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Neu von MSI

MSI KT3 Ultra, VIA KT333 mit Bluetooth 2/6
24.04.2002 by doelf

Das Testsystem
Für die Kompatibilitätstests wurden zusätzliche PCI-Karten herangezogen.

  • Mainboard: MSI KT3 Ultra RAID BIOS 5.2, Asus A7V333 BIOS 1.05, NoName VIA KT266A 1.0
  • Gehäuse, Netzteil: Miditower mit ChannelWell 300W Netzteil
  • CPU AMD Duron 1GHz, AMD Athlon XP 1800+ (Socket-A)
  • CPU Cooler: Alpha PAL6035
  • DDR-RAM Module: 1x DDR-RAM PC2700 CL2.5 (Apacer/Samsung), 2x DDR-RAM PC2100 CL2.5 Crucial
  • Grafikkarte(n): ATI Radeon 32MB VE mit Treiber 5.13.01.6015, AOpen GeForce 3 Ti200 128MB mit Detonator 28.32
  • Soundkarte(n): Soundblaster 128 in PCI #2 mit Windows 2000 Treiber
  • Netzwerkkarte(n): NoName mit Realtek Chip in PCI #4 mit Windows 2000 Treiber
  • Primary Master: Festplatte IBM 10GB 5400RPM
  • Primary Slave: -
  • Secondary Master: CD-ROM Teac 40x
  • Secondary Slave: -
  • Microsoft Wheelmouse (Ball) an PS/2
  • Drucker: Epson Stylus 760 via USB und USB 2.0
  • OS: Windows 2000 Professional SP2

Stabilität
Wir testeten das System mit einem AMD Duron 1 GHz und einem Athlon XP 1800+. Dabei lief der AMD Duron außerhalb seiner Spezifikationen auf dem MSI KT3 Ultra nicht immer stabil. Um die Vergleichbarkeit mit den vorangegangenen Tests zu wahren, haben wir die Benchmarks dennoch mit dieser CPU ausgeführt. Oberhalb von 182 MHz Frontsidebus wurde das MSI KT3 Ultra sehr instabil (das Asus A7V333 kam bis 197 MHz). Außer Acht lassen darf man jedoch nicht, daß Asus deutlich mehr Spannung an den Speicher anlegt (ca. 2.85 Volt), als die Spezifikation vorschreibt (2.5 Volt). Aber nun zurück zum MSI KT3 Ultra:

  • Vollast Stresstest
    Wir haben seit 2002 den Stresstest für Mainboards verschärft. Das Mainboard wird mit stabilen, auf anderen Platinen bereits getesteten Treibern betrieben. Für die AGP Last sorgt 3DMark2001SE, das 100 Runden dreht. Speicher und CPU Last werden gleichzeitig von SiSoft Sandra 2002 (Burn-In) generiert, das im Hintergrund läuft. Zudem wird Prime95 im Torture-Test die Systemintegrität überwachen - wird die Last zu hoch, wird die Software Rechenfehler beanstanden (wie schon auf den SiS Platinen von Elitegroup).
    Ergebnis: Athlon XP 1800+ bei 133/266 MHz FSB und 166/333 MHz RAM mit 2/2/2/5/1T bestanden
  • Speichertest
    Hier bestücken wir Platinen, die den Vollast Stresstest bestanden haben, mit drei Speicherbausteinen. Da wir nur einen PC2700 Baustein hatten, testeten wir das MSI KT3 Ultra der Fairness wegen auch nur mit 133/266 MHz Speichertakt.
    Ergebnis: 3 Speichermodule bei 133/266 MHz 2,5/3/3/6/2T bestanden
  • IDE Transfertest
    Die leidigen VIA KT133A Erfahrungen zwingen uns diesen Test durchzuführen. Von einer Test-CD werden Daten auf die Festplatte kopiert und dort entpackt. Dieser Test wurde auf einer IBM IC35L060 60GB 7200RPM durchgeführt, die am Primary IDE als Slave hing.
    Ergebnis: 50 GB sauber kopiert und bestanden
  • USB 1.1 / USB 2.0 Funktionstest
    Der VIA KT133A sorgte für erheblichen USB-Frust, aus diesem Grund wurde dieser Test eingeführt. Mit einem Epson 760 sowie einer Digitalkamera schaufelten wir Daten über den USB 1.1 sowie den USB 2.0 Anschluß. Es wurden nur USB 1.1 Geräte verwendet!
    Ergebnis: keine Probleme, Test bestanden
  • LPT Test
    Wieder einmal war der VIA KT133A Auslöser für diesen Test, da sich unser Drucker an Boards mit diesem Chipsatz nur im langsamsten Modus betreiben ließ. Der VIA KT333 machte das besser:
    Ergebnis: keine Probleme, Test bestanden
  • PCI Kompatibilität und Leistung
    Neben der SB 128 Soundkarte und einer Realtek Netzwerkkarte kamen die RME Digi32 sowie ein Asus UW-SCSI Controller zum Einsatz. Damit waren 4 der 5 PCI-Steckplätze belegt. Das MSI KT3 Ultra wurde hierbei im Apic Modus betrieben.
    Zusätzlich wurde die Leistung des PCI-Busses mit einer Promise TX2 IDE-Controller-Karte getestet. Hierbei zeigte der KT333 ähnlich schlechte Werte wie der VIA KT266A (ca. 63MB Burstrate bei einer IBM IC35L060 60GB 7200RPM), der VIA RAID Performance Patch brachte immerhin 72MB. Damit liegt der KT333 aber immer noch hinter dem AMD 760MP, nForce 420, SiS 745 und Intel i845D.
    Ergebnis: Test noch bestanden
Das MSI KT3 Ultra kommt recht gut durch den Test, es hat aber - bedingt durch VIAs KT333 Chipsatz - mit der gleichen, niedrigen PCI-Burst-Rate zu kämpfen wie zuvor schon das Asus A7V333. Im Stabilitätstest haben wir den AMD Athlon XP eingesetzt, da der AMD Duron auf dem MSI KT3 Ultra zu viele Probleme machte, wenn er außerhalb seiner Spezifikation betrieben wurde.

Weiter: 3. Benchmarks: Duron FSB 200

1. Ausstattung und Layout
2. Setup und Stabilität
3. Benchmarks: Duron FSB 200
4. Benchmarks: Duron FSB 333/366
5. Benchmarks: Athlon XP 1800+
6. Fazit

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