=Hoch)
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1360x768
55.3
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1280x1024
50.9
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1360x768; DX9
46.6
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1680x1050
43.7
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1280x1024; DX9
43.5
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1360x768
38.0
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1680x1050; DX9
37.9
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1280x1024
36.0
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1360x768; DX11
35.3
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1360x768; DX9
32.9
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1280x1024; DX11
32.6
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1280x1024; DX9
30.5
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1360x768
29.6
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1680x1050
29.0
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1280x1024
28.1
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1680x1050; DX11
27.5
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1680x1050; DX9
26.6
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1360x768; DX11
24.2
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1280x1024; DX11
22.6
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1680x1050
20.1
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1680x1050; DX11
19.1
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1360x768
16.3
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1280x1024
15.2
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1680x1050
13.1

Mit der MSI N220GT-MD1GZ sollte man Kantenglättung weiträumig umfahrern, ansonsten besteht bei DiRT 2 akkute Staugefahr!




MSI N220GT-MD1GZ - GeForce GT 220 passiv gekühlt - Druckansicht - Seite 7 von 17

Tom Clancy's HAWX (DX10.1)
Aus dem Hause Ubisoft stammt das Spiel Tom Clancy's HAWX, es handelt sich hierbei eine Flugsimulation bzw. besser gesagt ein Luftkampfspiel. Mit fünfzig Flugzeugtypen fliegt man über reale Landschaften und Städte in fotorealistischer Darstellung, die mit Hilfe hochauflösender Satellitendaten erstellt wurden.

HAWX unterstützt DirectX 10.1, welches alle getesteten Grafikkarten nutzen können. Bei den DX10-Einstellungen haben wir alle Optionen inklusive der Umgebungs-Absorption auf "hoch" gestellt. Zunächst testen wir ohne Kantenglättung:

Tom Clancy's HAWX in fps (kein AA, Qualität=Hoch, DirectX 10.1)
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1280x1024
64
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1360x768
63
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1680x1050
54
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1360x768
47
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1280x1024
46
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1360x768
45
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1280x1024
44
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1680x1050
38
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1680x1050
36
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1360x768
34
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1280x1024
33
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1360x768
32
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1280x1024
31
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1680x1050
28
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1680x1050
27
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1360x768
19
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1280x1024
18
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1680x1050
15

Abermals überfordern die hohen Details unsere MSI N220GT-MD1GZ und die Framerate bleibt weit unter der Mindestvorgabe von 30 fps. AMDs ATi Radeon HD 5570 ist diesmal im Schnitt 73,5 Prozent schneller als die GeForce GT 220.

Für den zweiten Durchlauf aktivieren wir im Spiel die vierfache Kantenglättung.

Tom Clancy's HAWX in fps (4x AA, Qualität=Hoch, DirectX 10.1)
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1360x768
56
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1280x1024
54
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1680x1050
43
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1360x768
41
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1280x1024
40
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1360x768
39
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1280x1024
37
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1680x1050
32
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1360x768
29
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1280x1024
28
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1360x768
27
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1280x1024
26
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1680x1050
25
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1680x1050
22
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1680x1050
21
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1360x768
16
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1280x1024
15
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1680x1050
12

Auch mit vierfacher Kantenglättung bleibt der Leistungsvorteil der ATi Radeon HD 5570 im Vergleich zur MSI N220GT-MD1GZ in etwa gleich und liegt im Schnitt bei 75,1 Prozent.




MSI N220GT-MD1GZ - GeForce GT 220 passiv gekühlt - Druckansicht - Seite 8 von 17

Far Cry 2 (DX10)
Der Egoshooter Far Cry 2 nutzt bis zu vier Kerne, unterstützt DirectX 10 und spielt in einer beeindruckenden afrikanischen Landschaft mit unzähligen Pflanzen und Tieren. Und das Spiel wird, was wir besonders mögen, mit einem richtig guten Benchmark-Tool geliefert.

Da die getesteten Grafikkarten nicht so performant sind, haben wir lediglich die Einstellung "high" gewählt und messen zunächst ohne Kantenglättung:

Far Cry 2 in fps (Small Ranch, kein AA, High)
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1360x768
76.54
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1280x1024
70.07
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1680x1050
57.61
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1360x768
57.04
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1360x768
55.40
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1280x1024
51.98
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1280x1024
49.64
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1360x768
48.91
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1360x768
44.45
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1280x1024
43.84
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1680x1050
42.57
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1680x1050
42.03
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1280x1024
40.06
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1680x1050
36.59
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1680x1050
32.78
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1360x768
27.63
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1280x1024
24.40
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1680x1050
19.84

Auch bei "Far Cry 2" scheitert MSIs N220GT-MD1GZ an der 30fps-Hürde. 63,4 Prozent schneller und in den beiden niedrigeren Auflösungsstufen durchaus brauchbar ist hingegen AMDs ATi Radeon HD 5570.

Im zweiten Durchlauf messen wir mit vierfacher Kantenglättung:

Far Cry 2 in fps (Small Ranch, 4x AA, High)
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1360x768
55.01
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1280x1024
48.25
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1360x768
43.21
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1360x768
43.14
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1680x1050
38.22
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1280x1024
38.20
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1280x1024
37.47
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1360x768
35.83
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1360x768
31.32
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1280x1024
31.23
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1680x1050
29.97
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1680x1050
29.54
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1280x1024
27.48
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1680x1050
24.86
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1680x1050
22.92
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1360x768
19.59
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1280x1024
17.02
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1680x1050
13.45

Die Radeon HD 5570 baut ihre Führung auf die GeForce GT 220 leicht auf 63,9 Prozent aus, dennoch ruckelt das Spiel auch mit AMDs Grafikkarten bereits unerträglich.




MSI N220GT-MD1GZ - GeForce GT 220 passiv gekühlt - Druckansicht - Seite 9 von 17

Resident Evil 5 (DX10)
Beim Gruselshooter Resident Evil 5 setzt Capcom einzig und alleine auf Action. In Afrika müssen Horden von virusverseuchten Zombies abgeschlachtet werden und dabei geht niemand mit dem Samthandschuh zur Sache. Klar, wenn die Umbrella Corporation ihre Hände im Spiel hat, gehört dieses auch nur in die Hände von Erwachsenen.

Wir haben die Qualitätseinstellungen auf "hoch" gesetzt und für unseren Test den ersten offiziellen Benchmarklauf verwendet, da dieser dem realen Spielgeschehen sehr nahe kommt.

Resident Evil 5 in fps (DX10, Test 1, kein AA, hoch)
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1360x768
100.1
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1280x1024
89.2
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1360x768
78.7
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1360x768
75.3
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1680x1050
71.8
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1280x1024
70.5
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1280x1024
66.8
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1360x768
63.0
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1360x768
58.8
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1680x1050
57.7
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1280x1024
56.1
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1680x1050
52.4
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1280x1024
51.7
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1680x1050
44.4
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1680x1050
41.7
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1360x768
35.7
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1280x1024
30.6
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1680x1050
24.2

Endlich erreicht die MSI N220GT-MD1GZ spielbare Frameraten - allerdings nur in den niedrigen Auflösungen. AMDs ATi Radeon HD 5570 ist allerdings abermals um 68,7 Prozent schneller unterwegs.

Im Spiel können wir achtfache Kantenglättung aktivieren, wodurch die Framerate deutlich sinkt:

Resident Evil 5 in fps (DX10, Test 1, 8x AA, hoch)
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1360x768
69.9
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1280x1024
60.9
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1360x768
59.1
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1280x1024
52.3
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1360x768
50.2
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1680x1050
47.5
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1280x1024
44.8
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1360x768
42.2
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1680x1050
41.1
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1360x768
37.4
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1280x1024
36.9
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1280x1024
33.6
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1680x1050
33.5
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1680x1050
28.8
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1680x1050
24.1
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1360x768
21.0
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1280x1024
18.3
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1680x1050
11.2

Kantenglättung ist Gift für die MSI N220GT-MD1GZ und deswegen erreicht die Radeon HD 5570 auch wieder doppelt so hohe Frameraten.




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The Last Remnant (DX10)
"The Last Remnant" ist ein Rollenspiel der japanischen Firma Square Enix, das auf der Unreal Engine 3 basiert. Nicht nur optisch sondern auch vom Gameplay her ist "The Last Remnant" sehr japanisch geworden und hat so manchen westlichen Tester verschreckt. Dennoch ist dieses zunächst für die Xbox360 entwickelte Spiel eine nette Alternative zu "Final Fantasy".

Wir testen mit dem offiziellen Benchmark des Herstellers, der abgesehen von der Auflösung keine weiteren Einstellungen bietet.

The Last Remnant in fps (offizieller Benchmark, kein AA)
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1280x1024
81.98
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1360x768
81.63
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1360x768
79.44
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1280x1024
78.40
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1280x1024
72.62
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1360x768
72.29
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1680x1050
56.02
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1280x1024
54.64
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1680x1050
54.04
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1360x768
53.70
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1360x768
50.85
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1680x1050
50.58
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1280x1024
49.48
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1680x1050
36.95
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1680x1050
33.89
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1280x1024
30.74
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1360x768
30.01
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1680x1050
20.40

"The Last Remnant" läuft auf der MSI N220GT-MD1GZ zwar mit knapp über 30 fps, zuweilen ruckelt das Rollenspiel allerdings deutlich. Mit AMDs ATi Radeon HD 5570 fällt die Framerate um 65,5 Prozent höher aus.

Da die Unreal Engine 3 die Rendertechnik "Deferred Shading" für die Berechnung von Schatten verwendet, bedeutet Kantenglättung hier einen deutlichen Leistungseinbruch. Bei "The Last Remnant" haben die Entwickler die Option für Anti-Aliasing im Spiel weggelassen und wir verzichten darauf, dies über die Treiber zu erzwingen.




MSI N220GT-MD1GZ - GeForce GT 220 passiv gekühlt - Druckansicht - Seite 11 von 17

Risen (DX9)
Spielerisch ist Risen von Piranha Bytes mit Sicherheit ein echtes Highlight für alle Rollenspieler, doch technisch gesehen gibt es auch beim Nachfolger der aus Gothic bekannten Genome-Engine lediglich DirectX-9-Kost. Auch wenn viele Käufer davon ausgehen, bei neuen Spielen zumindest DirectX 10 geboten zu bekommen, setzen etliche Entwickler nach wie vor auf DirectX 9. Wir werden diesem Umstand mit zwei aktuellen Titeln Rechnung tragen.

Bei Risen ist im Vergleich zu Gothic 3 Screen Space Ambient Occlusion (SSAO) und HDR-Rendering hinzugekommen, das wertet die Grafik schon einmal gehörig auf. Wir haben alle Details auf "hoch" gesetzt und die mäßig umgesetzte Tiefenunschärfe deaktiviert, die anisotrope Filterung steht auf Stufe 16. Da dieses Spiel keine offizielle Leistungsmessung bietet, verwenden wir FRAPS und lassen unseren Helden vom ersten Haus durch den Wald bis hinunter zum Meer joggen. Etwaige Gegner haben wir zuvor eliminiert.

Risen in fps (FRAPS, kein AA, 16x AF, hoch)
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1360x768
49.293
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1280x1024
47.373
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1680x1050
39.573
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1360x768
38.086
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1360x768
36.011
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1280x1024
35.675
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1280x1024
32.908
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1360x768
31.674
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1360x768
30.362
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1280x1024
29.892
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1680x1050
29.594
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1280x1024
28.509
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1680x1050
26.991
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1680x1050
23.774
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1680x1050
23.349
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1360x768
18.830
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1280x1024
16.970
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1680x1050
13.270

Auch bei Risen bleibt die MSI N220GT-MD1GZ chancenlos und deutlich unter 30 fps. AMDs ATi Radeon HD 5570 erreicht um 68,4 Prozent höhere Frameraten und kratzt damit zumindest bei 1360 x 768 Bildpunkten an der Spielbarkeit - auch wenn das Spiel zuweilen etwas träge reagiert.

Das HDR-Rendering verhindert die Nutzung von Kantenglättung. Zumindest offiziell bietet das Spiel die Option nicht an und wir verzichten darauf, diese über die Treiber zu erzwingen.




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Street Fighter IV (DX9)
Obwohl Capcom die Windows-Version von Street Fighter IV erst im Juli 2009 auf den Markt gebracht hatte, ist auch bei diesem klassischen Prügelspiel nichts von DirectX 10 zu sehen. Die comic-artige Grafik ist zwar durchaus gelungen, aber anspruchslos. Beim offiziellen Benchmark von Street Fighter IV laufen insgesamt vier Tests. Drei davon sind typische Kämpfe und der vierte ist eine Ansicht verschiedener Kämpfer, die im Kreis stehen, während die Kamera diese umfährt.

Wir haben alle Qualitätseinstellungen auf "hoch" und Soft Shadow auf "Maximum" gesetzt, dennoch reicht für dieses Spiel auch preiswerte Hardware voll und ganz aus.

Street Fighter IV in fps (Gesamt, kein AA, hoch/max)
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1360x768
137.98
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1280x1024
124.69
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1360x768
126.28
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1360x768
120.08
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1280x1024
111.26
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1280x1024
107.32
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1680x1050
106.45
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1360x768
99.46
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1360x768
93.85
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1680x1050
91.56
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1680x1050
90.88
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1280x1024
88.62
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1280x1024
81.98
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1680x1050
74.10
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1680x1050
66.96
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1360x768
57.80
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1280x1024
50.90
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1680x1050
42.00

Das Prügelspiel verhilft der MSI N220GT-MD1GZ endlich wieder zu spielbaren Frameraten - selbst bei 1680 x 1050 Bildpunkten. Doch AMDs ATi Radeon HD 5570 ist wieder einmal satte 61 Prozent schneller.

Für den zweiten Durchlauf verwenden wir achtfache Kantenglättung und einen 16-fachen Texturfilter.

Street Fighter IV in fps (Gesamt, 8x AA, 16x AF, hoch/max)
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1360x768
83.32
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1280x1024
75.16
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 1680x1050
62.38
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1360x768
60.00
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1360x768
51.95
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1280x1024
51.05
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1360x768
48.19
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1280x1024
44.51
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1360x768
35.82
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 1680x1050
35.26
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 1680x1050
33.17
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1280x1024
31.99
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1280x1024
30.41
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1360x768
25.07
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 1680x1050
23.81
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 1680x1050
23.42
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1280x1024
21.39
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 1680x1050
12.71

Kantenglättung und GeForce GT 220 passen nicht zusammen. Auch Street Fighter IV ruckelt nur noch träge vor sich hin und uns vergeht jegliche Spielfreude. Weitaus flüssiger läuft das Spiel mit der Radeon HD 5570, die im Schnitt wieder um 57,5 Prozent schneller ist.




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SiSoft Sandra 2010c (16.26): Rechenleistung GPGPU
Die Benchmark-Suite SiSoft Sandra 2010c (16.26) enthält eine Leistungsmessung für den Einsatz von Grafikprozessoren als GPGPU. Moderne GPUs bieten sich aufgrund ihrer immensen Rechenleistung auch als Co-Prozessor für Rechenaufgaben, die sich gut parallelisieren lassen, an. Der Test ähnelt dem Multi-Media-Benchmark für Prozessoren und berechnet Mandelbrot-Fraktale. Während NVIDIA neben dem hauseigenen CUDA nun auch Direct Compute und OpenCL unterstützt, bietet AMD neben STREAM lediglich Direct Compute an. OpenCL soll aber von zukünftigen Treibern unterstützt werden.

Shader-Gesamtleistung in MPixel/s
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; Compute
323.91
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; Compute
287.94
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; STREAM
261.00
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; Compute
241.83
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; Compute
181.6
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; Compute
179.18
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; OpenCL
131.20
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; OpenCL
131.17
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; STREAM
128.00
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; CUDA
126.76
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; CUDA
126.50
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; Compute
113.50
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; STREAM
107.52
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; OpenCL
66.87
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; CUDA
64.46

Wir sehen deutliche Unterschiede, was die Rechenleistung bei Verwendung der unterschiedlichen Technologien betrifft. Wie es scheint, bietet Direct Compute, insbesondere in Verbindung mit DirectX 11, die beste Leistung. NVIDIAs GeForce GT 220 hat nur halb so viele Rechenkerne wie der GeForce GT 240 Grafikprozessor und erreicht daher auch nur eine halb so hohe Rechenleistung.

SiSoft Sandra 2010c (16.26): Speichertransferleistung GPGPU
In einem zweiten Test ermittelt SiSoft Sandra 2010c (16.26) die Speichertransferleistung von und zur GPGPU:

Gesamtspeicherleistung in GB/s
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; Compute
38.2
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; STREAM
36.87
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; Compute
35.66
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; OpenCL
26.00
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; CUDA
25.88
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; Compute
25.71
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; Compute
23.81
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; STREAM
23.46
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; CUDA
22.00
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; OpenCL
22.00
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; Compute
21.74
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; STREAM
20.89
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; OpenCL
15.15
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; CUDA
15.00
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; Compute
14.45

Beim Speicherdurchsatz liefern die Grafikkarten nachvollziehbare Ergebnisse, die einzige Ausnahme ist der STREAM-Durchlauf auf der Radeon HD 5670, dessen Resultat überraschend gering ausfällt. Der Speicherdurchsatz unserer MSI N220GT-MD1GZ ist ausgesprochen bescheiden und bremst somit auch die Spiele aus.

Wichtiger Hinweis: Im Bereich GPGPU tut sich derzeit sehr viel, aber es gibt auch noch zahlreiche Baustellen. Daher haben wir uns entschlossen, die GPGPU-Messungen zwar zu zeigen, vorerst aber nicht in unsere Wertung einfließen zu lassen.




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Stromverbrauch
Zuletzt messen wir noch den Stromverbrauch und den Schallpegel. Wir beginnen mit dem Stromverbrauch des kompletten Computers während der Anzeige des Windows-Desktops. NVIDIA senkt beim GeForce GT 220 den Chip- und den Speichertakt von 625 bzw. 405 MHz auf jeweils 135 MHz ab. Die Shader arbeiten hingegen mit 270 MHz.


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Zum Vergleich: Bei AMDs ATi Radeon HD 5570 wird der Chiptakt von 650 auf 157 MHz reduziert, zugleich wird der Speichertakt von 900 MHz auf 300 MHz abgesenkt.

Stromverbrauch System 2D in Watt, geringere Werte sind besser
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 135/135 MHz
120.0
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 135/135 MHz
122.8
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 135/135 MHz
123.0
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 157/300 MHz
128.3
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 157/300 MHz
130.0
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 250/800 MHz
151.2

Im Leerlauf hat NVIDIA die Nase vorne. Mit der MSI N220GT-MD1GZ verbraucht unser Testsystem 120 Watt, ein sehr guter Wert. Allerdings ist der Unterschied zu den deutlich performanteren GeForce GT 240 basierenden Karten gering.


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Doch was passiert unter Last? Wir führen eine weitere Verbrauchsmessung durch und heizen den Grafikprozessoren diesmal mit Furmark 1.6.5 ein:

Stromverbrauch System 3D in Watt, geringere Werte sind besser
MSI GeForce GT220
1GB DDR2; 625/405 MHz
166.7
ATi Radeon HD 5570
1GB DDR3; 650/900 MHz
176.7
MSI GeForce GT240
1GB DDR3; 550/790 MHz
180.2
ATi Radeon HD 5670
512MB GDDR5; 775/1000 MHz
195.8
ECS GeForce GT240
512MB GDDR5; 550/850 MHz
202.4
ATi Radeon HD 4770
512MB GDDR5; 750/800 MHz
222.3

Auch unter Last erweist sich MSIs N220GT-MD1GZ als besonders genügsam. Mit der DDR3-bestückten GeForce GT 240 verbraucht das Testsystem 13,5 Watt mehr und mit dem GDDR5-Modell sind es sogar knapp 36 Watt.




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HD-Videobeschleunigung
Für aktuelle Spiele ist MSIs N220GT-MD1GZ zu langsam, doch wie sieht es mit der Wiedergabe von HD-Videos aus? Wird die CPU hierbei deutlich entlastet? Zum Test spielen wir den offiziellen Trailer des Films Avatar (1080p, MOV, H.264) mit ArcSoft Total Media TMT3 V3.0.0.140 ab. Wir messen die CPU-Last während der ersten Minute des Trailers. Das folgende Diagramm ist auf 100% CPU-Last skaliert.

HD-Videobeschleunigung (CPU-Last in Prozent, geringere Werte sind besser)
MSI Radeon HD 4870 X2
Intel H55; Core i5 661
1.31
MSI GeForce GT220
Intel H55; Core i5 661
1.40
Intel GMA HD
Intel H55; Core i5 661
1.78
ATi Radeon HD 3300
AMD 790GX; Phenom II X4 965
3.05
Radeon HD 4200
AMD 785G; Phenom II X4 965
3.41
nur CPU
Intel H55; Core i5 661
13.54

Verwenden wir die HD-Beschleunigung der MSI N220GT-MD1GZ, fällt die CPU-Last von 13,54 auf 1,40 Prozent. Allerdings sind auch die IGPs der AMD Chipsätze 790GX und 785G in dieser Disziplin nicht viel schlechter und auch die Grafikeinheit des Intel Core i5 661 ist der Grafikkarte dicht auf den Fersen.

Schallpegel
Den Schallpegel haben wir im laufenden System gemessen. Zum Zeitpunkt der Messung waren die Gehäuselüfter und der CPU-Lüfter deaktiviert, die Festplatte befand sich in einer Dämmbox und war im Leerlauf und der Netzteillüfter zeigte von der Grafikkarte weg. Das Schallpegelmeter wurde 130 mm oberhalb des Grafikkartenlüfters platziert, die Messwerte haben wir anschließend auf den üblichen Abstand von 100 cm umgerechnet.

Schallpegel in dB(A), a = 100 cm, geringere Werte sind besser
MSI GeForce GT220
2D/3D = passiv
0.0
ATi Radeon HD 4770
2D = 1224 U/min
23.18
ECS GeForce GT240
2D
23.28
ECS GeForce GT240
3D
23.28
ATi Radeon HD 4770
3D = 1495 U/min
23.58
ATi Radeon HD 5670
2D = 28%
24.08
ATi Radeon HD 5570
2D = 15%
27.28
ATi Radeon HD 5670
3D = 45%
28.58
MSI GeForce GT240
2D = 10%
29.28
MSI GeForce GT240
3D = 10%
29.28
ATi Radeon HD 5570
3D = 24%
31.28

Endlich kann die MSI N220GT-MD1GZ einmal glänzen: Sie arbeitet dank passiver Kühlung absolut lautlos und da MSI Solid State Chokes verbaut, surren nicht einmal die Spulen.

Temperaturen
Beim Blick auf die Temperaturen fällt auf, dass sich die NVIDIA basierenden Modelle im Leerlauf sehr ähnlich verhalten. In unserem Testsystem kam ein Turmkühler zum Einsatz, der MSIs Kühlkonzept perfekt aufgreift: Der 120mm-Lüfter steht vor dem Kühlprofil der N220GT-MD1GZ und saugt seine Zuluft aus Richtung der Grafikkarte an.

Temperaturen in °C, geringere Werte sind besser
MSI GeForce GT220
2D = passiv
29
ECS GeForce GT240
2D
29
MSI GeForce GT240
2D = 10%
29
ATi Radeon HD 5570
2D = 15%
36
ATi Radeon HD 5670
2D = 28%
36
MSI GeForce GT220
3D = passiv
48
MSI GeForce GT240
3D = 10%
54
ECS GeForce GT240
3D
55
ATi Radeon HD 5570
3D = 24%
65
ATi Radeon HD 5670
3D = 45%
76

Fällt dieser Luftfluss weg, steigt die Temperatur der GPU spürbar an. Es ist daher empfehlenswert, die Luftführung im Gehäuse auf die passiv gekühlte Grafikkarte abzustimmen.




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Übertakten
Von Hause aus ist die MSI N220GT-MD1GZ für aktuelle Spiele und hohe Auflösungen zu langsam. Doch es gibt ein Allheilmittel: Das Übertakten. Mit Hilfe von MSIs Afterburner können wir den Chiptakt um 95 MHz bzw. 15,2 Prozent auf 720 MHz anheben, der hieran gekoppelte Shader-Takt steigt zugleich von 1360 auf 1567 MHz. Beim Speichertakt erreichen wir 470 MHz, was einer Verbesserung um 65 MHz bzw. 16,1 Prozent entspricht.


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Der Stromverbrauch des Testsystems kletterte hierbei von 166,7 auf 171,2 Watt, dies ergibt einen Mehrverbrauch von 4,5 Watt. Auch die GPU-Temperatur stieg leicht um 2°C.

Übertakten: Benchmarks
Und was bringt uns diese Taktsteigerung in der Praxis? Fragen wir doch einmal SiSoft Sandra 2010c (16.26):

Shader-Gesamtleistung, Direct Compute in MPixel/s
MSI GeForce GT220
720/1567/470 MHz
129.63
MSI GeForce GT220
625/1360/405 MHz
113.50

Wir gewinnen 14,2 Prozent an Rechenleistung, das kann sich sehen lassen. Und der Speicherdurchsatz?

Gesamtspeicherleistung, Direct Compute in GB/s
MSI GeForce GT220
720/1567/470 MHz
16.42
MSI GeForce GT220
625/1360/405 MHz
14.45

Die Gesamtspeicherleistung wächst um 13,6 Prozent und somit etwas geringer als der reine Speichertakt. Und was ist mit Spielen?

Colin McRae DiRT 2 in fps (DX11, kein AA, 1360x768, Qualität=Hoch)
MSI GeForce GT220
720/1567/470 MHz
27.2
MSI GeForce GT220
625/1360/405 MHz
23.6

Bei DiRT 2 gewinnen wir 15,25 Prozent bzw. 3,6 fps, doch die magischen 30 fps erreichen wir nicht. Wie sieht es denn bei HAWX aus?

Tom Clancy's HAWX in fps (DX10.1, kein AA, 1360x768, Qualität=Hoch)
MSI GeForce GT220
720/1567/470 MHz
22
MSI GeForce GT220
625/1360/405 MHz
19

Mit "Tom Clancy's HAWX" erreichen wir eine Steigerung um 3 fps bzw. 15,8 Prozent. Unsere Übertaktung zeigt folglich Wirkung, aber sie reicht nicht aus, um hohe Details spielbar zu machen. Von Kantenglättung ganz zu schweigen.




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Fazit
Die MSI N220GT-MD1GZ punktet mit hochwertigen Bauteilen und einer aufwändigen sowie absolut lautlosen Kühlung. Für die Wiedergabe hochauflösender Videos ist diese Grafikkarte gut geeignet. Insbesondere mit ihrem HDMI-Ausgang, der neben dem Bildsignal auch den Ton auf bis zu acht Kanälen ausgibt, bietet sie sich für HTPCs geradezu an. In Hinblick auf ihre 3D-Leistung muss man bei aktuellen Spielen jedoch zu viele Abstriche machen - und dies gilt auch für vergleichsweise anspruchslose Titel. Ein Grund hierfür ist NVIDIAs Grafikprozessor GeForce GT 220, der an sich schon keine allzu hohe Rechenleistung besitzt. MSI hat diesen Chip jedoch mit langsamen DDR2-Speicher kombiniert, welcher die Speicherbandbreite im Vergleich zu einer DDR3-Lösung quasi halbiert und die 3D-Leistung noch weiter herunterzieht.


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Kürzlich fragte mich ein befreundeter Techniker, warum es eigentlich so viele Grafikprozessoren im Preisbereich unter 100 Euro gibt. Die meisten dieser Chips bieten keine ausreichende 3D-Leistung, um aktuelle Spiele in ansprechenden Detailstufen und mit akzeptablen Auflösungen darstellen zu können. Auf der anderen Seite eignen sich die Grafikkerne in Chipsätzen und Prozessoren ebenfalls zur Wiedergabe von hochauflösenden Videos und verbrauchen dabei sogar noch etwas weniger Strom als eine zusätzliche Grafikkarte. Ich muss zugeben, dass mir eine Antwort auf diese Frage schwer fällt. Endkunden, die auf Spiele Wert legen, tun gut daran, 10 oder 20 Euro mehr in ihre Grafikkarte zu investieren. Bei den großen Computerherstellern, die ihre Systeme zu Tausenden fertigen, kommt es hingegen auf jeden Cent sowie auf werbeträchtige Funktionen an. DirectX 10.1, DirectX 11 und 1024 MByte Grafikspeicher lassen sich gut bewerben, sagen aber nichts über die tatsächliche 3D-Leistung aus. Und genau für diesen Massenmarkt gibt es Produkte, die zwar alles können und doch zu nichts zu gebrauchen sind.

Doch zurück zur MSI N220GT-MD1GZ: Wenn es primär um Spiele geht, findet man im Preisbereich um die 65 Euro deutlich leistungsstärkere Modelle mit GeForce GT 240, Radeon HD 5570 oder Radeon HD 5670. Stehen Laufruhe und Stromverbrauch im Vordergrund, bietet sich hingegen ein Chipsatz oder ein Prozessor mit integrierter Grafikeinheit an. Die MSI N220GT-MD1GZ steht irgendwo dazwischen im Niemandsland und empfiehlt sich in erster Linie für Mainboards, deren Chipsatz keinen Grafikkern umfasst oder deren Grafikkern die gewünschten Funktionen nicht bietet. Sie ist eine solide und qualitativ überzeugende Grafikkarte mit eindeutigen Stärken und Schwächen.




Unser Dank gilt MSI für die Teststellung der N220GT-MD1GZ.







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