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Neu von MSI

Im Test: Scythe KamaBay Amp

Autor: Doelf - veröffentlicht am 15.04.2008
s.5/5
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Hörprobe
Wir haben den Scythe KamaBay Amp in drei Szenarien getestet:

  • PC: Zunächst haben wir einen Computer angeschlossen, sozusagen das primäre Einsatzgebiet dieses Verstärkers. Wir verwenden hierbei das Mainboard Biostar TForce 965PT mit dem preiswerten High-Definition Audio-Codec ALC883 des Herstellers Realtek. Angeschlossen wird der Verstärker mit dem Kabel aus seinem Lieferumfang, klangtechnisch betrachtet ist die Konfiguration eher Durchschnittskost.

  • Multimedia-Festplatte: Im zweiten Durchgang verwenden wir eine Multimedia-Festplatte vom Typ Chili Green Mediadisk 400 GB, diese weist einen Rauschabstand von 90 dB und einer harmonischen Verzerrung von 0,02 Prozent auf. Es werden die Anschlusskabel aus dem Lieferumfang der Festplatte genutzt.

  • CD-Spieler: Für den dritten Test wählen wir den hochwertigen CD-Player PD-H500i von Teac. Dessen Rauschabstand liegt jenseits von 100 dB, während die harmonischen Verzerrung mit weniger als 0,007 Prozent spezifiziert wird. Die Verbindung zum CD-Spieler stellt ein Cinch-Kabel vom Typ Monster Cable Interlink 300 her, wir befinden uns hier schließlich in der Oberklasse.

Bleiben noch die Lautsprecher: Wir haben uns für das Modell Alpha 5 des Herstellers Infinity entschieden. Diese 8 Ohm Boxen werden mit 2 x 2,5 mm2 Lautsprecherkabel des Herstellers Monitor angeschlossen.

Der Scythe KamaBay Amp zeichnet sich in allen drei Konfigurationen durch einen neutralen und klaren Klang aus. Ein Rauschen ist ausschließlich bei sehr leisen Signalen und extrem hohen Lautstärkepegeln wahrzunehmen. Es kann eindeutig den angeschlossenen Geräten zugeordnet werden, da es im Zusammenspiel mit dem CD-Player nicht in Erscheinung tritt. Während wir den Lautstärkeregler im Zusammenspiel mit dem Computer und der Multimedia-Festplatte bis zur Hälfte aufdrehen können, zeigt sich bei Verwendung des hochwertigen CD-Players eine deutliche Schwachstelle des Verstärkers: Im leisen Bereich hat das Potentiometer zu wenig Feingefühl und bereits die ersten beiden Stufen des Lautstärkereglers resultieren in Zimmerlautstärke.

Scythe ist sich des mäßigen Potentiometers bewusst und erklärt in der Betriebsanleitung, dass die Lautstärke in manchen Konfigurationen nicht auf lautlos geregelt werden kann. Aus diesem Grund wurde vom Hersteller auch der keine Stummschalter integriert. Obwohl der Betrieb im PC möglich ist, würden wir davon abraten. Im Computergehäuse gibt es einfach zu viele Störsignale, die den Klang negativ beeinflussen und die Investition in Verstärker und Lautsprecher ad absurdum führen würden.

Fazit
Scythe bietet mit seinem KamaBay Amp einen kompakten Stereo-Verstürker, der mit einer guten Verarbeitung, einem sehr guten Klang und einem fairen Preis überzeugen kann. Wird das Gerät mit einem qualitativ hochwertigen Eingangssignal konfrontiert, erweist sich der Lautstärkeregler im leisen Bereich leider als zu unsensibel. Im Betrieb am Computer oder im Zusammenspiel mit Multimedia-Festplatten ist der Regelbereich hingegen befriedigend. Erfreulich finden wir die Entscheidung des Herstellers, ordentliche Klemmen für die Lautsprecherkabel zu verwenden. Selbst große Querschnitte lassen sich problemlos mit dem KamaBay Amp verbinden.

Durch die Reduzierung des Signalweges auf ein absolutes Minimum, erzielt Scythe einen überzeugenden Klang, doch mit nur einem Stereo-Eingang ist der KamaBay Amp nicht sonderlich flexibel. Zudem fehlt der Ausgang und eine Bass- und Höhenregelung vermissen wir ebenfalls. Als Alternativen bieten sich die Modelle Dynavox Dream Sound 1 und 2 an, welche drei bzw. zwei Eingänge, einen Ausgang sowie eine Bass- und Höhenregelung bieten. Zudem verwendet Dynavox - wie es im Hifi-Bereich üblich ist - eine 6,35 mm Klinkenbuchse für den Kopfhörerausgang.

Punkten kann der KamaBay Amp hingegen als Computerzubehör: Das Gerät kann in einem 5,25-Zoll Schacht verbaut werden und wird dabei über einen Molex-Stecker mit Strom versorgt. Auch die austauschbare Aluminiumfront hebt den Verstärker klar von seinen Mitbewerbern ab. Da der Verstärker sehr leicht ist, neigt er bei Verwendung schwerer Kabel zum Kippen. Hier macht sich auch die Entscheidung des Herstellers, lediglich drei Füße zu verwenden, negativ bemerkbar. Wenn man den Netzschalter drückt, muss man das Geräte festhalten, ansonsten schiebt man den Verstärker lediglich über den Schreibtisch. Aktuell finden sich im Handel kaum vergleichbare Geräte und schon gar nicht zu Straßenpreisen ab 40 Euro. Uns ist der KamaBay Amp ein "Gut" wert.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Unser Dank gilt Scythe für die Teststellung des KamaBay Amp.




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