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MSI P55A-GD65 - SATA 6 Gb/s und USB 3.0 richtig umgesetzt

Autor: doelf - veröffentlicht am 29.11.2010
s.1/21
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Intels P55-Chipsatz ist nach wie vor die beste Wahl, wenn man eine hohe Leistung zu bezahlbaren Preisen erwartet. Doch während die Quad-Core-CPUs der Baureihen Core i7 8xx und Core i5 7xx voll und ganz überzeugen können, fehlen ausgerechnet dem Chipsatz etliche moderne Funktionen wie USB 3.0, SATA 6 Gb/s und PCIe-2.0-Lanes mit voller Bandbreite. MSI hat diese Defizite bei seinem Mainboard P55A-GD65 behoben und wir haben ausgiebig untersucht, wie gut dies gelungen ist.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Im Vergleich zum P55-GD55, welches wir Ende Mai getestet hatten, hat MSI beim P55A-GD65 in erster Linie die Ausstattung verbessert. So sind Controller für USB 3.0 und SATA 6 Gb/s hinzugekommen, weiterhin hat MSI die Anbindung des zweiten PEG-Steckplatzes verändert. Nutzte dieser beim P55-GD55 vier PCIe-Lanes des P55-Chipsatzes, ist er beim P55A-GD65 nun mit acht PCIe-Lanes am Prozessor angebunden. Dies bedeutet aber keinesfalls eine Verdopplung, sondern vielmehr eine Vervierfachung der Bandbreite, denn die PCIe-Lanes des Chipsatzes arbeiten nur mit halber Taktrate.

Intels P55-Chipsatz
An dieser Stelle erscheint es uns sinnvoll, näher auf die Fähigkeiten des Chipsatzes einzugehen. Mit dem Wechsel zum Sockel LGA1156 hat Intel den Speicher-Controller in die CPUs verlagert. Genauer gesagt landete die komplette Northbridge des Chipsatzes inklusive des PCI-Express-Controllers und - zumindest im Fall des Clarkdale - auch die Grafikeinheit im Prozessor. Der P55, welchen Intel im Performance-Segment platziert, führt die integrierte HD-Grafik allerdings nicht aus.


Anbindung der PEG-Slots an die CPU; Quelle: Intel

Der P55-Chipsatz ist eigentlich nur noch eine Southbridge und ein naher Verwandter der ICH10R. Echte Neuheiten wie USB 3.0 und Serial-ATA 6 GB/s sucht man somit vergebens, stattdessen gibt es die bekannte Hausmannskost in Form von 14 USB-2.0-Ports sowie sechs Serial-ATA-Anschlüssen mit einer Geschwindigkeit von 3 Gb/s. Hinzu kommen HD-Audio und Gigabit-LAN, wobei die Mainboard-Hersteller von der zuletzt genannten Option zumeist keinen Gebrauch machen und auf Controller mit PCIe-Anbindung setzen.


Funktionsdiagramm des P55; Quelle: Intel

Die Anbindung an den Prozessor geschieht über das Direct Media Interface (DMI) mit einer Bandbreite von 2 GB/s. Das aufwändigere Quick Path Interconnect (QPI) wird im Gegensatz zum Sockel LGA1366 lediglich innerhalb der Prozessoren verwendet, denn hier befindet sich ja auch der PCIe-2.0-Controller für die Anbindung der Grafikkarten. Wird nur eine Grafikkarte verwendet, kann diese auf 16 PCIe-Lanes der zweiten Generation zurückgreifen. Kommen zwei Grafikkarten zum Einsatz, stehen jeder Karte acht Lanes zur Verfügung.

Chipsatz H55 H57 P55
SATA Ports 6 6 6
SATA Datenrate 3 Gb/s 3 Gb/s 3 Gb/s
SATA RAID nur AHCI 0 / 1 / 5 / 10 0 / 1 / 5 / 10
PATA Kanäle keine keine keine
USB 2.0 Ports 12 14 14
HD-Audio ja ja ja
GBit-LAN ja ja ja
PCIe 2.0 x1 6 8 8

Weitere acht PCIe-Lanes der zweiten Generation befinden sich im P55-Chipsatz, doch diese taktet Intel lediglich mit halber Geschwindigkeit. Somit erreichen sie eine Rohbandbreite von 2,5 GT/s bzw. 250 MB/s pro Richtung und Lane, was dem Niveau von PCIe 1.1 entspricht. Für moderne Anwendungen wie SATA 6 Gb/s und USB 3.0 ist das aber zu langsam, weshalb MSI dem Chipsatz einen zusätzlichen PCIe-Controller vom Typ PLX ExpressLane PEX8608-BA50BC zur Seite stellt. Dessen acht Lanes arbeiten mit jeweils 5,0 GT/s bzw. 500 MB/s pro Richtung.

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