Nachrichten
Artikel
Mitmachen
Shop
Kontakt
Sprache
 
Neu von MSI

Preiswerte Datenriesen mit 1,5 TB von Seagate und Western Digital

Autor: doelf - veröffentlicht am 06.04.2010
s.2/9

Advanced Format-Technologie
Das Modell Western Digital Caviar Green WD15EARS gehört zu den ersten Festplatten, welche die Advanced Format-Technologie verwenden. Auf der Festplatte findet sich ein Hinweis, welcher auf diese Thematik aufmerksam macht, doch vermutlich werden die meisten Käufer diesen ob seiner Unauffälligkeit übersehen.

Dabei ist diese Neuerung nicht ohne Tücken. Seit mehr als 30 Jahren verwenden Festplatten eine Sektorengröße von 512 Byte, wobei sich die Sektoren nicht auf den 512 Byte großen Datenblock beschränken, sondern zudem einen Toleranzbereich (Gap), einen vorlaufenden Sync/DAM-Kennsatz (Synchronisierung und "Data Allocation Map") sowie Informationen zur Fehlerkorrektur (ECC) umfassen.

Unsere heutigen Testkandidaten bieten 1,5 TB an Speicherplatz, dies sind 1,5 Billionen (1.500.000.000.000) Byte. Im Vergleich zur Gesamtgröße der Festplatten sind die Sektoren somit winzig und da die Speicherkapazität in Zukunft weiter steigen wird, empfiehlt es sich, über größere Datenblöcke nachzudenken. Im Jahr 2009 hatten sich die Festplattenhersteller daher auf Advanced Format-Sektoren geeinigt, welche den Datenbereich der Sektoren um den Faktor acht auf 4096 Byte vergrößern.

Statt acht Gaps, Sync/DAM-Kennsätze und ECC-Bereiche genügt nun jeweils eines dieser Elemente, so dass mehr Platz für Daten übrig bleibt. Western Digital spricht von 7 bis 11 Prozent mehr Speicherplatz pro Platter. Zudem wirkt sich die Advanced Format-Technologie auch positiv auf die Datensicherheit aus, denn die ECC-Codes sind hier länger und machen die Fehlerkorrektur effizienter. So soll beispielsweise die Korrektur von Burst-Fehlern durch die größeren Sektoren um 50 Prozent verbessert werden.

Doch eine solche Neuerung nach 30 Jahren birgt auch die Gefahr von Kompatibilitätsproblemen. Aus diesem Grund arbeitet die Festplatte nur physikalisch mit 4 KByte großen Sektoren, während an der SATA-Schnittstelle logische Sektoren von jeweils 512 Byte Größe übergeben werden. Eine Möglichkeit, diese Umwandlung zu umgehen hat Western Digital nicht vorgesehen.

Hierbei entsteht allerdings ein Performance-Problem, welches an MLC-basierende Solid-State-Drives erinnert: Wird ein Datenblock über einen 4 KByte großen Sektor hinaus geschrieben, muss die Festplatte den benachbarten physikalischen Sektor zunächst lesen, dessen acht logische 512 Byte Sektoren bearbeiten und kann den veränderten 4 KByte Sektor erst nach einer weiteren Umdrehung schreiben.

Dieses grundsätzliche Problem verschärft sich bei Windows XP und seinen Vorgängern, denn diese platzieren die Partitionen so ungünstig, dass sie die physikalischen Sektoren verfehlen. Western Digital stellt hierfür ein Align Utility zur Verfügung, welches die Partitionen sauber ausrichtet. Falls auf eine leere Festplatte installiert werden soll und nur eine Partition vorgesehen ist, kann man alternativ auch einen Jumper auf der Rückseite der Festplatte umstecken. Die Benutzer von Windows 7 und Vista müssen das Programm nur verwenden, wenn sie die Inhalte von einer anderen Festplatte geklont haben. Apple-Benutzer mit Mac OS X Tiger, Leopard und Snow Leopard brauchen sich hingegen gar keine Gedanken zu machen.

Diese Werbefläche wurde deaktiviert. Damit geht Au-Ja.de eine wichtige Einnahmequelle verloren.

Werbung erlauben ]
© Copyright 1998-2016 by Dipl.-Ing. Michael Doering. [ Nutzungsbedingungen ]
Diese Werbefläche wurde deaktiviert. Damit geht Au-Ja.de eine wichtige Einnahmequelle verloren.

Werbung erlauben ]

Ihr Homepage-Baukasten von Wix.

Einfach.
Schnell.
Ohne Vorkenntnisse.
Au-Ja Testurteil:
Sehr Gut
Diese Werbefläche wurde deaktiviert. Damit geht Au-Ja.de eine wichtige Einnahmequelle verloren.

Werbung erlauben ]
generated on
10.12.2016 02:15:53
by Jikji CMS 0.9.9c