Nachrichten
Artikel
Mitmachen
Shop
Kontakt
Sprache
 
Neu von MSI

Powercolor HD 4730 - Preisbrecher oder Stromfresser?

Autor: doelf - veröffentlicht am 16.06.2009
s.12/13

Stromverbrauch
Den höchsten Stromverbrauch erzielten wir mit Furmark bei einer Auflösung von 1680 x 1050 Bildpunkten und ohne Kantenglättung. Zusätzlich geben wir den Stromverbrauch bei Anzeige des Windows Desktops an.

Stromverbrauch: 2D, Furmark 1.6.5 (1680x1050, kein AA)
Sapphire HD 4670
88
198
NVIDIA GeForce 9600 GT
102
194
AMD Radeon HD 4770
106
205
NVIDIA GeForce 9800 GT
119
231
Powercolor HD 4730
148
272
Powercolor HD 4730
GPU: 790 MHz; MEM: 1100 MHz
150
286
Powercolor HD 4870
154
318

Und nun kommen wir zu einem finsteren Kapitel dieses Tests: Bei der Powercolor HD 4730 sind die beiden 6-Pin Stromanschlüsse keinesfalls nur Show, diese Grafikkarte ist ein ganz übler Schluckspecht! Bereits beim Windows Desktop verbraucht unser Testsystem 148 Watt, das sind 60 Watt mehr als mit der Sapphire HD 4670 Ultimate und 42 Watt mehr als mit der Radeon HD 4770.

Unter 3D-Last steigt der Stromverbrauch auf 272 Watt, das sind 67 Watt mehr als wir mit der Radeon HD 4770 gemessen hatten und auch 41 Watt mehr als mit der GeForce 9800 GT. Da tröstet es auch nicht, dass die Verbrauchszunahme beim Übertakten mit 12 Watt halbwegs moderat ausfällt, den die viel schnellere Radeon HD 4870 braucht auch nicht soviel mehr.

Übertakten
Zum Übertakten verwendeten wir AMDs Overdrive. Maximal ließen sich hier 790 MHz Chip- sowie 1.100 MHz Speicher-Takt einstellen, das entspricht einer Steigerung des Chiptakts um 12,9 Prozent und des Speichertakts um 22,2 Prozent.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Overdrive erklärte diese Maximalwerte für stabil und das waren sie auch. Im Benchmark-Parcours finden sich auch die Resultate der übertakteten Powercolor HD 4730.

Temperaturen und Schallpegel
Im 2D-Betrieb taktet die GPU von 700 auf 600 MHz herunter, die Temperatur lag bei ca. 50°C. Belasteten wir die GPU mit Furmark, stiegt die Temperatur schnell auf 68°C, dann flachte die Kurve ab und blieb auch nach einer Stunde Dauerlast unter 72°C. Die Raumtemperatur betrug während dieser Messungen 24°C.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Der Accelero L2 hält leider nicht ganz, was der Name Arctic Cooling verspricht. Wir haben den Kühler mit einem Schallpegelmeter vom Typ Mastech MS6701 vermessen, welches die Anforderungen der Normen IEC 651/EN 60651 type 2 und ANSI S1.4 type 2 erfüllt und einen Messbereich von 30 bis 130 dB(A) bietet. Da sich die Lautstärke des Kühlers um die 30 dB(A) bewegt, haben wir aus einer Entfernung von 35 cm gemessen und den Pegel auf einem Meter Abstand umgerechnet.

Im Leerlauf arbeitet der Lüfter zunächst mit 26,9 dB(A) und ist dabei nicht sonderlich aufdringlich. Doch bereits nach wenigen Minuten steigt die Drehzahl und wir messen nun 31,6 dB(A). Legen wir 3D-Last an, treten gelegentlich Spitzen von 33,4 dB(A) auf, zumeist bewegt sich der Pegel jedoch um die 32 dB(A). Da der Lüfter recht groß ist und einen gleichmäßigen Lauf hat, stört er nicht so sehr, wie die Messwerte es vermuten lassen. Sonderlich leise ist er jedoch nicht.

Diese Werbefläche wurde deaktiviert. Damit geht Au-Ja.de eine wichtige Einnahmequelle verloren.

Werbung erlauben ]
© Copyright 1998-2016 by Dipl.-Ing. Michael Doering. [ Nutzungsbedingungen ]
Diese Werbefläche wurde deaktiviert. Damit geht Au-Ja.de eine wichtige Einnahmequelle verloren.

Werbung erlauben ]

Ihr Homepage-Baukasten von Wix.

Einfach.
Schnell.
Ohne Vorkenntnisse.
Au-Ja Testurteil:
Sehr Gut
Diese Werbefläche wurde deaktiviert. Damit geht Au-Ja.de eine wichtige Einnahmequelle verloren.

Werbung erlauben ]
generated on
08.12.2016 05:08:47
by Jikji CMS 0.9.9c