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Neu von MSI

MSI K7T266 Pro2-RU - oder was kann der Via KT266a wirklich?, 2/4
07.11.2001 by holger

Die Ausstattung

MSI K7T266 Pro2-RU
DDR-RAM*3 (3GB, PC1600 oder PC2100)
AGP, PCI, ISA, CNR1, 5, 0, 1
COM, LPT, USB2, 1, 4 (inkl. Adapter)
USB 2.04 (inkl. Adapter)
UDMA100/Raid2/2 (Promise)
Soundja, AC97
Hardwaremonitorja
Temperaturfühler2 (CPU+Chipsatz)
Lüfteranschluß3
das Mischen von SD- und DDR-RAM ist nicht möglich!

Das Layout
Ich tauschte das Asus gegen das MSI K7T266 Pro2-RU aus, das mit dem bekannten Promise PDC 20265R und dem nagelneuen NEC USB 2.0-Chip ausgestattet ist. Der nutzlose AC97-Sound sei der Vollständigkeit halber erwähnt. Die Beigaben sind als fürstlich zu bezeichnen, so finden sich zwei ATA-100-, zwei ATA 33- und ein Floppy-Kabel. Ein 4-Port USB 2.0-, ein D-LED-Bracket mit zwei USB 1.1-Anschlüssen (die 4 LED auf dem Board als auch 4 LED auf dem mitgelieferten Bracket zeigen Fehler zuverlässig beim Bootvorgang an. Eine Beschreibung der Post-Funktion findet sich sogar in deutsch), sowie ein Smart Key, ein USB-Dongel, der jeglichen Zugang bei Nicht-Verwendung des Dongels sperrt (für Lan-Partys gut geeignet), liegen dem Board bei.

 
links: D-LED-Bracket und 4x USB 2.0; rechts: der Smart Key

Das Handbuch für das Mainboard ist ausführlich und klar verständlich, darin findet sich eine PCI Interrupt Request-Tabelle. MSI hat sogar an ein gesondertes Handbuch für den Promise-Controller, eine Promise-Treiberdiskette, die bei einer Neuinstallation des Betriebssystems über einen Raid-Verbund unabdingbar ist, gedacht. Auf der mitgelieferten Support-CD finden sich diverse Tools sowie der Virenscanner PC-cillin, der bereits WinXP tauglich ist.


der IRQ-Table des MSI K7T266 Pro2-RU


Platz satt für dicke CPU Cooler

Die schicke rote Platine machte augenscheinlich einen besseren Eindurck als das Asus-Board: Um den von mir verwendeten Swiftech ist eine Menge Platz, Modifikatioen am Kühler sind also nicht nötig. Die Anschlüsse des Promise sind sehr gut zugänglich, ähnlich gut wie bei einer seperaten Controller-Karte; ein gesonderter IDE-LED-Anschluß für die Festplatten am Raid findet sich ebenfalls. Das Board verfügt über fünf PCI-Slots sowie einen nutzlosen CNR-Slot. Auf der Northbridge sitzt kein Kühler, was das Gehör schont. Es stehen drei Fan-Anschlüsse zur Verfüngung. Die Platzierung der drei Ram-Bänke ist geglückt, das Bios ist erfreulicherweise gesockelt!
Einen kleinen Rüffel gibt es für die Platzierung des ATX-Anschlusses, der aber nicht so gravierend ins Gewicht fiel wie anfänglich von mir gedacht, da der Luftstrom in keinster Weise behindert wurde. Ein weiteres Manko stellt die fehlende dritte Schraubenleiste dar; passt man bei der Montage der Kabel nicht ein bißchen auf, kann man die zweite Schraubenleiste als Soll-Bruchstelle nutzen;-)

Das Bios
Das Bios stammt von AMI und ist im Vergleich zum bekannten Award erheblich schneller beim Booten. Sämtliche Tests wurden mit der Version 3.1 durchgeführt. Zwar lag mir die Version 3.23 vor, doch sollen hier keine ominösen Traumwerte bei den Benchmarks gemessen werden, sondern für den User reproduzierbare Ergebnisse. So gehe ich zunächst auf die aufgedeckten Bugs der aktuellen Version 3.1 ein:
Werden die Festplatten am Raid-Area gemäß den Empfehlungen des MSI-Supports installiert, d.h. am Primary Master und Slave, so findet Windows 2000 keine installierten Platten. Probleme bereitete auch der Betrieb einer weiteren Platte am Secondary Master. Das Bios 3.23 zeigte diese Probleme nicht, man kann also davon ausgehen, daß der MSI-Mitarbeiter die Erfahrungen mit der Version 3.23 im Hinterkopf hatte. Die genannten Probs lassen sich jedoch ganz vermeiden, schließt man die Festplatten, wie im Handbuch beschrieben, getrennt am Primary Master und Secondary Master an. Die zusätzliche Platte wird jetzt am Primary Slave betrieben. Streng genommen kann also nicht von einem Bug gesprochen werden.

 
links: wenn der Lüfter langsam dreht...; rechts: Overclocking

Dagegen stellt der Betrieb eines leisen 80mm-Lüfters (YS-Tech FD 1281253B-2A) in Verbindung mit dem Swiftech ein echtes Ärgernis dar. Wird der Rechner neu gestartet, ertönt sogleich eine Sirene und die Meldung mit der Frage, ob der Rechner heruntergefahren oder der Bootvorgang fortgesetzt werden soll. Der Finger bleibt beim Booten also auf der Taste "N" wie NO (nicht herunterfahren) ruhen. Ab welcher Drehzahl das Board Ruhe gibt, wusste der Support leider nicht; zudem findet sich keine Funktion im Bios, um das Monitoring zu deaktivieren. Hier sollte MSI unbedingt nachbessern, da auch Overclocker mit ihren Delta-Lüftern, die am Netzteil angeschlossen werden, mit einem Warnsignal begrüßt werden. Die hier erwähnte MSI-Hotline zeigte sich ansonsten kompetent, hilfsbereit und war vor allem erreichbar!

   
links: IPCA Function; Mitte: Resourcenkontrolle; rechts: Speichertuning

Ansonsten präsentiert sich das Bios aufgeräumt und erstaunlich vielfältig. So kann unter "IPCA Function" festgelegt werden, ob das OS ACPI unterstützt oder nicht. Unter "ACPI Standby State" wird der Mode festgelegt: S1 oder S3. Soll das Mainboard die Verwaltung der Ressourcen übernehmen, stellt man "Plug an Play Aware OS" auf "NO". Gerade dieser Punkt ist für manch einen notwendig, der widerspenstige Hardware, wie die Hauppauge DVB-s, einsetzt. Selbstredend, dass die Programmierer an alle nötigen Overclocker-Features gedacht haben. So finden sich im Bios entsprechende Optionen: "CPU FSB/PCI Overclocking", "CPU Ratio" (Multiplikator), "Vcore" und "DDR Voltage". Wer dem RAM alles abverlangen will, läd einfach die "High Performance Defaults" oder stellt sämtliche Timings per Hand ein. Problemloser gestaltete sich noch nie ein Performance-Test des RAM, "1T Command" ebenso.

Weiter: 3. Benchmarks und Kompatibilität

1. Einleitung
2. Ausstattung und BIOS
3. Benchmarks und Kompatibilität
4. Fazit

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