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Neu von MSI

Im Test: Soltek EQ3401M Mini-Barebone - 17/17
06.02.2004 by doelf

Fazit
Um es vorweg zu nehmen: Das Soltek EQ3401M Mini-Barebone macht riesigen Spaß und ist ein starker Herausforderer für das Shuttle SB6IG2! Punkten kann das Soltek EQ3401M durch seine geringen Betriebsgeräusche und der Möglichkeit, zwei 5 1/4 Zoll-Laufwerke einbauen zu können. Die Verarbeitung ist sehr gut, das Konzept durchdacht, bei einigen CD/DVD-Laufwerken muß allerdings die Schubladenblende entfernt werden, damit die Laufwerke ihre Lade wieder einziehen können. Bei handelsüblichen Laufwerken sind keine Probleme zu erwarten, exotische Designs könnten hier jedoch Probleme bereiten.
Beim Aufrüsten sind kaum Grenzen gesetzt, eine GeForce FX5900 Ultra von Asus fand problemlos Platz und auch für den Prescott ist der Zwerg bereits gewappnet - einen entsprechend leistungsfähigen CPU-Kühler vorrausgesetzt. Sinnvoller erscheint uns die Kombination mit einem Northwood 2.4 oder 2.6 GHz sowie einer passiv gekühlten Radeon 9600, da mit einer solchen Kombination ein kaum hörbares System realisiert werden kann.
Die Performance des Soltek EQ3401M muß den Vergleich mit ATX-Mainboards nicht scheuen, im Vergleich zum Asus P4P800 Deluxe steht das Barebonesystem der ausgewachsenen Hauptplatine in nichts nach; auch die Stabilität läßt keine Wünsche offen.
Wer kein Windows einsetzten will, darf auf Linux oder Lindows zurückgreifen. Mandrake 9.2 sowie Lindows 4.5 erkannten die Hardware gut, Audio, USB und Firewire funktionierten problemlos. Lediglich der Grafiktreiber - hier wurde auf den Treiber der Intel 81x-Serie zurückgegriffen - bot nicht alle möglichen Auflösungen an.
Der Preis liegt mit 299,- Euro für die Spiegel-Variante sowie 289,- Euro für den Alu-Look im grünen Bereich, die Kosten für einen CPU-Kühler oder eine boxed CPU muß man allerdings hinzurechnen, da Soltek keinen eigenen CPU-Kühler mitliefert.
Zuletzt noch ein Wort zur onboard Grafik: Der i865G Chipsatz bietet DirectX 7 Hausmannskost, die für ältere Spiele noch ausreicht, bei aktuellen Titeln jedoch schnell an ihre Grenzen stößt; bei 3DMark2001SE erreicht man beispielsweise nur 2500 Punkte (default settings). Die Bildqualität ist bei 1024x768 Bildpunkten gut, darüber läßt sie jedoch deutlich nach. Der Einsatz einer Grafikkarte erscheint somit empfehlenswert, denn man rüstet nicht nur die 3D-Leistung auf, sondern kann das System zugleich um DVI- und Video-Ausgang erweitern.

Addieren wir alles zusammen, erhalten wir einen Editor's Choice und eine Menge Spaß :-)

Unser Dank gilt Soltek für die Bereitstellung des EQ3401M Mini-Barebone.

1. Einleitung und Ausstattung
2. Aufbau und Layout #1
3. Aufbau und Layout #2
4. Aufbau und Layout #3
5. Aufbau und Layout #4
6. Aufbau und Layout #5
7. Resourcen, Stabilität, BIOS und Overclocking
8. Benchmarks: USB 2.0, Firewire, Audio, IDE
9. Benchmarks: CPU-Performance #1
10. Benchmarks: CPU-Performance #2
11. Benchmarks: Speicher-Performance
12. Benchmarks: Spiele-Performance #1
13. Benchmarks: Spiele-Performance #2
14. Benchmarks: Profi-Software #1
15. Benchmarks: Profi-Software #2
16. Benchmarks: Encoding-Performance
17. Fazit

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