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20-, 22- und 24-Zoll LCD-Bildschirme mit HDCP von Samsung

Autor: doelf - veröffentlicht am 22.01.2008
s.1/6
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UPDATE 30.01.2008:
Im Rahmen eines kurzen Guides beschreiben wir, wie man bei dem 24-Zoll Modell Samsung 245B die Pivotfunktion "nachrüstet".




Die Preise für LCD-Flachbildschirme setzten auch im Jahr 2008 ihre Talfahrt fort. Die aktuellen Monitormodelle versprechen höhere Auflösungen, schnellere Reaktionszeiten sowie eine bessere Farbechtheit. Zudem beherrschen viele Geräte mit digitalem Eingang den Kopierschutz HDCP und eignen sich somit für die Wiedergabe hochauflösender Videos, beispielsweise von HD-DVD oder Blu-ray Medien. Wir haben uns drei Flachbildschirme des Herstellers Samsung mit 20-, 22- und 24-Zoll Display sowie HDCP-Unterstützung angesehen. Es handelt sich hierbei um die Modelle 206BW, 226BW und 245B, welche zu Preisen zwischen 228,- und 419,- Euro angeboten werden.

Vergleichstabellen
In den letzten Jahren konnten die Hersteller sowohl die Reaktionszeiten verringern als auch den Kontrast und die Farbzahl erhöhen. Die drei Bildschirme, welche wir heute vorstellen werden, können 16,7 Millionen Farben darstellen und bieten Reaktionszeiten unter 6 ms. Seit Mitte 2004 nutzt Samsung RTA (Response Time Accelerator) Chips, um möglichst niedrige Reaktionszeiten zu erreichen. Der Grau-zu-Grau Schaltwert der Modelle 206BW und 226BW liegt daher laut Hersteller bei lediglich 2 ms. Das Modell 245B benötigt 5 ms, allerdings wird aus den Angaben Samsungs nicht klar, ob es sich hierbei um die Grau-zu-Grau Schaltzeit handelt.

Angaben zum Panel
Modell 206BW 226BW 245B
Paneltyp a-si TFT/TN
Pixelfehlerklasse 2
Bildschirmdiagonale in cm 50,80 55,90 60,96
Auflösung nativ in Pixel 1680x1050 1920x1200
Darstellbare Farben 16,7 Millionen
Pixelabstand in mm 0,258 0,282 0,270
Helligkeit in cd/m2 300 400
Kontrast (max.) 800:1 700:1 1000:1
Kontrast (dynamisch) 3000:1
Reaktionszeit (G/G) in ms 2 5
Betrachtungswinkel (h / v) 160°/160°
Frequenz horizontal in kHz 30 - 81
Frequenz vertikal in Hz 56 - 75

Samsung gibt einen maximalen Kontrast von 700:1 (226BW), 800:1 (206BW) bzw 1000:1 (245B) sowie einen dynamischen Kontrast von 3000:1 für alle drei Geräte an. Doch was ist ein dynamischer Kontrast eigentlich? Da LCD-Bildschirme mit einer Hintergrundbeleuchtung (Backlight) arbeiten, ist die Farbe Schwarz meist nur ein dunkles Grau. Der maximale Kontrast wird bei eingeschaltetem Backlight zwischen der dunkelsten und hellsten darstellbaren Farbe ermittelt, im Beispiel des Samsung 226BW beträgt dieser 700:1. Für den dynamischen Kontrast wird das Backlight gedimmt, seine Helligkeit also heruntergeregelt. Dies liefert insbesondere für dunkle Szenen mehr Kontrast und ein satteres Schwarz. Der dynamische Kontrast wird zwischen der dunkelsten darstellbaren Farbe bei maximal gedimmtem Backlight sowie der hellsten darstellbaren Farbe bei maximal leuchtendem Backlight ermittelt.

Die weit verbreiteten 17- und 19-Zoll Bildschirme haben zumeist eine Auflösung von 1280 x 1024 Bildpunkten. Wer zu einem Gerät mit 20- oder 22-Zoll Bilddiagonale greift, erweitert den Anzeigebereich seitlich um 400 Pixel auf 1680 Bildpunkte, während die Anzahl der vertikalen Bildpunkte nur um 26 auf 1050 Pixel steigt. Anders sieht es bei einem 24-Zoll Monitor aus, dessen physikalische Auflösung zumeist bei 1920 x 1200 Bildpunkten liegt und somit Full-HD Inhalte darstellen kann. Wer Wert auf Full-HD legt, sollte somit ein 24-Zoll Gerät kaufen, muss dann aber auch mit einem deutlich höheren Stromverbrauch leben.

Stromverbrauch, Ergonomie, Abmessungen
Modell 206BW 226BW 245B
Netzteil intern
Stromverbrauch Standby in W 1 2
Stromverbrauch Betrieb in W 55 100
Energiemanagement VESA, EPA, Nutek Energy Star
Tiltfunktion (neigen) ja
Swivelfunktion (drehen) ja
Höhenverstellung nein ja
Pivotfunktion nein nein jein
Wandmontage (VESA) 100x100 200x100
Höhe mit Fuß in mm 396,4 422,0 444,5
Breite mit Fuß in mm 476,0 514,6 560,0
Tiefe mit Fuß in mm 219,3 219,3 250,0
Gewicht mit Fuß in kg 5,3 5,7 8,4

Nicht nur der Preis, sondern auch die vorhandene Stellfläche entscheiden darüber, welche Bildschirmdiagonale für den heimischen Arbeitsplatz geeignet ist. Während das 20-Zoll Modell mit einer Breite von 47,6 cm auskommt, benötigt der 24-Zoll Bildschirm bereits 56,0 cm. Die Ursache für den deutlichen Breitenzuwachs im Vergleich zu 17- und 19-Zoll Bildschirmen liegt im Breitbildformat begründet, denn während die kleineren Monitore normalerweise im 4:3 Format gebaut werden, hat sich bei den größeren Modellen bereits 16:10 durchgesetzt. 16:10 eignet sich optimal für die Wiedergabe von Kinofilmen, ermöglicht aber auch Spielern einen seitlich erweiterten Sichtbereich. Während man auf dem 16:10 Bildschirm seinen Gegner bereits sehen kann, tappt der Spieler mit dem 4:3 Monitor noch im Dunkeln.

Anschlüsse und Lieferumfang
Modell 206BW 226BW 245B
15pin D-Sub (analog) ja
DVI-D (digital) ja
HDMI (digital) nein
HDCP via DVI-Anschluss ja
DVI-Kabel ja
VGA-Kabel ja
Netzkabel ja
Handbuch ja
Treiber-CD ja
Garantie 36 Monate

Im Gegensatz zu einigen anderen Herstellern setzt Samsung auch weiterhin auf DVI-D und verzichtet auf einen HDMI-Anschluss. Dies ist nicht weiter tragisch, da die DVI-Verkabelung in der Praxis robuster ist und Samsung den digitalen Kopierschutz HDCP über den DVI-Eingang unterstützt. Im Lieferumfang aller drei Geräte findet sich sowohl ein analoges als auch ein digitales Signalkabel, was wir sehr erfreulich finden. Die Herstellergarantie beträgt jeweils drei Jahre.

Die Installation
Samsung liefert die passenden Treiber für alle Microsoft Betriebssysteme ab Windows 98 auf einer CD mit, zudem liegen die Treiber auf der Webseite des Herstellers zum Download bereit. Für die Modelle 206BW und 226BW findet auch das Windows Update Center die passenden Treiber, der 24-Zoll Monitor 245B ist dort jedoch noch nicht bekannt. Nach der Installation der Bildschirmtreiber stellen wir zunächst die physikalische Auflösung ein. Die beiden Modelle 206BW und 226BW verfügen über eine Auflösung von 1680 x 1050 Bildpunkten, welche wir sofort einstellen können. Die 1920 x 1200 Bildpunkte des Samsung 245B erfordern zwar gerade noch keine Dual-Link DVI-Anbindung, dennoch müssen wir unseren PC neu starten, um auf diese Auflösung wechseln zu können. Am DVI-D Eingang hängt eine NVIDIA GeForce 7600 GT und am analogen Eingang eine NVIDIA GeForce 8600 GTS Grafikkarte.

Im zweiten Schritt überprüfen wir den herstellerseitig gewählten Kontrast. Dieser fällt bei allen drei Geräten recht hoch aus, so dass Farbunterschiede im hellen Bereich nicht mehr zu unterscheiden sind. Wir reduzieren den Kontrast wie folgt:

  • 206BW: 85 Prozent
  • 226BW: 85 Prozent
  • 245B: 70 Prozent

Betrachten wir nun die einzelnen Geräte.

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