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MSI P67A-GD65 (B3) mit Intels P67-Chipsatz im Test - Druckansicht - Seite 1 von 30

Zuletzt hatten wir uns das MSI Z68A-GD80 (B3) und Intels Chipsatz Z68 angesehen. Diese Kombination hatte uns ausgesprochen gut gefallen, doch nicht jeder Benutzer ist bereit, satte 180 Euro in ein Mainboard zu investieren. Insbesondere für Spieler, die sowieso auf eine diskrete Grafiklösung setzen, bleibt der P67-Chipsatz eine attraktive Option. Unser heutiger Testkandidat, das MSI P67A-GD65 (B3), findet sich schon für weniger als 140 Euro im Handel und muss sich in Hinblick auf seine Ausstattung keinesfalls verstecken.


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Intel P67: Der Chipsatz, der eine Grafikkarte braucht
Zugegeben, es ist schon etwas seltsam: Da stattet Intel jeden Prozessor der Sandy-Bridge-Generation mit einem integrierten Grafikkern aus und hat mit dem P67 zugleich einen Chipsatz im Sortiment, der diesen komplett ignoriert. Wer sich für ein Mainboard auf Basis des P67 entscheidet, benötigt folglich eine Grafikkarte und kann auch Intels Videobeschleunigung "Quick Sync Video" nicht nutzen. Die meisten Benutzer, die sich für eine diskrete Grafiklösung entscheiden, wollen entweder spielen oder mehr als zwei Bildschirme mit ihrem PC verbinden. Ob Intels Grafikkern vom Mainboard genutzt werden kann oder nicht, spielt für diese Zielgruppen höchstens eine psychologische Rolle.

Wichtiger ist die Möglichkeit, die 16 PCIe-2.0-Lanes des Prozessors auf zwei Grafikkarten verteilen zu können. Das MSI P67A-GD65 unterstützt hierbei nicht nur AMDs CrossFire, sondern kann auch mit der erforderlichen Lizenz für NVIDIAs SLI aufwarten. Zudem lassen sich CPU und Arbeitsspeicher übertakten, was bei den Chipsätzen H67, H61, B65 und Q67 auch nicht der Fall ist. Der P67 umfasst sechs SATA-Anschlüsse, von denen zwei bereits der dritten Generation entsprechen und mit Datenraten von bis zu 6 Gb/s arbeiten. Der Controller beherrscht zudem die RAID-Modi 0, 1, 5 und 10. Die Smart Response Technology, bei der ein Solid-State-Drive als Cache für die Festplatte genutzt wird, bleibt allerdings dem Z68-Chipsatz vorbehalten.

ChipsatzH67P67Z68
SATA Ports 6 Gb/s222
SATA Ports 3 Gb/s444
SATA RAID0 / 1 / 5 / 100 / 1 / 5 / 100 / 1 / 5 / 10
PATA Kanälekeinekeinekeine
USB 3.0 Portskeinekeinekeine
USB 2.0 Ports141414
Grafikausgabejaneinja
PCIe 2.0 x1888
PCIe Datenrate5 GT/s5 GT/s5 GT/s
HD-Audiojajaja
GBit-LANjajaja
CPU-Übertaktungneinjaja
RAM-Übertaktungneinjaja
Grafik-Übertaktungjaneinja

Es gibt 14 USB-Ports der zweiten Generation, doch um USB 3.0 anbieten zu können, müssen die Mainboard-Hersteller auch weiterhin auf zusätzliche Controller zurückgreifen. Auf MSIs P67A-GD65 finden sich gleich zwei solcher Controller, welche zusammen vier USB-3.0-Anschlüsse zur Verfügung stellen. Intels P67 besitzt acht PCIe-2.0-Lanes, mit der sich weitere Controller und Steckplätze anbinden lassen. Alle Lanes arbeiten mit der vollen Geschwindigkeit von 5 GT/s, was beim Vorgängermodell P55 noch nicht der Fall war. Um diese - und andere Controller - anzubinden, verfügt der Z68 über acht PCIe-2.0-Lanes, welche mit der vollen Datenrate von 5 GT/s arbeiten. HD-Audio und Gigabit-LAN komplettieren den Funktionsumfang des Chipsatzes.




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MSI P67A-GD65 (B3): Der Lieferumfang
Das MSI P67A-GD65 (B3) ist ein Mainboard für anspruchsvolle Kunden, die eine oder zwei Grafikkarten in Kombination mit Intels Sandy-Bridge-Prozessoren verwenden möchten. Passend hierzu hat der Hersteller seiner Hauptplatine auch einen ordentlichen Lieferumfang beigelegt.


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Neben einer Kurzanleitung und der obligatorischen Treiber-DVD finden wir gleich zwei Handbücher im Karton. Während das eine Handbuch das Mainboard und seine Funktionen detailliert beschreibt, befasst sich das zweite mit der Software. Auch deren Funktionen werden umfassend erläutert, vom "Control Center" mit seinen Monitoring- und Übertaktungsmöglichkeiten über den "Super Charger" zum schnelleren Aufladen von iPhone und Co. bis hin zum Mini-Linux Winki III.


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Sehr praktisch finden wir die Slot-Blende, mit der sich die beiden internen USB-3.0-Ports ausführen lassen - die meisten PC-Gehäuse besitzen schließlich noch keine passenden Frontanschlüsse für USB 3.0.


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Fanden sich im Karton des MSI Z68A-GD80 (B3) lediglich zwei SATA-Kabel mit abgewinkelten Steckern, liegen dem P67A-GD65 (B3) zwei weitere mit geraden Steckern bei. Hinzu kommt ein Stromadapter für ältere Molex-Anschlüsse und eine SLI-Brücke, denn das P67A-GD65 (B3) unterstützt neben AMDs CrossFireX auch NVIDIAs SLI.


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Für Übertakter sind die "V-Check cable" von besonderem Interesse. Am Rand des PCB befindet sich ein blauer Block mit sieben Kontakten. Wenn man hier die kurzen, schwarzen Kabel einsteckt, kann man ohne großen Aufwand die Spannungen von CPU, Uncore (VTT), Grafikkern, Speicher und Chipsatz (PCH) mit Hilfe eines Voltmeters messen. Bleiben noch die Adapter namens "M-Connector", mit denen MSI die Belegung der Mainboard-Header verdeutlicht. Dem P67A-GD65 (B3) liegen solche Adapter für den HD-Audio-Abgriff, den internen Firewire-Header, vier USB-2.0-Ports und die Gehäuseanschlüsse bei.




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MSI P67A-GD65 (B3): Die Anschlüsse
Im Gegensatz zum MSI Z68A-GD80 (B3), welches zwei Bildschirmanschlüsse unterbringen muss, bleibt beim P67A-GD65 (B3) mehr Platz für USB- und Audio-Buchsen. So finden wir im Anschlusspanel einen PS/2-Buchse (violett/grün), der wahlweise für Maus oder Tastatur genutzt werden kann. Dazu gesellen sich acht USB-Ports der zweiten (schwarz, Intel P67) sowie zwei der dritten (blau, NEC D720200) Generation.


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Der kleine, schwarze Taster dient zum Zurücksetzen der BIOS-Einstellungen. Rechts daneben sehen wir die digitalen Audioausgänge in elektrischer (orange) und optischer Ausführung (grün). Oberhalb der schwarzen USB-Buchsen befindet sich ein Firewire-Port (schwarz, VIA VT6308P) und darunter zwei eSATA-Buchsen (blau, JMicron JMB362). Gigabit-LAN realisiert MSI mit Hilfe eines Realtek 8111E und auch die Audio-Lösung ALC892 stammt von diesem taiwanischen Hersteller.


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Weiterhin reiht MSI zahlreiche interne Anschlüsse am unteren Rand des P67A-GD65 (B3). Von links nach rechts sehen wir den HD-Audio-Abgriff (schwarz), den CD-Eingang, den elektrischen Digitalausgang (schwarz) und die blaue Buchse des zweiten USB-3.0-Controllers (NEC D720200). Für Kunden, deren Gehäuse über keine USB-3.0-Frontanschlüsse verfügen, hat MSI eine entsprechende Slot-Blende beigepackt. Es folgt ein blauer Header für den zweiten Firewire-Port.


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Rechts von der Mitte liegt eine rote Buchse, welche zwei weitere USB-Anschlüsse der zweiten Generation ausführt (Intel P67). Es folgen zwei schwarze Abgriffe für ein Trusted-Plattform-Modul und eine serielle Schnittstelle. Zum Rand hin sehen wir drei runde Schalter für Power, Reset und zum Aktivieren der Übertaktungsfunktion "OC Genie". Um die Ecke folgen dann die beiden Header mit den Gehäuseanschlüssen und acht SATA-Ports.


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Die beiden linken Anschlüsse (weiß) werden von einem Marvell SE9128 bereitgestellt, sie beherrschen Übertragungsraten von 6 Gb/s und die RAID-Modi 0 und 1. Auch die Anschlüsse ganz rechts sind weiß und auch diese arbeiten mit bis zu 6 Gb/s. Sie kommen von Intels P67 und unterstützen die RAID-Modi 0, 1, 5 und 10. Werden hierzu mehr als zwei Datenträger benötigt, muss man die übrigen mit einem der schwarzen Ports verbinden. Auch diese stellt der P67 bereit, doch sie sind beim Datendurchsatz auf 3 Gb/s beschränkt.


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Auf dem MSI P67A-GD65 (B3) finden sich fünf Lüfteranschlüsse, von denen nur der CPU-Lüfter mit vier Kontakten ausgestattet ist. Im BIOS kann man eine Zieltemperatur (CPU Smart Fan Target) zwischen 40 und 70°C auswählen, wobei MSI 5°-Schritte verwendet. Ist dies geschehen, lässt sich noch die minimale Lüfterdrehzahl festlegen. Diese liegt zwischen 0 und 87,5 Prozent, die Auswahl findet in Schritten von 12,5 Prozent statt. Für zwei der vier Gehäuselüfter lassen sich nur feste Prozentwerte einstellen, die Auswahl ist auf 50, 75 und 100 Prozent beschränkt.




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MSI P67A-GD65 (B3): Das Layout
Beim P67A-GD65 (B3) setzt MSI eine ganz klassische Anordnung der Komponenten um, wobei die Northbridge wegfällt und der P67-Chipsatz die Position der Southbridge übernimmt. Den Spannungswandler ordnet MSI oberhalb sowie links des CPU-Sockels an.


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Den CPU-Kernen stehen sechs Phasen zur Verfügung, deren Auslastung mit Hilfe einer LED-Leiste am oberen Rand des PCB angezeigt wird. Es handelt sich jeweils um integrierte Driver-MOSFETs, welche MSI als "DrMOS" bezeichnet.


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Im Bereich des Wandlers verwendet MSI Hi-c-Kondensatoren, welche auf Tantalum basieren und die achtfache Lebensdauer normaler Feststoffkondensatoren erreichen. Die Letztgenannten kommen auf dem Rest des P67A-GD65 (B3) zum Einsatz und sollen immerhin zehn Jahre halten. Für niedrige Temperaturen und eine lange Lebenserwartung sorgen zudem SFC-Spulen (Super Ferrite Chokes). Links oben befindet sich eine EPS+12V-Buchse mit acht Kontakten.


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Den zusätzlichen 6-Pin-Anschluss, welchen wir beim MSI Z68A-GD80 (B3) direkt über dem obersten PCIe-x1-Slot gesehen haben, finden wir hier nicht. Da das P67A-GD65 (B3) lediglich zwei Grafikkarten beherbergen kann, ist er auch nicht erforderlich. Am rechten Rand des Mainboards ist der ATX-Hauptanschluss zu verorten. Bei der blauen Leiste daneben handelt es sich um Kontakte zum Abgreifen der Spannungswerte.


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Den Kühler hat MSI dreiteilig gestaltet. Zwei Kühlkörper sitzen auf den MOSFETs des Spannungswandlers, sie sind durch eine Heatpipe miteinander verbunden. Das dritte Profil befindet sich in der unteren Hälfte der Hauptplatine und kühlt den Chipsatz. Es ist deutlich flacher, da es unter die Erweiterungskarten passen muss. Von diesen finden auf MSIs P67A-GD65 (B3) sieben Platz:

  1. PCIe 2.0 x1 (5,0 GT/s)
  2. PCIe 2.0 x16 (16/8 Lanes mit je 5,0 GT/s)
  3. PCIe 2.0 x1 (5,0 GT/s)
  4. PCIe 2.0 x1 (5,0 GT/s)
  5. PCIe 2.0 x16 (8 Lanes mit je 5,0 GT/s)
  6. 32-Bit PCI
  7. 32-Bit PCI

Die beiden PCIe-x16-Steckplätze teilen sich die 16 PCIe-2.0-Lanes des Prozessors. Wird der untere PCIe-x16-Slot nicht verwendet, kann der obere auf alle 16 Lanes zurückgreifen, ansonsten werden den Grafikkarten jeweils acht Lanes zugewiesen. Das MSI P67A-GD65 (B3) unterstützt sowohl AMDs CrossFire als auch NVIDIAs SLI.


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Da Intels P67-Chipsatz keine normalen PCI-Steckplätze mehr bietet, verbaut MSI eine PCIe-zu-PCI-Bridge vom Typ asmedia ASM1083. Über diese ist auch der Firewire-Controller VIA VT6308P angebunden.




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MSI P67A-GD65 (B3): Controller und Chips
Zuletzt betrachten wir die zusätzlichen Controller und Chips, welche MSI auf seinem P67A-GD65 (B3) verbaut hat. Folgender Lageplan verschafft uns eine Übersicht:


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Wir beginnen in der linken, oberen Ecke des Lageplans, wo sich der HD-Audio-Codec Realtek ALC892 befindet (grün). Gleich daneben sehen wir einen der beiden USB-3.0-Controller vom Typ NEC D720200 (türkis) sowie den über PCI angebundenen Firewire-Controller VIA VT6308P (violett). Der NEC D720200 belegt eine PCIe-Lane des Chipsatzes.


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Noch ein Stückchen weiter rechts folgen der Gigabit-LAN-Controller Realtek 8111E (gelb) und der zweite NEC D720200 (türkis). Auch diese beiden Chips belegen je eine PCIe-Lane.


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In der Umgebung der Southbridge liegt der SATA-Controller Marvell SE9128 (rot), der mit Übertragungsraten von bis zu 6 Gb/s arbeitet. Die PCIe-zu-PCI-Brücke asmedia ASM1083, welche die beiden PCI-Steckplätze und den Firewire-Controller anbindet, wurde blau markiert.


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Der Vollständigkeit halber seien an dieser Stelle noch der Super-I/O-Chip Fintek F71889AD (orange, auf dem Lageplan links unten) sowie der JMicron JMB362 (braun, oben rechts) erwähnt. MSI hat den JMicron JMB362, welcher die eSATA-Schnittstellen verwirklicht, unter dem Kühlprofil des Wandlers versteckt.




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Das Testsystem
Im Test des MSI P67A-GD65 (B3) kamen die folgenden Komponenten zum Einsatz:

Soundcheck
Auf MSIs P67A-GD65 (B3) finden wir Realteks HD-Audio-Codec ALC892. Der ALC892 wird auf zahlreichen aktuellen Mainboards verbaut und kommt auch bei MSIs Z68A-GD80 (B3) zum Einsatz. Es ist kein schlechter Codec, doch wir bevorzugen den ALC889, der einen Signal-Rauschabstand von 108 dB bei der Wiedergabe und 104 dB bei der Aufnahme ermöglicht. Dieser wird beispielsweise auf MSIs P55A-GD65 verbaut, welches uns die Vergleichswerte liefert:

RMAA 6.2.3
24-Bit/192kHz
MSI
P67A-GD65 (B3)
MSI
Z68A-GD80 (B3)
MSI
P55A-GD65
Frequenzgang
40 Hz bis 15 KHz
(geringer=besser)
+0,19 dB
-0,10 dB
+0,02 dB
-0,07 dB
+0,03 dB
-0,08 dB
Eigenrauschpegel
(niedriger=besser)
-89,8 dBA-91,5 dBA-100,0 dBA
Dynamikbereich
(größer=besser)
89,6 dBA91,4 dBA100,3 dBA
Klirrfaktor
(niedriger=besser)
0,0029 %0,0036 %0,0058 %
Intermodulation
(niedriger=besser)
0,051 %0,012 %0,0082 %
Übersprechen
(niedriger=besser)
-78,6 dB-83,3 dB-86,8 dB

Bei dieser Messung kommt ein Schleife zwischen dem analogen Stereo-Aus- und Eingang zum Einsatz. Beim MSI P67A-GD65 (B3) fällt auf, dass wir den Eingangspegel deutlich weiter anheben müssen als bei den beiden anderen Mainboards. Die Messergebnisse können sich zwar sehen lassen, bleiben aber hinter den beiden anderen Hauptplatinen zurück. Insbesondere der ALC889 auf dem MSIs P55A-GD65 ist eine Klasse für sich.

Taktraten und Spannungen
Folgende Taktstufen haben wir bei den getesteten Mainboards vorgefunden:

Takt / SpannungMSI P67A-GD65 (B3)MSI Z68A-GD80 (B3)
Multiplikator, Idle1616
Takt, Idle1596,3 MHz1596,4 MHz
Spannung, Idle0,960 V0,960 V
Multiplikator, 1 Thread3838
Takt, 1 Thread3792,1 MHz3791,4 MHz
Spannung, 1 Thread1,224 V1,208 V
Multiplikator, 2 Threads3737
Takt, 2 Threads3692,0 MHz3691,6 MHz
Spannung, 2 Threads1,208 V1,192 V
Multiplikator, 3 Threads3636
Takt, 3 Threads3592,0 MHz3593,5 MHz
Spannung, 3 Threads1,208 V1,192 V
Multiplikator, 4 Threads3535
Takt, 4 Threads3492,2 MHz3492,1 MHz
Spannung, 4 Threads1,208 V1,184 V
Basistakt99,8 MHz99,8 MHz
Speichertakt665,2 MHz665,2 MHz

Die obigen Werte wurden mit Hilfe der Programme CPU-Z und Core2MaxPerf ermittelt. Wie man sieht, sind die Taktraten des Prozessors bei beiden Hauptplatinen nahezu identisch. Dies gilt auch für die übrigen Hauptplatinen, welche uns Vergleichswerte liefern. Das MSI Z68A-GD80 (B3) legt unter Last geringere Spannungen an, doch auch beim P67A-GD65 (B3) sehen wir keine allzu hohen Werte, denn die übrigen P67-basierenden Mainboards verhielten sich ähnlich.




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Hinweis zu den Benchmarks
EIST, der Turbo-Modus sowie die C-States waren bei allen Messungen aktiviert, so dass der Core i7-2600K jeweils mit der höchstmöglichen Taktstufe arbeiten konnte. Weiterhin wurde in allen Tests HyperThreading verwendet. Die einzelnen Ergebnisse spiegeln den Durchschnitt von mindestens fünf Messläufen wieder, wobei das Minimum und das Maximum gestrichen wurden. Für die Messungen des Datendurchsatzes an SATA, PCIe und USB wurden die Energiesparfunktionen der CPU deaktiviert.

Datendurchsatz: SATA, PCIe und USB
Betrachten wir nun den Datendurchsatz an den SATA-Schnittstellen, den USB-Anschlüssen sowie die Performance der PCIe-x1-Steckplätze. Für diese Tests verwenden wir ein Solid State Drive vom Typ Crucial RealSSD C300 128GB FW0002, welches wir an den jeweiligen Anschlüssen des Mainboards bzw. an einem SATA-6Gb/s-Controller mit Marvell-Chipsatz betreiben. Vergleichswerte liefern uns die bereits getesteten Mainboards auf Basis der Chipsätze Intel P67 und H67 sowie die Hauptplatine ASUS P6T Deluxe (Sockel LGA1366).

SATA: HDTune Pro 3.50 Leserate (Blocksize = 8 MB) Ø, max, min in MB/s
ASUS P6T Deluxe
PCIe-x1-Karte 6Gb/s
364.4
369.9
346.9
MSI P67A-GD65 (B3)
Marvell SE9128 6 Gb/s
363.3
367.9
357.2
MSI P67A-GD65 (B3)
Intel P67 6 Gb/s
362.3
363.8
359.5
ECS H67H2-M
Intel H67 6 Gb/s
362.1
363.6
359.9
MSI Z68A-GD80 (B3)
Intel Z68 6 Gb/s
361.7
363.2
359.2
Intel DH67BL
Intel H67 6 Gb/s
361.6
363.1
358.4
Intel DP67BG
Intel P67 6 Gb/s
361.3
363.1
354.8
ECS H67H2-I
Intel H67 6 Gb/s
361.2
362.8
359.0
ECS P67H2-A
Marvell 88SE9128 6 Gb/s
360.8
365.0
352.1
MSI Z68A-GD80 (B3)
Marvell 88SE9128 6 Gb/s
360.4
364.9
353.0
ECS P67H2-A
Intel P67 6 Gb/s
359.7
363.3
334.6
ASUS P6T Deluxe
Intel ICH10R 3Gb/s
270.0
270.1
269.9
MSI Z68A-GD80 (B3)
Intel Z68 3 Gb/s
269.2
269.3
268.9
MSI P67A-GD65 (B3)
Intel P67 3 Gb/s
269.2
269.3
268.7
ECS P67H2-A
Intel P67 3 Gb/s
268.8
268.9
268.5
ECS H67H2-M
Intel H67 3 Gb/s
268.5
268.6
267.2
ECS H67H2-I
Intel H67 3 Gb/s
268.4
268.5
268.0
Intel DH67BL
Intel H67 3 Gb/s
268.3
268.4
266.8
Intel DP67BG
Intel P67 3 Gb/s
267.6
267.7
265.7
MSI P67A-GD65 (B3)
JMicron JMB362 3 Gb/s
174.6
174.8
170.1
Intel DP67BG
Marvell 88SE6111 3 Gb/s
164.8
164.9
164.7

Die SATA-Ports des Intel P67 erfüllen unsere Erwartungen und erzielen einen Datendurchsatz, wie wir von vergleichbaren Mainboards her kennen. Gleiches gilt für den Marvell SE9128, der zwei weitere SATA-Anschlüsse mit 6 Gb/s bereitstellt. Die beiden externen SATA-Buchsen, welche MSI über einen JMicron JMB362 verwirklicht, enttäuschen hingegen. Trotz AHCI-Modus liegt die Transferrate nur auf SATA-I-Niveau.




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Datendurchsatz: PCI-Express
Für die folgenden Messungen verwenden wir unsere auf einem Controller von Marvell basierende Steckkarte. Hiermit überprüfen wir, ob die PCIe-Lanes der Chipsätze Z68, P67 und H67 tatsächlich mit der vollen Bandbreite von PCI-Express 2.0 arbeiten. Ist dies nicht der Fall, bricht die Übertragungsrate auf weniger als 200 MB/s ein.

PCIe: HDTune Pro 3.50 Leserate (Blocksize = 8 MB) Ø, max, min in MB/s
ASUS P6T Deluxe
PCIe-x1-Karte 6Gb/s
364.4
369.9
346.9
MSI P67A-GD65 (B3)
PCIe-x1-Karte 6Gb/s
Slot PCIe x1 #2
364.2
368.3
357.3
MSI P67A-GD65 (B3)
PCIe-x1-Karte 6Gb/s
Slot PCIe x1 #3
363.5
367.9
356.5
MSI P67A-GD65 (B3)
PCIe-x1-Karte 6Gb/s
Slot PCIe x1 #1
362.1
367.2
356.2
ECS P67H2-A
PCIe-x1-Karte 6 Gb/s
Slot PCIe x1 #2
361.6
366.3
354.1
ECS H67H2-I
PCIe-x1-Karte 6 Gb/s
Slot PCIe x16
361.5
365.1
356.7
Intel DH67BL
PCIe-x1-Karte 6 Gb/s
Slot PCIe x1 #1
361.2
365.4
354.0
Intel DH67BL
PCIe-x1-Karte 6 Gb/s
Slot PCIe x1 #2
359.8
365.8
349.3
MSI Z68A-GD80 (B3)
PCIe-x1-Karte 6 Gb/s
Slot PCIe x1 #2
359.3
363.9
351.7
MSI Z68A-GD80 (B3)
PCIe-x1-Karte 6 Gb/s
Slot PCIe x1 #1
359.2
364.3
351.8
ECS P67H2-A
PCIe-x1-Karte 6 Gb/s
Slot PCIe x1 #1
358.6
365.1
351.5
ECS H67H2-M
PCIe-x1-Karte 6 Gb/s
Slot PCIe x1 #2
356.7
362.8
342.7
ECS H67H2-M
PCIe-x1-Karte 6 Gb/s
Slot PCIe x1 #1
356.3
362.5
342.8
Intel DP67BG
PCIe-x1-Karte 6 Gb/s
PCIe x1 Slot #1
355.8
358.7
349.2
Intel DP67BG
PCIe-x1-Karte 6 Gb/s
PCIe x1 Slot #3
355.1
360.0
348.7
Intel DP67BG
PCIe-x1-Karte 6 Gb/s
PCIe x1 Slot #2
353.1
356.9
345.1

Wir erzielen auf allen Mainboards vergleichbare Ergebnisse, die PCIe-Lanes arbeiten also mit der vollen Bandbreite von 5 GT/s. Bei Intels vorheriger Chipsatzgeneration war dies noch ganz anders, dort standen lediglich 2,5 GT/s zur Verfügung.




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Datendurchsatz: USB
Kommen wir nun zu den USB-Anschlüssen, wobei uns die Dockingstation RaidSonic ICY BOX IB-110StU3-B als Adapter für unser Crucial RealSSD C300 128GB FW0002 dient. Vergleichswerte liefert zudem eine PCIe-x1-Karte, welche mit einem Controller von NEC bestückt ist:

USB: HDTune Pro 3.50 Leserate (Blocksize = 8 MB) Ø, max, min in MB/s
MSI P67A-GD65 (B3)
NEC D720200F1 USB 3.0
externe Anschlüsse
209.4
209.6
209.2
MSI P67A-GD65 (B3)
NEC D720200F1 USB 3.0
interne Anschlüsse
209.0
209.3
208.8
MSI Z68A-GD80 (B3)
NEC D720200F1 USB 3.0
externe Anschlüsse
208.4
208.5
208.0
MSI Z68A-GD80 (B3)
NEC D720200F1 USB 3.0
interne Anschlüsse
208.4
208.5
207.9
ECS H67H2-I
EtronTech EJ168A USB 3.0
204.0
204.8
203.3
ECS H67H2-M
EtronTech EJ168A USB 3.0
203.6
204.8
189.5
Intel DH67BL
NEC D720200F1 USB 3.0
190.9
191.0
190.6
ECS P67H2-A
NEC D720200F1 USB 3.0
190.3
191.1
189.9
Intel DP67BG
NEC D720200F1 USB 3.0
190.0
190.2
189.6
ASUS P6T Deluxe
PCIe-x1-Karte USB 3.0
188.3
188.8
188.1
ASUS P6T Deluxe
Intel ICH10R USB 2.0
33.3
33.3
33.3
MSI P67A-GD65 (B3)
Intel P67 USB 2.0
33.3
33.3
28.8
MSI Z68A-GD80 (B3)
Intel Z68 USB 2.0
33.3
33.3
27.9
Intel DH67BL
Intel H67 USB 2.0
33.2
33.3
27.8
ECS H67H2-M
Intel H67 USB 2.0
33.1
33.2
27.7
ECS P67H2-A
Intel P67 USB 2.0
33.1
33.1
28.6
Intel DP67BG
Intel P67 USB 2.0
32.6
32.9
27.4
ECS H67H2-I
Intel H67 USB 2.0
28.8
29.4
28.5

Da Intels Z68, P67 und H67 noch kein USB 3.0 unterstützen, müssen die Mainboard-Hersteller zusätzliche Controller verbauen. Auf dem MSI P67A-GD65 (B3) kommt das Modell NEC D720200F1 gleich in zweifacher Ausführung zum Einsatz. Den selben Controller finden wir auch auf dem MSI Z68A-GD80, auf Intels DH67BL und DP67BG sowie auf dem ECS P67H2-A. Dank neuerer Treiber erzielen MSI P67A-GD65 (B3) und Z68A-GD80 (B3) die Bestmarke und können auch den EtronTech EJ168A hinter sich lassen, welchen wir auf den Modellen ECS H67H2-I und H67H2-M vorgefunden hatten.

USB 2.0 wird über Intels Z68, P67 und H67 bereitgestellt. Hier schwächelt das ECS H67H2-I und bleibt deutliche 4,5 MB/s hinter den schnellsten Lösungen zurück. So fallen auch die kurzzeitigen Einbrüche der Übertragungsrate, welche wir bei den anderen Z68, P67 und H67 basierenden Motherboards beobachten konnten, hier nicht auf.




MSI P67A-GD65 (B3) mit Intels P67-Chipsatz im Test - Druckansicht - Seite 10 von 30

SiSoft Sandra 2011b (17.25) Arithmetik
Bevor wir uns Anwendungen und Spielen zuwenden, werden wir einige synthetische Benchmarks durchführen. Deren Ergebnisse geben zwar lediglich einen groben Anhaltspunkt für die tatsächliche Performance im Alltagsbetrieb, doch sie eignen sich gut als Maßstab dafür, was wir in den anderen Messungen maximal erwarten dürfen. Wie üblich greifen wir auf SiSoft Sandra zurück, zum Einsatz kommt die Version 2011b (17.25).

Um die Turbo-Stufen voll ausschöpfen zu können, waren EIST und die C-States aktiviert. Bei Windows 7 und Vista ist das Energieprofil "Ausbalanciert" die Voreinstellung. Wir haben zusätzlich Vergleichswerte mit der Einstellung "Höchstleistung" genommen.

SiSoft Sandra 2011b Arithmetik: Dhrystone iSSE4.2 in GIPS; Whetstone iSSE3 in GFLOPS
MSI Z68A-GD80 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
118.07
82.72
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
118.00
82.74
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
118.00
82.69
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
118.00
82.67
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
118.00
82.63
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
118.00
82.63
MSI Z68A-GD80 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
118.00
82.61
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
118.00
82.60
MSI P67A-GD65 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
117.92
82.65
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
117.80
82.70
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
117.70
82.77
MSI P67A-GD65 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
117.70
82.60
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
117.57
82.75
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
117.69
82.64

In Bezug auf die reine CPU-Leistung, liegen alle sieben Hauptplatinen eng beisammen. Auf die Rechenkraft hat der Chipsatz somit keinen Einfluss und die Taktraten, welche die Mainboards anlegen, sind ja ebenfalls identisch. Die geringen Unterschiede kann man vernachlässigen und auch die Energieprofile haben keine Auswirkung auf die Messungen.

SiSoft Sandra 2011b (17.25) Multimedia
Wir bleiben bei den synthetischen Messungen und betrachten nun typische Multimedia-Berechnungen.

SiSoft Sandra 2011b Multimedia: Integer x16 iSSE4.1; Fließkomma x8 iSSE2; Double x4 iSSE2 in MPixel/s
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
201.28
153.00
83.40
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
201.22
153.00
83.40
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
201.20
153.00
83.27
MSI Z68A-GD80 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
201.15
152.95
83.33
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
201.14
153.00
83.15
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
201.13
152.68
83.16
MSI Z68A-GD80 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
201.12
152.63
83.40
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
201.08
152.82
83.28
MSI P67A-GD65 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
201.07
152.66
83.33
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
201.00
153.00
83.38
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
201.00
153.00
83.30
MSI P67A-GD65 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
201.00
152.67
83.23
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
201.00
152.42
83.24
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
200.66
152.81
83.32

Mainboard, Chipsatz und Energieprofil spielen für die Multimedia-Leistung keine große Rolle. Abermals sind die Abstände alles andere als kaufentscheidend und auch das MSI P67A-GD65 (B3) leistet sich keinen Ausrutscher.




MSI P67A-GD65 (B3) mit Intels P67-Chipsatz im Test - Druckansicht - Seite 11 von 30

SiSoft Sandra 2011b (17.25) Kryptographie
Kryptographie, also die Ver- und Entschlüsselung von Daten, ist eine weitere Disziplin, welche SiSoft Sandra 2011b messen kann. Getestet wird mit einer AES256 (Advanced Encryption Standard) Verschlüsselung und dem Secure Hash Algorithm (SHA256). Intel hat seine Sandy-Bridge-CPUs mit Optimierungen ausgestattet, welche Verschlüsselungsoperationen deutlich beschleunigen.

Um die Turbo-Stufen voll ausschöpfen zu können, waren EIST und die C-States aktiviert. Bei Windows 7 und Vista ist das Energieprofil "Ausbalanciert" die Voreinstellung. Wir haben zusätzlich Vergleichswerte mit der Einstellung "Höchstleistung" genommen.

SiSoft Sandra 2011b Kryptographie: AES256; SHA256 in MB/s
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
5000
875
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
5000
875
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
5000
875
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
5000
875
MSI P67A-GD65 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
5000
875
MSI P67A-GD65 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
5000
875
MSI Z68A-GD80 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
5000
875
MSI Z68A-GD80 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
5000
875
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
4320
875
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
4320
875
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
4320
875
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
4320
875
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
4320
875
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
4320
875

In Hinblick auf die Kryptographie herrscht eine Zweiklassengesellschaft, zumindest wenn es um AES256 geht. Diese Funktion wird vom Core i7-2600K beschleunigt und der benötigt hierzu eine möglichst hohe Speicherbandbreite. Leider verweigerten die drei H67-Mainboards den DDR3-1333CL9-Betrieb mit unserem Referenzspeicher und auch zwei weitere DDR3-1333CL9-Module haben diese Hauptplatinen verschmäht. Daher mussten wir mit DDR3-1066CL7 testen und genau das sorgt hier für eine Leistungseinbruch - auch die P67/Z68-Mainboards sind mit DDR3-1066CL7 keinen Deut schneller, wie eine kurze Gegenprüfung ergab. Das SHA256-Ergebnis ist bei allen sieben Motherboards gleich, denn das Hashing wird noch nicht beschleunigt.

SiSoft Sandra 2011b (17.25) Speicherbandbreite
Durch die Integration des Speicher-Controllers in die CPU hatte AMD lange Zeit einen architektonischen Vorteil, doch Intel hat die Engstelle Frontsidebus seit dem Nehalem ebenfalls beseitigt.

SiSoft Sandra 2011b Speicherbandbreite: Integer Buff'd iSSE2; Fließkomma Buff'd iSSE2 in GB/s
MSI Z68A-GD80 (B3)
DDR3-1600CL8
Energie: Höchstleistung
21.20
21.21
MSI Z68A-GD80 (B3)
DDR3-1600CL8
Energie: Ausbalanciert
21.20
21.20
MSI P67A-GD65 (B3)
DDR3-1600CL8
Energie: Ausbalanciert
21.18
21.18
MSI P67A-GD65 (B3)
DDR3-1600CL8
Energie: Höchstleistung
21.18
21.18
ECS P67H2-A
DDR3-1600CL8
Energie: Höchstleistung
21.15
21.17
ECS P67H2-A
DDR3-1600CL8
Energie: Ausbalanciert
21.16
21.15
Intel DP67BG
DDR3-1600CL8
Energie: Ausbalanciert
21.00
21.00
Intel DP67BG
DDR3-1600CL8
Energie: Höchstleistung
21.00
21.00
MSI P67A-GD65 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
16.21
16.21
MSI Z68A-GD80 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
16.20
16.22
MSI P67A-GD65 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
16.20
16.20
MSI Z68A-GD80 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
16.20
16.20
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
16.13
16.15
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
16.13
16.15
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
16.13
16.15
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
16.10
16.14
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
13.43
13.43
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
13.43
13.43
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
13.43
13.44
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
13.43
13.43
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
13.42
13.43
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
13.42
13.43

Die Chipsätze P67 und Z68 unterstützen XMP-Profile und ermöglicht somit auch den Einsatz schneller OC-Module. Wir haben daher neben der üblichen Messung mit DDR3-1333CL9 auch DDR3-1600CL8 in unseren Test miteinbezogen. In beiden Betriebsarten liefert das MSI P67A-GD65 (B3) sehr gute Resultate.

Beim H67 sieht das anders aus, denn dieser Chipsatz ignoriert XMP und kommt ausschließlich mit DDR3-1066 und DDR3-1333 zurecht. Aufgrund der Probleme mit den DDR3-1333CL9-Modulen mussten wir zu DDR3-1066CL7 greifen und somit liegen die H67 basierenden Hauptplatinen auch ein ganzes Stück hinter den P67-Modellen zurück. Die Energieprofile haben abermals keinen Einfluss auf die Messung.




MSI P67A-GD65 (B3) mit Intels P67-Chipsatz im Test - Druckansicht - Seite 12 von 30

Cinebench 11.5 64-Bit: Rendering
Mit dem Benchmark Cinebench 11.5 kann man die Leistung des PC im Zusammenspiel mit der professionellen 3D-Software Cinema4D testen. Wir verwenden die 64-Bit Variante dieser Software und messen die Rendering-Performance. Um die Turbo-Stufen voll ausschöpfen zu können, waren EIST und die C-States aktiviert. Bei Windows 7 und Vista ist das Energieprofil "Ausbalanciert" die Voreinstellung. Wir haben zusätzlich Vergleichswerte mit der Einstellung "Höchstleistung" genommen.

Cinebench 11.5 64-Bit Rendering: X Threads; 1 Thread in CB
MSI P67A-GD65 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
6.87
1.54
MSI P67A-GD65 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
6.86
1.54
MSI Z68A-GD80 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
6.86
1.54
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
6.86
1.53
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
6.86
1.47
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
6.86
1.46
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
6.85
1.46
MSI Z68A-GD80 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
6.84
1.54
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
6.84
1.53
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
6.84
1.52
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
6.84
1.52
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
6.83
1.52
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
6.82
1.53
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
6.82
1.53

Verwenden wir bei Cinebench 11.5 nur einen Thread, macht sich die Wahl des Energieprofils bei einigen Mainboards erstmals negativ bemerkbar. Lediglich vier Modelle - MSI P67A-GD65 (B3), MSI Z68A-GD80 (B3), ECS H67H2-I und Intel DP67BG - arbeiten in beiden Profilen gleich schnell. Werden acht Threads genutzt, liegen die Messergebnisse dicht beisammen.

POV-Ray 3.70 Beta 34 64-Bit: Raytracing
Bei POV-Ray handelt es sich um einen kostenlosen Raytracer, welcher ein offizielles Benchmark-Script beinhaltet. Wir verwenden die 64-Bit Variante der Software und testen mit einem sowie mit der maximalen Anzahl an Threads.

POV-Ray 3.70 Beta 34 64-Bit: X Threads; 1 Thread in PPS
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
4960
1085
MSI Z68A-GD80 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
4960
1085
MSI P67A-GD65 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
4953
1086
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
4951
1092
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
4951
1083
MSI Z68A-GD80 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
4950
1091
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
4947
1082
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
4942
1088
MSI P67A-GD65 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
4942
1087
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
4942
1082
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
4941
1083
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
4893
1069
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
4891
1075
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
4872
1067

Auch POV-Ray zeigt uns zuweilen geringere Werte, wenn wir das Energieprofil "Ausbalanciert" verwenden. Wird nur ein Thread genutzt, ist die Option "Höchstleistung" um 1,2 bis 2,0 Prozent schneller, kommen mehrere Threads zum Einsatz, sind es 1,0 bis 1,4 Prozent. Bei den Mainboards MSI P67A-GD65 (B3), MSI Z68A-GD80 (B3), ECS H67H2-I und Intel DP67BG treten diese Abweichungen nicht auf, hier bewegen sich alle Ergebnisse im Bereich der Messtoleranz.




MSI P67A-GD65 (B3) mit Intels P67-Chipsatz im Test - Druckansicht - Seite 13 von 30

7-Zip 9.10 Beta: Archivieren
Wir packen mit 7-Zip die 587 MByte große SPECViewPerf10-Suite. Da 7-Zip beim Packen maximal zwei Kerne auslasten kann, machen wir einen Durchlauf mit einem und einen zweiten mit zwei Threads. Um die Turbo-Stufen voll ausschöpfen zu können, waren EIST und die C-States aktiviert. Bei Windows 7 und Vista ist das Energieprofil "Ausbalanciert" die Voreinstellung. Wir haben zusätzlich Vergleichswerte mit der Einstellung "Höchstleistung" genommen.

7-Zip 9.10 Beta Packen: 2 Threads; 1 Thread in s - geringere Werte sind besser
MSI P67A-GD65 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
77
193
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
77
195
MSI P67A-GD65 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
78
194
MSI Z68A-GD80 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
78
194
MSI Z68A-GD80 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
78
194
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
78
195
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
78
200
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
80
195
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
81
202
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
81
202
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
82
201
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
83
201
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
83
207
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
83
208

7-Zip reagiert deutlich auf die Speicherbandbreite, was die H67-Mainboards, welche unsere DDR3-1333CL9-Module verschmähten, zurückwirft. Auch die Energieprofile nehmen wieder Einfluss auf die Ergebnisse und mit "Ausbalanciert" dauert es zwischen 2,5 und 3,0 Prozent länger, bis das Archiv fertig ist. Ausnahmen dieser Regel sind einmal mehr die Modelle MSI P67A-GD65 (B3), MSI Z68A-GD80 (B3), ECS H67H2-I und Intel DP67BG.

WinRAR 3.91: Archivieren
Ein zweiter, weit verbreiteter Packer, welcher mehr als einen Prozessorkern auslasten kann, ist WinRAR. WinRAR geht hierbei sogar noch einen Schritt weiter als 7-Zip, denn es kann seine Arbeit auf 8 Threads verteilen. Abermals packen wir die 587 MByte große SPECViewPerf10-Suite und stoppen die Zeit.

WinRAR 3.91 Packen: X Threads; 1 Thread in s - geringere Werte sind besser
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
80
218
MSI Z68A-GD80 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
81
219
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
83
218
MSI Z68A-GD80 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
83
218
MSI P67A-GD65 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
84
218
MSI P67A-GD65 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
84
218
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
84
219
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
84
229
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
85
229
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
85
230
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
85
235
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
86
228
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
87
223
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
88
235

Die Änderung des Energieprofils lässt MSIs P67A-GD65 (B3) und Z68A-GD80 (B3) sowie das ECS H67H2-I einmal mehr kalt. Bei Intels DP67BG bremst "Ausbalanciert" den Multithread-Durchlauf überraschenderweise leicht aus. Bei den übrigen Kandidaten ist wieder der Durchlauf mit einem Thread etwas langsamer.




MSI P67A-GD65 (B3) mit Intels P67-Chipsatz im Test - Druckansicht - Seite 14 von 30

DivX 7.2.1: Video-Encoding
Kommen wir nun zu den Multimedia-Benchmarks. Zunächst werden wir mit DivX 7.2.1 eine 120 Sekunden lange Videosequenz von MPEG2 (720x526, 29,97 fps) nach DivX HD1080P konvertieren und stoppen die hierzu benötigte Zeit. Die Zeitmessung läuft vom Beginn der Konvertierung bis zur Fertigstellung der Menüstruktur. Um die Turbo-Stufen voll ausschöpfen zu können, waren EIST und die C-States aktiviert. Bei Windows 7 und Vista ist das Energieprofil "Ausbalanciert" die Voreinstellung. Wir haben zusätzlich Vergleichswerte mit der Einstellung "Höchstleistung" genommen.

DivX 7.2.1: Encoding in s - geringere Werte sind besser
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
79.28
MSI Z68A-GD80 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
79.46
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
79.86
MSI P67A-GD65 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
80.44
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
80.62
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
80.72
MSI Z68A-GD80 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
80.81
MSI P67A-GD65 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
80.93
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
80.96
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
81.48
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
82.69
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
84.13
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
84.34
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
84.40

Obwohl der Video-Encoder DivX alle Kerne belastet, zeigt sich bei einigen Mainboards wieder ein deutlicher Unterschied zwischen den beiden Energieprofilen. Schalten wir auf "Ausbalanciert" um, verlängert sich die Bearbeitungszeit um 4,2 bis 4,6 Prozent. Lediglich die Modelle MSI P67A-GD65 (B3), MSI Z68A-GD80 (B3), ECS H67H2-I und Intel DP67BG reagieren deutlich schwächer auf diesen Faktor.

Windows Movie Maker: Video-Encoding
Als zweite Video-Software verwenden wir den Windows Movie Maker, welcher zum Lieferumfang von Windows Vista Ultimate SP2 gehört. Abermals konvertieren wir die 120 Sekunden lange Videosequenz - diesmal von MPEG2 (720x526, 29,97 fps) in Windows Media HD1080p - und stoppen die Zeit.

Windows Movie Maker: Encoding in s - geringere Werte sind besser
MSI P67A-GD65 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
58.55
MSI P67A-GD65 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
59.43
MSI Z68A-GD80 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
60.44
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
61.00
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
61.12
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
61.21
MSI Z68A-GD80 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
61.26
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
61.31
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
61.36
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
62.02
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
62.05
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
62.10
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
63.08
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
64.92

Im Gegensatz zu DivX wirken sich die Energieprofile beim Windows Movie Maker weniger stark aus. Die drei P67-Mainboards reagieren gar nicht und die beiden Micro-ATX-Platinen auf Basis des H67-Chipsatzes nur mit einer um 1,7 bis 2,9 Prozent längeren Bearbeitungszeit. Auch MSIs Z68A-GD80 (B3) und das ECS H67H2-I zeigen keine nennenswerte Abweichungen. MSIs P67A-GD65 (B3) kann sich in diesem Test an die Spitze setzen und alle anderen Hauptplatinen hinter sich lassen.




MSI P67A-GD65 (B3) mit Intels P67-Chipsatz im Test - Druckansicht - Seite 15 von 30

Audacity 1.3.10: Audio-Bearbeitung
Bei Audacity handelt es sich um einen quelloffenen Audio-Editor, welcher für diverse Plattformen angeboten wird. Für unseren Test laden wir eine 78:13 Minuten lange Audio-Datei (WAV, 16 Bit, 44,1 kHz, 789 MByte) und exportieren diese in das OGG-Format bei Verwendung der höchsten Qualitätsstufe. Um die Turbo-Stufen voll ausschöpfen zu können, waren EIST und die C-States aktiviert. Bei Windows 7 und Vista ist das Energieprofil "Ausbalanciert" die Voreinstellung. Wir haben zusätzlich Vergleichswerte mit der Einstellung "Höchstleistung" genommen.

Audacity 1.3.10: Audio-Bearbeitung in s - geringere Werte sind besser
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
149
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
149
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
149
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
149
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
149
MSI P67A-GD65 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
149
MSI P67A-GD65 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
149
MSI Z68A-GD80 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
149
MSI Z68A-GD80 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
149
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
150
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
150
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
158
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
158
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
159

Audacity gehört zu den noch immer zahlreichen Programmen, die lediglich einen Thread verwenden, und so verwundert es uns kaum, dass die Energieprofile hier wieder eine große Rolle spielen. Kommt das Profil "Ausbalanciert" zum Einsatz, verlängert sich die für den Export benötigte Zeit um 6,0 bis 6,7 Prozent. Einmal mehr zeigen sich MSIs P67A-GD65 (B3) und Z68A-GD80 (B3), das ECS H67H2-I und Intels DP67BG unbeeindruckt und ignorieren die Energieprofile.

Zwischenfazit
An dieser Stelle wollen wir ein kurzes Zwischenfazit ziehen, bevor wir uns den Spielen zuwenden. MSIs P67A-GD65 (B3) zeigt bisher die typische Performance von P67- bzw. Z68-basierenden Mainboards. Dass einige der hier aufgeführten Mainboards im Energieprofil "Ausbalanciert" nicht die volle Leistung erzielen, liegt zum Teil in den frühen BIOS-Versionen begründet, mit denen wir Anfang Januar getestet hatten. MSIs P67A-GD65 (B3) ist von diesem Problem jedenfalls nicht betroffen.




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Street Fighter IV (1280x1024, kein AA)
Obwohl Capcom die Windows-Version von "Street Fighter IV" erst im Juli 2009 auf den Markt gebracht hat, ist bei diesem klassischen Prügelspiel nichts von DirectX 10 zu sehen. Die comic-artige Grafik ist zwar durchaus gelungen aber anspruchslos. Beim offiziellen Benchmark von Street Fighter IV laufen insgesamt vier Tests. Drei davon sind typische Kämpfe und der vierte ist eine Ansicht verschiedener Kämpfer, die im Kreis stehen, während die Kamera diese umfährt.

Um die Turbo-Stufen voll ausschöpfen zu können, waren EIST und die C-States aktiviert. Bei Windows 7 und Vista ist das Energieprofil "Ausbalanciert" die Voreinstellung. Wir haben zusätzlich Vergleichswerte mit der Einstellung "Höchstleistung" genommen. Wie üblich verwenden wir unsere Radeon HD 4870 X2.

Street Fighter IV in fps (1280x1024, kein AA, kein AF, hoch/max)
MSI P67A-GD65 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
334.73
MSI Z68A-GD80 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
334.44
MSI P67A-GD65 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
333.48
MSI Z68A-GD80 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
333.31
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
331.97
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
331.47
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
331.21
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
331.17
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
331.08
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
331.07
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
331.04
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
331.01
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
320.98
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
320.75

Das MSI P67A-GD65 (B3) ist ganz vorne mit dabei, wobei alle Mainboards dicht beisammen liegen. Die Wahl des Energieprofils macht keinen großen Unterschied. Lediglich das ECS P67H2-A wird durch seinen Hydra-Chip anscheinend etwas ausgebremst.

Wir greifen zu zwei Grafikkarten von Typ Radeon HD 6850 und betreiben diese sowohl einzeln als auch im CrossFire-Verbund. Zusätzlich wurde diese Konfiguration dadurch aufgewertet, dass nun 4 GByte Arbeitsspeicher als DDR3-1600CL8 arbeiten:

Street Fighter IV in fps (1280x1024, kein AA, kein AF, hoch/max)
ECS P67H2-A
2x Radeon HD 6850
Lucid A-Mode
356.87
MSI Z68A-GD80 (B3)
2x Radeon HD 6850
AMD CrossFire
352.91
MSI P67A-GD65 (B3)
2x Radeon HD 6850
AMD CrossFire
348.31
Intel DP67BG
2x Radeon HD 6850
AMD CrossFire
337.64
ECS P67H2-A
2x Radeon HD 6850
AMD CrossFire
333.11
Intel DP67BG
1x Radeon HD 6850
Einzelkarte
245.26
MSI Z68A-GD80 (B3)
1x Radeon HD 6850
Einzelkarte, 16 Lanes
244.33
MSI P67A-GD65 (B3)
1x Radeon HD 6850
Einzelkarte
244.28
ECS P67H2-A
1x Radeon HD 6850
Einzelkarte
239.14
MSI Z68A-GD80 (B3)
1x Radeon HD 6850
Einzelkarte, 4 Lanes
236.40

Auch im CorssFire-Betrieb schlägt sich das MSI P67A-GD65 (B3) recht gut, MSIs Z68A-GD80 (B3) und das ECS P67H2-A sind jedoch etwas schneller. Auch bei Verwendung einer einzelnen Radeon HD 6850 kommt das MSI P67A-GD65 (B3) auf den dritten Platz, doch diesmal ziehen Intels DP67BG und das MSI Z68A-GD80 (B3) vorbei.




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Street Fighter IV (1920x1200, 8xAA)
Im zweiten Durchlauf von "Street Fighter IV" steigern wir die Auflösung auf 1920 x 1200 Bildpunkte und schalten die achtfache Kantenglättung ein.

Um die Turbo-Stufen voll ausschöpfen zu können, waren EIST und die C-States aktiviert. Bei Windows 7 und Vista ist das Energieprofil "Ausbalanciert" die Voreinstellung. Wir haben zusätzlich Vergleichswerte mit der Einstellung "Höchstleistung" genommen. Zunächst messen wir wieder mit der Radeon HD 4870 X2.

Street Fighter IV in fps (1920x1200, 8x AA, 16x AF, hoch/max)
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
162.94
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
162.79
MSI Z68A-GD80 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
162.78
MSI P67A-GD65 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
162.77
MSI Z68A-GD80 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
162.68
MSI P67A-GD65 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
162.67
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
162.54
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
162.32
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
162.27
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
162.13
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
162.08
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
161.28
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
157.58
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
157.27

Auch Kantenglättung und eine hohe Auflösung ändern nichts daran, dass wir wieder einen klaren Rückstand des ECS P67H2-A sehen. Die übrigen Mainboards liegen wieder eng beisammen, wobei das MSI P67A-GD65 (B3) in der oberen Hälfte des Testfelds zu finden ist.

Nun greifen wir wieder zu zwei Grafikkarten von Typ Radeon HD 6850 und betreiben diese sowohl einzeln als auch im CrossFire-Verbund. Zusätzlich wurde diese Konfiguration dadurch aufgewertet, dass nun 4 GByte Arbeitsspeicher als DDR3-1600CL8 arbeiten:

Street Fighter IV in fps (1920x1200, 8x AA, 16x AF, hoch/max)
MSI Z68A-GD80 (B3)
2x Radeon HD 6850
AMD CrossFire
224.68
Intel DP67BG
2x Radeon HD 6850
AMD CrossFire
217.83
ECS P67H2-A
2x Radeon HD 6850
AMD CrossFire
211.15
MSI P67A-GD65 (B3)
2x Radeon HD 6850
AMD CrossFire
211.07
ECS P67H2-A
2x Radeon HD 6850
Lucid A-Mode
201.81
MSI Z68A-GD80 (B3)
1x Radeon HD 6850
Einzelkarte, 16 Lanes
116.16
MSI P67A-GD65 (B3)
1x Radeon HD 6850
Einzelkarte
116.15
Intel DP67BG
1x Radeon HD 6850
Einzelkarte
115.90
ECS P67H2-A
1x Radeon HD 6850
Einzelkarte
114.02
MSI Z68A-GD80 (B3)
1x Radeon HD 6850
Einzelkarte, 4 Lanes
113.28

Mit dem CrossFire-Doppel erreicht das MSI P67A-GD65 (B3) nur das Niveau des ECS P67H2-A und ordnet sich deutlich hinter seiner Schwesterplatine MSI Z68A-GD80 (B3) ein. Kommt nur eine Radeon HD 6850 zum Einsatz, liegen die beiden Mainboards von MSI dann wieder Kopf an Kopf.




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Tom Clancy's HAWX (1280x1024, kein AA)
Aus dem Hause Ubisoft stammt das Spiel "Tom Clancy's HAWX", es handelt sich hierbei eine Flugsimulation bzw. besser gesagt ein Luftkampfspiel. Mit fünfzig Flugzeugtypen fliegt man über reale Landschaften und Städte in fotorealistischer Darstellung, die mit Hilfe hochauflösender Satellitendaten erstellt wurden. HAWX unterstützt DirectX 10.1, bei den DX10-Einstellungen haben wir alle Optionen inklusive der Umgebungs-Absorption auf "hoch" gestellt. Weiterhin haben wir alle Qualitätseinstellungen auf "hoch" und Soft Shadow auf "Maximum" gesetzt.

Um die Turbo-Stufen voll ausschöpfen zu können, waren EIST und die C-States aktiviert. Bei Windows 7 und Vista ist das Energieprofil "Ausbalanciert" die Voreinstellung. Wir haben zusätzlich Vergleichswerte mit der Einstellung "Höchstleistung" genommen. Wie üblich verwenden wir unsere Radeon HD 4870 X2.

Tom Clancy's HAWX in fps (1280x1024, kein AA, Qualität=Hoch, DirectX 10.1)
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
159
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
159
MSI Z68A-GD80 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
159
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
158
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
158
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
158
MSI P67A-GD65 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
158
MSI P67A-GD65 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
158
MSI Z68A-GD80 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
158
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
157
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
157
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
156
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
151
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
151

Abermals sorgt der Hydra-Chip für einen Rückstand des ECS P67H2-A, während die sechs anderen Hauptplatinen um fünf bis acht Frames schneller sind.

Nun greifen wir wieder zu zwei Grafikkarten von Typ Radeon HD 6850 und betreiben diese sowohl einzeln als auch im CrossFire-Verbund. Zusätzlich wurde diese Konfiguration dadurch aufgewertet, dass nun 4 GByte Arbeitsspeicher als DDR3-1600CL8 arbeiten:

Tom Clancy's HAWX in fps (1280x1024, kein AA, Qualität=Hoch, DirectX 10.1)
Intel DP67BG
2x Radeon HD 6850
AMD CrossFire
201
MSI P67A-GD65 (B3)
2x Radeon HD 6850
AMD CrossFire
200
MSI Z68A-GD80 (B3)
2x Radeon HD 6850
AMD CrossFire
200
ECS P67H2-A
2x Radeon HD 6850
AMD CrossFire
196
MSI Z68A-GD80 (B3)
1x Radeon HD 6850
Einzelkarte, 16 Lanes
113
MSI P67A-GD65 (B3)
1x Radeon HD 6850
Einzelkarte
112
Intel DP67BG
1x Radeon HD 6850
Einzelkarte
111
ECS P67H2-A
1x Radeon HD 6850
Einzelkarte
102
MSI Z68A-GD80 (B3)
1x Radeon HD 6850
Einzelkarte, 4 Lanes
91
ECS P67H2-A
2x Radeon HD 6850
Lucid A-Mode
0

Bei "Tom Clancy's HAWX" liegen MSIs P67A-GD65 (B3) undZ68A-GD80 (B3) in etwa gleich auf und erzielen beide sehr gute Werte. Aktivieren wir auf dem ECS P67H2-A den A-Mode von Lucids Hydra, stürzt die DX10-Version von "Tom Clancy's HAWX" gleich beim Start ab.




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Tom Clancy's HAWX (1920x1200, 8xAA)
Im zweiten Durchlauf steigern wir die Auflösung auf 1920 x 1200 Bildpunkte und schalten die achtfache Kantenglättung ein. Die Frameraten sinken hierdurch deutlich.

Um die Turbo-Stufen voll ausschöpfen zu können, waren EIST und die C-States aktiviert. Bei Windows 7 und Vista ist das Energieprofil "Ausbalanciert" die Voreinstellung. Wir haben zusätzlich Vergleichswerte mit der Einstellung "Höchstleistung" genommen. Wir beginnen wieder mit der Radeon HD 4870 X2:

Tom Clancy's HAWX in fps (1920x1200, 8x AA, Qualität=Hoch, DirectX 10.1)
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
97
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
97
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
96
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
96
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
96
MSI P67A-GD65 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
96
MSI P67A-GD65 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
96
MSI Z68A-GD80 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
96
MSI Z68A-GD80 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
96
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
95
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
94
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
94
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
92
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
92

Obwohl die höhere Grafikqualität die Mainboards enger zusammenrücken lässt, behält das ECS P67H2-A die rote Laterne. Intels DP67BG führt die Mainboards an und im Mittelfeld finden sich MSIs P67A-GD65 (B3) und Z68A-GD80 (B3) mit den drei H67-basierenden Hauptplatinen.

Nun greifen wir wieder zu zwei Grafikkarten von Typ Radeon HD 6850 und betreiben diese sowohl einzeln als auch im CrossFire-Verbund. Zusätzlich wurde diese Konfiguration dadurch aufgewertet, dass nun 4 GByte Arbeitsspeicher als DDR3-1600CL8 arbeiten:

Tom Clancy's HAWX in fps (1920x1200, 8x AA, Qualität=Hoch, DirectX 10.1)
MSI Z68A-GD80 (B3)
2x Radeon HD 6850
AMD CrossFire
127
Intel DP67BG
2x Radeon HD 6850
AMD CrossFire
125
MSI P67A-GD65 (B3)
2x Radeon HD 6850
AMD CrossFire
125
ECS P67H2-A
2x Radeon HD 6850
AMD CrossFire
122
MSI Z68A-GD80 (B3)
1x Radeon HD 6850
Einzelkarte, 16 Lanes
66
Intel DP67BG
1x Radeon HD 6850
Einzelkarte
65
MSI P67A-GD65 (B3)
1x Radeon HD 6850
Einzelkarte
65
ECS P67H2-A
1x Radeon HD 6850
Einzelkarte
62
MSI Z68A-GD80 (B3)
1x Radeon HD 6850
Einzelkarte, 4 Lanes
57
ECS P67H2-A
2x Radeon HD 6850
Lucid A-Mode
0

Das CrossFire-Duell sowie die Messung mit einer Radeon HD 6850 gewinnt das MSI Z68A-GD80 (B3), während sich das MSI P67A-GD65 (B3) mit Intels DP67BG den zweiten Platz teilt. Abermals lässt sich "Tom Clancy's HAWX" nicht auf dem ECS P67H2-A starten, wenn Lucids A-Mode gewählt wurde.




MSI P67A-GD65 (B3) mit Intels P67-Chipsatz im Test - Druckansicht - Seite 20 von 30

Far Cry 2 (1280x1024, kein AA)
Der Egoshooter Far Cry 2 nutzt bis zu vier Kerne, unterstützt DirectX 10 und spielt in einer beeindruckenden afrikanischen Landschaft mit unzähligen Pflanzen und Tieren. Und das Spiel wird, was wir besonders mögen, mit einem richtig guten Benchmark-Tool geliefert. Wir haben alle Optionen auf die höchst mögliche Einstellung gesetzt.

Um die Turbo-Stufen voll ausschöpfen zu können, waren EIST und die C-States aktiviert. Bei Windows 7 und Vista ist das Energieprofil "Ausbalanciert" die Voreinstellung. Wie üblich verwenden wir unsere Radeon HD 4870 X2.

Far Cry 2 in fps (1280x1024, Small Ranch, kein AA, Ultra High, DirectX 10)
MSI Z68A-GD80 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
127.92
MSI Z68A-GD80 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
127.72
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
127.49
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
127.48
MSI P67A-GD65 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
127.24
MSI P67A-GD65 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
127.15
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
126.91
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
126.48
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
126.40
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
126.22
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
126.21
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
126.02
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
121.64
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
121.48

Bei FarCry 2 liegen wieder alle Mainboards eng beisammen und das MSI P67A-GD65 (B3) findet sich in der oberen Hälfte des Testfeldes. Nur das Leistungsdefizit des ECS P67H2-A ist abermals zu sehen. Wir vermuten, dass der Hydra-Chip auf diesem Mainboard für zusätzliche Latenzen sorgt, welche sich insbesondere bei Verwendung einer einzelnen Grafikkarte bemerkbar machen.

Nun greifen wir wieder zu zwei Grafikkarten von Typ Radeon HD 6850 und betreiben diese sowohl einzeln als auch im CrossFire-Verbund. Zusätzlich wurde diese Konfiguration dadurch aufgewertet, dass nun 4 GByte Arbeitsspeicher als DDR3-1600CL8 arbeiten:

Far Cry 2 in fps (1280x1024, Small Ranch, kein AA, Ultra High, DirectX 10)
MSI P67A-GD65 (B3)
2x Radeon HD 6850
AMD CrossFire
143.16
MSI Z68A-GD80 (B3)
2x Radeon HD 6850
AMD CrossFire
143.11
Intel DP67BG
2x Radeon HD 6850
AMD CrossFire
142.75
ECS P67H2-A
2x Radeon HD 6850
AMD CrossFire
139.22
MSI Z68A-GD80 (B3)
1x Radeon HD 6850
Einzelkarte, 16 Lanes
97.29
Intel DP67BG
1x Radeon HD 6850
Einzelkarte
96.62
MSI P67A-GD65 (B3)
1x Radeon HD 6850
Einzelkarte
96.44
ECS P67H2-A
1x Radeon HD 6850
Einzelkarte
89.39
MSI Z68A-GD80 (B3)
1x Radeon HD 6850
Einzelkarte, 4 Lanes
73.44
ECS P67H2-A
2x Radeon HD 6850
Lucid A-Mode
0

Das MSI P67A-GD65 (B3) führt die CrossFire-Wertung an und kann sich diesmal gegen seine Schwesterplatine MSI Z68A-GD80 (B3) durchsetzen. Auch bei Verwendung einer einzelnen Radeon HD 6850 gibt sich das Motherboard keine Blöße. Aktivieren wir auf dem ECS P67H2-A den A-Mode des Hydra-Chips, verweigert das Benchmark-Tool die Messung.




MSI P67A-GD65 (B3) mit Intels P67-Chipsatz im Test - Druckansicht - Seite 21 von 30

Far Cry 2 (1920x1200, 8xAA)
Im zweiten Durchlauf steigern wir die Auflösung auf 1920 x 1200 Bildpunkte und schalten die achtfache Kantenglättung ein. Als Voreinstellung dient uns weiterhin die sehr fordernde Detailstufe "Ultra High".

Um die Turbo-Stufen voll ausschöpfen zu können, waren EIST und die C-States aktiviert. Bei Windows 7 und Vista ist das Energieprofil "Ausbalanciert" die Voreinstellung. Wir haben zusätzlich Vergleichswerte mit der Einstellung "Höchstleistung" genommen. Wir beginnen abermals mit der Radeon HD 4870 X2:

Far Cry 2 in fps (1920x1200, Small Ranch, 8x AA, Ultra High, DirectX 10)
MSI P67A-GD65 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
46.27
MSI Z68A-GD80 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
46.03
MSI P67A-GD65 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
45.89
MSI Z68A-GD80 (B3)
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
45.84
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
45.79
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
45.77
ECS H67H2-I
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
45.77
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
45.74
ECS H67H2-M
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
45.60
Intel DP67BG
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
45.52
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Ausbalanciert
45.39
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Höchstleistung
45.13
ECS P67H2-A
DDR3-1333CL9
Energie: Ausbalanciert
45.01
Intel DH67BL
DDR3-1066CL7
Energie: Höchstleistung
44.98

Lassen wir Far Cry 2 mit hoher Auflösung und aktivierter Kantenglättung laufen, limitiert die Grafikkarte so sehr, dass alle Hauptplatinen in etwa gleich schnell sind. MSIs P67A-GD65 (B3) sichert sich hierbei zwei Top-Platzierungen.

Nun greifen wir wieder zu zwei Grafikkarten von Typ Radeon HD 6850 und betreiben diese sowohl einzeln als auch im CrossFire-Verbund. Zusätzlich wurde diese Konfiguration dadurch aufgewertet, dass nun 4 GByte Arbeitsspeicher als DDR3-1600CL8 arbeiten:

Far Cry 2 in fps (1920x1200, Small Ranch, 8x AA, Ultra High, DirectX 10)
Intel DP67BG
2x Radeon HD 6850
AMD CrossFire
101.55
MSI Z68A-GD80 (B3)
2x Radeon HD 6850
AMD CrossFire
100.50
MSI P67A-GD65 (B3)
2x Radeon HD 6850
AMD CrossFire
99.74
ECS P67H2-A
2x Radeon HD 6850
AMD CrossFire
98.47
MSI P67A-GD65 (B3)
1x Radeon HD 6850
Einzelkarte
53.66
MSI Z68A-GD80 (B3)
1x Radeon HD 6850
Einzelkarte, 16 Lanes
53.32
Intel DP67BG
1x Radeon HD 6850
Einzelkarte
53.19
ECS P67H2-A
1x Radeon HD 6850
Einzelkarte
50.95
MSI Z68A-GD80 (B3)
1x Radeon HD 6850
Einzelkarte, 4 Lanes
45.02
ECS P67H2-A
2x Radeon HD 6850
Lucid A-Mode
0

Im CrossFire-Betrieb fällt das MSI P67A-GD65 (B3) leicht hinter Intels DP67BG und das MSI Z68A-GD80 (B3) zurück, liefert dafür aber den Bestwert beim Einsatz einer einzelnen Radeon HD 6850. Das Benchmark-Tool von Far Cry 2 ist leider nicht mit dem A-Mode des Hydra-Chips kompatibel, so dass wir auch diese Messung nicht mit dem ECS P67H2-A durchführen konnten.




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Alien vs Predator (DX11)
Mit dem SciFi-Shooter "Alien vs Predator" haben wir einen waschechten DX11-Test vor uns, welcher keine ältere Hardware unterstützt - die Radeon HD 4870 X2 bleibt also außen vor. Wir gehen gleich in die Vollen und verwenden SSAO (Screen Space Ambient Occlusion) sowie Tesselation verzichten bei unserer ersten Messreihe jedoch auf Kantenglättung und anisotrope Filterung:

Um die Turbo-Stufen voll ausschöpfen zu können, waren EIST und die C-States aktiviert. Als Energieprofil wurde "Höchstleistung" verwendet und die Mainboards mit 4 GByte DDR3-1600CL8 bestückt.

Alien vs Predator in fps (1280x1024, kein AA, kein AF, SSAO und Tesselation)
MSI P67A-GD65 (B3)
2x Radeon HD 6850
AMD CrossFire
82.9
MSI Z68A-GD80 (B3)
2x Radeon HD 6850
AMD CrossFire
82.8
Intel DP67BG
2x Radeon HD 6850
AMD CrossFire
82.2
ECS P67H2-A
2x Radeon HD 6850
AMD CrossFire
80.7
ECS P67H2-A
2x Radeon HD 6850
Lucid A-Mode
72.8
MSI Z68A-GD80 (B3)
1x Radeon HD 6850
Einzelkarte, 16 Lanes
42.4
MSI P67A-GD65 (B3)
1x Radeon HD 6850
Einzelkarte
42.3
Intel DP67BG
1x Radeon HD 6850
Einzelkarte
41.9
ECS P67H2-A
1x Radeon HD 6850
Einzelkarte
40.7
MSI Z68A-GD80 (B3)
1x Radeon HD 6850
Einzelkarte, 4 Lanes
39.9

Kommen zwei Grafikkarten im CrossFire-Betrieb zum Einsatz, kämpft sich das MSI P67A-GD65 (B3) knapp vor das Z68A-GD80 (B3). Mit einer einzelnen Radeon HD 6850 liegt das MSI Z68A-GD80 (B3) ebenso knapp in Führung.

Für die zweite Messreihe aktivieren wir vierfache Kantenglättung und die anisotrope Filterung, zudem heben wir die Auflösung auf 1920 x 1200 Bildpunkte an:

Alien vs Predator in fps (1920x1200, 4x AA, 16x AF, SSAO und Tesselation)
ECS P67H2-A
2x Radeon HD 6850
AMD CrossFire
33.9
MSI P67A-GD65 (B3)
2x Radeon HD 6850
AMD CrossFire
33.0
MSI Z68A-GD80 (B3)
2x Radeon HD 6850
AMD CrossFire
32.9
Intel DP67BG
2x Radeon HD 6850
AMD CrossFire
32.8
ECS P67H2-A
2x Radeon HD 6850
Lucid A-Mode
28.5
MSI P67A-GD65 (B3)
1x Radeon HD 6850
Einzelkarte
18.8
MSI Z68A-GD80 (B3)
1x Radeon HD 6850
Einzelkarte, 16 Lanes
18.7
Intel DP67BG
1x Radeon HD 6850
Einzelkarte
18.6
ECS P67H2-A
1x Radeon HD 6850
Einzelkarte
17.7
MSI Z68A-GD80 (B3)
1x Radeon HD 6850
Einzelkarte, 4 Lanes
13.0

Etwas überraschend gewinnt das ECS P67H2-A die letzte Wertung und das MSI P67A-GD65 (B3) schiebt sich knapp vor sein Schwestermodell Z68A-GD80 (B3).




MSI P67A-GD65 (B3) mit Intels P67-Chipsatz im Test - Druckansicht - Seite 23 von 30

Stromverbrauch: Idle
Um Strom zu sparen, takten die Mainboards den Prozessor im lastfreien Betrieb herunter, senken die anliegende Spannung und schalten zudem einzelne Einheiten des Prozessorkerns ab. Beim MSI P67A-GD65 (B3) sinkt der Takt des Core i7-2600K auf 1596,3 MHz und die Spannung wird auf 0,960 Volt reduziert:


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Bei der Betrachtung des Stromverbrauchs messen wir jeweils die Leistungsaufnahme der kompletten Systeme. Da die P67-Mainboards den Grafikkern des Core i7 2600K nicht nutzen können, haben wir die Messungen dort mit einer sparsamen Grafikkarte vom Typ ATi Radeon HD 3450 durchgeführt. Die Z68- und H67-Platinen wurden sowohl mit der Grafikkarte als auch mit der integrierten Grafikeinheit vermessen. Als Netzteil verwendeten wir ein mit 80Plus Bronze zertifiziertes Modell der 400W-Klasse.

Stromverbrauch Idle in Watt, niedriger ist besser
ECS H67H2-I
Core i7 2600K
Intel HD 3000
33
Intel DH67BL
Core i7 2600K
Intel HD 3000
35
MSI Z68A-GD80 (B3)
Core i7 2600K
Intel HD 3000
36
ECS H67H2-M
Core i7 2600K
Intel HD 3000
37
Intel DH67BL
Core i7 2600K
Radeon HD 3450
40
ECS H67H2-I
Core i7 2600K
Radeon HD 3450
41
Intel DP67BG
Core i7 2600K
Radeon HD 3450
44
ECS H67H2-M
Core i7 2600K
Radeon HD 3450
45
MSI Z68A-GD80 (B3)
Core i7 2600K
Radeon HD 3450
47
MSI P67A-GD65 (B3)
Core i7 2600K
Radeon HD 3450
48
ECS P67H2-A
Core i7 2600K
Radeon HD 3450
61

Das MSI P67A-GD65 (B3) liegt auf dem Niveau des Z68A-GD80 (B3), sofern dieses mit einer Grafikkarte bestückt wird. Damit ordnen sich die beiden MSI-Platinen zwischen den P67-Modellen von Intel und ECS ein, allerdings ist der Abstand zu Intel DP67BG deutlich geringer.




MSI P67A-GD65 (B3) mit Intels P67-Chipsatz im Test - Druckansicht - Seite 24 von 30

Stromverbrauch: Halblast
Belasten wir zwei Kerne mit dem Tool Core2MaxPerf, erreicht der Core i7-2600K auf dem MSI Z68A-GD80 (B3) seine zweithöchste Taktrate von 3692,0 MHz. Zugleich liegt mit 1,208 Volt auch die zweithöchste Spannung an:


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Bei der Betrachtung des Stromverbrauchs messen wir jeweils die Leistungsaufnahme der kompletten Systeme. Da die P67-Mainboards den Grafikkern des Core i7 2600K nicht nutzen können, haben wir die Messungen dort mit einer sparsamen Grafikkarte vom Typ ATi Radeon HD 3450 durchgeführt. Die Z68- und H67-Platinen wurden sowohl mit der Grafikkarte als auch mit der integrierten Grafikeinheit vermessen. Als Netzteil verwendeten wir ein mit 80Plus Bronze zertifiziertes Modell der 400W-Klasse.

Stromverbrauch Last 2 Threads, niedriger ist besser
MSI Z68A-GD80 (B3)
Core i7 2600K
Intel HD 3000
78
ECS H67H2-I
Core i7 2600K
Intel HD 3000
79
Intel DH67BL
Core i7 2600K
Intel HD 3000
79
Intel DH67BL
Core i7 2600K
Radeon HD 3450
80
ECS H67H2-M
Core i7 2600K
Intel HD 3000
82
Intel DP67BG
Core i7 2600K
Radeon HD 3450
83
MSI P67A-GD65 (B3)
Core i7 2600K
Radeon HD 3450
87
MSI Z68A-GD80 (B3)
Core i7 2600K
Radeon HD 3450
87
ECS H67H2-I
Core i7 2600K
Radeon HD 3450
90
ECS H67H2-M
Core i7 2600K
Radeon HD 3450
91
ECS P67H2-A
Core i7 2600K
Radeon HD 3450
106

Das MSI Z68A-GD80 (B3) besitzt zwar den aufwändigeren Spannungswandler, doch bei Halblast liegt es mit dem P67A-GD65 (B3) in Sachen Stromverbrauch gleich auf. Nur bei Verwendung des integrierten Grafikkerns kann sich das Z68-Modell vom günstigeren P67-Modell absetzen.




MSI P67A-GD65 (B3) mit Intels P67-Chipsatz im Test - Druckansicht - Seite 25 von 30

Stromverbrauch: Volllast
Diesmal belastet das Tool Core2MaxPerf alle vier Kerne des Core i7 2600K. Der Prozessor taktet auf dem MSI P67A-GD65 (B3) nun mit 3492,2 MHz und die Spannung liegt bei 1,208 Volt:


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Bei der Betrachtung des Stromverbrauchs messen wir jeweils die Leistungsaufnahme der kompletten Systeme. Da die P67-Mainboards den Grafikkern des Core i7 2600K nicht nutzen können, haben wir die Messungen dort mit einer sparsamen Grafikkarte vom Typ ATi Radeon HD 3450 durchgeführt. Die Z68- und H67-Platinen wurden sowohl mit der Grafikkarte als auch mit der integrierten Grafikeinheit vermessen. Als Netzteil verwendeten wir ein mit 80Plus Bronze zertifiziertes Modell der 400W-Klasse.

Stromverbrauch Last 4 Threads in Watt, niedriger ist besser
MSI Z68A-GD80 (B3)
Core i7 2600K
Intel HD 3000
102
Intel DH67BL
Core i7 2600K
Intel HD 3000
107
Intel DP67BG
Core i7 2600K
Radeon HD 3450
109
Intel DH67BL
Core i7 2600K
Radeon HD 3450
110
MSI Z68A-GD80 (B3)
Core i7 2600K
Radeon HD 3450
111
ECS H67H2-M
Core i7 2600K
Intel HD 3000
113
MSI P67A-GD65 (B3)
Core i7 2600K
Radeon HD 3450
114
ECS H67H2-I
Core i7 2600K
Intel HD 3000
116
ECS H67H2-M
Core i7 2600K
Radeon HD 3450
121
ECS H67H2-I
Core i7 2600K
Radeon HD 3450
125
ECS P67H2-A
Core i7 2600K
Radeon HD 3450
132

Erst bei Volllast erarbeitet sich der Wandler des MSI Z68A-GD80 (B3) einen Vorteil von drei Watt im Vergleich zum P67A-GD65 (B3). Die sparsamste Hauptplatine bei Verwendung der Grafikkarte ist allerdings Intels DP67BG.




MSI P67A-GD65 (B3) mit Intels P67-Chipsatz im Test - Druckansicht - Seite 26 von 30

Übertakten: Manuell
Bei Intels Prozessoren der Sandy-Bridge-Generation kann man das Übertakten mit Hilfe des Basistaktes gelinde gesagt vergessen, da das System beinahe sofort instabil wird. Stattdessen sollte man den Multiplikator anheben, wobei allerdings die folgenden Grundregeln zu beachten sind:

Das MSI P67A-GD65 (B3) verwendet Intels P67 und der Testprozessor ist ein Core i7-2600K, somit steht einer deutlichen Taktsteigerung nur noch die Power Control Unit (PCU) im Wege, da diese darüber wacht, dass unser Prozessor die maximale TDP einhält und die spezifizierte Stromstärke nicht überschritten wird. Sobald der Prozessor an eine dieser Grenzen stößt oder schlicht und einfach zu heiß wird, reduziert die PCU seine Taktrate.

Doch zum Glück darf man die vorgegebenen Parameter verändern. Wir haben:

Eine Option zur Anpassung der maximalen Stromstärke haben wir im BIOS des MSI P67A-GD65 (B3) nicht gefunden, dennoch konnten wir unseren Prozessor bis auf 4,50 GHz bringen. Hierzu haben wir die Multiplikatoren aller Turbostufen auf 45 angehoben.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Mit dem MSI Z68A-GD80 (B3), Intels DP67BG und dem ECS P67H2-A erreichen wir übrigens ebenfalls stabile 4,50 GHz. Im Vergleich zum normalen Turbo-Takt bei Last auf allen vier Kernen entspricht dies einer Übertaktung um 28,6 Prozent. Eine weitere Steigerung wäre sicherlich möglich gewesen, doch wir wollten die Stromsparfunktionen auch beim Übertakten nutzen:


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Im lastfreien Betrieb taktet der Core i7-2600K ganz normal auf 1,60 GHz zurück und senkt dabei auch die Spannung ab. Wir sind mit den erreichten 4,50 GHz zufrieden, doch wie gut dieser Wert ist, wird sich erst zeigen, wenn wir die Übertaktung automatisch vom Mainboard vornehmen lassen.




MSI P67A-GD65 (B3) mit Intels P67-Chipsatz im Test - Druckansicht - Seite 27 von 30

Übertakten: OC-Genie
Für all jene, denen es zu mühselig ist, die Grenzen ihres Prozessors manuell auszuloten, bietet MSI eine automatische Übertaktungsfunktion namens "OC-Genie". Die Anwendung gestaltet sich dabei denkbar einfach: Man fährt das System herunter und trennt es vom Strom. Dann drückt man die Taste "OC-Genie", so dass diese einrastet.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Beim Neustart leuchtet der Schriftzug "OC-Genie" blau. Das Mainboard prüft nun in Sekundenbruchteilen, welche maximale Übertaktung möglich ist und stellt die entsprechenden Werte automatisch ein. Diese bleiben so lange erhalten, bis die Taste "OC-Genie" wieder gelöst wird. Kann "OC-Genie" unsere Vorgabe überbieten?


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Mit 4,20 GHz und einem Multiplikator von 42 bleibt MSIs "OC-Genie" deutliche 300 MHz unter dem Maximaltakt, welchen wir manuell erreichen konnten. Zudem legt die Automatik heftige 1,400 Volt an, während uns 1,296 Volt für einen stabilen Betrieb ausreichten.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Im Leerlauf senkt das automatisch übertaktete System zwar die Taktrate, die Spannung bleibt mit 1,360 Volt jedoch fast unverändert. Noch ein wichtiger Hinweis: Während "OC-Genie" aktiv ist, sollte man davon absehen, manuelle Einstellungen im OC-Bereich des BIOS vorzunehmen, da dies zu allerlei Problemen führen kann.




MSI P67A-GD65 (B3) mit Intels P67-Chipsatz im Test - Druckansicht - Seite 28 von 30

Übertakten: Benchmarks
Nun sollten wir überprüfen, ob sich die beeindruckenden Taktgewinne auch in Form von deutlichen Leistungssteigerungen auszahlen:

SiSoft Sandra 2011b Arithmetik: Dhrystone iSSE4.2 in GIPS; Whetstone iSSE3 in GFLOPS
MSI Z68A-GD80 (B3)
4,50GHz OC manuell
DDR3-1600CL8
151.52
105.68
ECS P67H2-A
4,50GHz OC manuell
DDR3-1333CL9
151.46
106.23
Intel DP67BG
4,50GHz OC manuell
DDR3-1333CL9
151.43
106.23
MSI P67A-GD65 (B3)
4,50GHz OC manuell
DDR3-1600CL8
151.32
106.30
MSI P67A-GD65 (B3)
4,20GHz OC-Genie
DDR3-1600CL8
141.82
99.20
MSI Z68A-GD80 (B3)
4,20GHz OC-Genie
DDR3-1600CL8
141.60
99.15
MSI Z68A-GD80 (B3)
3,40-3,80GHz turbo
DDR3-1333CL9
118.07
82.72
ECS P67H2-A
3,40-3,80GHz turbo
DDR3-1333CL9
118.00
82.63
MSI P67A-GD65 (B3)
3,40-3,80GHz turbo
DDR3-1333CL9
117.70
82.60
Intel DP67BG
3,40-3,80GHz turbo
DDR3-1333CL9
117.57
82.75

Die Rechenleistung des Core i7-2600K hat sich um ca. 28,6 Prozent verbessert, was ziemlich genau der Taktsteigerung entspricht. Verwenden wir OC-Genie, steigen die Ergebnisse nur um 20,3 Prozent.

SiSoft Sandra 2011b Multimedia: Integer x16 iSSE4.1; Fließkomma x8 iSSE2; Double x4 iSSE2 in MPixel/s
ECS P67H2-A
4,50GHz OC manuell
DDR3-1333CL9
258.45
196.55
107.19
Intel DP67BG
4,50GHz OC manuell
DDR3-1333CL9
258.43
196.39
107.15
MSI Z68A-GD80 (B3)
4,50GHz OC manuell
DDR3-1600CL8
258.42
196.57
107.24
MSI P67A-GD65 (B3)
4,50GHz OC manuell
DDR3-1600CL8
258.20
196.73
107.24
MSI P67A-GD65 (B3)
4,20GHz OC-Genie
DDR3-1600CL8
241.41
183.23
100.00
MSI Z68A-GD80 (B3)
4,20GHz OC-Genie
DDR3-1600CL8
241.25
183.43
100.10
MSI Z68A-GD80 (B3)
3,40-3,80GHz turbo
DDR3-1333CL9
201.15
152.95
83.33
ECS P67H2-A
3,40-3,80GHz turbo
DDR3-1333CL9
201.14
153.00
83.15
Intel DP67BG
3,40-3,80GHz turbo
DDR3-1333CL9
201.08
152.82
83.28
MSI P67A-GD65 (B3)
3,40-3,80GHz turbo
DDR3-1333CL9
201.00
152.67
83.23

Die Multimediaresultate bestätigen unsere erste Messung: Der Core i7-2600K ist bei manueller Übertaktung abermals um 28,7 Prozent schneller geworden, mit OC-Genie gewinnen wir knapp 20,1 Prozent.

Cinebench 11.5 64-Bit Rendering: X Threads; 1 Thread in CB
Intel DP67BG
4,50GHz OC manuell
DDR3-1333CL9
8.81
1.82
MSI Z68A-GD80 (B3)
4,50GHz OC manuell
DDR3-1600CL8
8.78
1.83
MSI P67A-GD65 (B3)
4,50GHz OC manuell
DDR3-1600CL8
8.78
1.82
ECS P67H2-A
4,50GHz OC manuell
DDR3-1333CL9
8.77
1.64
MSI P67A-GD65 (B3)
4,20GHz OC-Genie
DDR3-1600CL8
8.27
1.70
MSI Z68A-GD80 (B3)
4,20GHz OC-Genie
DDR3-1600CL8
8.24
1.71
MSI P67A-GD65 (B3)
3,40-3,80GHz turbo
DDR3-1333CL9
6.86
1.54
MSI Z68A-GD80 (B3)
3,40-3,80GHz turbo
DDR3-1333CL9
6.86
1.54
ECS P67H2-A
3,40-3,80GHz turbo
DDR3-1333CL9
6.85
1.46
Intel DP67BG
3,40-3,80GHz turbo
DDR3-1333CL9
6.83
1.52

Etwas anders reagiert Cinebench 11.5, denn dort spielt einmal mehr das verwendete Energieprofil (Ausbalanciert) eine Rolle. Während MSIs Z68A-GD80 (B3) und P67A-GD65 (B3) sowie Intels DP67BG auch bei einem einzelnen Thread eine gute Figur machen, erreicht das ECS P67H2-A nicht die volle Leistung.

Übertakten: Stromverbrauch
Nun stellt sich noch die Frage, mit welchem Stromverbrauch wir uns die höhere CPU-Leistung erkauft haben. Wir belasten die übertakteten Systeme mit vier Threads von CoreMaxPerf und messen nach:

Stromverbrauch Last 4 Threads in Watt, niedriger ist besser
Intel DP67BG
3,40-3,80GHz turbo
DDR3-1333CL9
109
MSI Z68A-GD80 (B3)
3,40-3,80GHz turbo
DDR3-1333CL9
111
MSI P67A-GD65 (B3)
3,40-3,80GHz turbo
DDR3-1333CL9
114
ECS P67H2-A
3,40-3,80GHz turbo
DDR3-1333CL9
132
Intel DP67BG
4,50GHz OC manuell
DDR3-1333CL9
140
MSI P67A-GD65 (B3)
4,50GHz OC manuell
DDR3-1600CL8
150
MSI Z68A-GD80 (B3)
4,50GHz OC manuell
DDR3-1600CL8
150
ECS P67H2-A
4,50GHz OC manuell
DDR3-1333CL9
166
MSI P67A-GD65 (B3)
4,20GHz OC-Genie
DDR3-1600CL8
168
MSI Z68A-GD80 (B3)
4,20GHz OC-Genie
DDR3-1600CL8
171

Beim MSI P67A-GD65 (B3) ist der Stromverbrauch durch unsere manuelle Übertaktung um 36 Watt bzw. 31,6 Prozent gestiegen, während die Rechenleistung um 28,6 Prozent gewachsen ist. Dies ist ein gutes Verhältnis. Bei der Verwendung von OC-Genie steigt der Verbrauch hingegen um 54 Watt bzw. 47,4 Prozent, wir gewinnen bei der Rechenleistung aber nur 20,2 Prozent. Auch wenn die Automatik sehr bequem ist, werden wir auch in Zukunft manuell übertakten.




MSI P67A-GD65 (B3) mit Intels P67-Chipsatz im Test - Druckansicht - Seite 29 von 30

Kompatibilität: Arbeitsspeicher
Kommen wir nun zur Speicherkompatibilität. Wir haben MSIs P67A-GD65 (B3) mit unterschiedlichen Speicherkonfigurationen bestückt und die Stabilität des Testsystems unter Windows Vista Ultimate 64-Bit mit Core2MaxPerf und Tom Clancy's HAWX getestet. Während Core2MaxPerf mit zwei Threads lief, beschäftigte HAWX die beiden übrigen Kerne sowie die Radeon HD 4870 X2. Die Laufzeit pro Konfiguration lag bei 3 Stunden.

MSI Z68A-GD80 (B3) - Stabilitätstest: Core2MaxPerf + HAWX
SpeicherMHzTimingsErgebnis
Corsair TR3X6G1600C8D
2x 2 GByte
667@1,50V9-9-9-24 1Tstabil
Corsair TR3X6G1600C8D
2x 2 GByte
800@1,65V8-8-8-24 1Tstabil
GeIL GV34GB1333C9DC
2x 2 GByte
667@1,50V9-9-9-24 1Tstabil
Qimonda IMSH1GU03A1F1C-10F
2x 1 GByte
667@1,50V9-9-9-24 1Tstabil
GeIL GV34GB1333C9DC
4x 2 GByte
667@1,50V9-9-9-24 1Tstabil
Qimonda IMSH1GU03A1F1C-10F
2x 1 GByte
667@1,50V9-9-9-24 1Tstabil
Corsair TR3X6G1600C8D
2x 2 GByte

Das MSI P67A-GD65 (B3) kommt mit allen getesteten Speicherkonfigurationen problemlos zurecht und übertrifft damit sogar das MSI Z68A-GD80 (B3), welche die Module von Corsair nur mit deren XMP-Profil als DDR3-1600CL8 verwenden konnte. Besser hat sich bei uns bisher noch kein Mainboard für den Sockel LGA1155 geschlagen!

Kompatibilität: Grafikkarten
Für unsere Standardmessungen kam einmal mehr die MSI R4870X2-T2D2G-OC zum Einsatz, da diese Grafikkarte mit ihren beiden GPUs sehr fordernd ist und schon auf so manchem Mainboard zu Problemen führte. Das MSI P67A-GD65 kam mit der MSI R4870X2-T2D2G-OC aber genauso perfekt zurecht wie mit der MSI R6850-PM2D1GD5, welche wir zusammen mit einer zweiten Radeon HD 6850 auch im CrossFire-Betrieb verwendet haben. Im Zuge der Stromverbrauchsmessungen kam als vierte Grafikkarte auch noch eine ATi Radeon HD 3450 zum Einsatz und auch hier konnten wird keinerlei Schwierigkeiten feststellen.

Testnotizen zum MSI P67A-GD65 (B3)

Kein Zweifel, der Sockel LGA1155 wird so langsam erwachsen. Sahen wir Anfang des Jahres durch die Bank mit allen Mainboards noch sporadische Abstürze, erweist sich das MSI P67A-GD65 (B3) heute als solider Fels in der Brandung.




MSI P67A-GD65 (B3) mit Intels P67-Chipsatz im Test - Druckansicht - Seite 30 von 30

Fazit
Editor's ChoiceWer plant, in seinem PC eine oder zwei Grafikkarten zu verbauen, sollte bei allem Hype um den Z68-Chipsatz die Variante P67 nicht aus den Augen verlieren. Diese Mainboards sind zumeist preiswerter und bieten, da sie keine Bildschirmausgänge benötigen, eine größere Auswahl an Schnittstellen im Anschlusspanel. Allerdings muss man auf die beschleunigte Videoumwandlung durch "Quick Sync Video" verzichten und kann auch Intels Smart Response Technology (SRT) nicht verwenden. Statt ein kleines Solid-State-Drive als Cache für die Festplatte zu verwenden, würden wir ein etwas größeres Modell für das Betriebssystem und die wichtigsten Programme nutzen. Diese Variante ist nicht nur schneller als SRT, sondern auch sicherer, da wir unsere Daten nicht vom Wohlergehen zweier Laufwerke abhängig machen. Ansonsten kann der P67 alles, was auch der Z68 kann. Insbesondere in Hinblick auf die Schnittstellen, die Performance und die Übertaktbarkeit sind die beiden Chipsätze absolut ebenbürtig.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Die Audio-Lösung des MSI P67A-GD65 ist zwar gut, kann mit anderen Mainboards von MSI allerdings nicht mithalten. Dafür erwies sich das MSI P67A-GD65 als extrem stabil und hoch kompatibel. Das Motherboard schluckte ausnahmslos alles, was wir auf die Platine brachten, und im ganzen Test erlebten wir nicht einen einzigen Absturz. So gut hat sich bisher bei uns noch kein Mainboard für den Sockel LGA1155 geschlagen. Mit Einstiegspreisen unterhalb von 140 Euro darf man das MSI P67A-GD65 durchaus als günstig bezeichnen, denn als Gegenwert bekommen wir zwei USB-3.0-Controller, zwei zusätzliche SATA-Controller, Firewire sowie SLI geboten. Es ist aber insbesondere die vorbildliche Stabilität und Kompatibilität, weshalb wir das MSI P67A-GD65 mit unserem "Editor's Choice" auszeichnen.




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