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Sapphire 9800Pro Atlantis vs. PowerColor Evil Commando2 vs. MSI 4600 VTD - 2/17
01.05.2003 by doelf und trebar

R300 vs. R350
Im Vergleich zum R300 (Radeon 9700Pro) zeichnet sich der R350 (Radeon 9800Pro) - wie bereits gesagt - durch höhere Taktraten aus. Der GPU-Takt wurde von 325 um 55 auf 380 MHz gesteigert (ca. 17 Prozent) und der Speichertakt von 310 (DDR620) um 30 auf 340 MHz (DDR680) erhöht (ca. 10 Prozent). Somit wären in der Theorie maximale Leistungssteigerungen von 15 Prozent zu erwarten, doch gerade in Anti-Aliasing-Modi fallen die Ergebnisse zugunsten des Radeon 9800Pro zum Teil erheblich höher aus. Folglich hat ATi dem R350 zusätzlich noch etwas Finetuning zukommen lassen.

  • SMARTSHADER 2.1: Hierbei handelt es sich um ATis programmierbaren Pixel- und Vertexshader, der - wie die Version 2.0 des Radeon 9700Pro - 16 Texturen pro Durchgang verarbeiten kann (Pixel Shader). Der Vertexshader kann neuerdings mit 65.280 Instruktionen (mit Flow-Control) programmiert werden, die Version 2.0 des Radeon 9700Pro unterstützte lediglich 1024.
  • SMOOTHVISION 2.1 bietet - wie die Version 2.0 - 2x, 4x und 6x Anti-Aliasing sowie 2x, 4x, 8x und 16x Anisotrope Filterung. Die Veränderungen müssen hier also im Detail versteckt sein.
  • HYPER Z III+: Der 3-Level hierarchische Z-Buffer des Radeon 9800Pro bietet (wie die Version III des Radeon 9700Pro) die Möglichkeit zur verlustfreien Kompression (maximal 24-fach). Neu ist jedoch folgender Punkt:
    "Z cache optimized for real-time shadow rendering"
  • TRUFORM 2.0: Bei dieser Technik wurde nichts verändert, sie entspricht dem Stand, den wir vom Radeon 9700Pro bereits kennen. TRUFORM 2.0 wird bei ATi genutzt, um die Oberflächen von Körpern natürlicher erscheinen zu lassen. Das zu zeichnende Dreieck wird hierzu in eine gewölbte Fläche verwandelt, diese dann wieder in Dreiecke unterteilt und ausgegeben.
  • VIDEOSHADER: Auch der VIDEOSHADER kam bereits beim Radeon 9700Pro zum Einsatz. Der Grafikchip übernimmt hierbei die qualitätssteigernde Aufbearbeitung von Videoströmen z.B. um Block-Artefakte zu entfernen oder Störungen zu filtern.
In den Benchmarks werden wir die Auswirkungen von SMARTSHADER 2.1, SMOOTHVISION 2.1 und HYPER Z III+ anhand der Werte bei aktiviertem Anti-Aliasing und Anisotroper Filterung erkennen können, während die Ergebnisse ohne qualitätssteigernde Einstellungen die höhere Taktung wiederspiegeln.

Treiber
Vor wenigen Jahren konzentrierte sich ATi vor allem auf den OEM-Markt und bot einen recht mäßigen Treiber-Support. Updates kamen selten und die Bugs waren zahlreich. Dies betraf vor allem die Rage-Zeiten, aber auch als die ersten Radeon-Modelle auf den Markt kamen, war die Lage nicht viel besser. Sogar der Start des Radeon 8500-Chips wurde noch von etlichen Bugs überschattet. Der Launch des Radeon 9700Pro konfrontierte uns lediglich mit zwei Problemen: bei dem Benchmark-Programm CodeCreatures gab es Darstellungsfehler und ein Betrieb der Karte auf unserem Dual-AMD-Athlon-System mit dem Tyan Tiger MP (AMD 760MP Chipsatz) wollte partout nicht gelingen. Da andere Dual-AMD-Mainboards (AMD 760MPX) keine Probleme mit der Karte hatten und auch Spiele problemlos funktionierten, hielt sich unsere Kritik in Grenzen. Seit dem Launch des 9700Pro hat ATi regelmäßige Treiber-Updates geliefert und der aktuelle Catalyst 3.2 macht einen sehr ausgereiften Eindruck. Wir haben diesen Treiber auch für unseren Test benutzt.
Für die GeForce4 Ti4600 wird der nVidia Detonator 43.45 verwendet, der sich ebenfalls als ausgereift und problemlos erwies.

Kompatibilität/Stabilität
Betrachtet man die Radeon 9800Pro GPU im Praxistest, so hat ATi ganze Arbeit geleistet: Es trat während des gesamten Tests nur ein einziges Problem auf, denn CodeCreatures wollte bei 4-fachem Anti-Aliasing und 8-facher Anisotroper-Filterung keinen Durchlauf starten. Dies betraf sowohl das erste Testsystem mit Intel i845PE-Chipsatz und Pentium 4 CPU als auch das zweite auf Basis des Dual-AMD-Athlon in dem abermals das Tyan Tiger MP steckte. Abgesehen von diesem einen Ausrutscher verhielt sich die Sapphire 9800Pro Atlantis auch auf dem empfindlichen Dual-System absolut vorbildlich und bot keinen Grund zu Klage.
Anders lag die Sache bei der Radeon 9700Pro basierenden PowerColor Evil Commando2, diese Karte fror das Dual-System bei JEDER DirectX Anwendung ein! Das Problem, welches wir beim Launch des 9700Pro feststellen konnten, ist somit noch immer nicht behoben wurden. Auf dem Intel System gab sich der 9700Pro jedoch keine Blöße.
Hatten bei unserem ersten Test mit dem Tyan Tiger MP die GeForce3Ti-Grafikkarten noch für zahlreiche Abstürze gesorgt, so konnte nVidia die Probleme mit Treiber-Updates komplett aus der Welt schaffen und auch die MSI 4600 VTD verhielt sich im Test auf beiden Systemen vorbildlich.

Weiter: 3. Sapphire 9800Pro Atlantis (ATi Radeon 9800Pro, 128MB) #1

1. Einleitung und Architekturvergleich
2. R300 vs. R350, Treiber und Kompatibilität
3. Sapphire 9800Pro Atlantis (ATi Radeon 9800Pro, 128MB) #1
4. Sapphire 9800Pro Atlantis (ATi Radeon 9800Pro, 128MB) #2
5. Sapphire 9800Pro Atlantis (ATi Radeon 9800Pro, 128MB) #3
6. PowerColor Evil Commando2 (ATi Radeon 9700Pro, 128MB) #1
7. PowerColor Evil Commando2 (ATi Radeon 9700Pro, 128MB) #2
8. MSI 4600VTD (GeForce4 Ti4600, 128MB) und Setup
9. Benchmarks: 3DMark2000
10. Benchmarks: 3DMark2001SE
11. Benchmarks: CodeCreatures
12. Benchmarks: VulpineGL
13. Benchmarks: Quake III Arena
14. Benchmarks: Startrek Voyager Elite Force
15. Benchmarks: Unreal Tournament 2003
16. Benchmarks: Cinebench2003
17. Fazit und Empfehlungen

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