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Ausgereifte Schnäppchen: Samsung SSD 830 mit 64, 128 und 256 GB

Autor: doelf - veröffentlicht am 08.12.2012
s.1/12
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Vor etwas mehr als einem Jahr präsentierte Samsung seine SSD-Laufwerke der Baureihe 830. Mittlerweile sind die Nachfolger 840 Pro und 840 Basic verfügbar und die 830er-Modelle werden zu günstigen Preisen abverkauft. Doch sind die 830er-SSDs günstige Schnäppchen oder nur veraltete Technik? Wir haben uns die Laufwerke mit 64, 128 und 256 GB Speicherkapazität angesehen.
Samsung brauchte recht lange, um seine ersten Solid-State-Laufwerke mit einen SATA-Anschluss der dritten Generation auf den Markt zu bringen. Dafür hinterließen die Geräte von Beginn an einen stabilen und ausgereiften Eindruck. Dies liegt vermutlich in der Kundenstruktur des Herstellers begründet, der seine Laufwerke primär an große OEM-Kunden liefert und daher auch keine waghalsigen Experimente mit unausgereiften Produkten macht.
Ein zweiter Vorteil Samsungs besteht darin, dass sich die Firma ausschließlich im eigenen Sortiment bedient: Flash-Speicher, Controller und Platine stammen allesamt von Samsung. Verglichen mit der Baureihe SSD 470 hat der MCX-Controller S4LJ204X01 der 830er-SSDs einen dritten ARM-Kern vom Typ Cortex A9 (220 MHz) und damit zusätzliche Rechenkraft erhalten. Auch der neue MDX-Controller der 840er-Serie besitzt drei ARM-Kerne. Hierbei handelt es sich allerdings um die Generation Cortex R4 (300 MHz), welche nochmals schneller arbeitet.
In den SSDs der 830er-Baureihe steht dem MCX S4LJ204X01 ein 256 MByte großer Cache (DDR2-800) zur Seite und die Anbindung des Flash-Speichers erfolgt über acht Kanäle. Bei den neuen Baureihen SSD 840 Pro und 840 Basic gibt es 256 bzw. 512 MByte Cache, wobei ein LPDDR2-1066-Chip zum Einsatz kommt, der zugleich schnellerer und energieeffizienter ist. Auch der moderne MDX-Controller verwendet acht Kanäle zur Anbindung der Flash-Chips. Die Strukturgrößen der NAND-Chips schrumpfen beständig. Kamen bei Samsungs 470er-Serie noch 32 nm zum Einsatz, sind es bei den 830er-Laufwerken 27 nm und bei den 840er-Modellen 21 nm.
Die Südkoreaner setzen dabei grundsätzlich auf schnellen Toggle-Mode NAND-Speicher. Unsere 830er-SSDs sind mit MLC-Chips ausgestattet, die zwei Bit pro Zelle speichern. Solchen Speicher verwendet Samsung auch für die neue Baureihe 840 Pro. In den Laufwerken der Serie 840 Basic finden sich hingegen TLC-Chips, welche drei Bit pro Zelle ablegen. Dies bremst nicht nur die Schreibgeschwindigkeit, sondern erhöht auch den Verschleiß, weswegen Samsung hier mit größeren Reserven arbeitet. Entsprechend schrumpft die Speicherkapazität von 128 und 256 GB auf 120 und 250 GB.
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