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MSI K7T266-Pro v1.0, die erste Begegnung mit dem VIA KT266 1/3
22.07.2001 by doelf

Als ich das MSI K7T266-Pro aus dem Karton nahm, hatte ich gemischte Gefühle. Nach dem VIA KT133A Debakel in Form der 686B-Southbridge war ich reichlich mißtrauisch und habe das Board recht hart rangenommen.


Die umfangreiche Ausstattung
 
Nicht gerade klein: das MSI K7T266-Pro

Das MSI K7T266-Pro machte dabei keinerlei Probleme, der VIA KT266 zeigte keine offenkundigen Schwächen und meine gemischten Gefühle sind immer noch da. Denn das ware Disaster am 686B-Bug war nicht der Fehler an sich, sondern VIAs Informationspolitik. Und die Tatsache, daß ein solch haarsträubender Fehler derart lange unentdeckt blieb. Somit habe ich das MSI K7T266-Pro getestet und kann es empfehlen, ich selber setzte aber weiterhin das Asus A7A266 auf ALi MAGiK Basis ein, da ich in meinem System damit nicht das kleinste Problem habe. Und nein, ich werde nicht von Asus bezahlt, um das zu sagen - das Asus A7A266 habe ich selber bei HiQ Computer in Alsdorf gekauft! Wer es nicht glaubt, kann ja nachfragen. Und bevor ich es vergesse, HiQ Computer waren auch die Quelle für das MSI K7T266-Pro und haben mir das Mainboard (wie immer) schnell und unbürokratisch zur Verfügung gestellt - Danke!

Die Ausstattung

MSI K7T266-Pro
DDR-RAM3 (3GB, PC1600 oder PC2100)
AGP, PCI, ISA, CNR1 (4x), 5, 0, 1
COM, LPT, USB2, 1, 4 (inkl. Adapter, 6 optional)
USB 2.0optional
USB-Netzwerkja
UDMA100/Raid2/(2 optional)
Soundja, 2 Channel
Hardwaremonitorja
Temperaturfühler2 (CPU+Chipsatz)
Lüfteranschluß3

Bemerkenswert ist hierbei der optionale USB 2.0 Controller und das USB-Netzwerk, das MSI mit PC2PC beilegt. Mit PC2PC lassen sich zwei PCs miteinander per USB-Kabel verbinden, wobei die Netzwerkprotokolle TCP/IP, NetBEUI und IPX/SPX unterstützt werden. Treiber gibt es für Windows 98, Me und 2000. Die Datentransferrate ist jedoch etwas mager: mit 8.6Mbps ist diese Lösung für den Anschluß eines Notebooks oder für einen gemeinsamen Internetzugang jedoch völlig ausreichend. Wer mehr will, sollte sich lieber zwei 100Mbps Netzwerkkarten zulegen.

Das Layout
Das Layout des MSI K7T266-Pro ist ganz gut. Dennoch gibt es einige Punkt zu bemängeln: da das Mainboard recht groß ist (30.4 cm x 23.5 cm), würde um ein Haar eine dritte Schraubenreihe zur Befestigung benötigt (wie etwa beim Asus A7A266). Um ein Haar macht hierbei das Board zwar etwas kleiner und senkt die Kosten für die Platine, der nicht unterstützte Überstand ist dadurch jedoch gewaltig und ausgerechnet hier liegen die Speicherbänke und die IDE-, Floppy und Raidanschlüsse, also Bereiche, die beim Einbau stark belastet werden. Ich empfehle dringend, das Board beim Aufstecken der Kabel mit einem Finger zu stützen, sonst wird die Platine leicht überlastet.


"Freischwebende Inszenierung" oder Sollbruchstelle?

Ein weiterer Kritikpunkt fällt ebenfalls auf die drei Speicherbänke: sie liegen zu dicht an der Grafikkarte. Hat man eine etwas längere Grafikkarte, so sollte man sie entfernen, bevor man Arbeitsspeicher ein- oder ausbaut. Die Halterung für die AGP-Grafikkarte ist positiv zu vermerken und der Verzicht auf einen AGP-Pro Steckplatz (optional) schmerzt nur wenig.


Eng: kaum Platz zwischen Speicher und Grafikkarte, der CPU-Sockel sitzt ganz am Rand

Der optionale Raid-Controller (wir hatten keinen) kommt von Promise und die Raid-Anschlüsse sitzen für meinen Geschmack zu weit unten. Den CNR-Steckplatz hätte sich MSI zu Gunsten eines sechsten PCI-Steckplatzes sparen können, auf der anderen Seite wird es schwer 6 PCI-Karten mit einem Interrup-Controller, der nur 4 PCI Interrupts ansteuern kann, unter einen Hut zu bekommen.

INT-AINT-BINT-CINT-D
PCI 1X---
PCI 2-X--
PCI 3--X-
PCI 4---X
PCI 5X---
AGPX---
OnBoard Promise-X--
OnBoard USB 2.0X---
Reihenfolge 1, der Interrupt Request Table des MSI K7T266-Pro

INT-AINT-BINT-CINT-D
PCI 1-X--
PCI 2--X-
PCI 3---X
PCI 4X---
PCI 5-X--
AGP-X--
OnBoard Promise----
OnBoard USB 2.0-X--
Reihenfolge 2, der Interrupt Request Table des MSI K7T266-Pro

Es gibt zwei weitere Varianten für die Interrupt-Vergabe, diese beziehen sich aber nur auf Konfigurationen ohne AGP-Grafikkarte. Wie man sieht, hat der ALi MAGiK 1 hier einen klaren Vorteil (siehe auch: Asus A7A266 Review). Zuletzt wäre da noch der CPU-Sockel, dessen Umgebung weitgehend frei gehalten wurde, der aber sehr weit oben am Board sitzte (wie beim Abit KT7A) und bei engen Gehäusen sehr nahe am Netzteil liegt.
Das englische Handbuch ist umfassend und verständlich, hier gibt es nichts zu beklagen.

Weiter: 2. Kompatibilität und Benchmarks

1. Ausstattung und BIOS
2. Kompatibilität und Benchmarks
3. Overclocking und Fazit
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