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MSI Z68A-GD80 (B3) mit Intel Z68 - Die Qual der Wahl hat ein Ende

Autor: doelf - veröffentlicht am 11.05.2011 - Letztes Update: 17.05.2011
s.3/35

Switchable Graphics (Lucid Virtu)
Eine weitere Funktion, welche Intels Z68 verspricht, heißt "Switchable Graphics". Das Konzept ist von Notebooks her bekannt: Im normalen Betrieb bleibt die diskrete Grafiklösung ausgeschaltet und es wird der integrierte Grafikkern des Prozessors oder Chipsatzes genutzt. Erst wenn eine Anwendung 3D-Leistung benötigt, wird der diskrete Grafikprozessor aktiviert. Die Möglichkeit, zwischen zwei Grafiklösungen umschalten zu können, spart bei Laptops in erster Linie Strom, hat zugleich aber auch den Vorteil, dass man zum Video-Transcoding Intels "Quick Sync Video" verwenden und bei anspruchsvollen Spielen dennoch auf eine leistungsstarke DX11-Grafik zurückgreifen kann.


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Interessanter Weise hatte Intel diese Möglichkeit bei der Markteinführung seiner Sandy-Bridge-CPUs völlig außer Acht gelassen. Erst Lucid präsentierte mit Virtu ein entsprechendes Konzept und dieses scheint Intel so gut gefallen zu haben, dass die beiden Firmen nun kooperieren (Virtu als Download bei Intel). Virtu ist hierbei eine reine Software-Lösung, die theoretisch mit jedem System funktioniert, welches auf den Chipsätzen H61, H67 oder Z68 aufbaut. Der Hersteller muss lediglich eine Lizenz erwerben und das BIOS derart anpassen, dass es Intels Grafikkern nicht automatisch deaktiviert, wenn eine diskrete Grafiklösung gefunden wird. Und da man zwei unterschiedliche Grafiktreiber installieren muss, wird Windows 7 benötigt.


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Auch MSIs Z68A-GD80 (B3) unterstützt Virtu, allerdings befand sich die Software (Version 1.1.101.16618) noch auf einer gebrannten CD, welche unserem Testmuster beilag. Nach ihrer Installation konnten wir Spiele über die Grafikkarte laufen lassen und dennoch "Quick Sync Video" verwenden. Getestet haben wir dies mit dem Arcsoft MediaConverter, dessen Auswahlmenü sich entsprechend erweitert hatte:


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Während die Beschleunigung des Video-Transcoding problemlos funktionierte, hatten wir in einigen Konfigurationen Probleme mit der 3D-Leistung. So erzielten wir mit einer MSI N460GTX Cyclone 768D5/OC (NVIDIA GeForce GTX 460) immer die volle Framerate, egal ob der Bildschirm direkt an der Grafikkarte oder am Mainboard angeschlossen war. Kam jedoch unsere MSI R6850-PM2D1GD5 (AMD Radeon HD 6850) zum Einsatz, lieferten die Ausgänge des Mainboards lediglich die 3D-Leistung, welche man von Intels HD 3000 erwarten kann. Laut Lucid sollte es egal sein, welche Anschlüsse genutzt werden, lediglich das Mischen von Grafikkarten- und Mainboard-Ausgängen wird nicht unterstützt. In der Praxis gibt es wohl noch das eine oder andere Problem. Auch eine Stromersparnis konnten wir nicht feststellen, die Grafikkarten verbrauchten exakt soviel, wie sie es üblicherweise im Leerlauf tun. Ausführlichere Ergebnisse zu Lucids Virtu mit Intels Z68 haben wir aufgrund des Umfangs in einen eigenen Artikel ausgelagert.

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