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Neu von MSI

Pixelview GeForce MX 64MB

Was bringen 64MB bei der GeForce 2MX?
Schon die 64MB Modelle der GeForce 2GTS brachten kaum spürbare Vorteile, jetzt - da die Speicherpreise im Keller sind - kommen auch die ersten 64MB Grafikkarten auf den Markt, die einen GeForce 2MX als Grafikbeschleuniger benutzen. Kann aber die apgespeckte Variante des GeForce 2GTS überhaupt von dem mehr an Speicher profitieren? Der eigentliche Schwachpunkt des GeForce 2MX sind ja bekanntlich die beiden Rendering Pipelines, denn der GeForce 2GTS bietet doppelt so viele, wodurch dieser Chip in höheren Auflösungen deutlich bessere Ergebnisse erzielt. Die 64MB SD-RAM auf unserer Pixelview GeForce MX sind mit einem 128bit Memoryinterface angebunden. Man kann zwar auch DDR-RAM zusammen mit dem GeForce MX einsetzen, dann aber nur mit einem 64bit Interface, was somit keine Vorteile für die Performance der Karte bringen würde.

Verpackung
wenig Zubehör, keine Spiele
Pixelview MX64
die Karte: keine aktive Kühlung

Ausstattung und Overclocking
Ein VGA-Anschluß, ein S-Video Ausgang mit den dazugehörigen Anschlußkabeln, eine CD mit den nVidia Referenztreibern (für Windows 2000 die Version 6.5, die bis vor kurzer Zeit immer noch der aktuelle Stand der Dinge war). Das war kurz und knapp die kurze und knappe Ausstattung der Pixelview Karte.
Einen aktiven Lüfter gibt es nicht, dafür wird der passive Kühlkörper deutlich mehr als handwarm! Der Kühlkörper und die Unterseite der Karte werden so richtig heiß. Und dabei liegt der GeForce 2MX mit 175MHz Corespeed deutlich hinter dem GeForce 2GTS Chip mit 200MHz. Dennoch kann man die Karte noch übertakten. Zuweilen sind auch für GeForce 2MX Karten 200MHz Taktrate drin, unser Exemplar wollte - passiv gekühlt - maximal 190MHz ohne Pixelfehler fahren. Schraubt man einen alten CPU-Kühler auf, dann kann man wahrscheinlich noch mehr aus der Karte herausholen. Und es schadet wahrlich nicht, die Pixelview aktiv zu kühlen!
Der S-Video Ausgang liefert ein in der 200,- DM Preisklasse als mittelmäßig zu bewertendes Bild und den VGA-Treiber von Windows 2000 mochte unsere Karte auch nicht. Mit massiven Pixelfehlern zeigte sie ihren Unwillen, mit diesem Treiber zu arbeiten. Nachdem der Detonator installiert war, lief sie jedoch in allen Modi fehlerfrei. Der 350MHz RAMDAC unterstützt Auflösungen bis 2048x1536 Pixel bei 75 Hertz, das ist ordentlich. Das Bild ist gut, es kommt jedoch nicht an das der ATI Radeon ViVo oder VE heran. Ach ja, AGP 4x bietet die Karte natürlich auch.
Hier die wichtigsten Eckdaten im Überblick:

  • GeForce 2MX mit 175MHz Taktung, passiv gekühlt
  • 64 MB SDR-RAM, ungekühlt
  • 350MHz RAMDAC (2048x1536x75Hz)
  • S-Video Ausgang
  • AGP 4x
  • nVidia Referenztreiber 6.5
  • Video-Anschlußkabel
  • Preis: ca. 220,- DM
  • Hersteller: prolink.com.tw

Die Benchmarks
Folgendes Setup stand für die Benchmarks zur Verfügung: Windows 2000 SP1, Epox 8KTA+, 1GHz AMD Thunderbird-B, 2x 128MB PC133 3-3-3, Soundblaster 128, VIA 4in1 4.29. Zum Vergleich dienen die gleichteure ATI Radeon VE und die ATI Radeon 64MB ViVo.

GeForce MX 64MBATI Radeon VEATI Radeon 64 ViVo
640x480x3211078,8107,9
800x600x3281,562,095,2
1024x768x3251,039,769,4
1280x1024x3230,023,345,1

Quake III Arena dient als OpenGL Test. Wie zu erwarten, schneidet die Pixelview-Karte in den niedrigen Auflösungen ganz gut ab, mit steigender Auflösung muß sie jedoch schnell Federn lassen und am Ende ist die ATI Radeon 64 ViVo ein gutes Drittel schneller. Gegen die ATI Radeon VE setzt sich die GeForce 2MX jedoch eindeutig durch.

GeForce MX 64MBATI Radeon VEATI Radeon 64 ViVo
3DMark2000449133904360
3DMark200118461740-
3DWinMark61,260,6-

Bei 3DMark2000 von MadOnion hat die GeForce 2MX die Nase vorn, bei dem ebenfalls auf DirectX 7 basierenden 3DWinMark liegt die Karte jedoch nur noch hauchdünn vor der Radeon VE. Bei 3DMark2001, welches auf DirectX 8 aufbaut, sieht die Sache ählich aus: die Pixelview liegt zwar vor der ATI Radeon VE, doch der Abstand ist überraschend gering. Letztere Tests hatten wir auf diesem System mit der Radeon 64 ViVo noch nicht durchgeführt, deshalb fehlen hier die Werte.

Fazit
Mit etwa 200,- DM kann man mit der Pixelview nicht viel falsch machen, aber es gibt in diesem Preisniveau durchaus interessantere Karten mit dem GeForce 2MX Chip, der zur Zeit sowieso vom Markt verschwindet und durch den MX400 ersetzt wird. Ob eine MX nun 64 oder 32MB Speicher hat, ist völlig nebensächlich - eine Elsa Gladiac MX mit 32MB erreichte z.B. auf einem ählichen System beinahe identische Werte. Nur bei den Nachfolgern des GeForce 2MX sollte man aufpassen: während der MX400 etwas bessere Werte als der alte MX erreicht, ist die MX200 Variante deutlich abgeschlagen und eignet sich überhaupt nicht für Spielernaturen.

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