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Scythe Mine 2 - Dr. Leise trifft Mr. Lärm

Autor: doelf - veröffentlicht am 08.05.2011
s.7/7
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Fazit
Sehr GutMit dem Mine 2 hat Scythe einmal mehr einen leistungsstarken CPU-Kühler in seinem Sortiment, der es mit den Besten aufnehmen kann. Acht Heapipes sind selbst heutzutage noch eine beachtliche Anzahl und auch das Kampfgewicht von 1,251 kg (Kühlkörper inklusive Lüfter und Montagematerial) beweist, dass es die Japaner mit ihrem Angriff auf die Leistungsspitze ernst meinen. Dass es am Ende dann doch nicht ganz für die obersten Plätze reicht, liegt am Lüfter. Denn während Noctua und be quiet! ihren Top-Modellen gleich zwei Lüfter spendieren, setzt Scythe auf einen einzigen Lüfter mit 140 mm Durchmesser. Dieser muss sich mit bis zu 1.700 U/min abstrampeln und ist dabei natürlich lauter als zwei Lüfter, die mit geringeren Drehzahlen für einen gleichmäßigeren Luftfluss sorgen können. Zudem fällt auf, dass wir durch die Drehzahlsteigerung von 1.100 auf 1.700 U/min lediglich drei Grad bei Volllast und vier Grad beim übertakteten Prozessor gewinnen. Und während sich die Kühlleistung nur geringfügig verbessert, steigt der Lärmpegel sehr stark an.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Im Drehzahlbereich zwischen 700 und 1.100 U/min wendet sich das Blatt: Der Scythe Mine 2 arbeitet nun leise bis unhörbar und erzielt dabei eine sehr gute Kühlwirkung. Dass dies gelingt, verdankt der CPU-Kühler verschiedenen Maßnahmen, welche den Luftfluss bei geringen Drehzahlen optimieren. Hierzu gehört der mittig angeordnete Lüfter mit seinen stark geschwungenen Blättern, der großzügige Abstand zwischen den Kühlblechen sowie die Schlitzung derselben. Es wirkt fast so, als hätte Scythe diesen Kühler für den leisen Betrieb optimiert und als Konzession für Übertakter dann auch höhere Lüfterdrehzahlen ermöglicht. Insofern ist es ein Glück, dass der Hersteller seinen Kunden die volle Kontrolle über die Lüfterdrehzahl einräumt. Im automatischen PWM-Betrieb bewegt sich der Regelbereich zwischen 500 bis 1.200 U/min und 650 bis 1.700 U/min, so dass man die lärmenden Drehzahlbereiche aussparen kann. Bei manueller Regelung kann man jede Drehzahl zwischen 500 und 1.700 U/min wählen.

Wer mit dem Lüfter gar nicht zufrieden ist, kann ihn gegen jedes beliebige 120mm-Modell tauschen. Zudem lassen sich am Mine 2 zwei zusätzliche Lüfter montieren, doch leider liefert Scythe nur ein Paar Drahtbügel mit. Das finden wir recht schade, denn angesichts von Straßenpreisen ab 53 Euro hätte ein bisschen Draht das Budget mit Sicherheit nicht gesprengt. Zwei weitere Kritikpunkte betreffen die Montage: Zunächst einmal ist es immer sehr umständlich, einen Kühler von unten am Mainboard zu verschrauben. Wenn dabei dann noch soviel Druck aufgebaut wird, dass man die Schrauben nicht bis zum Anschlag anziehen kann, fällt es umso schwerer, einen gleichmäßig verteilten Anpressdruck zu erreichen. Doch genug der Kritik, denn eigentlich hat uns der Scythe Mine 2 recht gut gefallen. Von den beiden Seiten, die der CPU-Kühler in unserem Test offenbarte, bevorzugen wir natürlich Dr. Leise. Auf Mr. Lärm können wir gerne verzichten und dank des Reglers fällt uns das auch sehr leicht. Am Ende rettet diese Flexibilität dem Scythe Mine 2 so gerade noch die Wertung "Sehr Gut".

Die Messergebnisse weiterer CPU-Kühler finden sich in unseren CPU-Kühler-Charts.




Unser Dank gilt Scythe für die Teststellung des Mine 2 (SCMN-2000).




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