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Neu von MSI

MSI K7D Master-L, Dual Power mit AMD 760MPX Chipsatz - 3/7
15.07.2002 by holger

Wie bereits oben angedeutet, zwingt der Einsatz einer zweiten CPU die Designer zu konstruktiven Kompromissen. Obwohl das Board über vier Bohrungen zur Aufnahme gewaltiger Kühlkörper einlädt, wird daraus meistens nichts. Der große Swiftech musste um zwei Haltepunkte für den 80 mm-Lüfter beraubt werden, um ihn sicher auf dem Board platzieren zu können, unser neuer Referenzkühler, der Termalright AX7, stieß sich an den wuchtigen Kühlrippen der MOSFETs. Nun gut, dann mussten die beiden Termalright SK6 ran, die mit der Verlustleistung von ca. 66 Watt der MP2000+ umzugehen wissen, es war sogar kein Problem, die Kühler mit den 60 mm-Y.S.-Tech silent auszustatten. Lasst mich an dieser Stelle eindringlich darauf hinweisen, dass unbedingt qualitativ hochwertige Kühler zum Einsatz kommen müssen. Wer an dieser kritischen Stelle sparen will, der sollte eine Dual-Plattform überhaupt nicht in Betracht ziehen – das klingt hart, entspricht aber den Tatsachen.


A - der ATX Stromstecker wurde ganz oben plaziert; B - passiv gekühlte MOSFETs; C - aktiv gekühlte Northbridge

Überhaupt scheint MSI bei der Realisierung der Stromversorgung außerordentlich qualitätsorientiert vorgegangen zu sein: Neben der passiven Kühlung der MOSFETs wurden die dicken Spulen zur Schwingungsdämpfung in ein Mäntelchen gehüllt. Die Northbridge trägt einen Kühler nebst 40 mm-Lüfter. Hoffentlich ist das Kerlchen hochwertiger ausgefallen, verglichen mit den Billigrandalierern mancher KT-Boards. Jedenfalls läuft der Lüfter kaum hörbar, leider realisiert MSI kein Monitoring, um den Ausfall signalisieren zu können. Dass der Lüfter berechtigt ist, wird jedem klar, der den Kühlkörper im Betrieb anfasst.


A - AGP-Pro; B - die neue Southbridge mit gefixtem USB 1.1 Support; C - das gesockelte BIOS; D - ATX 12V bringt Extra-Power für AGP-Pro Grafikkarten; E - viel Platz zwischen Speicher und Grafikkarte; F - eng wird's zwischen Floppy-Anschluß und GeForce 4Ti

Ansonsten kann das Layout als durchaus gelungen bezeichnet werden. Der ATX-Anschluss ist einigermaßen gut erreichbar, der 12V-Anschluss geht auch in Ordnung, bedenkt man, dass dieser nur in unmittelbarer Nähe der Grafikkarte Sinn macht (gerade diese soll ja unterstützt werden). Sogar die RAM-Bänke sind gut erreichbar, ein Austausch der DIMMs mit eingebauter GeForce4 Ti4600 macht keinerlei Probleme – die der GeForce4 selbst natürlich auch nicht.


Erlaubt: für DIMM 1 und 2 wird kein registered RAM verlangt!

Wenn wir schon von der Speicherbestückung reden, dann lasst mich gleich diesen Punkt ansprechen: Wir hatten absolut keine Probleme unbuffered Module von Micron (PC2100) und Corsair (PC3000) einzusetzen. Wer jedoch mehr als zwei Module verbauen möchte, der muss zu reg. DIMMs greifen. Wie sich allerdings die Module anderer Hersteller auf dem Mainboard verhalten, können wir nicht vorhersagen! Im Zweifelsfall solltet ihr euch mit eurem Händler absprechen, ob die Rückgabe der RAMs möglich ist. Grundsätzlich halten wir die Empfehlung reg. Module zu nutzen, für absolut gerechtfertigt, zumal sich beim Aufbau einer professionellen Workstation keinerlei Alternativen ergeben dürften. Der Power-User muss selbst entscheiden, ob er (die bereits vorhandenen) DIMMs einsetzen will – ein Versuch ist es jedenfalls wert.

Weiter: 4. Testsetup

1. Einleitung und AMD 760MPX
2. Das MSI K7D Master-L: Resourcen und PCI
3. Das MSI K7D Master-L: Layout
4. Testsetup
5. Stabilität, Kompatibilität und BIOS
6. Benchmarks
7. Fazit

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