www.Au-Ja.de - http://www.au-ja.de/review-sharkoon-t9-value-edition+sharkoon-t5-value-edition-print.phtml

Sharkoon T9 Value Edition und T5 Value Edition im Test - Druckansicht - Seite 1 von 10

In unserem heutigen Test betrachten wir die beiden Midi-Tower T9 Value Edition und T5 Value Edition des Herstellers Sharkoon. Beide Gehäuse suchen den Mittelweg zwischen einem elegant-klassischen Design und einer durch optische Akzente erworbenen Eigenständigkeit. Preislich bewegen wir uns bei diesen Modellen im Bereich zwischen 45 und 50 Euro.

Technische Daten
Sharkoon verwendet für beide Tower die gleiche Grundkonstruktion, die Unterschiede konzentrieren sich einzig auf den Bereich der Gehäusefront sowie die dahinter befindlichen Laufwerkskäfige. Zudem bietet Sharkoon das T9 Value Edition in vier Farbvarianten an, während es vom T5 Value Edition nur eine Fassung gibt. Die folgende Tabelle zeigt die Gemeinsamkeiten und die Unterschiede der beiden Gehäuse auf:

ModellT5 ValueT9 Value
FormatMidi-Tower
Abmessungen (LxBxH)475 x 200 x 440 mm
MaterialStahl
Frontblende: Kunststoff, Lochblech
Seitenteil: Stahl, Acryl
Außenfarbeschwarz
Innenfarbeschwarzwahlweise schwarz, weiß, grün oder rot
MainboardATX, Micro-ATX, Mini-ITX, DTX
Erweiterungskarten7, Lochblechblenden
Länge max. 290 mm
7, Lochblechblenden
Länge max. 300 mm
CPU-KühlerHöhe max. 160 mm
Aussparung im Mainboard-Träger
Laufwerksschächte5 x 5,25" (extern)
1 x 3,5" (extern)
5 x 3,5 (intern)
1 x 2,5"
9 x 5,25" (extern)
1 x 3,5" (extern)
3 x 3,5 (intern)
kein 2,5"
Lüftervorne: 1 x 120 mm, LED
hinten: 1 x 120 mm, LED
oben: keiner
links: keiner
unten: keiner
vorne: 2 x 120 mm, LED
hinten: 1 x 120 mm, LED
oben: keiner
links: keiner
unten: keiner
Anschlüsse1 x USB 3.0 (externer Stecker)
3 x USB 2.0 (intern)
Kopfhörer und Mikrofon (HDA)
Kabelmanagementvorhanden
Schlauchdurchführungzwei, mit Gummischutz
Netzteilunten
Länge max. 290 mm
unten
Länge max. 300 mm

Unser T9 Value Edition besitzt einen weiß lackierten Mainboard-Träger und weiß lackierte Slotblenden. Passend hierzu kommen auch drei 120mm-Lüfter mit weißen LEDs zum Einsatz. Alternativ bietet Sharkoon auch die Farben Rot und Grün sowie eine komplett in schwarz gehaltene Variante an, deren Lüfter nicht leuchten. Auch das T5 Value Edition ist innen wie außen schwarz lackiert, seine beiden 120mm-Lüfter sind jedoch mit blauen LEDs ausgestattet.

links: Sharkoon T9 Value Edition; rechts: Sharkoon T5 Value Edition

Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Die Unterschiede zwischen den beiden Gehäusen beschränken sich auf den unteren Abschnitt der Front, denn während das T9 Value Edition satte neun 5,25-Zoll-Einschübe bietet, finden wir beim T5 Value Edition lediglich fünf Schächte dieses Formats. Und damit haben wir dann sogleich das Konzept hinter Sharkoons Namensgebung aufgedeckt: Die Zahl hinter dem "T" steht für die Anzahl der gebotenen 5,25-Zoll-Einschübe.




Sharkoon T9 Value Edition und T5 Value Edition im Test - Druckansicht - Seite 2 von 10

Sharkoon T9 Value Edition: Front und Schallpegel
Wir beginnen die Betrachtung der beiden Gehäuse mit den Unterschieden, welche sich - wie bereits erwähnt - auf den unteren Teil der Gehäusefront sowie auf die Laufwerkskäfige beschränken. Die Vorderseite des Sharkoon T9 Value Edition besteht aus neun übereinander gestapelten 5,25-Zoll-Schächten, wodurch das Gehäuse bezüglich der Laufwerke die maximale Flexibilität bietet.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Vor den unteren sechs Einschüben hat Sharkoon zwei Lüfter mit 120 mm Durchmesser platziert, die bei unserer Variante mit weißen LEDs ausgestattet sind. Der Mainboard-Träger, die Steckplatzblenden und die Laufwerksarretierungen sind beim Sharkoon T9 Value Edition in der gleichen Farbe gehalten wie die Lüfter-LEDs. Beide Lüfter lassen sich entfernen oder vor andere Schächte versetzen.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Alle drei Lüfter sind mit je zwei Steckern versehen, so dass man sie sowohl am Mainboard als auch direkt am Netzteil betreiben kann. Die Lüfter haben sieben Blätter und rotieren bei +12 Volt mit 1.300 U/min, dabei messen wir aus einem Abstand von einem Meter vor dem leeren Gehäuse einen Schallpegel von 37,0 dB(A). Dieser lässt sich allerdings deutlich reduzieren, da die Lüfter bereits ab 530 U/min anlaufen.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Sharkoon hat Staubfilter direkt in die Lochblechblenden, welche die 5,25-Zoll-Schächte abdecken, integriert. Diese Blenden sind an der Gehäusefront verschraubt und können somit beliebig oft entfernt und wieder eingebaut werden. Leider kann man die Schrauben von innen nur schwer erreichen, so dass es sich zum Laufwerkseinbau empfiehlt, das USB-3.0-Kabel aus seiner Führung zu lösen und die Front abzunehmen.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Beim Aufbau eines neuen System ist dies kein Problem, doch wenn alle Kabel verlegt und fixiert sind, gestaltet sich das Entfernen der Gehäusefront ungleich aufwendiger. Hier besteht also noch etwas Verbesserungspotential.




Sharkoon T9 Value Edition und T5 Value Edition im Test - Druckansicht - Seite 3 von 10

Sharkoon T5 Value Edition: Front und Schallpegel
Während Sharkoons T5 Value Edition seinem Schwestermodell T9 Value Edition von den Frontanschlüssen bis zu den Power- und Reset-Tasten wie ein eineiiger Zwilling gleicht, zeigen sich darunter deutliche Unterschiede. So bietet das T5 Value Edition lediglich fünf 5,25-Zoll-Schächte und auch nur einen Lüfter hinter der Gehäusefront. Dieser ist, wie sein Pendant auf der Rückseite, mit blauen LEDs ausgestattet.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Sharkoon hat vier der fünf 5,25-Zoll-Einschübe mit zusätzlichen Metallblenden versehen, welche die Stabilität der Gehäusefront verstärken. Im T9 Value Edition übernimmt der zweite Lüfterrahmen diese Aufgabe. Zum Einbau von Laufwerken muss man die Metallblenden herausbrechen. Auch zur Verbesserung des Luftflusses erscheint diese Maßnahme sinnvoll, da die übrige Front luftdurchlässig gestaltet wurde.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Wie beim T9 Value Edition hat Sharkoon auch hier die Blenden vor den Laufwerksschächten aus Lochblech gefertigt und diese mit Staubfiltern versehen. Die Blenden sind abermals verschraubt und lassen sich am leichtesten entfernen, nachdem man die gesamte Front abgenommen hat. Bezüglich der Verkabelung der Schalter und der Frontanschlüsse weicht das T5 Value Edition nicht von seinem Schwestermodell ab.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Beim Sharkoon T5 Value Edition sitzt der Lüfter nicht zwischen den beiden Elementen der Gehäusefront, sondern wurde ins Innere des Gehäuses verlagert. Hierdurch entsteht ein recht großer Abstand zwischen Staubfilter und Lüfter, so dass von unten her Staub angesaugt wird und durch den Lüfter ins Gehäuse gelangt.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Der Lüfter hat sieben Blätter und rotiert bei +12 Volt mit 1.300 U/min. Da das Sharkoon T5 Value Edition nur zwei Lüfter bietet, fällt der Schallpegel mit 35,7 dB(A) etwas leiser aus als beim T9 Value Edition. Das Messgerät hatten wir in einem Meter Entfernung vor der Front des ansonsten leeren Gehäuses positioniert. Da die Lüfter bereits ab 530 U/min anlaufen, ist auch ein lautloser Betrieb möglich.




Sharkoon T9 Value Edition und T5 Value Edition im Test - Druckansicht - Seite 4 von 10

Sharkoon T9 Value Edition: Laufwerkskäfige
Zurück zum Sharkoon T9 Value Edition und zu dem, was sich hinter der Gehäusefront befindet: Die Laufwerkskäfige. Sharkoon hat fünf der neun 5,25-Zoll-Schächte mit Schnellverschlüssen versehen, mit denen man die meisten Geräte werkzeuglos fixieren kann. Alternativ ist in allen Einschüben aber auch die Verschraubung möglich.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Dedizierte Schächte für 3,5-Zoll-Laufwerke gibt es nicht, stattdessen packt Sharkoon vier Paar Adapterschienen ins Zubehör. Sechs dieser Schienen sind speziell auf Festplatten zugeschnitten und mit Gummipuffern versehen, welche etwaige Vibrationen vermindern.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Die Schienen werden mit speziellen Schrauben, die aufgrund der Gummipuffer etwas länger sein müssen, an den Festplatten montiert. Danach kann man die Festplatte in einen beliebigen 5,25-Zoll-Schacht einsetzen.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Idealerweise nutzt man einen der sechs Einschübe, vor denen sich die beiden 120mm-Lüfter befinden. Sollte es im Inneren des Sharkoon T9 Value Edition zu eng zugehen, kann man die Lüfter abnehmen und die Festplatten von vorne einsetzen.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Das vierte Schienenpaar besitzt keine Gummipuffer, es kann in Verbindung mit einer alternativen Laufwerksblende zum Einbau von externen 3,5-Zoll-Geräten genutzt werden. Für die 5,25-Zoll-Geräte bieten sich die Schnellverschlüsse an:


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Zur Fixierung muss hier nur der weiße Knopf um 90° gedreht werden, auch optische Laufwerke finden hierbei ausreichenden Halt. Was dem Sharkoon T9 Value Edition allerdings fehlt, ist die Möglichkeit 2,5-Zoll-Geräte ohne weitere Adapter zu verbauen.




Sharkoon T9 Value Edition und T5 Value Edition im Test - Druckansicht - Seite 5 von 10

Sharkoon T5 Value Edition: Laufwerkskäfige
Die Laufwerkssektion des Sharkoon T5 Value Edition zeigt sich zweigeteilt. Nur der obere Bereich, welcher aus fünf 5,25-Zoll-Einschüben besteht, erinnert an das Sharkoon T9 Value Edition. Vier Paar Schnellverschlüsse gehören zum Lieferumfang.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Wer ein externes Gerät im 3,5-Zoll-Format einbauen möchte, findet im Lieferumfang eine passende Laufwerksblende nebst einem Paar Adapterschienen. Diese entsprechen jenen, welche wir auch beim T9 Value Edition vorgefunden haben.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Weiter unten befindet sich der Festplattenkäfig. Diesen hat Sharkoon um 90° gedreht, so dass die Laufwerke quer verbaut werden. Dies bringt zusätzlichen Platz für Steckkarten und Netzteile und erleichtert zudem die Verkabelung.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Festplatten im 3,5-Zoll-Format werden mit Hilfe von Schienen in die Schächte geschoben, im Zubehör finden wir fünf Paar dieser Schienen. Im Gegensatz zum T9 Value Edition werden die Laufwerke bei dieser Lösung allerdings nicht entkoppelt.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Zusätzlich gibt es noch einen Träger, der sowohl für 2,5-Zoll- als auch für 3,5-Zoll-Laufwerke genutzt werden kann. Maximal kann man im Festplattenkäfig des Sharkoon T5 Value Edition fünf Geräte verbauen, die allesamt vom Frontlüfter gekühlt werden.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Sharkoon hat den Lüfter dicht an die Datenträger herangerückt, dennoch wird der Luftfluss durch den quer verlaufenden Käfig behindert. Die bessere Kühlung bietet somit das Sharkoon T9 Value Edition, für das auch die Entkopplung der Festplatten spricht. Das Sharkoon T5 Value Edition punktet hingegen mit seinem Träger für 2,5-Zoll-Geräte.




Sharkoon T9 Value Edition und T5 Value Edition im Test - Druckansicht - Seite 6 von 10

Sharkoon T9 und T5 Value Edition: Anschlüsse und Seiten
Nach den Unterschieden kommen wir nun zu den Gemeinsamkeiten unserer heutigen Testkandidaten. So bieten beide Gehäuse identische Frontanschlüsse, die sich gut erreichbar am oberen Rand der Vorderseite befinden.

Sharkoon T5 Value Edition:

Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Von links nach rechts sehen wir einen USB-3.0-Port (blau), einen USB-2.0-Anschluss (schwarz), die Audiobuchsen für Mikrofon (rosa) und Kopfhörer (grün) sowie zwei weitere USB-Anschlüsse der zweiten Generation. Die beiden hellen Streifen links und rechts dienen als Power-LED.

Sharkoon T9 Value Edition:

Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Als "Value Edition" stattet Sharkoon sowohl das T5 als auch das T9 mit einem Seitenfenster aus Acryl aus, welches einen freien Blick auf das Mainboard ermöglicht. Die Variante "Economy" wird hingegen mit einem weitgehend geschlossenen Seitenteil geliefert, welches den Einsatz von zwei 120mm-Lüftern erlaubt.

Sharkoon T5 Value Edition:

Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Das rechte Seitenteil ist bei beiden Gehäusen unspektakulär - außer einer Vertiefung, die als Griff dient, ist hier nichts zu sehen. Sharkoon verwendet beidseitig Rändelschrauben zur Fixierung der Seitenteile, so dass man diese auch ohne Werkzeug entfernen kann.

Sharkoon T9 Value Edition:

Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Auf der Unterseite des T9 bzw. T5 Value Edition sieht man vier rutschfeste Gummifüße. Links befindet sich ein Staubfilter unterhalb des Lufteinzugs für das Netzteil, rechts erleichtert ein schmaler Spalt das Abnehmen der Gehäusefront.




Sharkoon T9 Value Edition und T5 Value Edition im Test - Druckansicht - Seite 7 von 10

Sharkoon T9 und T5 Value Edition: Die Rückseite
Auch die Rückseiten der beiden Midi-Tower unterscheiden sich kaum. Das Mainboard wird direkt unterhalb des Deckels verbaut, weshalb wir es recht schade finden, dass Sharkoon hier keinen weiteren Lüfter vorgesehen hat, der die warme Luft nach oben aus dem Gehäuse bläst.

Sharkoon T5 Value Edition:

Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Dafür gibt es einen serienmäßigen Lüfter mit 120 mm Durchmesser auf der Rückseite, den Sharkoon erfreulicherweise mit Gumminasen entkoppelt hat. Auch dieser Lüfter ist mit LEDs ausgestattet und leuchtet in der selben Farbe wie die Frontlüfter.

Sharkoon T9 Value Edition:

Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Während die Slot-Blenden beim T9 Value Edition aus luftdurchlässigem Lochblech bestehen (oben), verwendet Sharkoon beim T5 Value Edition ganz normale, silberfarbene Blenden (unten), die den Luftfluss leider nicht verbessern.

Sharkoon T5 Value Edition:

Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Rechts neben den sieben Steckplätzen für die Erweiterungskarten folgt ein Gitter mit zwei Schlauchdurchführungen. Sharkoon hat diese mit Gummi eingefasst, so dass die Schläuche - ober in unserem Fall das USB-3.0-Kabel - vor Beschädigungen geschützt sind.

Sharkoon T9 Value Edition:

Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Ganz unten folgt der Netzteilschacht. Das Netzteil liegt auf vier Gummipuffern und kann um 180° gedreht montiert werden. So ist es möglich, den Lüfter im Boden des Gerätes nach oben oder nach unten auszurichten.




Sharkoon T9 Value Edition und T5 Value Edition im Test - Druckansicht - Seite 8 von 10

Sharkoon T9 und T5 Value Edition: Innere Werte
Beim Blick ins Innere der Gehäuse beschränken wir uns auf den hinteren Bereich, denn die Laufwerkskäfige haben wir ja bereits ausführlich besprochen. Sharkoon hat das blaue USB-3.0-Kabel mit zwei Klemmen am Deckel befestigt und entlang des Lüfters geführt.

Sharkoon T5 Value Edition:

Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Der Lüfter hat sieben Blätter und rotiert bei +12 Volt mit 1.300 U/min. Neben einem 3-Pin-Stecker bietet sein Anschlusskabel auch einen vierpoligen Molex-Stecker, so dass man ihn sowohl am Mainboard als auch über das Netzteil betrieben kann.

Sharkoon T9 Value Edition:

Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Der Mainboard-Träger ist von mehreren Durchbrüchen umgeben, mit deren Hilfe man die Strom- und Datenkabel auf seine Rückseite führen und dort verstecken kann. Eine großzügige Aussparung erleichtert die Montage verschraubbarer CPU-Kühler.

Sharkoon T5 Value Edition:

Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Unten sieht man die vier Gummipuffer, auf denen das Netzteil liegt. Darunter kann man im Gehäuseboden ein Gitter erkennen, welches die Luftzufuhr des Netzteils sicherstellt. Ein von außen abnehmbarer Filter verhindert dabei das Eindringen von Staub.

Sharkoon T9 Value Edition:

Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Bevor wir unsere Test-Hardware einbauen, werfen wir noch einen Blick auf die Rückseite des Mainboard-Trägers. Hier gibt es viel Platz, um alle Kabel sicher zu verstauen. Die drei großen Durchführungen hat Sharkoon ohne jegliche Kanten ausgeführt und oben rechts gibt es sogar einen Durchbruch zur EPS/ATX+12V-Buchse des Mainboards.




Sharkoon T9 Value Edition und T5 Value Edition im Test - Druckansicht - Seite 9 von 10

Einbau von Mainboard, Netzteil und Grafikkarte
Den Einbau von Mainboard, Netzteil und Grafikkarte nehmen wir am Beispiel des Sharkoon T9 Value Edition vor, da es in diesen Bereichen keinen Unterschied zwischen den beiden Gehäusen gibt. Zunächst versehen wir den weißen Mainboard-Träger mit neun Abstandshaltern und verschrauben das ECS P55H-AK im Midi-Tower.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Als CPU-Kühler haben wir das Modell Xigmatek Aegir SD128264 gewählt, das die erlaubte Höhe mit 159 mm um einen einzigen Millimeter unterschreitet. Passt perfekt und der CPU-Lüfter ist ebenfalls mit weißen LEDs bestückt. Unter dem Kühler steckt übrigens ein Intel Core i7-870.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Als Grafikkarte kommt eine MSI R5830 Twin Frozr II zum Einsatz, die immerhin 257 mm lang ist. Auch das Netzteil, ein be quiet! Dark Power Pro P9 550W (80Plus Gold), ist mit einer Tiefe von 200 mm nicht gerade klein. Dennoch bietet das Sharkoon T9 Value Edition mehr als ausreichend Platz.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Hinter dem Mainboard-Träger können wir alle Kabel sauber verstauen und selbst für die dicken Stränge des be quiet! Dark Power Pro P9 550W gibt es ausreichend Platz. Besonders gut gefallen hat uns die Möglichkeit, die EPS+12V-Buchse des ECS P55H-AK von hinten zu erreichen.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Zum Abschluss ein Foto des fertig aufgebauten Systems. Die Lüfter werden vom be quiet! Dark Power Pro P9 550W geregelt, was die geringe Leuchtkraft der LEDs erklärt. Wer eine leistungsstarke Grafikkarte verwendet, sollte den hinteren Lüfter etwas schneller laufen lassen, um einen Wärmestau zu vermeiden. Da Sharkoon keine Lüfter unter dem Deckel oder an den Seitenteilen vorgesehen hat, ist das T9 Value Edition nur bedingt für CrossFire- oder SLI-Konfigurationen geeignet. Dies gilt natürlich auch - in leicht verschärfter Form - für das T5 Value Edition.




Sharkoon T9 Value Edition und T5 Value Edition im Test - Druckansicht - Seite 10 von 10

Fazit: Sharkoon T9 Value Edition
Sehr GutMit dem T9 Value Edition bietet Sharkoon einen sehr interessanten Midi-Tower an, der klassische Elemente auf Wunsch mit frischen Farben kombiniert. Wer ein möglichst dezentes Design sucht, wählt die komplett schwarz lackierte Variante mit unbeleuchteten Lüftern. Deutlich moderner wirkt der T9 Value Edition allerdings in der von uns getesteten Version mit weißen Elementen und weißen LEDs. Und wer auffallen möchte, greift zur grünen oder zur roten Variante. Der Balanceakt zwischen Eleganz und knalligen Farben ist Sharkoon gut gelungen, denn keine Version des Sharkoon T9 Value Edition wirkt überzeichnet oder gar billig. Mit neun 5,25-Zoll-Schächten ist dieser Midi-Tower sehr ausbaufreundlich, allerdings hätten wir uns weitere Adapterschienen für Festplatten gewünscht. Im Lieferumfang befinden sich nur drei Schienenpaare, die aber immerhin Entkoppler aus Gummi tragen. Das vierte Schienenpaar ist für externe 3,5-Zoll-Geräte gedacht und eine passende Laufwerksblende packt Sharkoon ebenfalls bei. Heutzutage greifen viele Benutzer zu Solid-State-Drives, doch an Geräte im 2,5-Zoll-Format wurde leider nicht gedacht. Dafür funktionieren die Schnellverschlüsse der 5,25-Zoll-Schächte einfach und zuverlässig.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Hinter der Gehäusefront befinden sich zwei verschraubte Lüfter mit 120 mm Durchmesser und auf der Rückseite folgt ein dritter, der entkoppelt ist. Diese Lüfter rotieren mit 1.300 U/min, wir konnten sie jedoch bis auf 530 U/min herunter bremsen. Bei voller Drehzahl entsteht ein Schalldruck von 37,0 dB(A), gemessen aus einem Meter Entfernung vor der Gehäusefront. Das Sharkoon T9 Value Edition fasst Mainboards im ATX-Format, der CPU-Kühler darf bis zu 160 mm hoch sein und die Länge von Grafikkarten und Netzteil ist mit bis zu 300 mm ebenfalls recht großzügig bemessen. Auch das Kabelmanagment lässt keine Wünsche offen. Einer der vier USB-Anschlüsse beherrscht bereits die dritte Generation dieses Standards, hinzu kommen zwei Buchsen für Mikrofon und Kopfhörer. Firewire und eSATA werden leider nicht geboten. Ein weiterer Kritikpunkt betrifft die Tasten für Power (links) und Reset (rechts), denn diese sind nicht nur gleich groß, sondern auch gleichförmig. Zum Abschluss werfen wir einen Blick auf den Preis: Die komplett schwarze Variante des Sharkoon T9 Value Edition findet man in Preisvergleichen ab 48 Euro, die farbigen Versionen kosten ca. 2 Euro mehr. Das ist viel Gehäuse für einen vergleichbar kleinen Preis: "Sehr Gut".




Fazit: Sharkoon T5 Value Edition
GutBleibt die Frage, ob das Sharkoon T5 Value Edition vielleicht die bessere Alternative ist. Viel Geld spart man jedenfalls nicht, denn in Preisvergleichen wird dieser Midi-Tower ab 45 Euro geführt. Dafür verliert man die Farbwahl und muss grundsätzlich ein schwarzes Gehäuse mit blau leuchtenden Lüftern nehmen. Zudem findet sich hinter der Front des T5 Value Edition nur ein Lüfter, die vier unteren 5,25-Zoll-Schächte wurden gegen einen Festplattenkäfig getauscht und die sieben Slot-Blenden sind nicht luftdurchlässig. Auch auf die Entkopplung der Festplatten muss man bei diesem Gehäuse verzichten, dafür gehört ein Träger für 2,5-Zoll-Laufwerke zum Lieferumfang. Insgesamt ist das T5 Value Edition im Bereich der Laufwerke weniger flexibel und hat bezüglich der Kühlung ebenfalls das Nachsehen.


Fotostrecke mit weiteren und größeren Fotos...

Durch den Wegfall eines Lüfters fällt der Schallpegel bei voller Drehzahl auf 35,7 dB(A) - abermals gemessen aus einer Entfernung von einem Meter vor dem Gehäuse. Die Lüfter entsprechen denen, welche auch im T9 Value Edition zum Einsatz kommen. Sie haben einen Durchmesser von 120 mm und rotieren bei +12 Volt mit 1.300 U/min, wir konnten ihre Drehzahl aber bis auf 530 U/min absenken. Wie beim Schwestermodell finden sich auch beim T5 Value Edition Staubfilter hinter der Gehäusefront sowie unterhalb des Netzteils. Auch beim Kabelmanagment und den Frontanschlüssen gibt es keinen Unterschied, geboten werden ein USB-3.0-Port, drei USB-2.0-Anschlüsse sowie Klinkenbuchsen für Kopfhörer und Mikrofon. Mit 290 mm wurde die maximale Länge von Grafikkarten und Netzteilen allerdings um einen Zentimeter beschnitten. Es spricht nicht viel gegen das Sharkoon T5 Value Edition, welches sich uns als gutes Gehäuse präsentiert hat. Dennoch ist das Sharkoon T9 Value Edition unserer Meinung nach die bessere Wahl.




Unser Dank gilt Sharkoon für die Bereitstellung der beiden Gehäuse.







© copyright 1998-2018 by Dipl.-Ing. Michael Doering
www.Au-Ja.de / www.Au-Ja.org / www.Au-Ja.com / www.Au-Ja.net ist eine Veröffentlichung von Dipl.-Ing. Michael Doering.
Alle Marken oder Produktnamen sind Eigentum der jeweiligen Inhaber. Alle Inhalte spiegeln die subjektive Meinung der jeweiligen Autoren wieder und sind geistiges Eigentum dieser Autoren. Alle Angaben sind ohne Gewähr! Wir setzen bei Nutzung unserer Publikation ausdrücklich die Verwendung des gesunden Menschenverstandes voraus. Sollten Sie mit dieser Voraussetzung nicht einverstanden sein, verstoßen sie gegen unsere Nutzungsbedingungen! Die Verwendung jeglicher Inhalte - auch auszugsweise - ist nur mit ausdrücklicher, schriftlicher Genehmigung erlaubt. Die Nutzung kurzer Ausschnitte für Nachrichten-Ticker ist hiervon ausdrücklich ausgenommen! Die geheimdienstliche Erfassung und Verarbeitung dieser Internetseite ist strengstens untersagt!
Sollten Ihnen über Hyperlink verknüpfte externe Inhalte auffallen, welche mit der deutschen oder europäischen Rechtssprechung in Widerspruch stehen, bitten wir um eine kurze Meldung. Kommentare und Hinweise zu rechtswidrigen Inhalten unseres lokalen Angebotes sind natürlich ebenfalls erwünscht. Weitere Informationen finden Sie im Impressum!

www.Au-Ja.de - http://www.au-ja.de/review-sharkoon-t9-value-edition+sharkoon-t5-value-edition-print.phtml