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Neu von MSI

MSI Z77IA-E53 - Klein, komplett und übertaktungsfreundlich

Autor: doelf - veröffentlicht am 01.03.2013
s.23/31
Übertakten: CPU
Bei Intels Prozessoren der Sandy-Bridge-Generation kann man das Übertakten mit Hilfe des Basistaktes gelinde gesagt vergessen, da das System beinahe sofort instabil wird. Diese Regel gilt auch beim MSI Z77IA-E53. Stattdessen sollte man den Multiplikator anheben, wobei die folgenden Grundregeln zu beachten sind:
  • Die Übertaktung per Multiplikator ist nur auf Mainboards mit den Chipsätzen Z77, Z68 und P67 möglich.
  • Normale CPUs lassen sich um vier Stufen (= 400 MHz) übertakten.
  • K-Modelle lassen sich bis auf Stufe 57 (= 5,7 GHz) bzw. 60 (= 6,0 GHz) takten.
Das MSI Z77IA-E53 verwendet Intels Z77 und der Testprozessor ist ein Core i7 2600K, somit steht einer deutlichen Taktsteigerung nur noch die Power Control Unit (PCU) im Wege, da diese darüber wacht, dass unser Prozessor die maximale TDP einhält und die spezifizierte Stromstärke nicht überschritten wird. Sobald der Prozessor an eine dieser Grenzen stößt oder schlicht und einfach zu heiß wird, reduziert die PCU seine Taktrate.
Zum besseren Verständnis: Unsere Übertaktungstests zielen nicht darauf ab, Screenshots von einer möglichst hohen Taktrate zu machen. Es geht vielmehr um eine stabile, alltagstaugliche Übertaktung, die einen möglichst hohen Leistungsgewinn mit einem moderaten Anstieg des Stromverbrauchs vereinen soll. Bei den zu testenden Mainboards führen wir folgende Eingriffe aus:
  • Die dauerhaft erlaubte TDP wird von 95 Watt auf 120 Watt angehoben.
  • Die kurzfristig erlaubte TDP wird von 118 Watt auf 170 Watt angehoben.
  • Der Arbeitsspeicher arbeitet als DDR3-1600 CL9-9-9-24.
  • Die Spannungen werden nicht angerührt.
Der letzte Punkt ist etwas problematisch, da viele Mainboards die Spannungen auch ohne Zutun des Benutzers anheben. Das MSI Z77IA-E53 gehört zwar auch zu dieser Gruppe, doch MSI geht sehr behutsam vor:
  • 4,60 GHz (46 x 100 MHz) @ 1,248 Volt (manuell): stabil
  • 4,70 GHz (47 x 100 MHz) @ 1,248 Volt (manuell): Cinebench stürzt ab
  • 4,80 GHz (48 x 100 MHz) @ 1,248 Volt (manuell): Windows stürzt ab
Im Vergleich zum Normalbetrieb ist die CPU-Spannung lediglich um 0,080 Volt angestiegen, ASUS hatte unter vergleichbaren Bedingungen über 0,300 Volt aufgeschlagen. Stabile und vor allen Dingen konstante 4,60 GHz sind der Lohn und ein gutes Resultat.
Im Leerlauf greift EIST und unser Prozessor taktet nicht nur auf 1,60 GHz zurück, sondern senkt auch die Spannung auf 0,944 Volt:
Der Stromverbrauch steigt folglich nur im Lastbetrieb und dann haben wir ja auch was davon. Dies bringt uns zum Arbeitsspeicher:
Diesen takten wir für unsere OC-Messungen als DDR3-1600. Die Latenzen von CL9-9-9-24 und die Command Rate 1T wird hierbei beibehalten.
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