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Scythe Kro Craft Speaker Rev. B und Kama Bay AMP Kro im Test

Autor: doelf - veröffentlicht am 16.12.2011
s.6/7

Höreindrücke: Progressive, Country und Jazz
Kommen wir nun zu drei etwas spezielleren Aufnahmen. Abermals haben drei Testpersonen die drei Lautsprecherpaare unabhängig voneinander in getrennten Durchgängen gehört und sich dabei Notizen zur Klangcharakteristik, zu Auffälligkeiten und über subjektive Eindrücke gemacht. Diese Notizen wurden am Ende ausgewertet und zusammengefasst, was nicht allzu schwer viel, da in den wesentlichen Punkten Einigkeit bestand. Die drei Lautsprecherpaare haben zudem für jedes der sieben Musikstücke eine Schulnote bekommen, welche als grober Anhaltspunkt dienen soll.

Van Der Graaf Generator - Present (2005): Every Bloody Emperor
CD4Mit der britischen Progressive-Rock-Band Van Der Graaf Generator kommen wir zu schwerer Kost - insbesondere für Laufsprecher. Beim Opener "Every Bloody Emperor" kommen Orgel und Flöte zum Einsatz, welche insbesondere eine saubere Abbildung der Höhen und Mitten erfordern.

  • Scythe Kro Craft Rev. B: Zu Beginn des Stücks ist Peter Hammills Stimme sehr dominant und klingt ordentlich. In den ruhigeren Passagen sind die Instrumente gut erkennbar, Orgel und Flöte neigen aber zu schrillen Tönen. Insgesamt dominieren wieder die Mitten und es mangelt an Tiefen. Für die schnelleren Passagen sind Scythes Boxen zu träge, weshalb das Klangbild verwischt. - ausreichend
  • JBL Control One: Wie gewohnt gehen die Control One eher analytisch ans Werk und zaubern deutlich mehr Details hervor. Die Stimme und die Instrumente werden räumlich klar getrennt, zudem erscheinen die hohen Töne von Orgel und Flöte weniger schrill. Insgesamt klingt das Stück neutral und ausgewogen. - gut
  • Infinity Alpha 5: Obwohl eine analytische Klangausrichtung gut zu Progressive-Rock passt, bevorzugen wir diesmal den runden Klang der Alphas. Infinitys Lautsprecher punkten einmal mehr beim Gesang und auch die Flöte klingt hier am natürlichsten. Auch die räumliche Abbildung und die klanglichen Details überzeugen. - sehr gut

Johnny Cash - At San Quentin (2000): I Walk The Line
CD6Dieses Konzert von Country-Legende Johnny Cash wurde 1969 im Gefängnis San Quentin aufgenommen. Uns liegt die Version von 2000 (20-Bit digital remastered) vor und wir haben uns für den Klassiker "I Walk The Line" entschieden.

  • Scythe Kro Craft Rev. B: Oh je, das hat Johnny Cash wirklich nicht verdient. Scythes Lautsprecher lassen die Aufnahme langweilig und blass klingen, von der Atmosphäre der Live-Aufnahme fehlt jede Spur. Irgendwie scheinen Cash, die Instrumente und das Publikum an ein und dem selben Punkt im Raum zu stehen. Kurios: Die Stahlsaiten der Westerngitarre klingen bei 01:21 wie Gummibänder. - mangelhaft
  • JBL Control One: Bei JBL gibt es die beste Live-Atmosphäre, das Publikum ist viel präsenter und es entstehen wesentlich mehr Details. Die Stahlsaiten sind klar zu erkennen und man vermeint sogar die Besen zu sehen, wie diese auf das Schlagzeug treffen. - gut
  • Infinity Alpha 5: Die Alphas rücken den Gefängnissaal wieder etwas enger zusammen, dennoch bleibt die Atmosphäre des Konzerts erhalten. Besonders prominent ist Cashs Gesang, den diese Boxen noch etwas lebendiger zeichnen. - gut

Jim Hall - Youkali (2001): Youkali
CD7Zum Abschluss noch ein Stück des Jazz-Gitarristen James Stanley Hall. Der Meister der Jazz-Gitarre spielt bei "Youkali" allerdings nur eine Rolle unter vielen, denn den Anfang dieses weitgehend instrumentalen Titels prägen die Bassline, die Rhytmusgitarre und der feenhaft hingehauchte Gesang von Carmen Cuesta.

  • Scythe Kro Craft Rev. B: Youkali ist klar strukturiert und es kommt kaum vor, dass mehrere Instrumente zeitgleich in den Vordergrund treten. Dies kommt den Lautsprechern von Scythe entgegen, da diese genug Zeit haben, um die einzelnen Instrumente abzuarbeiten. Zudem fällt es bei diesem Stück weniger auf, dass sich fast alles im Mittenbereich abspielt. - befriedigend
  • JBL Control One: Noch etwas heller, frischer und mit mehr Druck in der Rhytmus-Sektion präsentieren sich die Control One. Sowohl der Hinter- als auch der Vordergrundgesang sind besser akzentuiert und ziehen den Zuhörer in ihren Bann. - gut
  • Infinity Alpha 5: Abermals bilden die Alphas die Stimme am besten ab. Die Instrumente stehen zwar enger beisammen, bleiben aber gut differenzierbar. Im Tiefenbereich haben die Lautsprecher von JBL einen Vorteil, doch die glasklaren Höhen kommen bei den Alphas präziser. Insgesamt eine sehr runde und ausgewogene Darbietung. - sehr gut

Während die Kro Craft Speaker Rev. B für Spiele voll und ganz ausreichen, wird man bei Filmen die wummernden Bässe am meisten vermissen. Für Musik fehlt es diesen Lautsprechern an Ausgewogenheit, insbesondere in Passagen mit hohen Tempo und vielen Instrumenten wirken sie schnell überfordert und orientierungslos. Wer Wert auf Musik legt, sollte daher lieber zu JBLs Control One greifen. Diese kommen auch sehr gut mit dem Scythe Kama Bay AMP Kro zurecht, der seine Sache wirklich gut macht und keinen Anlass zur Kritik bietet.

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