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Noctua NC-U6 Heatpipe-Chipsatzkühler im Test - 4/4
08.03.2007 by doelf
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Die Messwerte
Zahlreiche Mainboards zeigen eine Temperatur für den Chipsatz an, doch leider hat diese nichts mit der Wirklichkeit zu tun. Die Sensoren befinden sich nämlich keinesfalls im Chipsatz und zumeist nicht einmal in seiner Nähe. Stattdessen wird die Temperatur an bestimmten Stellen des Mainboards gemessen, oftmals im Bereich der Spannungswandler. Für unsere Messungen werden wir daher einen externen Temperaturfühler verwenden. Zunächst entfernen wir einen dünnen Streifen des Spacers und legen neben dem Die der Northdbrige unseren Messfühler an. Danach platzieren wir nacheinander die beiden Kühler auf dem Chipsatz und dem Messfühler.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Wir machen mit jedem Chipsatzkühler zwei Testläufe und messen jeweils die Temperatur ohne Last (Idle) sowie unter Volllast. Die Last erzeugen wir mit Prime95 (Blend) sowie 3DMark2001SE (1600x1200x32, 8xS AA, 16x AF, High Quality) im SLI-Betrieb, die Northbridge muss sich hierbei um die beiden PCI-Express Grafikkarten, die Anbindung zur CPU und den Arbeitsspeicher kümmern. Beim ersten Testlauf montieren wir einen 92 mm Lüfter mit 1200 U/min auf der Oberseite des CPU-Kühlers (siehe Foto), dieser Lüfter erzeugt einen extrem geringen Luftstrom, welcher sich auf den Chipsatzkühler kaum auswirkt. Im zweiten Durchlauf platzieren wir einen 92 mm Lüfter mit 2250 U/min zwischen dem Chipsatz- und dem CPU-Kühler, in dieser Konstellation profitieren die Chipsatzkühler vom Luftstrom des CPU-Lüfters.

Temperaturen Idle: externer Messfühler (niedriger ist besser)
Noctua NC-U6
92 mm, unten
2250 U/min
38°C
ASUS Kühler
92 mm, unten
2250 U/min
76°C
Noctua NC-U6
92 mm, oben
1200 U/min
79°C
ASUS Kühler
92 mm, oben
1200 U/min
>90°C

Unser Messfühler kann bis 90°C eingesetzt werden, diese Schwelle wird vom Standardkühler von ASUS bereits ohne Last überschritten, sofern kein Luftstrom auf den Chipsatzkühler gerichtet ist. Der Noctua NC-U6 hält die Temperatur auch ohne direkten Luftstrom konstant unter 80°C. Beide Chipsatzkühler profitieren deutlich vom Luftstrom im zweiten Testaufbau, beim NC-U6 sinkt die Temperatur um erstaunliche 41°C, mit dem Standardkühler messen wir einen um 38°C höheren Wert.

Temperaturen Last: externer Messfühler (niedriger ist besser)
Noctua NC-U6
92 mm, unten
2250 U/min
41°C
Noctua NC-U6
92 mm, oben
1200 U/min
81°C
ASUS Kühler
92 mm, unten
2250 U/min
83°C
ASUS Kühler
92 mm, oben
1200 U/min
>90°C

Unter Last sehen wir etwas höhere Temperaturen. Die Heatpipes des Noctua NC-U6 spielen dabei ihre Trüpfe aus, so dass die Temperatur nur um 2 bis 3°C ansteigt. Auch ohne direkten Luftstrom zieht der NC-U6 nun an dem Aluminiumblock von ASUS vorbei. Insgesamt sind wir etwas erstaunt, wie hoch die Temperaturen mit dem Standardkühler ausfallen. Dass der Noctua NC-U6 dem Standardkühler deutlich überlegen ist, verwundert uns hingegen nicht.

Fazit
Von einem Chipsatzkühler erwarten wir einen sehr leisen oder passiven Betrieb, eine gute Kühlleistung, eine einfache Montage und eine hohe Kompatibilität zu aktuellen sowie zu älteren Mainboards. All diese Punkte erfüllt der Noctua NC-U6 mit Bravour, lediglich eine deutsche Übersetzung der Montageanleitung vermissen wir. Und dann wäre da noch der recht hohe Preis von 23,90 €. Wer bereit ist, soviel Geld in einen Chipsatzkühler zu investieren, bekommt mit dem Noctua NC-U6 eine durchdachte und hochwertige Lösung: "Sehr Gut".


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...




Unser Dank gilt Noctua für die Teststellung des NC-U6!

1. Technische Daten und Lieferumfang
2. Konstruktion
3. Installation
4. Messwerte und Fazit

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