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Preview: MSI K8NGM2-IL mit GeForce 6100 / MCP 410 - 12/12
29.12.2005 by doelf
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Fazit
Als das Vorserienmuster des MSI K8NGM2-IL bei uns eintraf, erwarteten wir tagelanges Beta-Testen und eine mühsame Fehlersuche. Stattdessen entpuppte sich die preiswerte Platine mit onboard Grafik, 10/100 MBit-LAN, Firewire und zwei SATA II-Anschlüssen als solide Lösung für Bürorechner mit durchaus überzeugender Performance und durchdachtem Layout.

Das MSI K8NGM2-IL ist zwar kein Überflieger, es kann mit dem Rest des nForce 4-Testfeldes jedoch gut mithalten. Der Benutzer wird im Betrieb keinen Leistungsunterschied im Vergleich zu Mainboards mit einem anderen Chipsatz bemerken, da die Abstände denkbar gering sind. Auch die Stabilität des MSI K8NGM2-IL ist schon jetzt auf einem brauchbaren Niveau, lediglich beim Einsatz von vier doppelseitigen Speicherriegeln im DDR333-Betrieb hatten wir nach einigen Stunden mit Abstürzen zu kämpfen. Zudem muß MSI bei der Speicherkonfiguration nachbessern: Nachdem das Beta-BIOS 1.0k die gemischte Bestückung mit je zwei einseitigen und doppelseitigen Speicherriegeln von mageren DDR200 auf die üblichen DDR400 brachte, hoffen wir, daß beim nächsten BIOS-Update auch vier einseitige Speicherriegel von DDR333 auf DDR400 beschleunigt werden. MSI kann sich dann gleich noch um die Probleme bei der Erkennung der Serial-ATA Festplatte Maxtor MaxLine III 250 GB kümmern.

Kommen wir nun zu den wunden Punkten, welche auf der Verwendung der Chipsatzkombination GeForce 6100 / MPC 410 beruhen: Die onboard Grafik ist langsam, sogar deutlich langsamer als beim GeForce 6150, welchen z.B. das Asus A8N-VM CSM verwendet. Es gibt nur einen VGA-Ausgang und keinen TV-Ausgang, auf die Beschleunigung für die Wiedergabe von High-Definition Videos muß der Benutzer dieses Mainboards ebenfalls verzichten. Zudem fällt das Bild der onboard Grafik recht kontrastarm und dunkel aus.
Die Ausstattung der MCP 410 wirkt ebenfalls sehr spartanisch: Nur zwei SATA II Ports und nur 10/100 MBit-LAN werden den potentiellen Käufer kaum beeindrucken, obwohl diese Funktionen für die Mehrzahl der Nutzer völlig ausreichen. Von einem anderen Kaliber ist da der onboard Sound: Der Realtek ALC880 liefert High-Definition Audio in sehr guter Qualität über bis zu acht Kanäle. Ungewöhnlich finden wir es, einen Firewire-Controller auf einem solchen Budget-Mainboard zu finden, denn im Büro wird es hierfür - wie für den guten onboard Sound - kaum eine Verwendung geben.

Wer auf Biegen und Brechen auch den letzten Euro sparen will, sollte daher zum K8NGM2-L greifen, welches auf den Firewire-Controller verzichtet. Die beste Wahl ist unserer Meinung nach jedoch das K8NGM2-FID, denn in dieser Ausführung verwendet MSI eine GeForce 6150 / MPC 430 Kombination und bietet somit neben dem VGA- auch DVI- und einen TV-Ausgang, bessere 3D-Leistung sowie Gigabit-LAN, vier SATA II Ports und Firewire.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...




Unser Dank gilt:




1. Chipsatz und Micro-ATX
2. Das MSI K8NGM2-IL: Layout #1
3. Das MSI K8NGM2-IL: Layout #2
4. BIOS und Overclocking
5. Setup, Cool'n'Quiet, Leistungsaufnahme
6. Stabilität und Kompatibilität
7. Audio, USB, Firewire, IDE, SATA und Taktraten
8. Benchmarks: CPU und Speicher
9. Benchmarks: 3D-Spiele
10. Benchmarks: 3D-Anwendungen
11. Benchmarks: Encoding
12. Fazit

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