Nachrichten
Artikel
Mitmachen
Shop
Kontakt
Sprache
 
Neu von MSI

MSI "Big Bang" Z77 MPOWER - Mit dem Zertifikat zum Übertakten

Autor: doelf - veröffentlicht am 15.12.2012
s.16/19
Übertakten: Manuell
Bei Intels Prozessoren der Sandy-Bridge-Generation kann man das Übertakten mit Hilfe des Basistaktes gelinde gesagt vergessen, da das System beinahe sofort instabil wird. Diese Regel gilt auch beim MSI "Big Bang" Z77 MPOWER. Stattdessen sollte man den Multiplikator anheben, wobei allerdings die folgenden Grundregeln zu beachten sind:
  • Die Übertaktung per Multiplikator ist nur auf Mainboards mit den Chipsätzen Z77, Z68 und P67 möglich.
  • Normale CPUs lassen sich um vier Stufen (= 400 MHz) übertakten.
  • K-Modelle lassen sich bis auf Stufe 57 (= 5,7 GHz) takten.
Das MSI "Big Bang" Z77 MPOWER verwendet Intels Z77 und der Testprozessor ist ein Core i7 2600K, somit steht einer deutlichen Taktsteigerung nur noch die Power Control Unit (PCU) im Wege, da diese darüber wacht, dass unser Prozessor die maximale TDP einhält und die spezifizierte Stromstärke nicht überschritten wird. Sobald der Prozessor an eine dieser Grenzen stößt oder schlicht und einfach zu heiß wird, reduziert die PCU seine Taktrate.
Zum besseren Verständnis: Unsere Übertaktungstests zielen nicht darauf ab, Screenshots von einer möglichst hohen Taktrate zu machen. Es geht vielmehr um eine stabile, alltagstaugliche Übertaktung, die einen möglichst hohen Leistungsgewinn mit einem moderaten Anstieg des Stromverbrauchs vereinen soll. Bei den zu testenden Mainboards führen wir folgende Eingriffe aus:
  • Die dauerhaft erlaubte TDP wird von 95 Watt auf 120 Watt angehoben.
  • Die kurzfristig erlaubte TDP wird von 118 Watt auf 170 Watt angehoben.
  • Der Arbeitsspeicher arbeitet als DDR3-1600 CL9-9-9-24.
  • Die Spannungen werden nicht angerührt.
Der letzte Punkt ist etwas problematisch, da viele Mainboards die Spannungen auch ohne Zutun des Benutzers anheben. Das "Big Bang" Z77 MPOWER gehört zwar zu dieser Gruppe, doch MSI geht recht moderat vor. Zudem benötigt unser Prozessor auch etwas mehr Spannung, wenn wir seinen Takt über 4,50 GHz bringen wollen:
  • 4,40 GHz (44 x 100 MHz) @ 1,160 Volt (manuell): stabil
  • 4,50 GHz (45 x 100 MHz) @ 1,160 Volt (manuell): Absturz im Lasttest
  • 4,60 GHz (46 x 100 MHz) @ 1,160 Volt (manuell): Absturz im Lasttest
  • 4,60 GHz (46 x 100 MHz) @ 1,248 Volt (MSI): stabil
  • 4,70 GHz (47 x 100 MHz) @ 1,248 Volt (MSI): Absturz im Lasttest
Im Leerlauf werden Taktrate und Spannung ganz normal reduziert, wodurch sich der Mehrverbrauch auf den Lastbetrieb beschränkt.
Den Speichertakt haben wir bei DDR3-1600 belassen und die Speicherspannung blieb ebenfalls unangetastet.
Wir konnten MSIs OC-Genie mit geringerer Spannung um 400 MHz übertreffen. Nun überprüfen wir anhand einiger Benchmark-Messungen, ob die höheren Taktraten auch wirklich dauerhaft anliegen.
Diese Werbefläche wurde deaktiviert. Damit geht Au-Ja.de eine wichtige Einnahmequelle verloren.

Werbung erlauben ]
© Copyright 1998-2016 by Dipl.-Ing. Michael Doering. [ Nutzungsbedingungen ]
Diese Werbefläche wurde deaktiviert. Damit geht Au-Ja.de eine wichtige Einnahmequelle verloren.

Werbung erlauben ]

Ihr Homepage-Baukasten von Wix.

Einfach.
Schnell.
Ohne Vorkenntnisse.
Au-Ja Testurteil:
Sehr Gut
Diese Werbefläche wurde deaktiviert. Damit geht Au-Ja.de eine wichtige Einnahmequelle verloren.

Werbung erlauben ]
generated on
04.12.2016 23:29:03
by Jikji CMS 0.9.9c