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Neu von MSI

Nokia Lumia 530 DS - Windows Phone 8.1 für unter 80 Euro

Autor: doelf - veröffentlicht am 01.11.2014
s.5/7

Praxistest: Display, SoC und Kamera

Das Display des Lumia 530 DS misst 4 Zoll und bietet eine alltagstaugliche Auflösung von 854 x 480 Pixel im Format 16:9 mit 16,7 Millionen Farben. Apps können davon allerdings nur 800 x 480 Bildpunkte nutzen, da Microsoft die Tasten "Zurück", "Windows" und "Suchen" in die Anzeige integriert hat. Eine höhere Auflösung haben die nächstgrößeren Modelle Lumia 630 und 635 übrigens auch nicht, für 1.280 x 720 Pixel muss man schon zum Lumia 730 oder 735 greifen.
Im grellen Sonnenschein kann man das leuchtschwache LCD-Display nur schwer ablesen, zudem fehlt eine automatische Helligkeitsregulierung. Wer die Helligkeit anpassen möchte, muss dies manuell in den Einstellungen machen und selbst dort gibt es nur drei Stufen (Niedrig, Mittel, Hoch). Negativ fallen auch der schmale Blickwinkel und die Unschärfe beim Scrollen auf. Keine Frage: Microsoft hat am Display gespart. Wer eine brilliante Anzeige verlangt, muss ein teureres Smartphone kaufen.
Herz des Lumia 530 DS ist die Quad-Core-CPU Qualcomm Snapdragon 200. Trotz der vier Rechenkerne vom Typ Cortex-A7, die mit bis zu 1,20 GHz takten, handelt es sich hierbei um einen günstigen Chip. Dieser integriert die Grafikeinheit Adreno 302, welche 720p-Videos der Formate H.264 (AVC) und H.265 (HEVC) wiedergeben kann. Dem SoC stehen 512 MByte LPDDR2 mit einer Taktrate von 333 MHz zur Seite. Das klingt wenig, doch Windows Phone 8.1 braucht nicht viel Speicher und die Modelle Lumia 630 und 635 besitzen auch nicht mehr.
Lumia 630 und 635 setzen übrigens auf einen Qualcom Snapdragon 400, der eine schnellere Grafikeinheit sowie LTE beinhaltet. Bezüglich der Rechenkerne gibt es aber keinen Unterschied. Doch zurück zum SoC des Lumia 530 DS: Dessen Modem ist auf UMTS mit bis zu 42 MBit/s limitiert und Microsoft verspricht sogar nur 21,1 MBit/s. Ebenfalls zum Funktionsumfang des Snapdragon 200 gehören USB 2.0, Bluetooth 4.0, WLAN gemäß IEEE 802.11n und GPS. Im Test erwies sich der Prozessor als überraschend schnell und LTE sollte in dieser Preisklasse noch kein Kaufargument sein.
Anders sieht es bezüglich der Kamera aus, denn diese ist für viele Benutzer sehr wichtig. Leider hat der Rotstift die Auflösung auf 5 Megapixel gedrückt und Blitz sowie Autofokus gestrichen. Der Sensor misst 1/4 Zoll, die Brennweite beträgt 28 mm und die Blende 2,4. Scharfe Bilder gibt es erst ab einer Entfernung von 60 cm, für Detailaufnahmen ist die Kamera also nicht geeignet. Insgesamt lassen die Fotos selbst bei guten Lichtverhältnissen Tiefe und Kontrast vermissen, bei Innenaufnahmen mit mäßiger Ausleuchtung bleiben zudem die Farben blass. Hier vier Beispielfotos (für die volle Auflösung bitte anklicken):
Das Fehlen einer dedizierten Fototaste verzögert den Zugriff auf die Kamera, weshalb sich das Lumia 530 DS nicht für spontane Schnappschüsse eignet. Und trotz schneller Micro-SD-Karte dauert das Speichern eines Fotos rund zwei Sekunden. Die Kamera-App zeigt den Blitz als deaktiviert an, was einige Benutzer verwirren könnte - schließlich hat das Lumia 530 DS gar keinen Blitz. Videos werden im Format MP4/H.264 mit 848 x 480 Bildpunkten und 30 fps aufgezeichnet, der Vorgänger Lumia 520 schaffte hingegen 1.280 x 720 Pixel (720p).
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