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Neu von MSI

Powercolor HD 5770 - DirectX 11 für die Massen?

Autor: doelf - veröffentlicht am 16.11.2009
s.14/17

SiSoft Sandra 2009 SP4: Rechenleistung GPGPU
Die Benchmark-Suite SiSoft Sandra 2009 SP4 enthält eine Leistungsmessung für den Einsatz von Grafikprozessoren als GPGPU. Moderne GPUs bieten sich aufgrund ihrer immensen Rechenleistung auch als Co-Prozessor für Rechenaufgaben, die sich gut parallelisieren lassen, an. Der Test ähnelt dem Multi-Media-Benchmark für Prozessoren und berechnet Mandelbrot-Fraktale.

Shader-Gesamtleistung in MPixel/s
MSI Radeon HD 4870 X2
2048 MByte; STREAM
428.20
MSI Radeon HD 4890
1024 MByte; STREAM
379.20
Powercolor HD 4870
512 MByte; STREAM
336.54
Powercolor HD 5770
1024 MByte; STREAM
266.38
AMD Radeon HD 4770
512 MByte; STREAM
261.00
Gigabyte GTX275
896 MByte; CUDA
238.14

Was die reine GPGPU-Rechenleistung betrifft, ist die Radeon HD 5770 nur zwei Prozent schneller als die Radeon HD 4770. Weitere 26 Prozent besser schneidet die Radeon HD 4870 ab, während NVIDIAs GeForce GTX275 mit CUDA in diesem Test chancenlos ist. Wir haben diesmal noch mit den proprietären Lösungen CUDA und STREAM gearbeitet, denn hinsichtlich OpenCL und DirectCompute stecken die Treiber von AMD und NVIDIA noch in den Kinderschuhen.

SiSoft Sandra 2009 SP4: Speichertransferleistung GPGPU
In einem zweiten Test ermittelt SiSoft Sandra 2009 SP4 die Speichertransferleistung von und zur GPGPU:

Gesamtspeicherleistung in GB/s
Gigabyte GTX275
896 MByte; CUDA
80.44
MSI Radeon HD 4870 X2
2048 MByte; STREAM
60.60
MSI Radeon HD 4890
1024 MByte; STREAM
43.86
Powercolor HD 5770
1024 MByte; STREAM
42.65
Powercolor HD 4870
512 MByte; STREAM
39.58
AMD Radeon HD 4770
512 MByte; STREAM
28.00

Radeon HD 5770 und HD 4770 besitzen nur eine 128 Bit breite Speicheranbindung, während Radeon HD 4870 und HD 4890 auf 256 Bit und die GeForce GTX275 sogar auf 448 Bit zurückgreifen können. Alle AMD-basierenden Karten sind mit GDDR5-Speicher bestückt, NVIDIA verwendet hingegen auch weiterhin GDDR3-Chips. Obwohl sich die Radeon HD 5770 mit einer vergleichsweise schmalen Speicheranbindung begnügen muss, vermag sie diesen Nachteil durch eine extrem hohe Taktung zu kompensieren. Mit 1.200 MHz läuft ihr Speicher um 50 Prozent schneller als auf der Radeon HD 4770 und somit fällt auch das Ergebnis von SiSoft Sandra 2009 SP4 um gut 50 Prozent besser aus. Im Vergleich zur Radeon HD 4870 arbeitet der Speicher der Radeon HD 5770 um ein Drittel schneller. Das reicht hier, um den nur halb so breiten Speicherbus auszugleichen.

DirectCompute Benchmark 0.25
DirectCompute ist Microsofts Antwort auf STREAM, CUDA und OpenCL. Es handelt sich um einen Bestandteil von DirectX, welcher ab der Version 10 verfügbar ist. Die Treiber, welche DirectCompute beherrschen, sind noch ganz frisch, und Programme, welche sich die Schnittstelle zu Nutzen machen, stecken noch in der Entwicklung. Wir haben daher den DirectCompute Benchmark 0.25 ausprobiert, welcher die reine DirectX API ohne spezielle Optimierungen verwendet und nicht nur auf GPUs sondern auch auf normalen Prozessoren ausgeführt werden kann.

Gesamtspeicherleistung in GB/s
Powercolor HD 5770
1024 MByte; STREAM
33952
Gigabyte GTX275
896 MByte; CUDA
12520
AMD Phenom II X4 955
3,50 GHz; AMD64
1458

NVIDIAs aktueller Beta-Treiber GeForce 195.39 beherrscht DirectCompute, welches unter Windows Vista und 7 von Grafikkarten mit Unterstützung für DirectX 10 und 11 genutzt werden kann. Versuchten wir diesen Test mit der Treiberversion 191.07 WHQL, meldet das Programm "DirectCompute support: NO". Gleiches passierte mit allen Radeon Modellen der Baureihe 4xxx, denn selbst die aktuellen Beta-Treiber unterstützung nur die 5xxx-Serie. Daher können wir nur mit dem Resultat der Radeon HD 5770 dienen. Zum Vergleich geben wir zudem das Ergebnis des auf 3,50 GHz übertakteten AMD Phenom II X4 955 an.

Die GeForce GTX275 erreicht nur ein Drittel des Wertes, welchen der Autor des Tests erwartet hatte. Warum dies so ist, konnten wir bisher nicht klären. Das Resultat der Radeon HD 5770 kann sich hingegen sehen lassen, doch was es wirklich wert ist, müssen zukünftige Messungen zeigen. Wir haben uns entschlossen, die GPGPU-Messungen zwar zu zeigen, vorerst aber nicht in unsere Wertung einfließen zu lassen.

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