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Neu von MSI

MSI K7N420 Pro 1.0, nForce preiswert - 1/5
31.05.2002 by doelf

Mainboard, Speicher und CPUs sowie CPU Kühler stammen von HiQ Computer und können dort auch bezogen werden. Ich bedanke mich ganz herzlich beim HiQ Computer Team, für die gute Zusammenarbeit!

Der nForce 420 Chipsatz
Vor einem Monat betrachteten wir mit dem Asus A7N266 das erste nForce 420 Mainboard, nun folgt das MSI K7N420 und dieser Kandidat macht nicht nur einen optisch tadellosen Eindruck, er ist auch deutlich preiswerter als das A7N266. Eigentlich müßte das MSI K7N420 in der "Mainboards unter 100 Euro" Kategorie antreten. Das Mainboard selbst ist zwar teurer, doch spart man sich die Grafikkarte und unter diesem Gesichtspunkt ist nVidias integrierter Chipsatz auf dem MSI K7N420 ein echtes Schnäppchen! Für ca. 140 Euro erhält man nämlich Mainboard, 10/100 MBit Lan, ordentlichen Sound und Gafik auf unterem GeForce 2MX Niveau. Zudem zeigte der Chipsatz auf dem A7N266 eine gute Leistung - wir erwarten also einiges vom MSI K7N420!


MSI K7N420 - onboard Grafik aber kein USB 2.0 oder Firewire

MSI K7N420
Das MSI K7N420 A7N266 bietet 5 PCI Steckplätze, 3 Speicherbänke, 6-Kanal Audio über die Dolby-Digital taugliche Southbridge des nForce 420, 10/100 MBit Lan und onboard Grafik mit GeForce 2MX Niveau. MSI packt 3 Slotbleche mit weiteren Anschlüssen bei. Auf einem sitzt (einsam und alleine) der digitale Audio Ausgang (ein digitaler Eingang hätte da locker auch noch draufgepaßt!), auf einem weitern die Diagnose LEDs sowie zwei USB 1.1 Schnittstellen, zwei weitere USB 1.1 Schnittstellen finden sich auf dem dritten Slotblech (insgesammt bietet das Mainboard also 6). Der zweite COM-Port fehlt, es gibt einen Anschluß auf dem Board aber der Adapter liegt nicht bei.
Dort, wo sich normalerweise der erste PCI Slot befindet, hat MSI eine Lücke gelassen und die 5 PCI Slots nach unten gerrückt (dem Layout eines Boards mit 6 PCI Slots folgend). Auf diese Weise bleibt mehr Platz zwischen AGP-Grafikkarte (falls man denn eine einsetzen will) und dem obersten PCI Steckplatz, der normalerweise nicht bestückt wird, um eine optimale Lüftung der Grafikkarte zu gewährleisten.
Der IDE Controller des MSI K7N420 beherrscht ATA100, ATA133 ist ja auch kein großer Verlust. Ähnlich sieht es mit DDR333 Speicher aus. Auf dem Socket A bringt DDR333 - im Gegensatz zur Intel Pentium 4 Plattform - keine entscheidenden Vorteile. Die Northbridge des K7N420 wird durch einen großen, passiven Kühlkörper ausreichend gekühlt und der ATX Stromstecker sitzt vollkommen bescheuert. Die Lage ist in Hinsicht auf die Netzteilkabel nicht ideal gewählt und MSI hat den Stecker so dicht vor die ATX Blende gerückt, daß man ihn kaum wieder abbekommt.
Ansonsten ist das Layout stimmig, die ATX-Halterung zu knapp für ATi Karten (getestet: Radeon VE), das BIOS gesockelt (gut) und die Stromversorgung 3-phasig (ebenfalls gut).

Die Ausstattung

MSI K7N420 Pro
DDR-RAM3* (1,5GB: PC1600 oder PC2100)
AGP, PCI, ISA, CNR/ACR1 (4x), 5, 0, 1
COM, LPT, USB2 (Adapter für COM 2 fehlt), 1, 6 (Adapter für USB 3-6 beigelegt)
VGAja, GeForce 2MX
USB 2.0-
IEEE-1394-
UDMA100/Raid2 / -
Soundja, Dolby Digital kompatibel
Hardwaremonitorja
Lüfteranschluß3
ACPI / APICja / ja
* die Bänke 1 und 2 können mit beidseitigen Modulen bestückt werden, in Bank 3 kann nur ein einseitiges Modul verwendet werden!

Um den CPU Sockel herum gibt es viel Platz für große Kühlkörper, die Rohre der Coolermaster Heatpipe kommen sich jedoch mit den beiden Kondensatoren rechts vom CPU Sockel in die Quere.


ein ordentliches Layout mit kleinen Macken

Das Asus A7N266 legte alle Steckkarten auf einen IRQ (auch wenn das Handbuch anderes behauptet). Mal sehen wie die INT-Tabelle des MSI K7N266 aussieht:

Order 1Order 2Order 3Order 4
PCI 1INT AINT BINT CINT D
PCI 2INT BINT CINT DINT A
PCI 3INT CINT DINT AINT B
PCI 4INT DINT AINT BINT C
PCI 5INT AINT BINT CINT D
Der Interrupt Request Table des MSI K7N420 Pro

MSI folgt im Gegensatz zu Asus der eigenen INT-Tabelle, die Belegung stimmt.
Das BIOS 2 bot weder die Manipulation des Multiplikators noch einen funktionierenden S3 Modus an - der Rechner wachte aus dem Suspend-To-RAM nicht mehr auf. Das BIOS 2.2 behob diese Mängel und hatte deutlich weniger Macken. Der Frontsidebus kann zwischen 100-200-66 und 157-314-79 (CPU-RAM-AGP) eingestellt werden, allerdings nicht stufenlos. Es war mit dem MSI K7N420 nicht möglich, unsere Test-CPU - einen AMD Duron 1 GHz - anständig zu übertakten. Mit dem Detonator 28.32 und onboard Grafik erzeugte Prime95 beim Torture Test Streifen auf dem Bildschirm, sobald der Duron auf 133/266 MHz FSB lief. Mit einem AMD Athlon XP 1800+ war das Problem jedoch sofort verschwunden. Aber wenn wir eine CPU außerhalb ihrer Spezifikation betreiben wollen, können wir das bei Problemen nicht dem Mainboard anlasten. Seltsam jedoch, daß diese CPU auf dem Asus A7N266 und A7V333 problemlos auf 133/266 MHz FSB läuft.
Es sollte noch schimmer kommen: wenn wir den AMD Duron 1 GHz verwendeten und den FSB auf 133 MHz setzten, dann funktioniert der Rechner leidlich (abgesehen von dem Prime95 Problem und sporadischen Hängern). Trennten wir den PC jedoch vom Strom, so bootete der Rechner nicht mehr! Erst nach einem CLEAR-CMOS (die Position des Jumpers war im Handbuch falsch beschrieben) konnten wir den Rechner wiederbeleben. Lief der AMD Duron auf 100/200 MHz FSB, so konnten wir ohne Probleme den Strom an und abklemmen: der Rechner startete jedesmal ohne Probleme sobald er wieder am Strom hing. Auch hier gilt wieder: die CPU war außerhalb ihrer Spezifikation - aber Asus kann das.


Northbridge: passiv gekühlt; AGP und PCI #1 mit Zwischenraum; 3-phasige Stromversorgung

Das Handbuch ist recht sparsam ausgefallen, CD, Floppy sowie ATA100 und ATA66 Kabel bilden neben den drei Slotblechen das Zubehöhr.

Weiter: 2. Setup und Stabilität

1. Ausstattung, Layout, Resourcen
2. Setup und Stabilität
3. Benchmarks: onboard Grafik
4. Benchmarks: TwinBank
5. Fazit

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