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NesteQ E2CS X-Strike XS-1000 - Go for Gold! - Druckansicht - Seite 1 von 14

Kraftvoll und sparsam soll ein modernes Netzteil sein. NesteQ verspricht bei seinem Modell E2CS X-Strike XS-1000 eine Leistung von 1.000 Watt und eine typische Energieeffizienz von knapp 91 Prozent. Die Zertifizierung "80Plus Gold", derzeit die höchste Wertung von 80Plus, hat das Gerät bereits erhalten. Nun tritt es bei Au-Ja zum Test an, um sich unseren Editor's Choice zu sichern.


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Lange Zeit waren Computer wahre Stromschleudern, da die Hersteller bei den Netzteilen nur auf den Preis geachtet hatten. Durch die mieserable Energieeffizienz der Netzteile wurde ein großer Teil des Stroms ungenutzt als Abwärme in die Umgebung abgegeben. Da die entstandene Hitze abgeführt werden musste, drehten die Lüfter der Netzteile entsprechend schnell und erzeugten dabei einen hohen Lärmpegel. Energieeffiziente Hardware brachte in solchen Systemen kaum Vorteile, denn insbesondere bei geringer Last war der Wirkungsgrad der Netzteile sehr schlecht.

Leistungsfaktorkorrekturfilter (PFC)
Ausgerechnet als Prozessoren und Grafikkarten immer stromhungriger wurden, trat eine Wende ein. Nichtlineare Verbraucher wie Schaltnetzteile erzeugen unerwünschte Oberschwingungen und somit Abweichungen von der Sinuskurve, da sie den Strom in Form von kurzen, hohen Stromimpulsen ziehen. Diese höherfrequenten Abweichungen sind in zweierlei Hinsicht problematisch: Einerseits kännen sie zu Störungen bei anderen elektrischen Geräten führen, andererseits verursachen die Blindströme Verluste im Leitungsnetz und in den Transformatoren des Stromversorgers. Die Lösung für dieses Problem war der Leistungsfaktorkorrekturfilter (PFC), welcher in Europa seit dem 1. Januar 2001 für alle Netzteile, die mehr als 75 Watt aus dem Stromnetz ziehen, vorgeschrieben ist (DIN EN 61000-3-2).

Erstrebenswert ist ein Leistungsfaktor (Verhältnis zwischen Wirk- und Scheinleistung) von 1,0, doch ohne PFC erreichen Schaltnetzteile maximal einen Wert von 0,6. Durch die Verwendung eines passiven Filters, welcher aus Reihen einfacher Drosselspulen besteht, kann man den Leistungsfaktor auf 0,8 verbessern. Sinnvoll ist dies aus Kostengründen für Netzteile unter 200 Watt, denn aktive Filter sind aufwändiger und die hierfür notwendigen Bauteile teurer. Aktive Filter arbeiten mit Pulsbreitenmodulation, wobei die Transistoren selbst höherfrequente Störungen erzeugen, weshalb ein passiver Filter nachgeschaltet wird. Dessen Spulen sind jedoch deutlich geringer dimensioniert, so dass Netzteile mit aktiver PFC kleiner und leichter sind und zudem kühler arbeiten. Sie erreichen üblicherweise einen Leistungsfaktor von 0,99. Der aktive PFC darf als Grundlage für die Entwicklung sparsamer und leiser Netzteile betrachtet werden.

DC-DC-Technologie
Mit der Einführung der 80Plus-Zertifizierung wurde dann erstmals eine klare Messlatte für die Effizienz von Netzteilen gelegt, welche für den Kunden transparent und nachvollziehbar ist. Wenn das 80Plus-Logo auf einem Netzteilkarton zu finden ist, erreicht das Gerät in üblichen Lastzuständen eine Effizienz von mindestens 80 Prozent. Die Hersteller nahmen diese Zertifizierung schnell an, so dass bald weitere Effizienzklassen folgten. Die zweite Stufe "80Plus Bronze" ließ sich dabei noch mit gängigen Konstruktionen in Verbindung mit besseren Bauteilen erreichen, doch für Silber und Gold mussten die Hersteller tiefer in die Trickkiste greifen. Die Lösung nennt sich DC-DC-Technologie. Statt eines +12V/+5V-Transformators, bei dem eine Drossel +3,3V aus der +5V-Ebene erzeugt, kommt hier ein reiner +12V-Transformator zum Einsatz. Wie beim Spannungswandler des Mainboards übernehmen dann zwei VRMs (Voltage Regulator Module) die Erzeugung von +5V sowie +3,3V. Diese Bauweise spart nicht nur Platz, sondern ermöglicht auch eine Energieeffizienz von um die 90 Prozent.

Offizielle 80 Plus Resultate
Betrachten wir zunächst die unabhängigen Messergebnisse von 80 Plus. Die Messungen von 80 Plus werden mit 115 Volt vorgenommen, unsere Testsysteme werden aber mit 230 Volt betrieben. Daher kann es vorkommen, dass sich einzelne Netzteile abweichend verhalten. Zudem sind Qualitätsschwankungen in der Produktion möglich. Folgende Modelle werden wir heute zum Vergleich heranziehen:

Wirkungsgrad laut 80 Plus:
Modell20%50%100%Ø
be quiet! Pro P8-900W87,8389,3785,9687,72
be quiet! Pro P7-750W82,8085,5982,6883,69
Cougar 1000 CM85,6787,4383,6085,56
FSP Everest 101084,2285,1080,0683,13
NesteQ XS-100088,2390,9389,2089,46
XFactor REX-750AS82,0485,3083,0183,45

Für die "80Plus Standard"-Wertung muss das Netzteil in drei Lastzuständen mit einer Effizienz von mindestens 80 Prozent arbeiten. Die Anforderungen für "80Plus Bronze" liegen etwas höher, hier muss das Gerät bei 20- und 100-prozentiger Auslastung zumindest 82 Prozent und bei Halblast sogar 85 Prozent Effizienz erreichen. Wer nach "80Plus Silber" greift, muss bei 20- und 100-prozentiger Auslastung mit 85 Prozent Effizienz aufwarten und bei Halblast zumindest 88 Prozent erreichen. Die Königsklasse "80Plus Gold" verlang eine Effizienz von 87 Prozent bei 20- und 100-prozentiger Auslastung sowie eine 90-prozentige Effizienz bei Halblast.




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Die Übersichtstabellen
Verschaffen wir uns zunächst einen Überblick der Eckdaten, Leistung und Anschlussmöglichkeiten unseres Testkandidaten und der verwendeten Vergleichsmodelle. Betrachten wir zunächst die maximale Leistung in Watt, die Anzahl der +12V-Spannungskreise, die maximale Effizienz (laut Hersteller) sowie Anzahl und Durchmesser der verbauten Lüfter:

Die Eckdaten
ModellWatt+12VEffizienzLüfter
be quiet! Pro P8-900W900492%1 x 120 mm
be quiet! Pro P7-750W750689%1 x 120 mm
Cougar 1000 CM1000689%1 x 140 mm
FSP Everest 10101010485%1 x 120 mm
NesteQ XS-10001000492%1 x 135 mm
Nexus RX-8500850485%1 x 140 mm
XFactor REX-750AS7504>80%1 x 135 mm

Seit der Version 2.2 schreibt der "ATX12V Power Supply Design Guide" zwei unabhängige +12V-Spannungskreise vor, falls Stromstärken von mehr als 18 Ampere zu erwarten sind. Hierdurch will man eine höhere Stabilität gewährleisten und die sogenannten "Peak Voltage Ripple" glätten. Alle in diesem Vergleich verwendeten Netzteile verfügen über mindestens vier +12V-Spannungskreise, hierzu gehört auch das NesteQ XS-1000. Kurioser Weise bieten die Modellvarianten mit 750 und 850 Watt sogar sechs +12V-Spannungskreise.

Die Leistungsverteilung
Folgende Angaben machen die Hersteller zur Verteilung der Leistung auf die unterschiedlichen Spannungsschienen. Die -5 Volt Schiene wurde im ATX12V Power Supply Design Guide V2.2 gestrichen und muss nicht mehr angeboten werden. Ältere Systeme, welche auf -5 Volt angewiesen sind, funktionieren nicht mit diesen Netzteilen.

Leistung pro Schiene in Watt
Modell+12V+5V+3,3V+5VSB-12V-5V
be quiet! Pro P8-900W86418020,06,0-
be quiet! Pro P7-750W72018020,09,6-
Cougar 1000 CM960175k.A.k.A.-
FSP Everest 101098525-
NesteQ XS-100099818030,09,6-
Nexus RX-850076017015,06,0-
XFactor REX-750AS65018020,0-

Die aktuelle Netzteilgeneration ist so ausgelegt, dass beinahe die vollständige Leistung auf den +12V-Spannungskreisen zur Verfügung steht. Das NesteQ XS-1000 kann beispielsweise bei 1000 Watt Gesamtleistung bis zu 998 Watt auf der +12V-Ebene verkraften. Die Bedeutung der +5V-Schiene hat hingegen deutlich abgenommen.

Die maximalen Stromstärken
Während zu Sockel A und Sockel 370 Zeiten die +3,3 und +5 Volt Spannungskreise noch sehr stark belastet wurden, änderte sich dies mit Intels Pentium 4 Prozessor und der Einführung des ATX+12V-Anschlusses. Doch nicht nur die aktuellen Prozessoren beziehen ihren Strom aus den +12V-Schienen, auch die 6- und 8-Pin-Anschlüsse für PCI-Express Grafikkarten liefern ausschließlich +12 Volt.

Die Stromstärken in Ampere
Modell+12V+5V+3,3VVSB-12V-5V
be quiet! Pro P8-900W2x 22
2x 32
30244,00,5-
be quiet! Pro P7-750W6x 2030264,00,8-
Cougar 1000 CM4x 24
2x 28
30304,00,8-
FSP Everest 10104x 2030303,01,0-
NesteQ XS-10004x 3025256,00,8-
Nexus RX-85004x 2024303,00,5-
XFactor REX-750AS4x 1830283,00,8-

Die vier +12V-Spannunsgkreise des NesteQ XS-1000 können mit jeweils 30 Ampere belastet werden. Zudem bietet NesteQ eine Technologie namens "+12V Power-Plus", welche am ATX+12V-Anschluss bis zu 45 Ampere erlaubt und auf den PEG6+2-Steckern bis zu 75 Ampere verkraftet. Mit jeweils 25 Ampere fallen die +5V- und +3,3V-Ebene hingegen recht schwach aus.

Die Anschlüsse
Betrachten wir nun die unterschiedlichen Anschlusskonfigurationen der Netzteile. Als "Molex" werden die 4-Pin-Stecker für PATA-Festplatten und optische Laufwerke bezeichnet, mit "Floppy" und "SATA" sind die Stecker der entsprechenden Geräte gemeint. "PEG" kennzeichnet die 6- oder 8-Pin-Anschlüsse für PCI-Express Grafikkarten. Bei den Power (PWR) und +12V Anschlüssen geben wir nicht ihre Anzahl, sondern ihre Konfiguration an:

Die Anschlüsse
ModellPWR+12VPEGMolexFloppySATA
be quiet! Pro P8-900W20+44/8
4+4
4927
be quiet! Pro P7-750W20+44/6/841528
Cougar 1000 CM20+44/86718
FSP Everest 101020+44/84619
NesteQ XS-100020+48
4+4
86210
Nexus RX-850020+44/84626
XFactor REX-750AS20+44+44716

Das NesteQ XS-1000 bietet acht Anschlüsse für PCI-Express-Grafikkarten, sechs Molex-Stecker und zehn SATA-Stecker. Hinzu kommen zwei Floppy-Anschlüsse sowie sechs 3-Pin-Stecker für Gehäuselüfter. Einer der Lüfterstränge versorgt die angeschlossenen Lüfter mit +12 Volt, so dass sie mit voller Drehzahl arbeiten. Der zweite liefert nur +5 Volt und reduziert damit die Geschwindigkeit der Lüfter deutlich.




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NesteQ E2CS X-Strike XS-1000: Lieferumfang
Im Verlauf der letzten Monate hatten wir uns viele hochwertige, preiswerte und zuweilen auch richtig billige Netzteile angesehen und dabei immer einen hohen Wert auf eine möglichst gute Energieeffizienz gelegt. Mit dem NesteQ E2CS X-Strike XS-1000 erreichen wir diesbezüglich einen neuen Höhepunkt, denn dieses Netzteil gehört zu den wenigen Modellen, welche bereits mit "80Plus Gold" zertifiziert wurden.


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Zum Lieferumfang des E2CS X-Strike XS-1000 gehören ein Netzkabel, vier silberfarbene Schrauben, zehn schwarze Kabelbinder aus Kunststoff, vier schwarze Abdeckungen für die Kabelenden, sechs schwarze Kabelschläuche und ein ausführliches Handbuch in deutscher und englischer Sprache. In einer kleinen Tasche finden wir zudem die modularen Kabelstränge.


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Im Gegensatz zu anderen Herstellern bietet NesteQ nicht nur abnehmbare Kabelstränge, sondern gibt dem Benutzer mit dem patentierten "Enhanced Easy Connecting System" sogar die Möglichkeit, diese Kabelstränge aus einzelnen Segmenten zu konfigurieren. Bis zu vier Segmente dürfen zu einem Kabel zusammengesteckt werden, so dass man eine weitreichende Freiheit in Bezug auf die Kabellängen und Anschlüsse erhält.


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Abgesehen von den modularen Strängen gibt es jedoch auch Kabel, die fest mit dem Netzteil verbunden sind. Hierzu gehören die Versorgungskabel des Mainboards (ATX24, ATX+12V und EPS+12V), das Kabel zur Überwachung des Netzteillüfters und zwei Kabelstränge mit je zwei Anschlüssen für PCI-Express-Grafikkarten.




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NesteQ E2CS X-Strike XS-1000: Kabelkonzept
Hier eine Übersicht aller Kabel sowie die Positionen der Stecker:

Die Anschlüsse des NesteQ XStrike E2CS XS-1000
Strang/BuchsePos#1Pos#2Pos#3Pos#4Pos#5
ATX/EPS 24-Pin
fest am Gerät
ATX24
61,0cm
----
EPS+12V
fest am Gerät
EPS8
61,0cm
----
ATX+12V
fest am Gerät
ATX4+4
62,5cm
----
PEG
fest am Gerät
PEG6
62,0cm
PEG6+2
76,5cm
---
PEG
fest am Gerät
PEG6
62,0cm
PEG6+2
76,5cm
---
Netzteillüfter
fest am Gerät
3-Pin
51,0cm
----
PEG
abnehmbar
PEG6+2
50,0cm
----
PEG
abnehmbar
PEG6+2
50,0cm
----
PEG
abnehmbar
PEG6+2
50,0cm
----
PEG
abnehmbar
PEG6+2
50,0cm
----
SATA
abnehmbar
SATA
26,0cm
SATA
42,0cm
Verl.
48,0cm
--
SATA
abnehmbar
SATA
26,0cm
SATA
42,0cm
Verl.
48,0cm
--
SATA
abnehmbar
SATA
26,0cm
SATA
42,0cm
Verl.
48,0cm
--
SATA
abnehmbar
SATA
26,0cm
SATA
42,0cm
Verl.
48,0cm
--
SATA
abnehmbar
SATA
26,0cm
SATA
42,0cm
Verl.
48,0cm
--
PATA
abnehmbar
Molex
25,0cm
Molex
40,0cm
Verl.
46,0cm
--
PATA
abnehmbar
Molex
25,0cm
Molex
40,0cm
Verl.
46,0cm
--
PATA
abnehmbar
Molex
25,0cm
Molex
40,0cm
Verl.
46,0cm
--
Floppy
abnehmbar
Floppy
5,5cm
----
Floppy
abnehmbar
Floppy
5,5cm
----
Verlängerung
abnehmbar
Verl.
41,0cm
----
Verlängerung
abnehmbar
Verl.
41,0cm
----
Lüfter +12V
abnehmbar
3-Pin
51,0cm
3-Pin
56,0cm
3-Pin
63,0cm
--
Lüfter +5V
abnehmbar
3-Pin
51,0cm
3-Pin
56,0cm
3-Pin
63,0cm
--

Hinweis: Die Abkürzung "Verl." steht in obiger Tabelle für die Stecker, mit denen das nächste Kabelsegment verbunden wird.


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Für die modularen Kabel stehen acht Buchsen zur Verfügung. Vier davon, nämlich die beiden roten und die beiden blauen, dienen einzig zum Anschluss von Grafikkarten. Die vier schwarzen Buchsen sind hingegen für Laufwerke und Lüfter vorgesehen. NesteQ hat sowohl die Stecker als auch die Buchsen farblich gekennzeichnet und physikalisch kodiert, so dass es nicht zu gefährlichen Verwechslungen kommen kann.




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NesteQ E2CS X-Strike XS-1000: Besonderheiten
Ebenfalls zum Lieferumfang gehört der PS-On-ATX-Adapter, mit dem man das Netzteil auch ohne Mainboard einschalten kann.


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Der Betrieb eines Netzteils ohne Verbraucher ist jedoch riskant und keinesfalls empfehlenswert. Sinn des Adapters ist daher ausschließlich die Funktionsprüfung des Netzteils, womit wir zu einer weiteren Besonderheit kommen: Das "Power Monitoring Panel".


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Hierbei handelt es sich um vier LEDs, die auf der Rückseite des Netzteils verbaut wurden und den Status der +12V, +5V, +3,3V und +5VSB Schienen anzeigen. Sollte es Probleme geben, kann man das Netzteil mit Hilfe des PS-On-ATX-Adapters starten und nachschauen, ob alle Schienen einwandfrei funktionieren oder irgendwo ein Fehler steckt.


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Wie bereits erwähnt, beherrscht das Gerät NesteQs patentierte "+12V Power-Plus Technologie". Dies bedeutet, dass wir es mit vier unabhängigen +12V-Spannungskreisen zu tun haben, welche die Laufwerke und Lüfter versorgen und die jeweils mit bis zu 30 Ampere belastbar sind. Die kombinierte Kraft dieser vier Spannungskreise steht zudem dem Mainboard und den Grafikkarten zur Verfügung. Laut Hersteller kann der EPS+12V-Anschluss mit maximal 30 Ampere belastet werden, der ATX+12V-Anschluss mit 45 Ampere und die PEG-Anschlüsse der Grafikkarten mit bis zu 75 Ampere.




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NesteQ E2CS X-Strike XS-1000: Oberfläche und Lüfter
Das NesteQ E2CS X-Strike XS-1000 erfüllt die ATX12V-Spezifikation in der Version 2.2 und ist auch EPS 2.91 konform. Mit einer Bautiefe von nur 160 mm ist das NesteQ E2CS X-Strike XS-1000 erstaunlich kompakt für seine Leistungsklasse und bereitet beim Einbau in typische ATX-Gehäuse keinerlei Probleme. Die Oberfläche des Netzteils wurde mit einer schwarzen, gebürsteten Lackierung versehen, die zwar einen widerstandsfähigen Eindruck macht aber auch eine Angriffsfläche für Fingerabdrücke bietet.


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Während be quiet! bei der aktuellen Generation seiner Baureihe "Dark Power Pro" auf einen Lüfternachlauf verzichtet hat, bietet NesteQ einen solchen an. Nach dem Herunterfahren des PC läuft der Netzteillüfter für 120 Sekunden weiter, um die während des Betriebs aufgestaute Abwärme aus dem Gehäuse zu ziehen.


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Der Lüfter hat einen Durchmesser von 135 mm und stammt von Globewin. Es handelt sich um das Modell RL42 B1352512H-3M, welches ein Hydraumatic-Lager mit elf Lüfterblättern kombiniert. Das Netzteil regelt die Drehzahl des Lüfters temperaturabhängig.


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Im oberen Bereich des Lüfters sieht man ein Stück transparenter Kunststofffolie. Dieses dient zur Optimierung des Luftflusses, denn es verhindert, dass die Luft auf der Rückseite des Gerätes austritt, ohne zuvor die Kühlprofile und die auf diesen montierten MOSFETs passiert zu haben.




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NesteQ E2CS X-Strike XS-1000: Innenleben
Werfen wir zum Abschluss noch einen Blick auf das Innenleben des Netzteils. Eng geht es im E2CS X-Strike XS-1000 zu, denn neben der aufwändigen Schaltung muss auch das Anschlusspanel für die modularen Kabel auf nur 160 mm Bautiefe untergebracht werden. Andere Hersteller machen sich das Leben etwas leichter und arbeiten mit 180 oder gar 200 mm Bautiefe. Wie und ob der Kunde das Netzteil dann in sein Gehäuse bekommt, steht allerdings auf einem anderen Blatt.


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Allerdings hätte NesteQ den vorhandenen Platz besser nutzen können, beispielsweise durch die Verlagerung eines Teils der Elektronik auf die Anschlussplatine für die abnehmbaren Kabelstränge. Die Transformatoren befinden sich wie so oft in der Mitte des Netzteils zwischen den Kühlprofilen. Auf einer kleinen Zusatzplatine finden wir den PFC/PWM-Controller CM6800AG.


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Neun N-Channel Leistungs-MOSFETs des Typs AP95T07GP von Advanced Power Electronics verteilen sich auf die Vorder- und Rückseite des oberen Kühlprofils.


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Fünf weitere, in ihren Abmessungen recht gewaltige N-Channel Leistungs-MOSFETs finden sich an den beiden unteren Kühlprofilen. Es handelt sich dabei um den Cool MOS Power-Transistor SPW24N60C3 des Herstellers Infineon.


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Auf dem obigen Foto kann man drei dieser Leistungs-MOSFETs hinter den beiden Primärkondensatoren erkennen. Die Primärkondensatoren stammen vom japanischen Hersteller Nippon Chemi-Con, ihre Eckdaten lauten: 390 Microfarad, 400 Volt und 105° Celsius.




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Die Testkonfiguration
Unsere neue Testplattform für Netzteile basiert auf Intels Core i7 965 Extreme Prozessor und dem Mainboard ASUS P6T Deluxe mit dem BIOS 1606. Um auf die unterschiedlichen Leistungsklassen der Netzteile eingehen zu können, werden wir den Prozessor für leistungsstarke Geräte übertakten und das Testsystem mit unterschiedlichen Grafikkarten kombinieren. Die Auswahl reicht von einer Radeon HD 2400 Pro über die Radeon HD 4770 und Radeon HD 4870 bis hin zur einer CrossFire-Kombination aus Radeon HD 4870 und Radeon HD 4870 X2.

Die Testkonfiguration bis 300 Watt
Die Einstiegsklasse geht bis maximal 300 Watt. Diese Netzteile besitzen keinen PEG-Anschluss für Grafikkarten, die mehr als 75 Watt Strom benötigen. Der Hauptverbraucher im System ist somit die CPU:

Die Testkonfiguration für 300 bis 450 Watt
Die Netzteile der unteren Leistungsklasse sind oberhalb von 300 Watt mit einem PEG-Anschluss ausgestattet. In unserer Konfiguration ist der Prozessor dennoch durstiger als die Grafikkarte:

Die Testkonfiguration für 450 bis 600 Watt
Netzteile der mittleren Leistungsklasse mit zwei PEG-Anschlüssen bekommen einen übertakteten Prozessor und eine anspruchsvollere Grafikkarte, genauer gesagt eine Powercolor Radeon HD 4870, vorgesetzt. Diese Grafikkarte verbraucht bereits etwas mehr Strom als der Prozessor.

Die Testkonfiguration für 600 bis 750 Watt
Bei der gehobenen Leistungsklasse läuft die CPU weiterhin mit 3,60 GHz, dafür legen wir bei der Grafikkarte nochmals nach und setzen eine Radeon HD 4870 X2 mit zwei Grafikprozessoren ein. Diese Karte verbraucht in etwa doppelt soviel Strom wie der Prozessor.

Die Testkonfiguration für 750 bis 1000 Watt
Der maximale Ausbau für Netzteile bis 1000 Watt entspricht der Konfiguration bis 750 Watt, doch diesmal übertakten wir den Prozessor auf 3,73 GHz und stellen der Radeon HD 4870 X2 eine Radeon HD 4870 zur Seite, so dass nun drei GPUs versorgt werden müssen. Zudem werden drei Lüfter der 92mm-Klasse verwendet, um das System stabil zu halten:




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Messergebnisse: Idle
Jedes Netzteil wurde in vier Lastzuständen vermessen, diese Durchläufe dauerten jeweils eine Stunde und wurden dreimal wiederholt, um zufällige Abweichungen auszuschließen. Während der Messläufe werden der Stromverbrauch und die Spannungen protokolliert. Zunächst messen wir den Stromverbrauch ohne Prozessor- und Grafiklast (idle), der Verbrauch ist dabei sehr konstant. Der Core i7 965 Extreme läuft dank 1,325 Volt auf 3,73 GHz und als Grafikkarten arbeiten eine Radeon HD 4870 X2 sowie eine Radeon HD 4870 im CrossFire-Betrieb. Drei Zusatzlüfter mit 92 mm Durchmesser halten Speicher, Grafikkarten und Chipsatz kühl. Bereits ohne Last nähern wir uns der 300-Watt-Marke:

Leistungsaufnahme Gesamtsystem IDLE in Watt (niedriger ist besser)
be quiet! Pro P8-900W
268
NesteQ XS-1000
268
Cougar 1000 CM
278
be quiet! Pro P7-750W
282
FSP Everest 1010
286
Nexus RX-8500
286
XFactor REX-750AS
286

Im lastfreien Betrieb übernimmt das NesteQ X-Strike XS-1000 zusammen mit dem be quiet! Dark Power Pro P8-900W die Spitze des Testfeldes, doch noch kann sich unser "Goldjunge" keinen Vorteil verschaffen. Betrachten wir jetzt die Spannungsstabilität:

NesteQ E2CS X-Strike XS-1000 in %
 
+3,3V
2.12
+5V
2.8
+12V
1.58

be quiet! Pro P8-900W: Abweichungen in %
 
+3,3V
2.42
+5V
1.4
+12V
0.17

be quiet! Pro P7-750W: Abweichungen in %
 
+3,3V
1.21
+5V
0.4
+12V
1.67

Cougar 1000 CM: Abweichungen in %
 
+3,3V
0
+5V
1.8
+12V
1.17

FSP Everest 1010: Abweichungen in %
 
+3,3V
2.42
+5V
3.4
+12V
0.25

Nexus RX-8500: Abweichungen in %
 
+3,3V
0.61
+5V
0.4
+12V
0.17

XFactor REX-750AS: Abweichungen in %
 
+3,3V
0.61
+5V
2.8
+12V
0.67

Die deutlichste Abweichung messen wir beim NesteQ X-Strike XS-1000 mit 2,8 Prozent auf der +5V-Schiene, hier liegt ebenso wie auf der +12V-Ebene etwas zuviel Spannung an. Die +3,3V-Schiene liegt hingegen um 2,12 Prozent unter dem Soll. Abweichungen von weniger als drei Prozent sind zwar ein gutes Ergebnis und völlig unbedenklich, es gibt im Testfeld aber einige Netzteile die in dieser Disziplin besser abschneiden.




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Messergebnisse: CPU-Last
Zunächst werden wir den auf 3,73 GHz übertakteten Core i7 965 Extreme mit Hilfe des Tools Core2MaxPerf mit acht Threads belasten. Dieses Programm erzeugt eine Last, welche man mit normalen Anwendungen fast nie erreichen kann. Der in diesem Durchlauf erzeugte Stromverbrauch schwankt nur geringfügig.

Leistungsaufnahme Gesamtsystem CPU-Last in Watt (niedriger ist besser)
NesteQ XS-1000
400
be quiet! Pro P8-900W
404
Cougar 1000 CM
416
be quiet! Pro P7-750W
422
XFactor REX-750AS
426
FSP Everest 1010
428
Nexus RX-8500
429

Mit Hilfe des Prozessors können wir das NesteQ X-Strike XS-1000 zu 40 Prozent auslasten. Das Gold-Netzteil kann sich leicht vom be quiet! Dark Power Pro P8-900W absetzen, welches allerdings nur 900 Watt leistet und in diesem Szenario dichter an der Ideallast von 50 Prozent liegt. Schauen wir uns nun die Spannungen an:

NesteQ E2CS X-Strike XS-1000 in %
 
+3,3V
2.42
+5V
2.4
+12V
1.17

be quiet! Pro P8-900W: Abweichungen in %
 
+3,3V
3.03
+5V
1
+12V
0.25

be quiet! Pro P7-750W: Abweichungen in %
 
+3,3V
1.52
+5V
0.4
+12V
1.67

Cougar 1000 CM: Abweichungen in %
 
+3,3V
0.61
+5V
1.4
+12V
1.17

FSP Everest 1010: Abweichungen in %
 
+3,3V
3.03
+5V
3.4
+12V
0.75

Nexus RX-8500: Abweichungen in %
 
+3,3V
0.61
+5V
1
+12V
0.17

XFactor REX-750AS: Abweichungen in %
 
+3,3V
1.52
+5V
2.8
+12V
0.17

Während die +3,3V-Schiene des NesteQ X-Strike XS-1000 um 2,4 Prozent nach unten abweicht, tut die +5V-Ebene das Gleiche nach oben. Mit +12,14 Volt erreicht die +12V-Schiene ein sehr gutes Ergebnis, doch auch diesmal schneiden andere Netzteile noch etwas besser ab.




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Messergebnisse: GPU-Last
Nun erzeugen wir Last auf den Grafikkarten und messen nochmals den Stromverbrauch sowie die Spannungen. Wir verwenden die Software Furmark 1.6.5 (etqw.exe, 1280 x 1024 Bildpunkte, keine Kantenglättung) in Kombination mit AMDs Catalyst 9.6, so dass wir CrossFire nutzen können und der Treiber die Taktraten der Grafikprozessoren nicht beschneidet. Die generierte Last übersteigt die Anforderungen normaler Spiele deutlich.

Leistungsaufnahme Gesamtsystem GPU-Last in Watt (niedriger ist besser)
NesteQ XS-1000
676
be quiet! Pro P8-900W
688
Cougar 1000 CM
692
be quiet! Pro P7-750W
708
Nexus RX-8500
720
FSP Everest 1010
726
XFactor REX-750AS
736

Die höchste Auslastung erreichen wir mit den drei Grafikprozessoren und nun liegen bereits 50 Watt zwischen dem FSP Everest 1010 (80Plus Standard) und dem NesteQ X-Strike XS-1000 (80Plus Gold). Auch das be quiet! Dark Power Pro P8-900W (80Plus Silber) muss sich geschlagen geben und verbraucht zwölf Watt mehr. Doch wie sehen die Spannungen aus?

NesteQ E2CS X-Strike XS-1000 in %
 
+3,3V
3.64
+5V
1.8
+12V
0.17

be quiet! Pro P8-900W: Abweichungen in %
 
+3,3V
3.64
+5V
0.4
+12V
0.75

be quiet! Pro P7-750W: Abweichungen in %
 
+3,3V
2.12
+5V
0.6
+12V
3.08

Cougar 1000 CM: Abweichungen in %
 
+3,3V
1.21
+5V
1
+12V
0.25

FSP Everest 1010: Abweichungen in %
 
+3,3V
3.94
+5V
3.4
+12V
3.08

Nexus RX-8500: Abweichungen in %
 
+3,3V
1.21
+5V
2.4
+12V
0.25

XFactor REX-750AS: Abweichungen in %
 
+3,3V
2.42
+5V
1.4
+12V
1.17

Mit dem Bestwert auf der +12V-Ebene kann das NesteQ X-Strike XS-1000 überzeugen, doch die +3,3V-Schiene trübt das Ergebnis ein wenig. Wie beim be quiet! Dark Power Pro P8-900W messen wir dort einen Einbruch um 3,64 Prozent, denn bei diesen beiden Netzteile ist die +3,3V-Schiene nur mit 24 bzw. 25 Ampere belastbar. Dennoch bleiben beide Geräte eindeutig innerhalb der zulässigen Grenzwerte.




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Messergebnisse: CPU+GPU-Last
Im vierten und letzten Messlauf mischen wir CPU- und GPU-Last. Angesichts der drei Grafikprozessoren verliert der auf 3,73 GHz übertaktete Core i7 965 Extreme seinen Schrecken. Wir belasten die CPU mit vier Threads von Core2MaxPerf und das bremst Furmark, welches im Vollbild-Modus mit einer Auflösung von 1280 x 1024 Bildpunkten und ohne Kantenglättung auf allen drei GPUs läuft, aus. Die Last schwankt diesmal deutlich stärker als bei den vorherigen Messungen, fällt dafür aber nicht ganz so hoch aus wie bei reiner GPU-Belastung.

Leistungsaufnahme Gesamtsystem CPU+GPU in Watt (niedriger ist besser)
NesteQ XS-1000
486
be quiet! Pro P8-900W
491
Cougar 1000 CM
500
be quiet! Pro P7-750W
514
XFactor REX-750AS
516
Nexus RX-8500
526
FSP Everest 1010
526

Das NesteQ X-Strike XS-1000 befindet sich nun im Bereich der Halblast und sollte hier seine höchste Effizienz erreichen. Mit einem Minderverbrauch von 40 Watt kann NesteQs Gold-Netzteil das gleichstarke FSP Everest 1010 (80Plus Standard) deutlich schlagen und auch das Cougar 1000 CM (80Plus Bronze) verbraucht immerhin noch 14 Watt mehr. Das zweitbeste Ergebnis erreicht das be quiet! Dark Power Pro P8-900W (80Plus Silber) mit einem Mehrverbrauch von 5 Watt. Betrachten wir ein letztes mal die Spannungen:

NesteQ E2CS X-Strike XS-1000 in %
 
+3,3V
3.03
+5V
2.4
+12V
1.17

be quiet! Pro P8-900W: Abweichungen in %
 
+3,3V
3.03
+5V
1
+12V
0.25

be quiet! Pro P7-750W: Abweichungen in %
 
+3,3V
1.52
+5V
0
+12V
2.17

Cougar 1000 CM: Abweichungen in %
 
+3,3V
0.61
+5V
1.4
+12V
1.17

FSP Everest 1010: Abweichungen in %
 
+3,3V
3.64
+5V
3.4
+12V
1.67

Nexus RX-8500: Abweichungen in %
 
+3,3V
1.21
+5V
1.4
+12V
0.25

XFactor REX-750AS: Abweichungen in %
 
+3,3V
1.52
+5V
1.8
+12V
0.25

Auf der +12V-Ebene liefert das NesteQ X-Strike XS-1000 sehr stabile Spannungen und auch mit +5,12 Volt sind wir durchaus zufrieden. Einzig die +3,3V-Schiene könnte etwas kräftiger ausfallen, denn sie bricht auch in diesem Lastszenario um drei Prozent ein. Es sei an dieser Stelle nochmals betont, dass keine Spannungsebene des NesteQ X-Strike XS-1000 während unserer Messungen in den Bereich der zulässigen Grenzwerte vorstieß. Wenn wir hier kritisieren, so geschieht dies auf hohem Niveau.




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Stromverbrauch im Standby
Im Standby sollte der Computer möglichst wenig Strom verbrauchen. Sind die getesteten Netzteile auch dann noch Stromsparer, wenn das System heruntergefahren wurde?

Leistungsaufnahme Gesamtsystem Standby (niedriger ist besser)
be quiet! E7-400W
2.4
be quiet! E7-CM-680W
2.4
be quiet! TFX 300W
2.5
be quiet! SFX 350W
2.7
be quiet! Pro P8-900W
2.8
be quiet! L7-350W
2.9
be quiet! L7-430W
2.9
Xigmatek NRP-PC402
2.9
be quiet! L7-300W
3.0
be quiet! L7-530W
3.0
NesteQ ECS 5001
3.0
XFactor REX-500AS
3.1
be quiet! Pro P7-750W
3.2
FSP Everest 1010
3.2
NesteQ ECS-XS-500
3.2
Cougar 700 CM
3.3
Nexus RX-8500
3.3
XFactor REX-750AS
3.3
Cougar 1000 CM
3.4
LC Power LC6550 V2.2
3.4
NesteQ XS-1000
3.4
Xigmatek NRP-PC702
3.4
Combat Power CP-750W
5.4

Verbräuche unter vier Watt sind schwer zu messen. Obwohl der Hersteller unsere Messgeräte bis 0,2 Watt freigegeben hat, betrachten wir obige Ergebnisse in erster Linie als untereinander vergleichbar. Im Standby spielt die Leistungsklasse keine Rolle mehr, hier sind andere Künste gefragt. Mit 3,4 Watt fällt der Verbrauch des NesteQ X-Strike XS-1000 genau wie beim Cougar 1000 CM recht hoch aus, dass dies auch besser funktioniert beweist be quiet! mit seinem be quiet! Dark Power Pro P8-900W. Auf das Jahr umgerechnet bedeutet jedes Watt Stromkosten in Höhe von knapp zwei Euro (angenommener Preis: 22 Cent pro kWh).

Schalldruck
Markennetzteile sind in den letzten Jahren nicht nur immer effizienter, sondern auch immer leiser geworden. Wir rüsten unser Testsystem mit einer Grafikkarte vom Typ MSI RX2400Pro-TD256EH auf den passiven Betrieb um und lassen es für die Schallpegelmessung ohne Festplatte ca. 15 Minuten in der BIOS-Konfiguration laufen. Damit die Grundlast nicht zu gering ausfällt, wurde der Core i7 965 Extreme auf 3,73 GHz (1,325 Volt) übertaktet, nun liegen ca. 153 Watt an. Wir haben den Schallpegel aus einer Entfernung von 35 cm gemessen und anschließend auf einen Abstand von einem Meter umgerechnet. Dies war erforderlich, da die meisten Netzteile tatsächlich sehr, sehr leise arbeiten.

Schalldruck in dB(A), IDLE, Abstand 1 Meter (niedriger ist besser)
be quiet! E7-400W
21.18
be quiet! L7-530W
21.78
be quiet! L7-300W
22.28
be quiet! L7-430W
22.48
Xigmatek NRP-PC702
22.58
Cougar 700 CM
23.08
Nexus RX-8500
23.08
be quiet! L7-350W
23.18
NesteQ ECS 5001
23.18
Cougar 1000 CM
23.98
NesteQ ECS-XS-500
24.18
be quiet! Pro P7-750W
24.68
be quiet! E7-CM-680W
24.78
XFactor REX-500AS
24.98
be quiet! TFX 300W
25.98
LC Power LC6550 V2.2
25.98
NesteQ XS-1000
26.08
be quiet! Pro P8-900W
26.58
FSP Everest 1010
28.38
XFactor REX-750AS
28.68
be quiet! SFX 350W
30.38
Xigmatek NRP-PC402
31.98
Combat Power CP-750W
36.38

Wir messen beim NesteQ X-Strike XS-1000 einen Schallpegel von 26,08 dB(A), das ist zwar nicht laut aber dennoch wahrnehmbar. Noch etwas lauter sind das be quiet! Dark Power Pro P8-900W mit 26,58 dB(A) sowie das FSP Everest 1010 mit 28,38 dB(A). Merklich besser schlägt sich Cougars 1000 CM mit 23,98 dB(A).




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Fazit
Editor's ChoiceDas NesteQ E2CS X-Strike XS-1000 ist ein extrem hochwertiges und energieeffizientes Netzteil, welches aus technischer Sicht den aktuellen Stand der Netzteiltechnik repräsentiert - und das hat natürlich auch seinen Preis. In Preisvergleichen findet man dieses Gerät ab 220 Euro, weshalb sich ein solches Netzteil auch nicht an den breiten Markt richtet sondern einen kleineren Kundenkreis im Visier hat. Der Käufer des NesteQ E2CS X-Strike XS-1000 betreibt einen Computer mit einer leistungsstarken CPU und zwei oder drei Grafikkarten der gehobenen Leistungsklasse. Dieses System hat vergleichsweise lange Laufzeiten, davon ein nicht unerheblicher Teil mit Lasten oberhalb von 500 Watt. Nur so kann man innerhalb der dreijährigen Garantiezeit die höheren Anschaffungskosten im Vergleich zu weniger effizienten Modellen wie dem be quiet! Dark Power Pro P8-900W oder dem Cougar 1000 CM halbwegs kompensieren.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Das modulare Kabelkonzept von NesteQ ist bisher unübertroffen und auch die "+12V Power-Plus Technologie" hat sich in diesem Test bewährt: Kein anderes Netzteil lieferte bei Belastung mit drei Radeon HD 4870 GPUs eine so stabile Spannung auf der +12V-Ebene. Im Vergleich hierzu fällt die +3,3V-Schiene etwas schwach aus. Der PS-On-ATX-Adapter und das "Power Monitoring Panel" sind hilfreiche Zugaben für die Fehlersuche und der zweiminütige Lüfternachlauf wird der leistungshungrigen Zielgruppe sicher auch gefallen. Der 135mm-Lüfter von Globewin läuft sehr gleichmäßig, könnte bei geringer Last aber noch etwas leiser sein. Ein weiterer Kritikpunkt ist der Stromverbrauch im Standby, der im Vergleich zum be quiet! Dark Power Pro P8-900W recht hoch ausfällt. Dafür gehört das NesteQ E2CS X-Strike XS-1000 zu den kompaktesten Modellen in seiner Leistungsklasse. Sofern 1000 Watt benötigt werden und der Preis keine allzu große Rolle spielt, wäre das NesteQ E2CS X-Strike XS-1000 derzeit das Netzteil unserer Wahl.




Unser Dank gilt NesteQ für die Teststellung des E2CS X-Strike XS-1000.







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