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GeForce GT 240: ECS NGT240-512QI-F (GDDR5) vs MSI N240GT MD1G (DDR3) - Druckansicht - Seite 1 von 20

Knapp zwei Wochen nach der Vorstellung des ATi Radeon HD 5670 Grafikprozessors von AMD widmen wir uns heute dem Konkurrenzprodukt von NVIDIA, dem GeForce GT 240. Dieser Grafikprozessor kann wahlweise mit schnellem GDDR5-Speicher, mit GDDR3-Speicher oder mit preiswertem DDR3-Speicher kombiniert werden, weshalb wir mit der ECS NGT240-512QI-F (512 MByte GDDR5) und MSIs N240GT MD1G (1024 MByte DDR3) gleich zwei Grafikkarten für unseren Test ausgewählt haben.

NVIDIAs GeForce GT 240
Derzeit ist der GeForce GT 240 NVIDIAs schnellster Grafikprozessor mit Unterstützung für DirectX 10.1 und das Shader-Modell 4.1. Höchstleistungen darf man jedoch nicht erwarten, denn wir bewegen uns hier im Preisbereich unter 80 Euro und mit 96 CUDA-Kernen liegt der GeForce GT 240 zumindest auf dem Papier zwischen den Vorgängermodellen GeForce 9600 GT (64 Kerne) und 9800 GT (112 Kerne).

Lange Zeit hatte NVIDIA DirectX 10.1 völlig ignoriert und erst sehr spät in preiswerte OEM-Produkte integriert. Dass diese nun auch dem Endkunden angeboten werden, erscheint schon fast wie eine Verlegenheitlösung, denn NVIDIA hat auch drei Monate nach dem Verkaufstart von Windows 7 keinen einzigen Grafikprozessor mit DirectX 11 im Angebot. Ganz anders AMD, deren ATi Radeon HD 5670 bereits DirectX 11 mitsamt des Shader-Modells 5.0 unterstützt. Diese GPU setzt sich aus 400 Stream-Prozessoren zusammen, welche sich allerdings nicht mit den CUDA-Kernen von NVIDIA vergleichen lassen.

Vergleichstabelle
ModellECS NGT240 512QI-FMSI N240GT MD1GATi Radeon HD 5670
Fertigung (nm)404040
Chiptakt (MHz)550550775
Shader-Takt (MHz)13401340775
Stromverbrauch (W)69,0069,0070,04
SpeichertypGDDR5DDR3GDDR5
Speichertakt (MHz)8507901000
Datenrate (Gbps)3,41,584,0
Speichergröße (MByte)5121024512
Speicherbus (Bit)128128128
Bandbreite (GB/s)54,4025,2864,00

Während der Grafikkern des GeForce GT 240 mit 550 MHz arbeitet, laufen die Shader mit 1340 MHz. Dies alles erinnert an NVIDIAs GeForce 8800 GS (96 Kerne, 550/1375 MHz), doch während dort mit 800 MHz getakteter GDDR3-Speicher auf ein 192 Bit breites Speicher-Interface traf und dabei eine Bandbreite von 38,4 GB/s ermöglichte, soll der GeForce GT 240 in Kombination mit 850 MHz schnellem GDDR5-Speicher auf 54,4 GB/s kommen - obwohl seine Speicheranbindung nur 128 Bit breit ist.


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Auch die Speichertechnologie GDDR5 wurde von NVIDIA lange Zeit ignoriert und hielt dann zunächst im OEM-Markt Einzug. Ganz anders verhält es sich bei AMD, wo GDDR5 sehr früh und zudem bei leistungsstarken Modellen zum Einsatz kam. AMD taktet den ATi Radeon HD 5670 Grafikprozessor mit 775 MHz, wobei hier kein Unterschied zwischen Chip- und Shader-Takt gemacht wird. Dank 1000 MHz schnellem GDDR5-Speicher erreicht AMD eine Speicherbandbreite von 64 GB/s.




GeForce GT 240: ECS NGT240-512QI-F (GDDR5) vs MSI N240GT MD1G (DDR3) - Druckansicht - Seite 2 von 20

ECS NGT240-512QI-F (512 MByte GDDR5)
Die ECS NGT240-512QI-F ist hierzulande eine selten anzutreffende Grafikkarte. Seit Jahresanfang haben wir immer wieder in Preisvergleichen nach diesem Modell gesucht, doch fündig wurden wir leider nicht. Bleibt nur der Vergleich mit der sehr ähnlichen GeForce GT 240 von Point of View (R-VGA150931-GD5), welche zu Straßenpreisen ab 75 Euro gehandelt wird.


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Grafikkarte, Treiber-CD und Handbuch - der Inhalt des Kartons ist in dieser Preisklasse schnell aufgezählt. Kabel, Adapter oder gar Spiele sind nicht im Lieferumfang enthalten. Nur die Karte selbst hat eine Besonderheit zu bieten: Einen großen OEM-Kühler von Arctic Cooling.


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Der Kühler belegt zwei Steckplätze. Er besteht aus einem Aluminiumblock, dessen Kühlrippen parallel zur Längsseite der Grafikkarte verlaufen. Sein weißer Lüfter besitzt elf Blätter und hat einen Durchmesser von 90 mm. Es besteht kein direkter Kontakt zwischen Kühler und Speicherchips, doch zumindest liegen diese im Luftstrom.


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Da NVIDIAs GeForce GT 240 mit einer TDP von 69 Watt sehr genügsam ist, reichen die 75 Watt, welche der PCI-Express-Steckplatz zur Verfügung stellt, aus. Einen Stromanschluss finden wir auf der Karte ebenso wenig wie einen SLI-Finger. Die Stromversorgung der GPU ist zweiphasig aufgebaut, die des Speichers wurde mit einer Phase realisiert.


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Die Speicherchips stammen von Samsung (Typ: K4G10325FE-HC05) und sind mit 0,50 ns bzw. 4,0 Gbps (= 1000 MHz) spezifiziert. Da ECS den Speicher von Hause aus nur mit 850 MHz taktet, bleibt hier reichlich Spielraum für Übertaktungsversuche. Allerdings könnte die Stromversorgung schnell an ihren Grenzen stoßen, denn wir haben maximal 6 Watt Spielraum.


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Auf dem Anschlussblech der ECS NGT240-512QI-F finden wir drei Buchsen: Neben VGA und DVI wird ein HDMI-Ausgang der Version 1.3a geboten, der neben dem Bildsignal auch den Ton digital mit 7.1-Kanälen wiedergibt.




GeForce GT 240: ECS NGT240-512QI-F (GDDR5) vs MSI N240GT MD1G (DDR3) - Druckansicht - Seite 3 von 20

MSI N240GT MD1G (1024 MByte DDR3)
Mit einem Straßenpreis von knapp 80 Euro gehört MSIs N240GT MD1G zu den teureren Modellen mit diesem Grafikprozessor. Man bekommt zwar nur normalen DDR3-Speicher geboten, davon aber ein sattes Gigabyte. Ob diese Konfiguration auch Sinn macht, wird die Grafikkarte in den Benchmarks beweisen müssen.


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Auch bei MSI gibt es außer der Grafikkarte nur eine Treiber-CD und ein Handbuch. Für MSI spricht hierbei allerdings das Übertaktungs-Tool "Afterburner", welches sehr einfach zu bedienen ist und mit fast allen Karten - auch von anderen Herstellern - funktioniert.


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Die schwarze MSI N240GT MD1G ist eine sehr unspektakuläre Grafikkarte. Inmitten eines runden Aluminiumprofils sitzt ein Lüfter mit 55 mm Durchmeser und elf Blättern. Das Aluminiumprofil hat scharfe Kanten, an denen die Luft deutlich hörbar gebrochen wird. Durch die kreisförmige Anordnung der Kühlrippen streicht die Luft auch über die Speicherchips.


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MSI verwendet normalen DDR3-Speicher des Herstellers Hynix, also jene Chips, die auch als Arbeitsspeicher Verwendung finden. Es handet sich um den Typ H5TQ1G63BFR, der bei Taktraten von 800 MHz (DDR3-1600) mit Latenzen von 10-10-10 bzw. 11-11-11 arbeiten kann. Entwickelt wurde dieser Speicher für den Einsatz als DDR3-1066CL7 bzw. DDR3-1333CL9, so dass für 790 MHz bereits eine recht hohe Spannung benötigt wird. Viel Spielraum zum Übertakten wird es daher wohl nicht geben.


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Wie ECS stellt auch MSI der GPU zwei Phasen zur Seite, während der Speicher eine einphasige Stromversorgung besitzt. Einen Stromanschluss sowie die SLI-Kontakte sucht man auch auf der MSI N240GT MD1G vergebens.


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Am Slotblech finden wir abermals drei Ausgänge, nämlich HDMI, DVI sowie VGA. Der HDMI-Ausgang der Version 1.3a umfasst neben dem Bildsignal auch digitalen Ton mit 7.1-Kanälen.




GeForce GT 240: ECS NGT240-512QI-F (GDDR5) vs MSI N240GT MD1G (DDR3) - Druckansicht - Seite 4 von 20

Das Testsystem
Für unser Testsystem greifen wir auf AMDs AM3-Plattform zurück und als CPU dient uns ein auf 3,50 GHz übertakteter AMD Phenom II X4 955 Black Edition. Hier die weiteren Komponenten:

Die Vergleichskarten
Natürlich haben wir AMDs ATi Radeon HD 5670 zum Vergleich herangezogen, da dieses Modell ebenfalls ohne zusätzliche Stromversorgung auskommt und zudem im selben Preisbereich angesiedelt ist:


AMD ATi Radeon HD 5670

Weitere Ergebnisse liefert unsere ATi Radeon HD 4770. Dieses Modell verbraucht zwar mehr Strom, findet sich aber ebenfalls zu Preisen ab ca. 85 Euro und ist damit kaum teurer als die MSI N240GT MD1G.


AMD ATi Radeon HD 4770

Zudem handelt es sich bei der ATi Radeon HD 4770 um ein DirectX-10.1-Modell, das, wie die GeForce GT 240 basierenden Grafikkarten, noch ohne DirectX 11 auskommen muss.




GeForce GT 240: ECS NGT240-512QI-F (GDDR5) vs MSI N240GT MD1G (DDR3) - Druckansicht - Seite 5 von 20

Für unsere Benchmarks verwenden wir drei Bildschirmauflösungen:

Höhere Auflösungen würden aufgrund der Leistungsklasse der getesteten Grafikkarten diesmal keinen Sinn machen.

S.T.A.L.K.E.R. Call of the Pripyat/Day (DX10.1/11)
Der dritte Teil von S.T.A.L.K.E.R. unterstützt bereits DirectX 11 und gehört auch weiterhin zu den anspruchsvollsten Herausforderungen, die man einer Grafikkarte stellen kann. S.T.A.L.K.E.R. Call of the Pripyat misst die Framerate in vier unterschiedlichen Szenarien, wobei der Durchlauf "Day" am ehesten das Spielgeschehen widerspiegelt und "Sunshafts" die höchsten Ansprüche stellt. Wir haben uns daher auf diese beiden Wertungen beschränkt.

Mit der Voreinstellung "ultra" kommen wir nicht weit, die Leistung unserer Testkandidaten reicht dabei nur für einen Dia-Vortrag. Wir haben uns deshalb für "medium" entschieden, um spielbare Frameraten zu erzielen. Wir messen zunächst ohne Kantenglättung aber mit vollständig dynamischer Beleuchtung.

S.T.A.L.K.E.R. Call of the Pripyat in fps (Day, kein AA, Medium)
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1360x768
83
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1280x1024
75
ECS NGT240-512QI-F
512MB GDDR5; 1360x768
65
ECS NGT240-512QI-F
512MB GDDR5; 1280x1024
61
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1680x1050
60
MSI N240GT-MD1G
1 GByte DDR3; 1360x768
56
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1360x768
55
MSI N240GT-MD1G
1 GByte DDR3; 1280x1024
52
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1280x1024
51
ECS NGT240-512QI-F
512MB GDDR5; 1680x1050
48
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1680x1050
41
MSI N240GT-MD1G
1 GByte DDR3; 1680x1050
41

NVIDIAs GeForce GT240 legt einen guten Start hin: Die ECS NGT240-512QI-F ist im Schnitt 18,3 Prozent schneller als AMDs ATi Radeon HD 5670. Nur knapp vor AMDs Karte sehen wir die MSI N240GT-MD1G. Die hohe Speicherbandbreite von GDDR5 bringt dem GeForce GT 240 im Vergleich zur DDR3-Konfiguration somit eine Mehrleistung von 16,8 Prozent. Auch erwähnenswert: Wir erreichen in allen Auflösungen spielbare Frameraten.

Kantenglättung lässt sich im Spiel aktivieren, maximal ist hier eine vierfache Kantenglättung (Multisample Anti-Aliasing) möglich. Und die kostet Leistung!

S.T.A.L.K.E.R. Call of the Pripyat in fps (Day, 4x MSAA, Medium)
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1360x768
38
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1280x1024
33
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1360x768
31
ECS NGT240-512QI-F
512MB GDDR5; 1360x768
28
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1280x1024
27
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1680x1050
25
ECS NGT240-512QI-F
512MB GDDR5; 1280x1024
24
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1680x1050
21
MSI N240GT-MD1G
1 GByte DDR3; 1360x768
18
ECS NGT240-512QI-F
512MB GDDR5; 1680x1050
17
MSI N240GT-MD1G
1 GByte DDR3; 1280x1024
15
MSI N240GT-MD1G
1 GByte DDR3; 1680x1050
11

Sobald die Kantenglättung aktiviert wird, wendet sich das Blatt und AMDs ATi Radeon HD 5670 liegt nun zwischen 10,7 und 23,5 Prozent vor der ECS NGT240-512QI-F, wobei NVIDIAs Karte mit zunehmender Auflösung immer dramatischer einbricht. Dennoch fallen die Frameraten der ECS NGT240-512QI-F dank GDDR5 deutliche 56,7 Prozent höher aus als die der stark bandbreitenlimitierten MSI N240GT-MD1G. Aber nur mit einer Auflösung von 1360 x 768 Bildpunkten kratzt die ECS NGT240-512QI-F am Bereich der spielbaren Frameraten.




GeForce GT 240: ECS NGT240-512QI-F (GDDR5) vs MSI N240GT MD1G (DDR3) - Druckansicht - Seite 6 von 20

S.T.A.L.K.E.R. Call of the Pripyat/Sunshafts (DX10.1/11)
Was wir bereits zum Szenario "Day" gesagt haben, gilt aufgrund der komplexeren Beleuchtungseffekte umso mehr für den Durchlauf "Sunshafts". Hier werden die Grafikkarten selbst bei mittlerer Einstellung bis an ihre Grenzen gefordert - selbst ohne Kantenglättung:

S.T.A.L.K.E.R. Call of the Pripyat in fps (Sunshafts, kein AA, Medium)
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1360x768
56
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1280x1024
48
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1680x1050
40
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1360x768
37
ECS NGT240-512QI-F
512MB GDDR5; 1360x768
35
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1280x1024
33
ECS NGT240-512QI-F
512MB GDDR5; 1280x1024
31
MSI N240GT-MD1G
1 GByte DDR3; 1360x768
28
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1680x1050
27
ECS NGT240-512QI-F
512MB GDDR5; 1680x1050
25
MSI N240GT-MD1G
1 GByte DDR3; 1280x1024
24
MSI N240GT-MD1G
1 GByte DDR3; 1680x1050
19

Sunshafts bringt der ATi Radeon HD 5670 einen Vorsprung von 5,7 bis 8 Prozent vor der ECS NGT240-512QI-F. Je mehr Bildpunkte berechnet werden müssen, desto größer wird der Rückstand der GeForce. Zumindest in den beiden niedrigen Auflösungsstufen erreichen diese beiden Karten eine brauchbare Framerate. Anders sieht es bei der MSI N240GT-MD1G aus, denn die GDDR5-Karte übertrifft deren Ergebnisse um 25 bis 31,6 Prozent.

Und nun schauen wir uns das Unheil an, welches die Kantenglättung über die Frameraten bringt:

S.T.A.L.K.E.R. Call of the Pripyat in fps (Sunshafts, 4x MSAA, Medium)
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1360x768
29
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1280x1024
25
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1360x768
23
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1280x1024
20
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1680x1050
19
ECS NGT240-512QI-F
512MB GDDR5; 1360x768
19
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1680x1050
15
ECS NGT240-512QI-F
512MB GDDR5; 1280x1024
15
ECS NGT240-512QI-F
512MB GDDR5; 1680x1050
11
MSI N240GT-MD1G
1 GByte DDR3; 1360x768
11
MSI N240GT-MD1G
1 GByte DDR3; 1280x1024
9
MSI N240GT-MD1G
1 GByte DDR3; 1680x1050
6

Sunshafts kombiniert mit Kantenglättung ist Gift für die ECS NGT240-512QI-F, die Radeon HD 5670 ist diesmal um 21 bis 36,4 Prozent schneller und baut ihren Vorsprung mit wachsender Auflösung aus. Der Vorsprung der ECS NGT240-512QI-F auf MSIs N240GT-MD1G wächst nun auf 74,2 Prozent. Zumindest für "S.T.A.L.K.E.R. Call of the Pripyat" bringt der 1024 MByte große Grafikspeicher gar nichts.




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Colin McRae DiRT 2 (DX9/11)
Colin McRae DiRT 2 ist ein top-aktuelles Rennspiel mit einem kleinen Haken: Es unterstützt zwar DirectX 9 und 11 aber kein DirectX 10 oder 10.1. Wer DiRT 2 mit einer DirectX-10-Karte testet, muss daher mit DirectX 9 vorlieb nehmen. Wir haben die Radeon HD 5670 sowohl mit DirectX 11 als auch mit DirectX 9 getestet, um einen fairen Vergleich zu ermöglichen. Wird DirectX 9 erzwungen, kann für die Nachbearbeitung maximal die Stufe "mittel" gewählt werden und das leistungszehrende Ambient Conclusion ist nicht aktiv.

Wir haben die offizielle Benchmark-Funktion des Spiels verwendet und die Strecke Baja mit einem Auto befahren. Kommen mehrere Autos zum Einsatz, fällt die Framerate etwas niedriger aus, schwankt aber auch deutlich. Für unseren Test haben wir alle Einstellungen auf die höchste Stufe gesetzt. Wir beginnen ohne Kantenglättung:

Colin McRae DiRT 2 in fps (kein AA, Qualität=Hoch)
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1360x768
76.1
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1280x1024
66.0
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1680x1050
59.3
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1360x768; DX9
58.3
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1280x1024; DX9
54.5
ECS NGT240-512QI-F
512MB GDDR5; 1360x768
50.7
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1680x1050; DX9
47.6
ECS NGT240-512QI-F
512MB GDDR5; 1280x1024
46.9
MSI N240GT-MD1G
1GB DDR3; 1360x768
42.6
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1360x768; DX11
40.4
ECS NGT240-512QI-F
512MB GDDR5; 1680x1050
40.3
MSI N240GT-MD1G
1GB DDR3; 1280x1024
39.2
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1280x1024; DX11
37.1
MSI N240GT-MD1G
1GB DDR3; 1680x1050
32.0
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1680x1050; DX11
31.6

Vergleichen wir die DX9-Werte, sind die Frameraten der Radeon HD 5670 zwischen 15 und 18,1 Prozent höher als die der ECS NGT240-512QI-F, wobei NVIDIAs Grafikchip bei höheren Auflösungen deutlicher einbricht. Die Resultate der ECS NGT240-512QI-F fallen wiederum zwischen 19 und 25,9 Prozent besser aus als mit der MSI N240GT-MD1G. Zumindest bleiben alle Testläufe oberhalb der Marke von 30 fps.

Im zweiten Durchlauf schalten wir die vierfache Kantenglättung ein:

Colin McRae DiRT 2 in fps (4x FSAA, Qualität=Hoch)
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1360x768
55.3
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1280x1024
50.9
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1360x768; DX9
46.6
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1680x1050
43.7
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1280x1024; DX9
43.5
ECS NGT240-512QI-F
512MB GDDR5; 1360x768
38.0
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1680x1050; DX9
37.9
ECS NGT240-512QI-F
512MB GDDR5; 1280x1024
36.0
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1360x768; DX11
35.3
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1280x1024; DX11
32.6
MSI N240GT-MD1G
1GB DDR3; 1360x768
29.6
ECS NGT240-512QI-F
512MB GDDR5; 1680x1050
29.0
MSI N240GT-MD1G
1GB DDR3; 1280x1024
28.1
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1680x1050; DX11
27.5
MSI N240GT-MD1G
1GB DDR3; 1680x1050
20.1

Mit Kantenglättung kann die Radeon HD 5670 ihren Vorsprung auf die ECS NGT240-512QI-F auf 20,8 bis 30,7 Prozent verbessern. Abermals schwächelt die GeForce insbesondere bei 1680 x 1050 Bildpunkten und rutscht knapp aus dem Bereich der brauchbaren Frameraten. Mit der MSI N240GT-MD1G kommen wir gar nicht über 30 fps und die ECS NGT240-512QI-F überbietet ihren DDR3-Bruder abermals um 28,1 bis 44,3 Prozent.




GeForce GT 240: ECS NGT240-512QI-F (GDDR5) vs MSI N240GT MD1G (DDR3) - Druckansicht - Seite 8 von 20

Tom Clancy's HAWX (DX10.1)
Aus dem Hause Ubisoft stammt das Spiel Tom Clancy's HAWX, es handelt sich hierbei eine Flugsimulation bzw. besser gesagt ein Luftkampfspiel. Mit fünfzig Flugzeugtypen fliegt man über reale Landschaften und Städte in fotorealistischer Darstellung, die mit Hilfe hochauflösender Satellitendaten erstellt wurden.

HAWX unterstützt DirectX 10.1, welches alle getesteten Grafikkarten nutzen können. Bei den DX10-Einstellungen haben wir alle Optionen inklusive der Umgebungs-Absorption auf "hoch" gestellt. Zunächst testen wir ohne Kantenglättung:

Tom Clancy's HAWX in fps (kein AA, Qualität=Hoch, DirectX 10.1)
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1280x1024
64
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1360x768
63
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1680x1050
54
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1360x768
47
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1280x1024
46
ECS NGT240-512QI-F
512MB GDDR5; 1360x768
45
ECS NGT240-512QI-F
512MB GDDR5; 1280x1024
44
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1680x1050
38
ECS NGT240-512QI-F
512MB GDDR5; 1680x1050
36
MSI N240GT-MD1G
1GB DDR3; 1360x768
34
MSI N240GT-MD1G
1GB DDR3; 1280x1024
33
MSI N240GT-MD1G
1GB DDR3; 1680x1050
28

Bei HAWX geht es recht eng zu, die Radeon HD 5670 ist lediglich 4,4 bis 5,6 Prozent schneller als die ECS NGT240-512QI-F. Diese wiedrum übertrifft MSIs N240GT-MD1G um ein knappes Drittel. Bei 1680 x 1050 Bildpunkten rutscht MSIs Karte zudem aus dem Bereich der spielbaren Frameraten.

Für den zweiten Durchlauf aktivieren wir im Spiel die vierfache Kantenglättung.

Tom Clancy's HAWX in fps (4x AA, Qualität=Hoch, DirectX 10.1)
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1360x768
56
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1280x1024
54
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1680x1050
43
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1360x768
41
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1280x1024
40
ECS NGT240-512QI-F
512MB GDDR5; 1360x768
39
ECS NGT240-512QI-F
512MB GDDR5; 1280x1024
37
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1680x1050
32
MSI N240GT-MD1G
1GB DDR3; 1360x768
29
MSI N240GT-MD1G
1GB DDR3; 1280x1024
28
ECS NGT240-512QI-F
512MB GDDR5; 1680x1050
25
MSI N240GT-MD1G
1GB DDR3; 1680x1050
21

Mit Kantenglättung liegt die Radeon HD 5670 zwischen 5,1 und 28 Prozent vor der ECS NGT240-512QI-F, welche insbesondere bei 1680 x 1050 Bildpunkten passen muss und dort keine spielbare Framerate mehr zu bieten hat. Bei dieser Auflösung ist auch ihr Vorsprung auf die MSI N240GT-MD1G am geringsten, während er bei den niedrigeren Auflösungen abermals ein Drittel beträgt.




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Far Cry 2 (DX10)
Der Egoshooter Far Cry 2 nutzt bis zu vier Kerne, unterstützt DirectX 10 und spielt in einer beeindruckenden afrikanischen Landschaft mit unzähligen Pflanzen und Tieren. Und das Spiel wird, was wir besonders mögen, mit einem richtig guten Benchmark-Tool geliefert.

Da die getesteten Grafikkarten nicht so performant sind, haben wir lediglich die Einstellung "high" gewählt und messen zunächst ohne Kantenglättung:

Far Cry 2 in fps (Small Ranch, kein AA, High)
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1360x768
76.54
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1280x1024
70.07
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1680x1050
57.61
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1360x768
57.04
ECS NGT240-512QI-F
512MB GDDR5; 1360x768
55.40
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1280x1024
51.98
ECS NGT240-512QI-F
512MB GDDR5; 1280x1024
49.64
MSI N240GT-MD1G
1GB DDR3; 1360x768
48.91
MSI N240GT-MD1G
1GB DDR3; 1280x1024
43.84
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1680x1050
42.57
ECS NGT240-512QI-F
512MB GDDR5; 1680x1050
42.03
MSI N240GT-MD1G
1GB DDR3; 1680x1050
36.59

Abermals liegt die Radeon HD 5670 vor der ECS NGT240-512QI-F, doch bei Far Cry 2 beläuft sich der Vorsprung nur auf 1,3 bis 4,7 Prozent und nimmt bei steigender Auflösung ab. Diesmal fällt auch der Vorteil der ECS NGT240-512QI-F über die MSI N240GT-MD1G geringer aus und liegt bei "nur" 13,2 bis 14,9 Prozent. Spielbare Frameraten sind ohne Kantenglättung problemlos machbar.

Im zweiten Durchlauf messen wir mit vierfacher Kantenglättung:

Far Cry 2 in fps (Small Ranch, 4x AA, High)
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1360x768
55.01
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1280x1024
48.25
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1360x768
43.21
ECS NGT240-512QI-F
512MB GDDR5; 1360x768
43.14
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1680x1050
38.22
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1280x1024
38.20
ECS NGT240-512QI-F
512MB GDDR5; 1280x1024
37.47
MSI N240GT-MD1G
1GB DDR3; 1360x768
35.83
MSI N240GT-MD1G
1GB DDR3; 1280x1024
31.23
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1680x1050
29.97
ECS NGT240-512QI-F
512MB GDDR5; 1680x1050
29.54
MSI N240GT-MD1G
1GB DDR3; 1680x1050
24.86

Aktivieren wir die vierfache Kantenglättung, schmilzt der Vorsprung der Radeon HD 5670 auf die ECS NGT240-512QI-F im Schnitt auf 1,2 Prozent zusammen. Die ECS NGT240-512QI-F wiederum kann ihren Vorteil auf die MSI N240GT-MD1G auf durchschnittlich 19,7 Prozent ausbauen. Wer mit Kantenglättung spielen will, sollte bei diesen Grafikkarten unter 1680 x 1050 Bildpunkten bleiben.




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Resident Evil 5 (DX10)
Beim Gruselshooter Resident Evil 5 setzt Capcom einzig und alleine auf Action. In Afrika müssen Horden von virusverseuchten Zombies abgeschlachtet werden und dabei geht niemand mit dem Samthandschuh zur Sache. Klar, wenn die Umbrella Corporation ihre Hände im Spiel hat, gehört dieses auch nur in die Hände von Erwachsenen.

Wir haben die Qualitätseinstellungen auf "hoch" gesetzt und für unseren Test den ersten offiziellen Benchmarklauf verwendet, da dieser dem realen Spielgeschehen sehr nahe kommt.

Resident Evil 5 in fps (DX10, Test 1, kein AA, hoch)
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1360x768
100.1
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1280x1024
89.2
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1360x768
78.7
ECS NGT240-512QI-F
512MB GDDR5; 1360x768
75.3
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1680x1050
71.8
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1280x1024
70.5
ECS NGT240-512QI-F
512MB GDDR5; 1280x1024
66.8
MSI N240GT-MD1G
1GB DDR3; 1360x768
63.0
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1680x1050
57.7
MSI N240GT-MD1G
1GB DDR3; 1280x1024
56.1
ECS NGT240-512QI-F
512MB GDDR5; 1680x1050
52.4
MSI N240GT-MD1G
1GB DDR3; 1680x1050
44.4

Radeon HD 5670 und ECS NGT240-512QI-F liefern gute Ergebnisse, dennoch liegt AMDs Karte wieder um 4,5 bis 10,1 Prozent vor ihrem Mitbewerber und zeigt insbesondere in hohen Auflösungen ihre Muskeln. Die ECS NGT240-512QI-F degradiert MSIs N240GT-MD1G auch in diesem Test und ist durchschnittlich um 18,9 Prozent schneller. Spielbare Frameraten erzielen wir jedoch mit allen Karten.

Im Spiel können wir achtfache Kantenglättung aktivieren, wodurch die Framerate deutlich sinkt:

Resident Evil 5 in fps (DX10, Test 1, 8x AA, hoch)
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1360x768
69.9
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1280x1024
60.9
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1360x768
59.1
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1280x1024
52.3
ECS NGT240-512QI-F
512MB GDDR5; 1360x768
50.2
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1680x1050
47.5
ECS NGT240-512QI-F
512MB GDDR5; 1280x1024
44.8
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1680x1050
41.1
MSI N240GT-MD1G
1GB DDR3; 1360x768
37.4
MSI N240GT-MD1G
1GB DDR3; 1280x1024
33.6
ECS NGT240-512QI-F
512MB GDDR5; 1680x1050
33.5
MSI N240GT-MD1G
1GB DDR3; 1680x1050
24.1

Die achtfache Kantenglättung bekommt der Radeon HD 5670 viel besser als der ECS NGT240-512QI-F, so dass ihr Vorsprung nun auf 16,7 bis 22,7 Prozent ansteigt. Auch der Abstand zwischen ECS NGT240-512QI-F und MSI N240GT-MD1G vergrößert sich auf 33,3 bis 39 Prozent. Damit sind 1680 x 1050 Bildpunkte mit der Karte von MSI nicht mehr spielbar.




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The Last Remnant (DX10)
"The Last Remnant" ist ein Rollenspiel der japanischen Firma Square Enix, das auf der Unreal Engine 3 basiert. Nicht nur optisch sondern auch vom Gameplay her ist "The Last Remnant" sehr japanisch geworden und hat so manchen westlichen Tester verschreckt. Dennoch ist dieses zunächst für die Xbox360 entwickelte Spiel eine nette Alternative zu "Final Fantasy".

Wir testen mit dem offiziellen Benchmark des Herstellers, der abgesehen von der Auflösung keine weiteren Einstellungen bietet.

The Last Remnant in fps (offizieller Benchmark, kein AA)
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1280x1024
81.98
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1360x768
81.63
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1360x768
79.44
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1280x1024
78.40
ECS NGT240-512QI-F
512MB GDDR5; 1280x1024
72.62
ECS NGT240-512QI-F
512MB GDDR5; 1360x768
72.29
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1680x1050
56.02
MSI N240GT-MD1G
1GB DDR3; 1280x1024
54.64
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1680x1050
54.04
MSI N240GT-MD1G
1GB DDR3; 1360x768
53.70
ECS NGT240-512QI-F
512MB GDDR5; 1680x1050
50.58
MSI N240GT-MD1G
1GB DDR3; 1680x1050
36.95

Allzu hohe Anforderungen stellt "The Last Remnant" nicht, hier wären sogar noch höhere Auflösungen möglich. Die Radeon HD 5670 liegt zwischen 6,8 und 9,9 Prozent vor der ECS NGT240-512QI-F, diesmal schrumpft der Rückstand von NVIDIAs GPU mit steigender Auflösung. Die ECS NGT240-512QI-F ist wiederum ein gutes Drittel schneller als MSIs N240GT-MD1G.

Da die Unreal Engine 3 die Rendertechnik "Deferred Shading" für die Berechnung von Schatten verwendet, bedeutet Kantenglättung hier einen deutlichen Leistungseinbruch. Bei "The Last Remnant" haben die Entwickler die Option für Anti-Aliasing im Spiel weggelassen und wir verzichten darauf, dies über die Treiber zu erzwingen.




GeForce GT 240: ECS NGT240-512QI-F (GDDR5) vs MSI N240GT MD1G (DDR3) - Druckansicht - Seite 12 von 20

Risen (DX9)
Spielerisch ist Risen von Piranha Bytes mit Sicherheit ein echtes Highlight für alle Rollenspieler, doch technisch gesehen gibt es auch beim Nachfolger der aus Gothic bekannten Genome-Engine lediglich DirectX-9-Kost. Auch wenn viele Käufer davon ausgehen, bei neuen Spielen zumindest DirectX 10 geboten zu bekommen, setzen etliche Entwickler nach wie vor auf DirectX 9. Wir werden diesem Umstand mit zwei aktuellen Titeln Rechnung tragen.

Bei Risen ist im Vergleich zu Gothic 3 Screen Space Ambient Occlusion (SSAO) und HDR-Rendering hinzugekommen, das wertet die Grafik schon einmal gehörig auf. Wir haben alle Details auf "hoch" gesetzt und die mäßig umgesetzte Tiefenunschärfe deaktiviert, die anisotrope Filterung steht auf Stufe 16. Da dieses Spiel keine offizielle Leistungsmessung bietet, verwenden wir FRAPS und lassen unseren Helden vom ersten Haus durch den Wald bis hinunter zum Meer joggen. Etwaige Gegner haben wir zuvor eliminiert.

Risen in fps (FRAPS, kein AA, 16x AF, hoch)
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1360x768
49.293
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1280x1024
47.373
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1680x1050
39.573
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1360x768
38.086
ECS NGT240-512QI-F
512MB GDDR5; 1360x768
36.011
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1280x1024
35.675
ECS NGT240-512QI-F
512MB GDDR5; 1280x1024
32.908
MSI N240GT-MD1G
1GB DDR3; 1360x768
31.674
MSI N240GT-MD1G
1GB DDR3; 1280x1024
29.892
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1680x1050
29.594
ECS NGT240-512QI-F
512MB GDDR5; 1680x1050
26.991
MSI N240GT-MD1G
1GB DDR3; 1680x1050
23.774

Auch ohne Kantenglättung stellt Risen hohe Anforderungen an die Grafikkarte, zumindest wenn man eine hohe Detailsstufe verwendet. AMDs Radeon HD 5670 fällt bei 1680 x 1050 Bildpunkten ebenso unter 30 fps wie die ECS NGT240-512QI-F, ist hier aber um 9,6 Prozent schneller und verbucht auch in den niedrigeren Auflösungen Vorteile von 5,8 bzw. 8,4 Prozent. Und der Vorspung der ECS NGT240-512QI-F auf MSIs N240GT-MD1G fällt mit durchschnittlich 12,4 fps schon fast moderat aus.

Das HDR-Rendering verhindert die Nutzung von Kantenglättung. Zumindest offiziell bietet das Spiel die Option nicht an und wir verzichten darauf, diese über die Treiber zu erzwingen.




GeForce GT 240: ECS NGT240-512QI-F (GDDR5) vs MSI N240GT MD1G (DDR3) - Druckansicht - Seite 13 von 20

Street Fighter IV (DX9)
Obwohl Capcom die Windows-Version von Street Fighter IV erst im Juli 2009 auf den Markt gebracht hatte, ist auch bei diesem klassischen Prügelspiel nichts von DirectX 10 zu sehen. Die comic-artige Grafik ist zwar durchaus gelungen, aber anspruchslos. Beim offiziellen Benchmark von Street Fighter IV laufen insgesamt vier Tests. Drei davon sind typische Kämpfe und der vierte ist eine Ansicht verschiedener Kämpfer, die im Kreis stehen, während die Kamera diese umfährt.

Wir haben alle Qualitätseinstellungen auf "hoch" und Soft Shadow auf "Maximum" gesetzt, dennoch reicht für dieses Spiel auch preiswerte Hardware voll und ganz aus.

Street Fighter IV in fps (Gesamt, kein AA, hoch/max)
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1360x768
137.98
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1280x1024
124.69
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1360x768
126.28
ECS NGT240-512QI-F
512MB GDDR5; 1360x768
120.08
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1280x1024
111.26
ECS NGT240-512QI-F
512MB GDDR5; 1280x1024
107.32
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1680x1050
106.45
MSI N240GT-MD1G
1GB DDR3; 1360x768
99.46
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1680x1050
91.56
ECS NGT240-512QI-F
512MB GDDR5; 1680x1050
90.88
MSI N240GT-MD1G
1GB DDR3; 1280x1024
88.62
MSI N240GT-MD1G
1GB DDR3; 1680x1050
74.10

Street Fighter IV bringt uns extrem hohe Frameraten und solange wir auf Kantenglättung verzichten, sind auch noch höhere Auflösungen flüssig spielbar. Die Radeon HD 5670 setzt ihren Siegeszug unbeirrt fort und schneidet zwischen 0,75 und 3,7 Prozent besser ab als die ECS NGT240-512QI-F. Je höher die Auflösung desto kleiner wird allerdings der Abstand zwischen den beiden Karten. Mit ihren 512 MByte GDDR5-Speicher ist die ECS NGT240-512QI-F durchschnittlich 21,5 Prozent schneller als MSIs N240GT-MD1G mit 1024 MByte DDR3.

Für den zweiten Durchlauf verwenden wir achtfache Kantenglättung und einen 16-fachen Texturfilter.

Street Fighter IV in fps (Gesamt, 8x AA, 16x AF, hoch/max)
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1360x768
83.32
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1280x1024
75.16
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 1680x1050
62.38
ECS NGT240-512QI-F
512MB GDDR5; 1360x768
60.00
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1360x768
51.95
ECS NGT240-512QI-F
512MB GDDR5; 1280x1024
51.05
MSI N240GT-MD1G
1GB DDR3; 1360x768
48.19
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1280x1024
44.51
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 1680x1050
35.26
ECS NGT240-512QI-F
512MB GDDR5; 1680x1050
33.17
MSI N240GT-MD1G
1GB DDR3; 1280x1024
31.99
MSI N240GT-MD1G
1GB DDR3; 1680x1050
23.42

Was passiert denn hier? Die ECS NGT240-512QI-F probt den Aufstand und ist in den beiden niedrigen Auflösungen gut 15 Prozent schneller als AMDs Radeon HD 5670. Erst bei 1680 x 1050 Bildpunkten wendet sich das Blatt und die Radeon HD 5670 zieht knapp vorbei. Mit einem Vorsprung zwischen 24,5 und 59,6 Prozent deklassiert die ECS NGT240-512QI-F ihr Schwestermodell MSI N240GT-MD1G abermals.




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SiSoft Sandra 2010c (16.26): Rechenleistung GPGPU
Die Benchmark-Suite SiSoft Sandra 2010c (16.26) enthält eine Leistungsmessung für den Einsatz von Grafikprozessoren als GPGPU. Moderne GPUs bieten sich aufgrund ihrer immensen Rechenleistung auch als Co-Prozessor für Rechenaufgaben, die sich gut parallelisieren lassen, an. Der Test ähnelt dem Multi-Media-Benchmark für Prozessoren und berechnet Mandelbrot-Fraktale. Während NVIDIA neben dem hauseigenen CUDA nun auch Direct Compute und OpenCL unterstützt, bietet AMD neben STREAM lediglich Direct Compute an. OpenCL soll aber von zukünftigen Treibern unterstützt werden.

Shader-Gesamtleistung in MPixel/s
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; Compute
323.91
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; Compute
287.94
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; STREAM
261.0
MSI N240GT-MD1G
1GB DDR3; Compute
181.6
ECS NGT240-512QI-F
512MB GDDR5; Compute
179.18
MSI N240GT-MD1G
1GB DDR3; OpenCL
131.20
ECS NGT240-512QI-F
512MB GDDR5; OpenCL
131.17
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; STREAM
128.0
ECS NGT240-512QI-F
512MB GDDR5; CUDA
126.76
MSI N240GT-MD1G
1GB DDR3; CUDA
126.50

Wir sehen deutliche Unterschiede, was die Rechenleistung bei Verwendung der unterschiedlichen Technologien betrifft. Wie es scheint, bietet Direct Compute die beste Leistung. AMDs Karten haben in diesem Test die Nase wieder vorne, während das "GeForce GT 240"-Doppel eine ungewohnte Nähe zeigt. Klar, wir messen ja nur die Rechenkraft und nicht den Speicherdurchsatz.

SiSoft Sandra 2010c (16.26): Speichertransferleistung GPGPU
In einem zweiten Test ermittelt SiSoft Sandra 2010c (16.26) die Speichertransferleistung von und zur GPGPU:

Gesamtspeicherleistung in GB/s
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; Compute
38.2
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; STREAM
36.87
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; Compute
35.66
ECS NGT240-512QI-F
512MB GDDR5; OpenCL
26.00
ECS NGT240-512QI-F
512MB GDDR5; CUDA
25.88
ECS NGT240-512QI-F
512MB GDDR5; Compute
25.71
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; STREAM
23.46
MSI N240GT-MD1G
1GB DDR3; CUDA
22.00
MSI N240GT-MD1G
1GB DDR3; OpenCL
22.00
MSI N240GT-MD1G
1GB DDR3; Compute
21.74

Beim Speicherdurchsatz liefern die Grafikkarten nachvollziehbare Ergebnisse, die einzige Ausnahme ist der STREAM-Durchlauf mit der Radeon HD 5670, dessen Resultat überraschend gering ausfällt. Im Duell der beiden GeForce GT 240 basierenden Modelle liegt die ECS NGT240-512QI-F mit 512 MByte GDDR5 deutliche 18 Prozent vor der MSI N240GT-MD1G mit 1024 MByte DDR3, was dann auch die bescheidene Grafikleistung erklärt.

Wichtiger Hinweis: Im Bereich GPGPU tut sich derzeit sehr viel, aber es gibt auch noch zahlreiche Baustellen. Daher haben wir uns entschlossen, die GPGPU-Messungen zwar zu zeigen, vorerst aber nicht in unsere Wertung einfließen zu lassen.




GeForce GT 240: ECS NGT240-512QI-F (GDDR5) vs MSI N240GT MD1G (DDR3) - Druckansicht - Seite 15 von 20

Stromverbrauch: Idle
Zuletzt messen wir noch den Stromverbrauch und den Schallpegel. Wir beginnen mit dem Stromverbrauch des kompletten Computers während der Anzeige des Windows-Desktops. NVIDIA lässt die GPU und den Speicher bei der GeForce GT 240 auf 135 MHz heruntertakten, nur die Shader laufen mit 270 MHz noch doppelt so schnell. Dies gilt für die ECS NGT240-512QI-F...


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

...und ebenso für die MSI N240GT-MD1G:


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

AMD senkt den Chiptakt der Radeon HD 5670 von 775 auf 157 MHz ab, zugleich wird der Speichertakt von 1000 MHz auf 300 MHz reduziert. Und was bedeuten diese Maßnahmen für den Stromverbrauch unseres Testsystems?

Stromverbrauch System 2D in Watt, geringere Werte sind besser
MSI N240GT-MD1G
1GB DDR3; 135/135 MHz
122.8
ECS NGT240-512QI-F
512MB GDDR5; 135/135 MHz
123.0
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 157/300 MHz
130.0
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 250/800 MHz
151.2

Mit 123 Watt erweist sich NVIDIAs GeForce GT 240 als Sparkünstler, doch auch die 130 Watt, welche unser Testsystem mit der Radeon HD 5670 verbraucht, sind ein sehr gutes Resultat.




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Stromverbrauch: Last
Doch was passiert unter Last? Wir führen eine weitere Verbrauchsmessung durch und heizen den Grafikprozessoren diesmal mit Furmark 1.6.5 ein. Bei der ECS NGT240-512QI-F steigt der Chiptakt auf 550 MHz und die Shader arbeiten mit 1340 MHz. Der GDDR5-Speicher läuft mit 850 MHz und intern sogar mit 1700 MHz.


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Chip- und Shader-Takt sind bei der MSI N240GT-MD1G identisch, doch der Speicher arbeit hier nur mit 790 MHz.


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GDDR5-Speicher gilt als durstig. Mal sehen, ob das auch in diesem Fall stimmt:

Stromverbrauch System 3D in Watt, geringere Werte sind besser
MSI N240GT-MD1G
1GB DDR3; 550/790 MHz
180.2
ATi Radeon HD 5670
512 MByte; 775/1000 MHz
195.8
ECS NGT240-512QI-F
512MB GDDR5; 550/850 MHz
202.4
ATi Radeon HD 4770
512 MByte; 750/800 MHz
222.3

Die Abstände zwischen ATi Radeon HD 5670, ECS NGT240-512QI-F und ATi Radeon HD 4770 passen zu den TDP-Angaben der Hersteller. Deutlich genügsamer ist die MSI N240GT-MD1G, deren DDR3-Speicher somit zumindest einen Vorteil hat.




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Schallpegel
Den Schallpegel haben wir im laufenden System gemessen. Zum Zeitpunkt der Messung waren die Gehäuselüfter und der CPU-Lüfter deaktiviert, die Festplatte befand sich in einer Dämmbox und war im Leerlauf und der Netzteillüfter zeigte von der Grafikkarte weg. Das Schallpegelmeter wurde 130 mm oberhalb des Grafikkartenlüfters platziert, die Messwerte haben wir anschließend auf den üblichen Abstand von 100 cm umgerechnet.

Schallpegel in dB(A), a = 100 cm, geringere Werte sind besser
ATi Radeon HD 4770
2D = 1224 U/min
23.18
ECS NGT240-512QI-F
2D
23.28
ECS NGT240-512QI-F
3D
23.28
ATi Radeon HD 4770
3D = 1495 U/min
23.58
ATi Radeon HD 5670
2D = 28%
24.08
ATi Radeon HD 5670
3D = 45%
28.58
MSI N240GT-MD1G
2D = 10%
29.28
MSI N240GT-MD1G
3D = 10%
29.28
ATi Radeon HD 5670
Max = 100%
41.98
ATi Radeon HD 4770
Max = 4164 U/min
49.88

Der Lüfter auf der ECS NGT240-512QI-F scheint ebenso wenig zu regeln wie das Exemplar auf der MSI N240GT-MD1G. Zumindest arbeitet das Konstrukt von Arctic Cooling, für das sich ECS entschieden hat, angenehm leise. MSIs Lüfter ist hingegen deutlich hörbar und klingt recht hell. Beim Referenzdesign seiner Radeon HD 5670 hat AMD eine passable Kühlung umgesetzt, die im lastfreien Betrieb recht leise bleibt, sich bei Spielen aber bemerkbar macht.

Wir haben bei der Radeon HD 5670 und bei der Radeon HD 4770 zudem angetestet, wie laut der Lüfter bei maximaler Drehzahl werden kann. Diese Werte wurden im Praxisbetrieb nie erreicht, auch nicht mit Furmark. Aber es ist beruhigend zu wissen, dass es mehr als ausreichende Reserven gibt.

Temperaturen
Beim Blick auf die Temperaturen fällt auf, dass sich die beiden GeForce GT240 basierenden Modelle sehr ähnlich verhalten. Der Kühler von MSI ist allerdings 6 dB(A) lauter, wobei bereits 3 dB(A) eine Verdopplung des Schalldrucks bedeuten.

Temperaturen in °C, geringere Werte sind besser
ECS NGT240-512QI-F
2D
29
MSI N240GT-MD1G
2D = 10%
29
ATi Radeon HD 5670
2D = 28%
36
MSI N240GT-MD1G
3D = 10%
54
ECS NGT240-512QI-F
3D
55
ATi Radeon HD 5670
3D = 45%
76

Die Temperaturen der Radeon HD 5670 fallen deutlich höher aus, insbesondere unter Last. Wie zuvor vermutet, bietet dieser Kühler noch einiges an Verbesserungspotential.




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Übertakten: Taktraten
Nun wollen wir einmal sehen, wieviel zusätzliches Potential in den beiden GeForce GT 240 basierenden Grafikkarten schlummert. Bei der ECS NGT240-512QI-F konnten wir den Chip- und Shader-Takt um 15,5 Prozent auf 635/1547 MHz anheben, während sich der Speichertakt um 13,5 Prozent auf 965 MHz steigern ließ. Mit noch höheren Taktraten liefen zwar einige GPU-lastige Tests wie z.B. Furmark stabil, aber DiRT 2 verursachte reproduzierbare Abstürze.


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Auch die MSI N240GT-MD1G hatte so ihre Probleme mit DiRT 2. Erst mit 570 MHz Chip- und 1388 MHz Shader-Takt lief der Test dreimal durch, was einer Taktsteigerung um magere 3,6 Prozent entspricht. Beim Speicher sah das viel besser aus, dessen Takt konnten wir um 18,3 Prozent auf 935 MHz anheben. Und die geringe Speicherbandbreite ist schließlich auch die wesentliche Schwachstelle dieser Grafikkarte.


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Können die übertakteten Karten die ATi Radon HD 5670 bezwingen?




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Übertakten: Benchmarks
Kommt der zusätzliche Chiptakt überhaupt an? Fragen wir doch einmal SiSoft Sandra 2010c (16.26):

Shader-Gesamtleistung, Direct Compute in MPixel/s
ATi Radeon HD 5670
775/1000 MHz
287.94
ECS NGT240-512QI-F
635/965 MHz
208.57
ECS NGT240-512QI-F
550/1340/850 MHz
179.18
MSI N240GT-MD1G
570/935 MHz
188.34
MSI N240GT-MD1G
550/1340/790 MHz
181.60

Die ECS NGT240-512QI-F generiert aus 15,5 Prozent Mehrtakt eine Mehrleistung von 16,4 Prozent, bei der MSI N240GT-MD1G bedeutet 3,6 Prozent mehr Takt eine Leistungssteigerung um 3,7 Prozent. Und der Speicherdurchsatz?

Gesamtspeicherleistung, Direct Compute in GB/s
ATi Radeon HD 5670
775/1000 MHz
38.2
ECS NGT240-512QI-F
635/965 MHz
28.73
ECS NGT240-512QI-F
550/1340/850 MHz
25.71
MSI N240GT-MD1G
570/935 MHz
24.65
MSI N240GT-MD1G
550/1340/790 MHz
21.74

Bei der ECS NGT240-512QI-F konnten wir den Speichertakt um 13,5 Prozent anheben und unseren Messwert um 11,8 Prozent verbessern. Von den 18,3 Prozent Mehrtakt beim Speicher der MSI N240GT-MD1G kommen immerhin noch 13,4 Prozent bei Sandra an. Betrachten wir nun zwei Spiele:

Colin McRae DiRT 2 in fps (DX9, kein AA, 1680x1050, Qualität=Hoch)
ATi Radeon HD 5670
775/1000 MHz
47.6
ECS NGT240-512QI-F
635/965 MHz
46.5
ECS NGT240-512QI-F
550/1340/850 MHz
40.3
MSI N240GT-MD1G
570/935 MHz
37.3
MSI N240GT-MD1G
550/1340/790 MHz
32.0

Die Verbesserung der Framerate um 15,4 Prozent bringt die ECS NGT240-512QI-F dicht an AMDs ATi Radeon HD 5670 heran - aber nicht vorbei. Bei der MSI N240GT-MD1G sehen wir sogar eine Steigerung um 16,6 Prozent, aber dennoch bleibt das Niveau der ECS NGT240-512QI-F unerreicht. Und wie sieht es bei HAWX aus?

Tom Clancy's HAWX in fps (DX10.1, kein AA, 1680x1050, Qualität=Hoch)
ATi Radeon HD 5670
775/1000 MHz
38
ECS NGT240-512QI-F
635/965 MHz
41
ECS NGT240-512QI-F
550/1340/850 MHz
36
MSI N240GT-MD1G
570/935 MHz
31
MSI N240GT-MD1G
550/1340/790 MHz
28

Diesmal verbessert sich die ECS NGT240-512QI-F zwar nur um 13,9 Prozent, kann aber dennoch an AMDs ATi Radeon HD 5670 vorbeiziehen. Die MSI N240GT-MD1G verbessert ihre Framerate um 10,7 Prozent, bleibt aber dennoch deutlich hinter den GDDR5-Modellen zurück.




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Fazit: GeForce GT 240
NVIDIAs GeForce GT 240 bietet CUDA, Physx und OpenCL, AMDs Radeon HD 5670 kann hingegen DirectX 11 und Stream sowie eine im Schnitt um 8,5 Prozent höhere Framerate vorweisen. Beide Grafiklösungen arbeiten energieeffizient und die entsprechenden Grafikkarten liegen preislich zwischen 65 und 85 Euro. Wir tendieren eher zur Radeon HD 5670, doch wenn es unbedingt eine GeForce GT 240 sein soll, dann bitte ein Modell mit GDDR5-Speicher und einem leisen Lüfter. Wer auf Spiele Wert legt, sollte jedoch lieber ein paar Euro zusätzlich investieren, denn unter 100 Euro findet man neben der Radeon HD 4770 auch noch die Auslaufmodelle Radeon HD 4830 und HD 4850. Diese verbrauchen zwar deutlich mehr Strom, sind aber auch wesentlich performanter.




Fazit: ECS NGT240-512QI-F
GutWenn man einmal davon absieht, dass NVIDIAs GeForce GT 240 nicht gerade die ideale Basis für eine Grafikkarte darstellt, hat ECS alles richtig gemacht. In dieser Leistungsklasse reichen 512 MByte Grafikspeicher voll und ganz aus und daher sollte man lieber auf einen möglichst hohen Speicherdurchsatz setzten, anstatt überflüssigen aber werbewirksamen Ballast wie ein Gigabyte Grafikspeicher mit an Bord zu nehmen. Wenn GeForce GT 240, dann nur mit GDDR5! Der von Arctic Cooling zugekaufte Kühler mit seinem 90mm-Lüfter arbeitet leise und unauffällig, hätte im 2D-Betrieb aber durchaus noch weiter heruntergeregelt werden können. Sofern ausreichend Platz für ein 2-Slot-Design vorhanden ist, stellt er eine gute Lösung dar.


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Auch beim Übertakten macht die ECS NGT240-512QI-F eine gute Figur und kommt dann durchaus in den Leistungsbereich einer Radeon HD 5670. Angesichts der verbauten Speicher-Chips hätte ECS den Speicher werkseitig übertakten sollen, wie es beispielsweise Point of View auf seiner R-VGA150931-GD5 macht. Diese Grafikkarte verwendet den gleichen Kühler und findet sich im Handel ab 75 Euro, wohingegen die ECS NGT240-512QI-F zur Zeit noch nicht in deutschen Preisvergleichen geführt wird.




Fazit: MSI N240GT-MD1G
Wer sich für die MSI N240GT-MD1G interessiert, sollte sich diese Karte sofort wieder aus dem Kopf schlagen und stattdessen zur MSI N240GT-MD512-OC/D5 greifen, welche bereits ab 73 Euro im Handel zu finden ist und die ihr deutlich langsameres Schwestermodell somit um 7 Euro unterbietet. Der DDR3-Speicher bremst den GeForce GT 240 Grafikprozessor massiv aus und die Verdopplung des Grafikspeichers auf ein Gigabyte bringt keinerlei Vorteile. In diesem Vergleich ist die ECS NGT240-512QI-F im Schnitt aller Spieletests ohne Kantenglättung um deutliche 22,2 Prozent schneller. Sobald wie die Kantenglättung aktivieren, vergrößert sich ihr Vorsprung sogar auf 41,4 Prozent. Ursache für die extrem schwachen Frameraten ist die um 18 Prozent geringere Speicherbandbreite.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Zur schwachen 3D-Leistung gesellt sich ein lauter Lüfter und auch beim Übertakten der MSI N240GT-MD1G hatten wir nur mäßigen Erfolg. Beim Speicher kamen wir zwar deutlich weiter als erwartet, doch den GPU-Takt konnten wir nur um müde 20 MHz anheben. Da kann auch der geringe Stromverbrauch die Gesamtwertung nicht mehr retten.




Unser Dank gilt:







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